Hallo zusammen viele sehen das EEG 2027 ja als den Endgegener der Energiewende an....ich glaube zwar nicht das es Absicht war aber es könnte ja vielleicht do einiges zum Guten wenden.
Warum glaube ich das ?
50% Wirkleistungsbeschränkung .. ist das wirklich schlimm? wenn ich stattdessen den Strom nachts zu deutlich besseren Konditionen verkaufen kann ? zumal in der Mittagszeit eh kein platz mehr im Netz ist.
ermöglich das neue Gesetz und durch den Zwang zur Direktvermarktung nicht auch die BVs netzdienlich mit vehicle to Grid ein zu setzen.
Können Damit etwas größere Speicher aufgrund Ihrer auch im Sommer vorhandenen Wirtschaftlichkeit nicht auch etwas größer werden ? Können wir somit in den Wintermonaten mehr Windstrom einspeichern wenn er den Günstig vorhanden ist ?
Also ich sehe das ganze eigentlich nicht so negativ.
Gruss
das alles unter der Vorraussetzung das die Marktintegration von kleinen Anlagen durch das Gesetz besser in Schwung kommt..
Und was ich sagen kann, wir verbrauchen massiv mehr für die Klimaanlagen dieses Jahr im Vergleich zu letztem Jahr. Momentan (Stand 13.08.26) liegen wir bei 7000kWh Einspeisung seit Januar (Jan-13. August). Letztes Jahr haben wir 5645kWh eingespeist (Jan-Dez). Ein Einschnitt von 50% würde zwar nicht viel ändern, aber es wäre dennoch was. Siehe gestrige Einspeisung:
Alles was oben rausguckt über 2kWh wäre weg gewesen bei einer Beschränkung auf 50%. (2kWh für 15 Minuten also 8KW). Da ich das auch nicht verwerten könnte, wären vielleicht so 15kWh einfach weg gewesen (knapp 20%). Bei unserer alten Limitierung könnt ihr alles oberhalb von 1kWh wegschneiden. Also ungefähr die Hälte eingespeist mit 4KW Limitierung.
Soviel zu den Limitierungen bei wohlgemerkt überdimensionierten PV-Anlagen. Im Winter bekommt man mit so einer Anlage den Haushaltsstrom gedeckt. Kein E-Auto und Wärmepumpenstrom. Die Anlage ist für E-Auto und Wärmepumpe immer noch zu klein....
PS: Um das nach nachts zu bringen bräuchten wir ungefähr einen 50-60kWh Speicher. Und das sind nur 15kwp mit 13,2KW Wechselrichter. Wie das bei größeren Anlagen aussieht will ich nicht wissen.
ehrlich gesagt verstehe ich deine sachen nur begrenzt... wenn dine Anlage 13 KWP hat dann darf du 6,5KWp einspeisen wenn dein speicher gross enug wäre kannst du in dn 8 nacht stunden schon alleine 52 KW einspeisen zu einem deutlich besseren Preis als mittags um 14 Uhr... ist der speicher gross genug oder der eigenverbrauch gross genug dann ist doch gar nichts wech oder?
Das halte ich für (in dieser Allgemeinheit) ein Gerücht. Hier werden die meisten relativ kleine Anlagen betreiben, bei dehnen im Gegensatz zu großen Freiflächenanlagen der Strom nur selten den Bereich seines Ortsnetztrafos verlassen dürfte. Provokativ: "Wer wenn nicht wir, kann den Strom für ständig mehr werdende Klimaanlagen einspeisen?" gerade zu diesen Zeiten ist die Belastung der Netze und Trafos wesentlich kritischer als während der gut gekühlten Winterzeit
ja wo im Net das ist das ist immer a bissel schwer.. aber hier mal eine schnelle Graphik die das Problem beschreibt... übrigens würde bei mir gerade der Ortsnetztrafo getauscht wegen zu viel einspeisung... klar ein Einzelfall aber ich bin durchaus der Meinung das der Sonnenstrom von Mittags in die Nacht gehört!!! Und ja auch die kleinen Einspeiser müssen sich da drum Kümmern weil genau die Im moment nicht steuerbar sind...Wir sind hier mit in der Verantwortung!!!
Ich halte es für hochgradig ineffizient, mit vielen kleinen Akkus den PV Strom zu schieben. Die Verpflichtung künftig direkt zu vermarkten produziert vor allem massive Gebühren, die kleine private Installationen sicherlich oft unrentabel machen werden. Zusätzlich dann ja noch das zusätzliche Netzentgeld zur Bestrafung von PV. Mein 14 kWh LV Akku mit Victron Multiplus hat für AC nach AC ne Effizienz von 75% wenn ich den Zahlen trauen kann. Da sind größere Akkus, die neben dem Trafo stehen könnten, sicherlich effizienter. Und wenn die Betreiber von PV Parks ihre Speicher leichter oder überhaupt sowohl für grünen wie grauen Strom nutzen dürften, wäre auch sehr viel gewonnen.
Doch, Wirkungsgrad des Akkus. Und ich muss "einfach" für knapp 6000€ nen Akku kaufen. Du garantierst mir dann die ca. 10ct die man nachts mehr bekommt gegenüber Tag für Jahre?
eben nicht, da ist die Niederspannungsebene nicht berücksichtigt. Das passt nur bei großen Anlagen, für uns "Prosumer" ist das ein Unterschied wie Autobahn und Ortsverkehr, wobei hier ein Ausweichen nicht möglich ist. Das Abregeln wird von einem der großen Netzbetreiber angefordert, wobei die Situation in den Gebieten der kleinen VNBs nicht berücksichtigt wird. Schon die Betrachtung eines Netzgebietes wie dem der Stadtwerke München sollte klarmachen das es unwahrscheinlich ist das alle angrenzenden Netzgebiete (Landkreise) Grund zum abregeln haben
Hallo,
die Grafik zeigt nur ein Teil des deutschen Netzgebietes. Klar erkennbar ist jetzt das in S-H stark abgeregelt wird, während BayernWerk ordentlich Redispatch betreiben muss. Da der günstige Windstrom von der Küste zwar nach Bayern verkauft, dann aber nicht geliefert werden kann, werden diese Redispach erforderlich. Abhilfe kann der Netzausbau nur langfristig schaffen. Schneller wäre es möglich, die einheitliche Gebotszone Deutschland an der EEX in mehrere Gebotszonen aufzuteilen.
Den Vergleich @wdomi finde ich recht passend, doch darf ich ergänzen: Wenn es längeren Stau auf der Autobahn gibt, sind die Umleitungen über die Landstraßen in sehr schneller Zeit auch verstopft.
Nach meiner Meinung kann man an der Ortsnetzspannung schon erkennen, ob viel oder wenig eingespeist wird. Derzeit (ca. 15:00) haben wir wenig Wind, viel Sonne und mein Tarifzähler misst auf allen 3 Phasen 239,x V. Das ist im Vergleich zur Spannung nachts schon relativ viel.
???? Wieso im Norden abregeln und im Süden Redispatch?
Im Norden und Süden wird "abgeregelt" und das bezeichnet man als "Redispatch"
darum schrieb ich "wobei hier ein Ausweichen nicht möglich ist" in meinem Vergleich gibt es keine Landstraßen, alle Ortsnetze (Strom wie Straße) sind nur durch eine "Hauptzufahrt" erreichbar (Anbindung des ONT an größeren Trafostationen Mittel und Hochspannung) und nicht über Nebenwege. Ob sich die Ortsnetzspannung durch lokale Einspeisung oder Spannungserhöhung auf Mittel/Hochspannungsebene zurückzuführen läßt kann keiner Beantworten da die Meßtechnik noch sehr sparsam verbaut ist. Was vor langer Zeit auch als Argument für die Einführung der iMSys herhalten mußte, den Netzbetreibern wollte man eine durchgängige Messung in ihren Netzen nicht zumuten (aber den Endverbrauchern)
Ich lese die Grafik anders. Links oben sind die Abregelungen, links unten sind die Redispatch Maßnahmen zu sehen. Mit meinem Wiki Wissen habe ich ein anderes Verständnis von Redispatch.
Warum sollten Trafo´s Einbahnstraßen sein? Der Strom wird in beide Richtungen transformiert, so mein Kenntnisstand. Die modernen Umspannstationen sind stets bidirektional.
Aktuelles Redispatch, verteilt nach Netzgebiet:
Schleswig-Holstein Netz GmbH 134
Bayernwerk Netz GmbH 416
Avacon Netz GmbH 178
Die Netzampel-Übersicht zeigt, in welchen Regionen Grünstrom aktuell nicht vollständig ins Netz eingespeist werden kann. Erzeugungsanlagen aus erneuerbaren Energien müssen in ihrer Einspeisung aufgrund von Netzengpässen reduziert werden, um die Netzstabilität sicherzustellen. Dieser Vorgang wird als Redispatch bezeichnet.
hat wer wo behauptet? Ich gehe allerdings davon aus das von normalen Prosumern erzeugter Strom nur selten den näheren Bereich seines ONT verlassen wird. Große Anlagen sind ein völlig anderes Thema, aber die große Anlagen und mangelhaftem Netzausbau entstehenden Probleme können nicht durch die Kleinanlagen behoben werden, das ist blinder Aktionismus
Deine Annahmen des Ortsnetzes teile ich deine Meinung nicht, zumal ich von unserem Stadtwerk anderes gehört habe. Dort gab es auch schon mal die Idee, die Akkus der Prosumer zu mieten, um sie netzdienlich anzusteuern.
In den vergangenen Jahren waren Akku´s sehr teuer. Die Empfehlungen der Solateure gingen in Richtung je kWp der PV Anlage eine kWh Speicherkapazität zu installieren. An sonnigen Tagen werden diese Akku´s schon im Laufe des Vormittags gefüllt und schalten dann (quasi pünktlich um 12:00) auf Einspeisung um.
Die Idee des virtuellen Speichers, der aus vielen kleinen Akku´s unterschiedlicher Standorte besteht, die zusammen gesteuert werden, verfolgen ja auch andere start-up´s.
Hallo natürlich garantiere ich dir das nicht.... aber es kann halt auch nicht sein das der strom nachmittags 0 EUR an de r börse kostet und ich gleichzeitig 10 cent bekomme ja in der Marktwirtschaft gibt es ein Risiko es zwingt dich ja keiner das zu tun... und wenn es viele grossspeicher gibt geht vermutlich dr preis an der börse ja auch wieder nach oben.... aber was wäre den dein ansatz das Problem zu lösen ?
In Österreich aber ich denke auch in Deutschland sind das vor allen Dingen Großanlagen. Die kleinen privaten Anlagen stellen kein Problem dar, sie entlasten sogar das Netz bis zum Trafo weil weniger importiert wird.
Klar war in der schönen alten Welt vieles einfacher das es schwieriger wird je mehr erneuerbare wir im Netz haben nicht einfacher wird war klar denke ich....
Und klar kann man diskutieren wer den jetzt nun schuld ist an zu viel Strom im netz aber ich denke da sind wir alle die einspeisen mit verantwortlich und klar wegen mir kann man auch grossspeicher bauen und die kleinen anlagen speisen dann halt zum börsenpreis ein geht natürlich schon auch.
Zu es wird teuer wenn man das extra abrechen muss das sehe ich nicht ganz so mein Awattar stromkostet 20 eur grundgebühr der zähler kanns eh übertragen und auch messen ist also nur noch ein Stück software...also ich würde es gut finden wenn ich so einfach am strommarkt teilnehmen kann warum ollte man das feld hier den grossen überlassen? Ne ich kann mir jetzt einen grossen speicher kaufen an den tagen wo ich ihn nicht selber brauche am strommarkt teilnehmen im winter mehr billigen windstrom einlagern und den speicher eigentlich fast das ganze jahr wirtschaftlich nützen....ich glaube zwar nicht das es die absicht der Politik war aber wenn das jetzt so umgesezzt wirddann sehe ich das erstmal duchaus positiv daran teilhaben zu können.... es muss ja keiner wenn er nicht will.!!aber es geht halt auch nicht das ich für ein produkt das am markt 0 cent kostet 7 cent bekomme... die differenz muss ja auch jemand bezahlen
Genau das wird hier in Österreich gemacht. Die großen EVUs kaufen für die Pumpspeicherkraftwerke den Strom zu 0ct. Und verkaufen ihn nachts für 15-22ct egal wohin.
Neu jetzt: die EVUs stellen Akkus an die Trafos. Selbes Spiel. Strom soll dort zwischengespeichert werden. Würde ich auch gerne machen. "Darf" ich aber nicht, weil ICH muss einen Herkunftsnachweis für den Strom erbringen...
Realitätscheck: wie kannst du "einfach" mit einer kleinen Anlage "teilnehmen"? Unter klein versehe ich das was an einem normalen Hausanschluß (25kVA - 35kVA) hängt, also eher 7 bis 25kWp, also was von üblichen Prosumern auf ihren Hausdächern installiert wird
wird nicht falsch gewesen sein, aber mit Sicherheit nicht ganzen Zusammenhänge erfaßt haben. Ältere ONTs sind mit ihrem Übersetzungsverhältnis nicht immer mit den neuen Verhältnissen kompatibel. Bei einem tags nur geringen Energiefluß sind die Spannungsverluste im Ortsnetz nun sehr gering, in der Mittelspannungsebene ist die Spannung ebenfalls höher, und nun steigt die Ausgangsspannung bis an die Grenze des zulässigen Bereichs (oder darüber hinaus) Solche ONT müssen natürlich "wegen der Einspeisung" umgerüstet oder ersetzt werden.