Also nehmen wir an, du willst weiterhin einen Teil deines Stroms zum heizen im Übergang mitnehmen (wie hoch ist dein Gasverbrauch für heizen? Wie hoch für Warmwasser?).
Dann wird sich das, Pi mal Daumen, so zusammensetzen: 11kwp = ca. 11 000kWh. Das hängt vom Standort ab, das hängt von der Ausrichtung ab (Süd?), das hängt vom Dachwinkel ab, das hängt von Verschattung vom Nachbarn (also nicht Nachbarn sondern z.B. Bäume oder Gebäude) ab.
Sommer: 8250kWh (6 Monate)
Übergang: 2200kWh (4 Monate)
Winter: 550kWh (2 Monate)
Im Übergang kannst du es also noch schaffen mit zu heizen, im Kernwinter wirds mau. Bei 3100kWh Stromverbrauch jetzt sind das, sofern du jeden Tag Sommer wie Winter gleich viel verbrauchst und nicht beispielsweise nen Heizlüfter im Bad für den Winter nutzt, ca. 10kWh am Tag.
Bedeutet:
Sommer: 1800kWh Bedarf; 8250kWh Erzeugung; 6450kWh über
Übergang: 1200kWh Bedarf, 2200kWh Erzeugung; 1000kWh über zum heizen
Winter: 600kWh Bedarf, 550kWh Erzeugung; 50kWh bzw. nix über
Einsparung im Optimalfall: Jetzigen Jahresbedarf. Einsparung wenn beispielsweise nur der Sommer gut ist und der Rest nur Mistwetter: Ca. 2000kWh.
Nutzt du nun einen 32kWh 48V Speicher hast du den Vorteil, dass du den einzeln für ca. 3200€ bekommst. Aber du möchtest den Rest ja dennoch machen lassen. Lass den Anschluss dieser Kiste vom Solarteur nochmal 800€ kosten, und das muss man dem aber auch vermitteln. “Heißt: Ich WILL den und den Wechselrichter. Ich WILL den und den Akku. Ich bin der, der bezahlt. Da ich aber möchte, dass Sie auch was verdienen, können Sie den auch bestellen und anschließen, aber mir ist das mit Hochvolt zu teuer.”
Nachteil: Der Akku muss neben dem Wechselrichter stehen, sonst werden die Batteriekabel zu dick.
Aber nur als Vergleich: Alle drei wollen dir einen Akku einbauen der mit 12kWh 3800€ kostet, 10kWh der 6000€ kostet. Ja, die haben einen besseren Wirkungsgrad. Geh davon aus, dass der Wirkungsgrad bei denen ungefähr 90% beträgt. Und ein günstiger 48V Akku mit 32kWh kostet ungefähr 4000€, der hat dann 75% Wirkungsgrad. Zum fast selben Preis!
Aber mit dem 32kWh Akku kannst du beispielsweise im Sommer, wenn es einen schönen Tag hat den Haushaltsbedarf von 10kWh decken und für weitere 2,5 Tage den Strom einspeichern, beim anderen Akkz kannst du das für einen Tag. Da du im Sommer sowieso genug Überschuss hast, ist der Verlust Wumpe. Und da im Winter sowieso Strom zugekauft wird ist es dort ebenfalls Wumpe.
Der Niedervolt war mal besonders günstig, ist aber auch nicht mehr relevant.
Hochvolt 12kWh = 3800€ im Vergleich zu Niedervolt 32kWh = 4000€. Ne, nicht relevant. 
Dazu kommt, ich bezweifel, dass du mit einem größeren Akku viel machen könntest außer im Sommer, wenn du beispielsweise Arbeiten warst, nach hause kommst und dann das E-Auto um 16:00 laden möchtest, dass du außer bei solch einem Szenario von z.B. einem 64kWh oder 100kWh Akku profitieren könntest. Du hast also jetzt momentan mit 32kWh erst einmal genug und wenn sich DANN deine Anforderungen ändern immer noch die Möglichkeit, einen weiteren 32kWh oder noch mehr nachzurüsten.
Achtung, Technik hier:
Zusammenfassung
Dann noch ein letzter Punkt:
Ich selbst habe einen Wechselrichter mit max. 15,6kW Leistung und 12KW AC-Leistung.
Ich würde RATEN einen Wechselrichter zu überdimensionieren. Und zwar nicht, weil du mit 10kwp mehr erzeugen kannst. Sondern weil du mit einem größeren Wechselrichter auf einer Phase mehr nutzen kannst. In meinem Fall sind das 6000W auf einer Phase als Schieflast. Insgesamt kann der Wechselrichter L1, L2 und L3 jeweils 4KW liefern. Insgesamt 12KW. Aber wenn man vielleicht ein E-Auto hat, und man möchte dann mit 11KW laden, dann bleibt für das Haus nichts. Die PV gibt das evtl. nicht her. Aber wenn man aus dem Akku lädt könnte man direkt einen Wechselrichter mit 15 oder sogar 20KW nehmen. Dann ist man in der Lage, das E-Auto zu laden UND den Hausverbrauch zu entnehmen.