DIY - Motivation, Recht und Sicherheit [abgetrennt]

An alle, die bei DIY-Projekten sofort den warnenden Zeigefinger heben:

Bei aller berechtigten Diskussion über Sicherheit sollten wir auch die gesellschaftlichen Folgen unserer Haltung betrachten.

Wir laufen Gefahr, eine Generation von Menschen heranzuziehen, die kaum noch praktische Erfahrungen im Umgang mit Technik und Handwerk sammelt. Kindern und Jugendlichen wird oft vermittelt, dass technische Arbeiten vor allem mit Risiken verbunden sind.
Dabei entstehen Interesse, Begeisterung und Kompetenz nicht durch Warnungen, sondern durch eigenes Ausprobieren und durch Vorbilder.

Viele von uns sind damit aufgewachsen, dass Eltern, Großeltern oder andere Familienmitglieder selbstverständlich Dinge selbst repariert haben: Häuser wurden instand gehalten, Bäder renoviert, Autos repariert oder elektrische Installationen erweitert. Diese Erfahrungen haben geprägt. Sie haben gezeigt, dass man Probleme selbst lösen, Fähigkeiten erwerben und Verantwortung übernehmen kann.

Heute hören wir dagegen häufig: „Finger weg, zu gefährlich.“

In Schulen wird immer weniger praktisch gearbeitet. Bastel- und Werkprojekte werden reduziert, Löten gilt vielerorts als problematisch, und handwerkliche Tätigkeiten treten zunehmend in den Hintergrund.

Gleichzeitig beklagen wir den Rückgang des Interesses an MINT-Fächern und technischen Berufen.
Vielleicht sollten wir uns fragen, ob hier ein Zusammenhang besteht.

Ich habe in den vergangenen Tagen Schülerinnen und Schülern der Klassen 7 bis 10 das Thema 3D-Modellierung vorgestellt. Auf die Frage, wer bereits einmal analog mit Ton oder Knete modelliert hat, meldete sich nur eine kleine Minderheit. Und nicht wenige Jugendliche haben Schwierigkeiten, grundlegende Werkzeuge wie einen Schraubendreher sicher zu benutzen.

Deshalb bin ich überzeugt:
Wir Erwachsenen müssen Kindern und Jugendlichen den Umgang mit Technik, Handwerk und DIY positiv vorleben.
Diese Aufgabe können wir nicht allein an Schulen delegieren.

Natürlich gehört Sicherheit dazu. Aber Sicherheit bedeutet nicht, jede Tätigkeit grundsätzlich zu vermeiden. Wer sich beruflich mit Risikobewertungen beschäftigt hat, kennt die beiden entscheidenden Faktoren: Eintrittswahrscheinlichkeit (Likelihood) und Schadensausmaß (Severity).

Nicht jede theoretische Gefahr stellt automatisch ein relevantes Risiko dar. Wenn beispielsweise eine Wasserinstallation mit geprüften Materialien fachgerecht ausgeführt und anschließend auf Dichtheit geprüft wird, dann ist das tatsächliche Risiko überschaubar. Dasselbe gilt für viele andere DIY-Arbeiten, sofern sie innerhalb der eigenen Fähigkeiten liegen und sorgfältig ausgeführt werden.

Interessanterweise akzeptieren wir in anderen Lebensbereichen deutlich höhere Risiken. Die größten persönlichen Risiken entstehen für die meisten Menschen nicht beim Löten oder beim Verpressen einer Wasserleitung, sondern beispielsweise durch Straßenverkehr, Rauchen oder übermäßigen Alkoholkonsum.

Mein Eindruck ist, dass wir in Deutschland zunehmend dazu neigen, Risiken überzubewerten und Eigenverantwortung zu unterschätzen. Bürokratie, Regulierungen und eine ausgeprägte Sicherheitskultur haben zweifellos ihre Berechtigung. Gleichzeitig sollten sie nicht dazu führen, dass praktische Fähigkeiten, Kreativität und technisches Verständnis verloren gehen.

Statt pauschal vor DIY-Projekten zu warnen, wünsche ich mir mehr konstruktive Diskussionen:
Wie können Arbeiten sicher durchgeführt werden? Welche Prüfverfahren sind sinnvoll? Wie dokumentiert man die Ergebnisse?

Für Wasserinstallationen nutze ich beispielsweise einen Drucktester, um Dichtheit und Belastbarkeit zu prüfen und zu dokumentieren. Für elektrische Arbeiten verwende ich geeignete Prüfgeräte zur Kontrolle der Installation. Genau solche Erfahrungen und bewährten Vorgehensweisen sollten wir miteinander teilen.

Dafür kann ein DIY-Stammtisch wertvoll sein: Menschen tauschen Wissen aus, lernen voneinander und entwickeln ein besseres Verständnis für handwerkliche und technische Zusammenhänge.

Wer Interesse an einem konstruktiven Austausch über praktische Lösungen, Prüfmethoden und Erfahrungen hat, ist beim Wärmepumpen-DIY-Stammtisch Rhein-Neckar herzlich willkommen:

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man weiß inzwischen, dass die großen Versicherer nicht wirklich kleinlich sind- ok, das kann sich in Zukunft ändern- Gedanken würde ich mir eher bei einem Versicherer machen, dessen Name niemand kennt, der in Preisvergleichslisten entsprechend günstig auftaucht- der wird die AGB vermutlich ganz genau einhalten.

Da hab ich ja was losgetreten...

Ich mache im Haus, soweit ich es mir zutraue, fast alles selbst, komme aber in ein Alter, wo mir bestimmte Dinge zu anstrengend oder einfach zu lästig sind. Ich befinde mich aber auch in der glücklichen Situation, solche Dinge dann in begrenztem Umfang an jemanden zu delegieren, den ich dafür bezahlen muss.

@Detlef_Mannheim
Vielleicht ist meine Erwartungshaltung an so einen Stammtisch eine falsche. Ich würde erwarten, dass ich dort nicht nur praktische Tipps bekomme, wie ich Dinge selbst mache, sondern vielleicht auch von einem DIY-ler mit Erfahrung bei der Umsetzung ein wenig an die Hand genommen werde, bis ich verstanden habe, was ich tun muss.
Wenn das Ziel des Stammtisches ist, einfach nur Wissen zu transferieren, ist aus meiner Sicht keine Erfolgsaussicht gegeben. Da kommen dann die Enthusiasten hin, die ihr Wissen teilen wollen. Dazu die Leute mit einer konkreten Projektidee, um das Wissen abzugreifen und danach (meistens) wieder zu verschwinden. So fühlen sich am Ende die Enthusiasten immer mehr ausgenutzt und bleiben auch weg. So funktioniert der Mensch im Allgemeinen.

Ich will hier auch gar nicht den Zeigefinger mahnend heben (oder gehoben haben). Mir ging es eher darum, ein Bewusstsein für die rechtlichen Fallstricke zu wecken ohne dabei DIY zu verteufeln. DIY hat seine gesellschaftliche Berechtigung, sonst gäbe es keine Baumärkte.

Am besten gar nicht. Oder ausschließlich als anonyme, allgemein gehaltene Wissenssammlung. Sozusagen ein DIY-Wiki mit Fachbezug.

Ich habe tw. sogar den Eindruck, dank “youtube & co” wird das DIY tendenziell mehr. (In gewissem Umfang jedenfalls)

Aber die Frage ist dann eben in der Praxis WIE das gemacht wird. Es verleitet eben doch sehr dazu, “wie auf youtube” gesehen nur das Nötigste zu machen. Das Ergebnis fällt dann eben mit Pech entsprechend aus. Es wird für mich gefühlt eher alles nur mehr “oberflächlich” betrachtet, ohne überhaupt tiefere Einblicke gewinnen zu wollen.

Das kann dann eben in manchen Bereichen und bei manchen Tätigkeiten keine Rolle spielen, bei anderen schon…

Das Thema muss man im Blick behalten. Hab das Problem schon bei zahlreichen Initiativen erlebt: Mit viel Idealismus begonnen und dann entstand eine Struktur, wo sich Leute ausgenutzt gefühlt haben. Also wenn kein wirkliches Geben&Bekommen entsteht, sondern immer die Selben geben und viele Leute das dann als kostenlose Dienstleistung verstehen und nach wenigen Wochen wieder weg sind. Das kann so eine Initiative schnell kaputt machen.

Kann man da gegen steuern? Es überhaupt erstmal wahrzunehmen, wenn Unzufriedenheit entsteht, ist wichtig. Und es auch klar benennen zu können, was es denn eigentlich ist, was unzufrieden macht. Um dann gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie man so eine ungünstige Entwicklung korrigieren kann.

Klar, so sollte das sein. Man kann bei so Treffen auch Werkzeuge mitbringen und an Mustern arbeiten, so dass jeder ein Gefühl für Werkzeuge bekommt. Praktische Erfahrung, wo noch jemand mit Kenntnissen zuschaut und Tipps gibt, ist durch nichts zu ersetzen.

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Und genau deswegen glaube ich, dass die meisten abzuholen sind, wenn sie noch ein Bewusstsein dafür entwickeln können und wollen. Also Kinder. Die begeistert werden können selber was zu TUN und zu MACHEN und die Konsequenzen sind je nach Bereich überblickbar. Dazu gehört aber auch, von klein auf SPAREN gelernt zu haben. Wer alles hat, und alles bekommt, und alles will, der spart nicht. Wofür auch? Kann man alles kaufen.

Dieses alles kaufen wird aber immer teurer, kann man noch als Rentner alles kaufen? Mit Kindern? Mit Verpflichtungen? Es gibt eine ganz andere Prioritätengewichtung.

Die gibt es Gesamtgesellschaftlich. Keine Ahnung ob man da im großen noch was bei unternehmen kann, das zu ändern….

Die Leute, die alles kaufen können, sind doch nicht die Zielgruppe eines DIY Stammtisches. Und die Leute, die alles kaufen können, stellen nur einen geringen Prozentsatz der Gesamtbevölkerung.

Grundsätzlich richtig. Nur tritt der Effekt in Bezug auf Wärmewende dann erst mit einer Verzögerung von 20-30 Jahren ein. @Detlef_Mannheim geht es ja darum, kurzfristig etwas anzustoßen. Schon bei Kindern anzufangen, ist mittel- und langfristig untrennbar mit dem kurzfristigen Ziel verbunden. Wenn man die Kinder schon abgeholt hat, muss man 10 Jahre später bei den nun erwachsenen Kindern nicht nochmal bei Null anfangen.

Ich weiss nicht welche Kinder du meinst. So mit 14 Jahren aufwärts denke ich schon, dass da was geht. Noch mehr geht, wenn man kleine Dinge bastelt und die Kinder ermuntert.

Es gibt so kleine Experimentiersets. Wär doch toll, so nen kleines PV-Modul und eine kleine Powerbank mit USB. Dann kann man auch so kleine wiederaufladbare AA oder AAA-Akkus laden. Oder ein Smartphone. Oder einen kleinen Tassenwärmer/Kühler…

Und so funktioniert das auch im Großen. Mit nem E-Auto, mit dem Haus, mit Warmwasser, Kühler…

Du kennst aktuelle Kinder?

Oliver

Ich habe zwei. Sind jedoch jünger. Und du?

Ich meine generell alle Kinder. Wenn es um die Installation von Wärmepumpen geht, bringt das Mitnehmen der Kinder weder heute noch morgen etwas, sondern frühestens übermorgen.

Die Kinder installieren gar nichts. Aber auch Kinder verstehen simple Zusammenhänge und können zu hause Themen ansprechen. Die Eltern gucken sich das dann an, und führen es aus. Einfacher wirds, wenn die Kinder mit praktischen Beispielen nach hause kommen.

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Ich bin ja Lerncoach beim TUMO-Zentrum in Mannheim: https://mannheim.tumo.de/

Ein Kollege führt dort demnächst mit dem Kindern & Jugendlichen das Projekt "Sun Hacker" durch.

Titel:
"In diesem Workshop bändigen Jugendliche die Kraft eines echten 450Wp Photovoltaik-Moduls."

Der Kollege bringt extra dafür ein großes Solarpanel mit und die Kids lernen es anzuschließen und die Theorie hinter der Solarzelle. Die Kids bauen ein "Insel-System" auf und lernen Spannungen, Ströme und die notwendige Steuerungstechnik kennen.

TOLL!!!

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Und genau dasselbe würde ich mir für eine Wärmepumpe wünschen:

Heat-Hacker - von der Kälte zur warmen Wohnung

Warum nicht eine "kleine Klimaanlage" zusammen mit den Kids aufbauen. Die Kinder lernen das Außengerät kennen und die Kältemittelleitung und das Innengerät. Die Kinder lernen etwas über die verschiedenen Kältemittel und über den Zusammenbau des Systems.
Das wäre wahrscheinlich super einfach möglich.

Alte Klimaanlagen gibt es sicher billig zu erwerben.

Das könnte so ein TOLLES Projekt sein ...

Ja, es könnte hier zu "Kühlmittelverlusten" bei den Kids kommen.

Aber der (gesellschaftliche) NUTZEN wäre um ein vielfaches höher als ein (Klima-)Schaden.

Davon abgesehen sind unser eigentliches Klima-Problem nicht die Kühlmittel, sondern das Lachgas in der Landwirtschaft. Und das wird ja auch akzeptiert.

Also, wo ein Wille, da KÖNNTE auch ein Weg sein.

Aber die gegenwärtige Bürokratie und die Hürden lassen mich einfach vor einem solchen Projekt zurückschrecken.

Da hab ich überhaupt keine Lust drauf. Das gibt nur Ärger.

Bitte “coachen”, dass es richtig Kältemittel heißt :wink:

Da wir uns hier im abgetrennten Teil Deines Ausgangsthreads befinden, der sich neben Motivation auch mit Recht und Sicherheit auseinander setzt, eine klares "Nein" zu Deiner Annahme, das sei super einfach möglich.
Nach aktueller Rechtslage ist es Personen, die nicht über die fachliche Qualifikation verfügen, verboten, mit R32 zu arbeiten. Die Kinder und/oder Jugendlichen, mit denen Du so etwas machen möchtest, verfügen nicht über die Qualifikation. Hättest Du selbst die Qualifikation in Form eines "Kältescheins", könnte man das Ganze vielleicht noch als Ausbildungsaktion zum Erlangen der nötigen Fertigkeiten verkaufen.
Angenommen, das wäre rechtlich möglich und Du hättest eine Gruppe von 20 Interessierten. Damit alle die Möglichkeit hätten, sich praktisch auszuprobieren, müsstest Du 4-er Gruppen an einem Gerät arbeiten lassen. Weiter angenommen, Du hättest Kontakt zu einem Entsorgungsbetrieb, der Dir für so einen Kurs ausrangierte Klimageräte kostenlos zur Verfügung stellt und anschließend auch wieder zurücknimmt. All das hilft Dir nicht weiter, weil Du (und als Lerncoach solltest Du das wissen) niemals mit Schülern an Netzspannung arbeiten darfst. In öffentlichen Gebäuden dürfen außerdem keine ungeprüften Geräte an das Stromnetz angeschlossen werden. Den Erfolg ihrer Arbeit könnten Deine Schüler also niemals erleben.
Selbst wenn Du alle vorherigen Hürden durch Ausnahmegenehmigungen gemeistert und eine kooperative Schulleitung gefunden hättest, machen Dir die allgemeinen Schutzvorschriften in den MINT Fächern einen Strich durch die Rechnung.
Das Projekt Deines Kollegen ist für Deine Idee nicht als Referenz geeignet, weil sich das Ganze Netzstromunabhängig mit Kleinspannung durchführen lässt.

Du willst mich nicht verstehen, richtig?

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Danke für all die Argumente, die gegen ein "Klimaanlagen-Projekt" in der Schule sprechen.

Ja, es wird bei uns nicht funktionieren.
Genau deshalb hab ich im Konjunktiv gesprochen: Könnte

Ich sehe genau diese Problematiken: Kälteschein, Elektro, ...

Dabei könnte das Das Projekt so toll sein:
Ein "Ausbilder" (Ingenieur) und 5 Jugendliche bauen eine Split-Klimaanlage auf und schauen sich dabei die Geräte genauer an.
Sie bekommen ganz praktische Erfahrung und erkennen den theoretischen Hintergrund.
Super!

Geht aber nicht bei uns in Deutschland!

Ja, es ist Netzspannung, es gibt aber Fehlerstromschalter. Und R32 ist nicht explosiv.

Ich bin mir sicher in Ländern wie "Indien" wird das selbstverständlich im "Alltag" gemacht.
Vielleicht sind deshalb die indischen und chinesischen Ingenieure inzwischen "besser" als wir?

Mit unserer "aktuellen Rechtslage" verbauen wir uns Chancen.
Diese Chance nutzen wir nicht und die Rechnung bekommen wir später in Form von Technology-feindlichen Menschen mit "zwei linken Händen".

Dann brauchen wir aber auch nicht zu jammern, dass Jugendlichen nicht mehr die "Mindest-Anforderungen" in Mathe, Physik, Computer, MINT, ... erfüllen.

Wir alle reden von Bürokratieabbau aber genau dort, wo es enorm wichtig ist, in der Bildung, klammern wir uns an die Bürokratie.

Ich habe letztens mit eine systemischen Therapeuten gesprochen. Der hat gesagt, dass er bei Problemen immer fragt, wer von den Problemen profitiert.

Also, wer profitiert davon, dass wir "coole" DIY-Projekte (in der Schule) verhindern?

Falsche Interpretation meiner Argumentation. Die Argumente sprechen nicht gegen so ein Projekt (mit der Konnotation "ich (persönlich) will es durch meine Argumentation verhindern"), diese Argumente sind der Grund, warum so ein Projekt nicht durchgeführt werden darf!

Unterm Strich "jammerst" Du also hier rum, dass Deine "tolle Projektidee" an Vorschriften scheitert, die in dem Kontext, in dem Du Dich mit Deinem Projekt bewegen möchtest, eine Berechtigung haben. Oder mit anderen Worten: Du willst ernten bevor Du gesät hast.
Wenn Du, genau Du, etwas bewegen willst (und nicht auf der Suche nach jemandem bist, der für Dich die bürokratischen und rechtlichen Hürden aus dem Weg räumt), dann musst Du tatsächlich den mühsamen Weg gehen. Das bedeutet unter Umständen sogar, dass Du über den Landtags- oder Bundestagsabgeordneten Deines Wahlkreises gehen musst (mit vermutlich überschaubarer Erfolgsaussicht) und/oder eine Petition in die Wege leitest und (mit breitem öffentlichen Rückhalt) darüber den Weg für Deine Projektidee ebnest.

Variante 2: Scheiß auf alle Regeln und Vorschriften und mach einfach. Was soll schon schief gehen... :roll_eyes:

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Mal abgesehen von dem, was Jogobo schon geschrieben hat, frage ich mich auch, ob es die Jugendlichen soviel weiter bringt, wenn man zusammen ne fertige Splitklima Anlage installiert. Im youtube Stil selber ne Mini-WP mit Butan aufzubauen, würde vermutlich eher Verständnis und Hands-On Erfahrungen bringen. Wenn das dann jemand daheim nachmacht und nen Brand auslöst, hat man natürlich auch ein Problem ...

Es gibt doch so Initiativen wie "Jugend forscht". War immer wieder beeindruckt, mit was die sich so alles beschäftigen und wo die sich dran wagen.

Ich denke, wenn an in dem Bereich was vor hat, könnte man sich mit denen vernetzen, um zu hören, wie man so Sachen rechtskonform mit Jugendlichen umsetzen kann.

Auch Chaos Computer Club fällt mir noch ein, die in einigen Städten Treffpunkte haben, wo jeder basteln kann. War da mal bei einem, die waren super ausgestattet mit 3D-Druckern, Holzwerkstatt, Elektronik-Werkstatt.

Das hier hab ich gerade in der ccc-Ecke gefunden:

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Da wird im Alltag eine Klima einfach so montiert, aber sicher nicht als Schulprojekt, und in China schonmal gleich gar nicht.

Oliver

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