Also bitte...doch nicht wegen Solarpanels.
Was jetzt? Die Rennleitung? Nö, höchstens wenn ein Gerichtsvollzieher Schutz bräuchte.
wird ja hoffentlich bei keinem von uns nötig sein ![]()
Zusätzliches Personal braucht der VNB nicht einstellen. Die Leute, die durch die Straßen gehen und die Zähler ablesen, sind so und so kein eigenes Personal, sondern Fremdfirmen. Denen mitzuteilen, dass diese bei den Rundgängen auf Solarpanels achten und melden sollen, ist eine einfache Sache. Die wollen eine Vertragverlängerung und werden kaum ablehnen. Dann braucht man diese Infos nur noch mit der Datenbank der installierten Ferrariszähler abgleichen und den Austausch bei diesen Haushalten zu priorisieren ist eine einfache Sache. Das kann sich schnell für den VNB lohnen.
In meinem Wohngebiet (Westnetz) und dem meiner Verwandten (NetCologne) kenne ich keinen mehr, der einen der alten Dinosaurierzähler = Ferrariszähler hat. Meiner wurde bereits vor 4 Jahren ausgetauscht, obwohl ich zu dem Zeitpunkt keine PV-Anlage hatte. Mag sein, dass es einzelne VNBs gibt, die nicht rechnen können und die alte Ferrariszähler mit Verlust weit über die 16 Jahre weiter betreiben. Selbst Schuld. Dort zu wohnen ist vermutlich aber nicht erstrebenswert. Diese VNBs werden einfach Ihre Netzentgelte erhöhen und haben den Verlust ausgeglichen......
Also bei der Lebensmittelkontrolle ist das (oft) so...
Bleibt bitte beim Thema.
Und blockwart Spekulationen sind nutzlos.
Bei uns läuft seit 20 Jahren keiner mehr rum und liest Zähler ab. Zählerstände werden selbst abgelesen und online eingetragen. Mit Foto vom Zähler. Davor hat man eine Karte mit der Post bekommen. Auf der ländlichen Alb zu leben ist auch recht schön. Ob man es glaubt oder nicht. Die handvoll Balkonkraftwerke in der Stadt kann man in der Tat an einer Hand abzählen. Wer eine richtige PV auf dem Dach hat, hat auch einen neuen Zähler bekommen. Da wird viel Wind um nix gemacht.
Da sitzen auch keine Blockwarte und checken täglich Satellitenbilder um nach Panels Ausschau zu halten. Da interssiert es auch keinen wie groß dein Carport ist was du dir hingestellt hast oder kommt zum nachmessen. Vermutlich weil wir eben keine Blockwarte haben wo sich gegenseitig ans Bein pinkeln. Ich hab mein Carport 29,8qm groß gebaut. Also genehmigungsfrei. Hat aber keinen interessiert und auch keiner nachgemessen. Wenn du bei uns ein Balkonkraftwerk anmeldest kannst du ankreuzen das du keinen neuen Zähler willst und versicherst dass du den Strom selbst verbrauchst. Natürlich unsinnig, aber denen ist es einfach egal bei den kleinen Mengen an Strom. Ich begrüße so ein Vorgehen. Alles etwas lockerer sehen und nicht so verbissen. In anderen Ländern geht das auch ohne ein Drama daraus zu machen.
@thomas0815 Waaas?? Das kann doch gar nicht sein! Voltmeter behauptet das doch immer.
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Es mag Gemeinden, Städte geben wo Blockwarte aus Langeweile, Neid oder Gehässigkeit rumlaufen und Gartenhäuser, Carports und Co. melden. Zum Glück hat das im ländlichen Raum noch nicht solche Maße angenommen. Hier hilft man sich sogar noch.
Aber das Thema war ja Nulleinspeisung. Vor 2-3 Monaten ging ein Bericht durchs Radio. War aus unserer Gegend. Eine Familie hat gebaut und dank Solarpflicht auch eine PV Anlage bestellt. Das Blöde: sie bekommen keine Genehmigung weil das Netz scheinbar ausgelastet ist. Jetzt kann mir einer erzählen was er will aber eine Nulleinspeisung wäre hier eine einfache Lösung. Nur wird auch die untersagt weil es könne ja mal ein Fehlerfall vorliegen und dann trotzdem eingespeist werden. Was für eine hohle Argumentation. Nun liegt die PV Anlage halt rum. Da würde ich persönlich jetzt eine Insel aufbauen. Was die Familie jetzt macht weiß ich nicht. Kam leider nix mehr darüber.
sehr geil, stell ich mir richtig vor. son raum blockwarte beim vnb im keller alle in ihrer 1x1m zelle mit bildschirm
da muss man als mensch schon recht verzweifelt sein sowas mitzumachen. obwohl ... verzweifelte gibt es ja genug.
Es gibt gemeinden, die Mitarbeiter rum schicken, die kontrollieren, dass keine Steingärten angelegt werden. Besitzer von steingärten werden aufgefordert, diese in "Grünflächen" umzubauen. Das wird mit foto alles sauber dokumentiert.
Das birgt potential, da gleich BKW Betreiber zu überprüfen, wenn das denn von der strasse einsehbar ist.
Ein "grösseres" einspeisen könnte technisch leicht verhindert werden. Genau an diesem Beispiel sieht man, dass es nicht um eine klimawende geht, darum geht, dass in Deutschland so gut es geht Solarstrom erzeugt und verbraucht wird. Traurig, dass dies so ist. Ein normaler braver steuerzahler lässt sich das dann auch gefallen, hat leider auch nicht das technische wissen, eine inselanlage aufzubauen. Und es werden sich auch keine elektrounternehmen finden, die das raten, Bau und Betrieb einer inselanlage unterstützen.
Das Wort ist mit unserer dunklen Zeit vorbelegt. Sollte man also nicht nutzen.
Schlimmer finde ich solche Leute wie den Anzeigenhauptmeister, der selbst seine Nachbarn anzuzeigen versucht. Versucht schreibe ich, weil ich vermute, dass sich die Ordnungsämter wenig um seine Anzeigen per APP kümmern. Die haben anderes zu tun als diese Spam-Aktion. Im Gegensatz zur Presse, die gerne sinnloses berichtet.
Worum es eigentlich geht:
Wenn ein VNB die Verluste durch Balkonkraftwerke mit Ferrariszählern nicht tragen will, wird er halt aktiv. Das muss er selbst entscheiden. Die VNBs agieren sehr unterschiedlich. Manche mögen die Verluste egal sein. Wenn man bereits einen digitalen Zähler hat, ist den meisten VNBs auch egal was man anschließt. Die werden nur aktiv, wenn Störungen gemeldet werden. Wenn beispielsweise die Spannung auf einer Phase hoch geht, sich der Besitzer der angemeldete PV-Anlage beschwert, dass seine Anlage nicht mehr einspeisen kann, wird man nicht sofort ins Lager rennen und einen neuen Trafo ankarren. So trivial ist das ja nicht.
Naheliegend ist dann nach der Störung zu suchen. Wenn das nicht angemeldete PV-Anlagen sind, die man offensichtlich von der Straße erkennt, wird man die Besitzer ansprechen.
Man kann nicht darauf bauen, dass man einen Ferrariszähler behalten darf. Uns jeder muss sein Risiko selbst bewerten.
Um den Dreh zur Nulleinspeisung zu bekommen: Eine gute Nulleinspeisung ist eine gute Idee, um die Netze nicht stark zu belasten. Klappt bei Nulleinspeisung saldiert natürlich nur eingeschränkt, ist aber besser als den kompletten Strom in die Phase einzuspeisen.
Warum sollte man sich wundern? Das sind Maßnahmen die die Hersteller bewusst so umsetzen, damit man das eigene Händlernetz/Werkstattnetz noch betreiben kann. Aus Sicht der Hersteller völlig legitim.
Wenn man auf einem Zettel ankreuzen darf dass man keinen Zählertausch will und den Strom selbst verbraucht, wüsste ich nicht wo hier ein Risiko sein sollte. Das ist schließlich der offizielle Anmeldezettel. Ich baue auch nicht darauf das ich meinen Ferraris behalten darf. Ich weiß dass er irgendwann weg kommt. Aber so lange er drin bleiben darf erfreue ich mich an dem Zähler. Ist doch toll. Ich werde auch keinen Selbstmord begehen wenn er raus kommt. Ich weine ihm aber eine klitzekleine Träne nach und trinke ein kühles Bier auf seine erbrachte Lebensleistung.
Einen Steingarten habe ich zum Glück nicht. Bei mir blüht es wo es nur geht. Da summt es den ganzen Sommer in jedem Eck. Ich frag mich was eine Behörde macht wenn der Steingartenbesitzer dort eine Eidechse gesehen hat. Damit bringt man vermutlich die ganze Behörde in Verzweiflung :-p
Dabei geht es auch um erwärmung, nicht nur um Insekten/Tiere. Ein steingarten heizt den Boden im Sommer einiges mehr auf, grünflächen halten die Umgebung kühler. Das ist auf dem Land weniger thema, in grösseren Städten soll das einiges verbessern, grün statt stein.
Ich habe unter anderem eine 15m laveldel-hecke/streifen. Unglaublich was da los ist wenn der lavendel blüht.
Ich hab das mit den Steingärten nie verstanden. Gut, machen keine Arbeit. Aber dann pflanz ich halt was pflegeleichtes an.
Na kein Wunder. Schließlich seid ihr doch als allereinzige hochoffiziell dazu befugt, Inselkraftwerke haben zu dürfen. ![]()
Die machen das doch alle ehrenamtlich im Homeoffice...