Kriegst auch eine Auflösung nach Messgerät raus?
Alexander Mumm - Netzfrequenzmessung und Diagramme
Stromnetz Frequenz
Kriegst auch eine Auflösung nach Messgerät raus?
Ich kann mal gucken, die Messgeräte werden über ein Freitextfeld erfasst und so bescheiden ist leider auch die Qualität.
Patrick von Ingenieurskunst sieht das mit der Bewertung dieser Daten (E3DC im Kontext) etwas differenzierter
hab dennoch in den Kommentaren mal auf dein Projekt verwiesen ![]()
In Österreich ist regelmäßig die Begründung, dass die "letzte Meile" das große Problem wäre. Besonders in NÖ, OÖ. Wenigstens das lässt sich mit dem Projekt untersuchen.
Ich stelle grad fest, dass es iwie "2 Netzfrequenzen" gibt. Kann aber nich sein, dass Telfs 2 und Wolfsberg diesen Verlauf messen und die meisten anderen Messpunkte bei 50.0 angenagelt sind? Mein Inverter nah dabei sagt 50.0-50.05Hz?
Technische Frage: Mein "power smoocher" script schaltet WR und Verbraucher, wenn spannung oder Frequenz ausserhalb Grenzen sind. Grad jetzt passiert das so alle halbe Stunde für paar Sekunden.
Ist es sinnvoll, die min/max Erfassung lokal zu machen und das Ergebnis davon zu schicken?
Im Europäischen Verbundnetz treten üblicherweise keine wesentlichen Frequenzschwankungen auf.
e class="onebox allowlistedgeneric" data-onebox-src="https://alexmumm.de/pg50Hz_de.htm">Stromnetz Frequenz
Ich habe Patricks Video nicht gesehen, aber zur E3DC Studie:
Die Studie von E3DC macht etwas ziemlich kritisches:
E3DC, private Beratungen usw. umgehen das, indem sie einfahc irgendwas verzapfen und es in die Medien geben. Das ist eigentlich eine Unverschämtheit.
Damit simuliert so eine Wissenschaftlichkeit, die nicht vorhanden ist.
Sprich: Was die hier verzapfen hat niemand kontrolliert oder geprüft die haben es einfach so rausgehauen.
Entsprechend schwierig sind die Ergebnisse der E3DC Studie. Ich spiele mal den Gutachter:
-> Die E3DC Studie hat praktisch keinen Mehrwert und wenn ich das als Gutachter lesen würde: Ich würde es sofort rejecten wegen schwerer methodischer Fehler. Entsprechend habe ich auch kein Video dazu gemacht.
Deswegen begrüße ich das OpenSource Projekt. Einige der schwierigen Punkte werden damit zumindest behoben und es ist erstmal eine Datensammlung und daraus kann sich etwas entwickeln. Vor allem wenn es offen ist. Aber auch damit ist ein Netzzustand nur schwer vorhersagbar. Zumindest jetzt noch nicht. Aber hier sehe ich eher Potential
Je nachdem wie viele Messpunkte zusammenkommen und wie heterogen die sind (nicht nur ein Hersteller / Unternehmen) und was noch für Daten dazukommen: Könnte wirklich was richtig tolles werden.
hier mal die Auswertung von meinem Netzanschluss der letzten sieben Tage,
hier sieht man schön, das wenn Sonnenschein vorausgesagt ist, wird morgens die Spannung gesenkt, ein trüber vorhergesagter Tag, keine Spannungssenkung. Jetzt ist nur die Frage macht das unser Mittelspannungstrafo 20kV/400V oder geschieht das schon eine Netzebene höher?
Die Frage ist eher: Wie stark wird das lokal verzerrt? Also bei dir am Hausanschluss.
Die Spannung bei dir, muss nicht die am Trafo sein und muss nichts mit der thermischen last des Trafos zu tun haben.
Ebenfalls lässt es keine Aussage zu, über den Spannungsbereich des Trafos und wie groß der Spread dort ist (ONT/rONT) und ob der Spannungsmäßig innerhalb seines Übersetzungsbereichs (fix oder Band je nach Trafo) ans Limit kommt.
Es zeigt erstmal nur: Die Spannung bei dir ist hoch und du hast wenig Abnehmer zuhause. Oder die Spannung ist niedrig, vermutlich gabs dann Lasten bei euch.
Das wars. Erst wenn du über einen Trafo mehrere Spannungsmessungen hättest und wüsstest: Was ist das für ein Trafo, dann könntest du halbwegs belastbar etwas sagen.
Zumindest ist mein Verständnis so.
ich gehe von rONT aus, die Spannung sinkt morgens mit aufgehender Sonne, wenn mit gutem Wetter zu rechnen ist, und wird abends, bei Sonnenuntergang erhöht. Wochentage spielen hier keine Rolle, verhält sich an allen Wochentagen gleich, lediglich das Wetter scheint den Ausschlag zu geben, da sich die Zeiten auch im laufe der Wochen an den Sonnenstand angepasst haben.
Was mich wundert dass das hier auf nem kleinen Kuhkaff geschieht. Deswegen war meine Frage wo es passiert, hier im Ort, oder im Vorgelagerten Netz. Ich glaube ich schreibe meinem Netzbetreiber mal ne liebe Mail, vielleicht erzählt er mir mehr. ![]()
Wenn du etwas erfährst: Wäre echt spannend (im wahrsten Sinne des Wortes ... Sehr schlechter Wortwitz) ![]()
Nun, warum gibt der Netzbetreiber nicht Einblick in seine Daten ?
Auch Institute bekommen keinen Zugriff und müssen synthetische Zeitreihen entwickeln.
Jetzt kommt häufig das Argument: Die haben selber keine Ahnung was im Netz passiert !
Nur das Glaube ich nicht, sondern sie kennen schon ihre "Problemzonen" - und da wo es heute unkritisch ist, wird es auch morgen erst einmal unkritisch bleiben, denn PV Dachanlagen fallen nicht Himmel, dito Wallboxen und LWWP.
Aber natürlich gibt es Dritte (u.a. Institute) u.a., aber auch die BNetzA, den FNN usw. usf, die haben ein Interesse an genaueren Daten und machen jetzt Druck.
Mit dem §14a EnWG gibt es ein Druckmittel und Transparenzpflichten sind zwar "genannt", aber nicht ausbuchstabiert.
Von daher ist dieses Projekt so wertvoll, es liefert Echtzeitdaten, natürlich mit eingeschränkter Genauigkeit, aber zeitnah und mit einer plausiblen Tendenz.
Die VNB haben es selbst in der Hand, ihre Daten transparent zu veröffentlichen.
Nichts dürfte hoffentlich peinlicher für sie werden, als den §14a, EnWG anzuwenden und dann darüber berichten zu müssen !
Ist aktualisiert auf V2.0 ![]()
Sieht bei uns, 890 Seelen-Dorf, genauso aus:
letzte 2 Tage:
letzte 24h:
Die Uhrzeiten der Spannungsschwankungen passen aber meiner Meinung nach nicht zu irgendwelchen Einspeisungen von Erneuerbaren. Gestern hatten wir 11h Sonne, dennoch gib es senkrechte Anstiege und Abfälle und das auch von 22 - 0Uhr.
Wohlgemerkt, wir laufen im Inselbetrieb und haben keinen Netzkontakt, mit Ausnahme des eHZ. Damit kann eine Beeinflussung durch unseren Bezug oder Einspeisung ausgeschlossen werden weil beides nicht vorliegt.
Wir haben allerdings eine Zuckerfabrik in der Nähe die zwar sicherlich mit Gas "kocht" aber wer weiß.
Und bei @Mittelhesse sind meines Wissens nach Metallbearbeiter und Gießeren(en?) in der Nähe.
@andygetin Elektrix hast Du da ggf einschlägiges Hintergrundwissen, um diese Muster zu interpretieren?
hier im Ortsnetz gibt's keine Großverbraucher, wenn dann im vorgelagerten Netzabschnitt (20kV oder höher)
ich habe meinem Netzbetreiber mal ne nette Mail geschrieben, mal schauen ob er mir Details verrät.
Ich bin ehrlich gesagt nicht groß mit den betrieblichen Themen vertraut...
Aber am Hausanschluss die Spannung zu messen ist so eine Sache. Wenn man nahe am Ortsnetztrafo misst, sind die üblichen Verbraucher der Nachbarn weitgehend vernachlässigbar was den Einfluss auf die Spannung angeht...aber wenn man eher am Ende des Strangs seinen Anschluss hat, dann kann der Durchlauferhitzer zum Duschen mit 24kW bei Nachbar X durchaus kurz die Spannung messbar einbrechen lassen am Strangende. Das muss aber natürlich in einem zulässigen Spannungsbereich liegen, andernfalls muss der Verteilnetzbetreiber Maßnahmen ergreifen und etwa durch Leitungsverstärkung, Strangauftrennung oder einen regelbaren Ortsnetztrafo die Spannungsbandverletzungen nachhaltig heilen. Genauso kann aber auch im Mittelspannungsnetz ein Schaltvorgang plötzliche Spannungshebung- oder Senkung zur Folge haben. Das ist ohne direkte Messung am Trafo mittelspannungsseitig oder auf Seite der NS schwer zu sagen.
Normkonform sind 230V +-10%, also zwischen 207V und 253V, wobei bloß 95 % der 10-Minuten-Mittelwerte innerhalb einer Woche in diesem Bereich liegen müssen. Es sind also auch mal 255V kurzzeitig zulässig Die Lastgänge sehen für mich daher normal aus.
Ich hab aber leider wirklich zu wenig Erfahrung mit den Lastgängen, als dass ich das gut einschätzen könnte. Muss mal Kollegen fragen morgen wie die das einschätzen und erklären würden...
Wer sich einmal genauer mit den "Vorgaben" der Netzspannung beschäftigen möchte, die EN 50160 ist die zugehörige Norm.
Geschrieben von, na von wem, den Energiekonzernen und Netzbetreibern, vertreten im FNN/VDE.
Sie ist so geschrieben, daß - selbstredend - sie nicht Schuld an Netzunterbrechnungen sein können. Aus genau diesem Grund gibt es auch Unterbrechungsfreie Stromversorgungsanlagen für RZ, Krankenhäuser, etc., auf eigene Rechnung dann. Nur am Rande sei erwähnt: Sehr lange war die testweise Einspeisung, zur Funktionsüberprüfung der USV, ins Netz nicht zulässig. Dafür waren dann Wasserwiderstände ein probates Mittel.
Meine Überlegungen gehen in eine ähnliche Richtung.
Mein Haus liegt am Ende eines Stranges. Richtung Ortsnetztrafo liegt eine Lagerhalle mit ordentlich PV auf dem Dach. Gestern hatte ich meine eigene Einspeisung abgeschaltet, um die Netzspannung ohne eigene Einflüsse zu beobachten, Hausverbrauch ausschließlich aus dem Speicher.
Meine Frage: Ich gehe davon aus (Laie, kenne mich nur bei DC ein bisschen aus), dass man immer die Spannung erhöhen muss, um einen Energiefluss zu bewirken. Wie kann man ermitteln, welcher Teil des Spannungsanstieges technisch erforderlich ist und welcher auf ein Problem im Ortsnetz hinweist?
Meine Anlage meldet noch keine Daten, weil ich nicht sicher bin, ob das in der Konstellation viel Sinn macht.