[quote data-userid="8102" data-postid="135620"]Wär ich Unternehmer, würd ich sicher nicht mit einem Balkon leben, der nicht mal Platz für zwei Solarmodule bietet.[/quote]Ach, so ist das! Also alle Unternehmer leben in Saus und Braus, ja? Dann geh doch am Montag zum Gewerbeamt, hol Dir einen Gewerbeschein und spätestens in zwölf Monaten fährst Du dann den dicken Rolls und hast die Rolex am Arm.
Du liebe Zeit, was hast Du nur für Vorstellungen? Die meisten Unternehmer, die ich kenne, leben von der Hand in den Mund und haben alle Hände voll zu tun, daß der Laden läuft. Das sind die, die morgens den Laden aufschließen und abends wieder abschließen, wenn die Arbeitnehmer schon zuhause sind. Buchhaltung läuft am Wochenende, Urlaub ist nicht drin. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall? Vergiß es! Wenn ein Angestellter krank wird, muß der Chef persönlich einspringen.
Der einzige Vorteil, Unternehmer zu sein, ist der, daß Du bestimmst, wo es lang geht und daß Dich niemand kündigen kann. Dieser Vorteil wird aber mit reichlich Entbehrungen erkauft. Und wie gesagt: Wer immer noch meint, als Unternehmer ginge es einem ach so gut und man hätte eine tolle "Work-Life-Balance", der kann sich gerne einen Gewerbeschein holen. Geht ganz schnell! Aber alle, denen ich dies bisher vorschlug, wurden dann urplötzlich ganz kleinlaut.
Sorry, irgendwas is grad kaputt - ich kann nur auf der vorletzten Seite antworten und keine Zitate einfügen. Wenn ich auf "Antwort hinzufügen" klicke kommt eine Meldung "content character length must be greater than 2"
"Also alle Unternehmer leben in Saus und Braus, ja?"
Das ist ganz schlechter Diskussionsstil. Und im übrigen ein rhetorischer Trick, den schon Schopenhauer 1830 beschrieben hat. Eine Aussage nehmen, die ins Extrem übertreiben und dann widerlegen - lieber Doc, ich hab doch grade Dir ein paar Kleinigkeiten über mein Leben verraten, also sei bitte so nett und ordne das ein. Ich habe an keiner Stelle behauptet, das Unternehmer in "Saus und Braus" leben - aber vielen geht es doch ganz gut, zumindest, die, die ich kenne. Alle denen es damit schlecht geht (z.B. Meine Schwester und ihr Mann) haben das früher oder später aufgegeben. Die Geschäftsidee war nicht tragfähig oder sie sind nicht für sowas geeignet.
Ich hab aber auch eigentlich keine Lust hier den Prellbock für parteipolitisch motivierte und großteils unsachliche Angriffe zu geben. Ich möchte über das Thema diskutieren und die Implikationen, die es im Zusammenhang mit unserem Energiesystem hat. Das gehört meiner Meinung nach hier ins Forum. Nicht Erörterungen, wer ich wohl bin, was ich wohl mache und welche Partei ich wohl wähle. Ich appeliere besonders an die Moderation, die Anonymität der Forenten zu respektieren.
Außerdem bitte ich einen @Admin um Hilfe bezüglich des komischen Softwareverhaltens. Hab schon Cache geleert und neu gestartet.
Ganz alter Hut, Doc. Hat Gerard K. O´Neill schon 1976 in seinem Buch "The high Frontier beschrieben". Damals als Solarzellen noch teurer als Gold waren.
Mag sein, aber ich sehe da noch ein ganz anderes Problem: Die panische Reaktion der 5G-Hasser, Aluhutträger und Elektrosensibelchen, die bei dem Gedanken, da könnte bald "Strahlung" vom Himmel kommen, schon mal vorsorglich in Panik geraten. ?
Exakt das ist kurz nach der Veröffentlichung passiert. Wär aber eh aberwitzig teuer. Vielleicht kann Elon das billiger - falls seine Wunderrakete irgendwann mal funzt.
Ich habe das Buch als Kind sehr gerne gelesen und erinnere mich gut an die Pläne, die da präsentiert wurden. Die Sonnenenergie sollte mit Spiegeln konzentriert werden und wie bei CSP Kraftwerken genutzt werden, also mit einem Arbeitsmittel wie Dampf. Das Material sollte größtenteils vom Mond kommen und nicht mit Raketen, sondern einer Art Transrapid ins All geschossen werden. Das geht auf dem Mond relativ einfach, weil der Mond keine Atmosphäre und eine niedrige Fluchtgeschwindigkeit hat.
Wenn ich lese dass es eine Microwellen-Antenne mit einer Fläche 50 Quadratkilometer !! benötigt Rollen sich mir die Fußnägel hoch.
Ob da mal jemand mit einem HF Ingenieur gesprochen hat? Bei diesen Leistungsdichten von denen da geredet wird ist alles was durch dem Strahlungskegel fliegt innerhalb von Millisekunden gegrilled. Egal ob Vogel oder Flugzeug.
War da nicht auch noch was mit Erdrotation? Sollen also die 50 Quadratkilometer Antenne über die Erdoberfläche wandern? Wenn der Strahl aus den 50 Quadrahtkilometern mal auswandert lebt auf dem Boden nix mehr.
In den 70ern war LSD halt populärer als Natuwissenschaften …..
Ja ich fand das auch toll - bediente damals perfekt meinen Eskapismus. Ich wollte unbedingt weg, am besten ganz weit, in den Weltraum. Aber Desertec hat uns ja belehrt, daß die Installation von Solar-Kraftwerken schon im Nachbarkontinent unnötig teuer ist. Deutschland hat zwar keine Energierohstoffe - aber Ressourcen genug. Wir kriegen das hier hin.
Das hatte der schon berechnet. Ich weiß die Zahl nicht mehr, aber es sollte komplett harmlos sein. Zumal man da ja auch relativ lange Wellenlängen benutzen muss, sonst gehts gar nicht durch Wolken. Die Installation sollte in geostationären Orbits erfolgen.
Bis jetzt aber haben wir sehr viel Energie in den Weltraum verschossen. Von oben runter kam noch nie was aus Menschenhand.
P.S: Bei mir funktioniert das Forum wieder normal. Keine Ahnung wers repariert, aber Danke.
@yossarian im geostationären Orbit gibts zum einen den Erdschatten auf dem Sender zum andern muss die Senderantenne ständig mitschwenken und dabei immer präzise und punktgenau die empfängerantenne treffen.
Wir bringen es nichtmal anständig hin einen Flughafen zu bauen ohne dass die halbe Welt über uns lacht…….
[quote data-userid="8102" data-postid="135774"]Zumal man da ja auch relativ lange Wellenlängen benutzen muss, sonst gehts gar nicht durch Wolken. Die Installation sollte in geostationären Orbits erfolgen.[/quote]Also wenn das sichtbare Licht durch die Wolken geht, dann schaffen es auch Mikrowellen. Der Winkel muß halt steil genug sein.
Die ANT ist deswegen so groß, weil es sich wohl um eine gestockte ANT handelt. Also das ginge schon. Welche Auswirkungen das auf Rotmilan, Fledermaus und sonstige Lufttiere handelt, die da durchfliegen, das kann man im Tierversuch ermitteln, zu dem man die DUH, den NABU und den BUND gerne einladen kann. ? ? ? Das Gezeter der drei genannten Organisationen kann ich allerdings jetzt schon hören.
[quote data-userid="1434" data-postid="135779"]zum andern muss die Senderantenne ständig mitschwenken[/quote]Also wenn es wirklich nur Mikrowellen wären, könnte man das mit Beamforming lösen. Das ginge schon.
[quote data-userid="1434" data-postid="135779"]Wir bringen es nichtmal anständig hin einen Flughafen zu bauen ohne dass die halbe Welt über uns lacht…….[/quote]BER war doch blitzschnell fertig...
...im Vergleich zur Verkehrs- und Energiewende, die erst dann richtig lustig werden, wenn sie alle Straßen aufreißen müssen, um neue Stromleitungen zu verlegen - ohne vorhandene Fachkräfte, versteht sich. Ich werde bei meinem Alter ja nicht mal mehr erleben, daß im Jahre anno 2070 die Bahn pünktlich fährt, wenn ich mich nicht kryogenisch einfrieren lasse. ?
Vergiss die Wärmewende nicht! Vor lauter Wenden fahren wir offenbar bald nur noch im Kreis
Neee - ganz so pessimistisch bin ich nicht, daß wird schon und alle die meinen, man müsse vorher jedes Kabel und jede Rohrleitung auf den Millimeter genau berechnet, geplant und simuliert haben, war noch nie aufm Bau. Ich finds ja gut, daß in Deutschland so viele Kritiker der energetischen Transformation auftreten - so kann man viele potentielle Probleme rechtzeitig ausräumen. Ich teile jedenfalls den hier vorherrschenden Nihilismus nicht und bin mir sicher, daß wir 2050 fast völlig ohne fossile Energierohstoffe auskommen. Zum Teil mit technischen Mitteln, die wir heute nicht mal im Labor kennen. Wer hat denn 1999 gewusst, daß 15 Jahre später alle dieses komische Internet-Dings auf dem Telefon haben werden? Oder das Raketen rückwärts landen können?
[quote data-userid="8102" data-postid="135795"]Wer hat denn 1999 gewusst, daß 15 Jahre später alle dieses komische Internet-Dings auf dem Telefon haben werden? Oder das Raketen rückwärts landen können?[/quote]Wurde das alles in Deutschland entwickelt? Nein? Quod erat demonstrandum!
Ich nehme mal BER als Beispiel: Wie lange war da die Planungs- und Bauzeit? Und in Shenzhen dauerte die Planungs- und Bauzeit des Flughafens gerade mal fünf Jahre. Wenn Du bei einer bereits bestehenden Hochspannungsleitung ein einfaches Kabel durch ein Doppelkabel ersetzen willst, dann dauert das in deutschen Landen sieben Jahre, in denen die Akte einfach nur auf dem Bauamt herumliegt und Staub fängt. Und ohne gibt's den begehrten roten Punkt nicht. Und im Bereich PV könnte ich einige Beispiele bringen, aber die sind speziell hier im Forum alle bekannt.
aber auf wieviele Winkel Minuten genau kannst einen beam ausrichten?
Mal dir doch mal ein Dreieck auf bei dem die ankathete (näherungsweise) die Entfernung zwischen dem Sender und dem Empfänger ist. Die gegenkathete ist der halbe Durchmesser der Empfänger Fläche. Über dem Tangens kannst du dir jetzt den halben maximalen öffnungswinkel dein beams errechnen. Bei einem wirklichen punktförmige (mit 0 Radius!) Brennfleck deines Strahls wäre diese halbe öffnungswinkel auch gleich der maximale fehler den du dir bei der Ausrichtung und nachführungs leisten könntest.
das die Mikrowellen erst mal gigantische Temperaturdifferenzen (= Konvektionsfifferenzen Inder Atmosphäre) produziert wenn er auf Wasserdampf in der Lift trifft lassen wir mal außer acht. Genauso die Brände die so ein hochenegetischer Strahl auslöst bei Ausrichtungsfehlern.
ersteres würde wohl zu gigantischen atmosphärischen Turbulenzen führen. Das zweite zu erheblicher Luftverschmutzung.
Nebenbei wird’s auch noch zu spektakulären Dauer-Nordlichtern kommen ..
[quote data-userid="1434" data-postid="135806"]aber auf wieviele Winkel Minuten genau kannst einen beam ausrichten?[/quote]Oh, ich denke, daß das schon recht genau ginge, wenn man eine ständige Nachführung hätte, ohne die das sowieso nicht funktionierte.
[quote data-userid="1434" data-postid="135806"]das die Mikrowellen erst mal gigantische Temperaturdifferenzen (= Konvektionsfifferenzen Inder Atmosphäre) produziert wenn er auf Wasserdampf in der Lift trifft lassen wir mal außer acht. Genauso die Brände die so ein hochenegetischer Strahl auslöst bei Ausrichtungsfehlern.[/quote]Mikrowellen sind ja nicht nur solche, die Dir das Essen in der "Mikrowelle" zum Kochen bringen. Da gäbe es schon noch Frequenzen ab 1 GHz, die noch infrage kämen. Aber ich sehe da ein ganz anderes Problem: Der ganze Frequenzbereich "da oben" ist von Funkanwendungen belegt, durch Reflektion würde ein nicht geringer Anteil der Mikrowellen auch in die Umgebung abgestrahlt werden und Funkanwendungen durch Harmonische aufgrund der enormen Sendeleistung massivst stören. Das Reflektionsproblem kriegst Du auch nicht weg, keine Chance. Selbst wenn man einfach nur das sichtbare Licht in die Lausitz schickte, bliebe das Reflektionsproblem und man erhielte eine enorme Lichtverschmutzung sondergleichen.
Neee - ganz so pessimistisch bin ich nicht, daß wird schon... [/quote]
"From anywhere in Berlin, Robert calls us anytime. To tell us how he′s tired of all of 'em... all the time. He says, "People, I've been thinking about a trailer by the sea We could soon be independant; you, the industries and me. We′ll drink tequila and look for seashells, Now doesn't that sound sweet?" Oh Robert, you always do this, every time we get back on our feet. Robert paint your pictures About how it's gonna be By now we should know better Your dreams are never free But tell us all about our little trailer by the sea Oh Robert, you can always sell any dream to me
And I listened to their promise
"I swear to God this time it's gonna last"
And who knows maybe this time
Things will turn out just the way they planned..."