Alle reden davon, dass man CO2 sparen müsse, weil damit der Temperaturanstieg verhindert werden kann.
Ich habe mich gefragt: Gibt es einen Beweis - vielleicht durch ein Experiment - dafür, dass
der gestiegene CO2 Anteil in der Luft wirklich am Klimawandel schuld ist?
die Reduktion des menschen-gemachten CO2 tatsächlich den Klimawandel aufhalten würde?
Ich kenne solche Beweise nicht. Vielleicht bin ich halt schlecht informiert. Oder gibt es keine Beweise?
Zur Klarstellung: Ich rede nicht vom Temperaturanstieg. Da ist mir das Abschmelzen der Gletscher Beweis genug.
Ich bezweifle auch nicht das zeitliche Zusammentreffen von CO2 Anstieg und Temperaturanstieg. Aber das allein kann eben auch Zufall sein und ist deshalb kein Beweis einer kausalen Korrelation.
Gibt es da etwas?
Da die Politik ja dabei ist, unsere Zukunft drauf zu verwetten, würd mich schon interessieren, ob das wieder mal Glaubensfragen sind, oder zur Abwechslung handfeste Wissenschaft.
Den Beweis wird es nicht geben können, es gibt Indizien.
Die Annahme das Kohlenstoffverbindungen die in einigen Millionen Jahren eingelagert wurden ein Effekt haben wenn man alle in 100 Jahren wieder abfackeltm liegt irgendwie auf der Hand. Man müsste die Ausserirdischen fragen, ob sie es rausfinden wollen, wenn die Erde ihre Menschen wieder los ist.
Der Zusammenhang zwischen CO2 in der Atmosphäre und einem Treibhauseffekt ist der Menschheit schon seit 1824 bekannt. Da hat der Physiker/ Mathematiker Joseph Fourier schon etwas darüber veröffentlicht. Es geht dabei im Grunde darum, dass das CO2 ein sehr breites Spektrum der Sonne durchlässt, die Infrarotstrahlung die dann von der Erde emittiert wird aber absorbiert. Die Moleküle erhalten dadurch innere kinetische Energie, welche wir als Temperatur messen. Der Beweis lässt sich in jedem Labor durchführen - vermutlich sogar mit Haushaltsmitteln.
Es ist wirklich absolut notwendig die Kohlenwasserstoffe die vor Millionen von Jahren eingelagert worden sind dort auch zu lassen. Die Politik macht deshalb eher zu wenig als zu viel.
Ja richtig, CO2 Schwankungen gab es mehrfach auf dieser Erde in den letzten 4 Milliarden Jahren.
Das Problem der menschen-gemachten CO2 Erhöhung ist doch auch die Zeit. Wir verändern durch unser Verhalten die Atmosphäre innerhalb von 50 Jahren so stark, dafür hat die Natur Millionen Jahre gebraucht.
Dann kommt noch die Naturzerstörung dazu, es wird immer weniger CO2 umgewandelt.
Die Absorptionsspektren der verschiedenen Gase, Wasserdampf nicht zu vergessen, der durch die Erwärmung auch noch ansteigt ... sind bekannt und entsprechend läßt sich das rechnen, was verschiedene Moleküle in ihrer jeweiligen Konzentration beitragen zum Anstieg des Treibhauseffekts. Da gibts wohl wenig zu spekulieren und muß man sich auch nicht alleine auf Korrelationen zwischen Temperatur und CO2 Gehalt berufen. Treibhausgas – Wikipedia
Es gibt Wetter, und in seinem Ganzen ist das Klima.
Es gibt ja auch kein Wetterwandel. Die Erde ist ja kein Treibhaus wo man die temperatur am Thermostat einstellt. Was denkst Du was Grönland heißt? Oder die Antarktiskarte von Piri Reis, hunderte Jahre vor der angeblichen ersten Entdeckung der Antarktis. Oder Kolumbus hat Amerkika entdeckt; und die Wikinger, die viele Jahre vorher schon dort waren?
Was können wir falsch machen, wenn wir CO2 einsparen? Was bringt es den kommenden Generationen? In 30 Jahren zu sagen, ach hätten wir doch damals.... hilft niemandem, jetzt von dem unvorstellbaren Luxus (ich vergleiche es mit dem Rest der Weltbevölkerung) etwas zu verzichten und trotzdem im Luxus zu leben, warum fällt das einigen so schwer?
Damit aber alle möglichst gleich behandelt werden, Bedarf es Gesetzen und Leitplanken für eine Gesellschaft. Die "ich mach mein eigenes Ding" Leute sollten sich auch so ehrlich machen und mal auf eine Liste stellen, wo sie sich ohne eine Gesellschaft selbst versorgen und wo sie die Vorzüge genießen (Krankensystem).
Ach so, such mal nach Time is Up bei YT, der hatte das mal ganz gut und kurz erklärt, Andres aber glaube auch...
Wir haben in der modernen Welt oft eine sehr eingeengte Weltsicht bzw. ein eingeengtes Bewusstsein. Das interessiert sich weder für den Rest der Welt noch für die nächsten Generationen. Es gab mal Kulturen, die haben z.B. bei vielen Entscheidungen die Auswirkungen für die nächsten Generationen bedacht. Das tun wir nicht. Und Politiker, die nur 4 Jahre im Amt sind, interessieren sich auch nicht für das, was in 100 Jahren sein wird.
Ich denke, dass eine Reifung des Bewusstseins in die Richtung geht, dass man seinen Blick weitet und für immer mehr Verantwortung übernimmt. Die Frage ist nur, ob uns das irgendwie gelingt, das möglichst viele Menschen einen geweiteten Blick auf alles entwickeln.
Wenn wir mal ehrlich sind, bis der letzte Beweis erbracht ist, ob das Menschengemacht oder nur ein Naturphänomen ist - den Zeitpunkt werden wir wohl nicht mehr erleben - aber es spricht wohl vieles dafür, das wir die letzten 150 Jahre wohl Mist gemacht haben in den Industrienationen!
wir sehen doch in Europa, das sich vieles sehr schnell verändert, wir haben Wassermangel im April im Süden, fast 40grad in Südspanien etc, bei uns kaum Schnee seit Jahren usw.usw. also liegt die Wahrscheinlichkeit schon ziemlich hoch, das dort wohl was dran sein wird! Guck doch jeder mal in seine Kindheit zurück!
Was ist nun so schlimm, unser derzeitiges Luxusleben ein wenig einzuschränken - und ich rede nicht von fanatismus, sondern einfach mal Dinge bewusster zu tun, zu konsumieren etc - das dürfte in den meisten Fällen möglich sein, ohne für den einzelnen großartigen Verzicht zu bedeuten! Das bedeutet auch nicht zwangsläufig weniger Wohlstand - den jeder wie auch immer für sich definiert!
ich glaube wir brauchen einen "Ältestenrat" (heute wohl eher Wissenschaftsrat), der Entscheidungen der Regierungen verhindern kann, wenn diese dem langfristigen Wohle des Volkes widersprechen. Heute ist das leider nur eine Kasperleveranstalltung die nix zu sagen hat und wo nicht drauf gehört wird.