Die „Schuld“ hat CO2 - warum eigentlich?

Da hätte ich noch was, wie man Strom gewinnen kann, wenn man sich in die Hose macht auf Englisch und auf Deutsch übersetzt. Bin mir nicht so ganz sicher, was ich davon halten soll.

Daniel

hmm... nichts mehr los hier, sommerloch was ?

Es wurde schon alles gesagt - nur noch nicht von Jedem...

Es spricht sehr für die Forenten hier, daß sie den Sommer nicht nur vor dem Bildschirm verbringen. Außerdem warten wir ja alle auf den schröcklichen Blackout :slight_smile:

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[quote data-userid="8102" data-postid="136904"]Es spricht sehr für die Forenten hier, daß sie den Sommer nicht nur vor dem Bildschirm verbringen.[/quote]Da bist Du wieder mal im Irrtum. Du glaubst doch wohl hoffentlich nicht im Ernst, daß ich mich bei dem Klimawandelbrutsommer da draußen braten lasse. ?

Daniel

ja, noch ist das lustig

nö, sitz auf'n Balkon bei Prosecco und warte auf den Untergang :whew:

73 Seiten reicht vielleicht auch für den Meinungsaustausch zum Thema.

Hatte zwar auch nochmal versucht, das Thema ein wenig anzuschwurbeln... ohne Erfolg. ?

Aber eigentlich ist es auch gut so. Es zeigt ja auch, dass wir in Summe mehr sind, als ein Ameisenhaufen.

Wie Yossarian meinte, es wurde schon das allermeiste dazu gesagt. Was drüber hinausgeht, läuft immer mehr in die Richtung eines Glaubenskrieges.

Den per se niemand gewinnen kann.

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[quote data-userid="3284" data-postid="137134"]73 Seiten reicht vielleicht auch für den Meinungsaustausch zum Thema.[/quote]Reicht vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Deswegen noch ein Video zum Thema:

...und ein Bild dazu. Ich bin habe da ebenfalls Zweifel, ob diese Vermischung von Zielen dem Klimaschutz tatsächlich dient. Wie seht Ihr das?

Daniel

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Kommt auf die Ziele an, die da vermischt werden.

Primär interessiert mich beim Klimaschutz Technologie Entwicklung, da lässt sich Wohlstand ganz gut mit Klimaschutz kombinieren.

Die wahrscheinlicheren Folgen des Klimawandels sehe ich relativ entspannt, gerade für Deutschland.

Das Klima Südfrankreichs ist jetzt nicht wirklich so katastrophal schlecht. Die Änderung an sich verursacht halt Kosten, viele Bäume zum Beispiel dürften es nicht überleben.

Wie seht ihr denn so die unwahrscheinlicheren Folgen, Stichwort Venus und dabei den Kontext der immer heißer werdenden Sonne und langer Zeiträume für die Entwicklung intelligenten Lebens.

Sternenmodelle geben an, dass die Sonne vor vier Milliarden Jahren nur 70% so stark war wie heute und alle 100 Millionen Jahre etwa 1% stärker scheint.

Das heißt, die Tatsache, dass es in der erdhistorischen Vergangenheit nicht zum Runaway Greenhouse gekommen ist (mit Temperaturen jenseits der 1000 Grad und Boden-Druck von 270 bar), ist weniger Sicherheit gebend als man auf den ersten Blick meinen könnte.

Venus hat eine etwa doppelt so hohe Einstrahlung als die Erde. Dafür gibt es kaum noch Wasser und sehr viel reflektierende Schwefelsäure. Deswegen ist die Temperatur am Boden "nur" bei etwa 500 Grad Celsius und der Druck nur bei 92 bar.

Bei konstantem Albedo (gibt an, wie viel Licht reflektiert wird) reichen wenige Prozentpunkte mehr Sonnen Einstrahlung für einen Runaway

Thermal profiles of an Earth-like planet receiving the same insolation than present-day Earth (solid black curve) and receiving 6% more insolation than Earth (solid blue curve). In the latter case, the planet is in a post-runaway greenhouse climate state.

Was hat die lange Zeit für die Entwicklung intelligenten Lebens mit der Wahrscheinlichkeit eines Runaway Greenhouse Effekts zu tun?

Wenn Milliarden Jahre nötig sind mit stabilem Klimat und nur durch unwahrscheinliche Zufälle das Klima so lange stabil bleibt, könnten von Milliarden ähnlichen Planeten alle bis auf die Erde den Venus Weg gegangen sein.

Da auf allen anderen Planeten das Leben weg sterilisiert wurde, erscheint das Klima inhärent stabil ist es aber nicht.

Der eine mit Floss, der es über den Atlantik schafft und nicht weiß, wie viele andere bei dem Unterfangen gestorben sind, unterschätzt die wahren Gefahren vielleicht ein klein wenig.

Wieso braucht es überhaupt lange Zeiträume für die Entwicklung intelligenten Lebens?

Leben gibt es wahrscheinlich schon sehr lange auf der Erde. Sie ist etwa 4,5 Milliarden Jahre alt und die ersten Lebensformen sind ab 3,7 Milliarden Jahre nachweisbar. Da gab es aber so gut wie keinen freien Sauerstoff in der Atmosphäre.

Es hat Milliarden Jahre gedauert, bis überhaupt signifikante Mengen an Sauerstoff in der Atmosphäre waren.

Eine für große Landtiere ausreichende Konzentration gibt es erst seit einigen hundert Millionen Jahren.

(Erste an Land lebende Reptilien etwa 290 Millionen Jahre vor unserer Zeit)

die welche nicht dem heiligen co2 huldigen oder die welche ihren eigenen verstand gebrauchen und hinterfragen sind doch alles rechte, reichsbürger und querdenker, weiß doch jeder. ?

die menschheit ist eh ein witz(nicht mal das) verglichen mit dem alter der erde und was diese schon alles erlebt hat.

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Vom Alter der Erde ist über die Hälfte der Zeit die Atmosphäre praktisch Sauerstoff frei gewesen und auch vor einer Milliarde Jahren war weniger Sauerstoff in der Luft auf Meereshöhe als heute auf dem Mount Everest. Würdest du eine Milliarde Jahre zurück in die Vergangenheit transportiert werden, könntest du ohne Sauerstoff Flasche auf der Erde nicht überleben.

wir wissen nicht mal genau was vor 100 millionen jahren hier war woher soll man wissen was vor 1000millionen jahren war

es könnte durchaus leben gegeben haben zb welches mit weniger sauerstoff zurechtgekommen ist

Wir könnten theoretisch eine Simulation in einem Computer sein :wink:

Etwas ernsthafter, sicher ist da natürlich über die ferne Vergangenheit wenig.

Der Sauerstoff ist nach gängiger Sichtweise durch Lebewesen erzeugt worden, die mit weniger Sauerstoff ausgekommen sind, bzw für die Sauerstoff ein giftiger Abfall war.

Ja, natürlich. Aber "die welche ihren eigenen verstand gebrauchen und hinterfragen" wissen doch auch, dass das nur ein aufgeklebtes Etikett ist, also ohne tiefere Bedeutung.

Spielt doch keine Rolle, ob sich jemand eher rechts, oder links sieht. Querdenken war ja ursprünglich auch nicht so negativ etikettiert, wie es heute zu sein scheint.

Also jetzt mal abgesehen von den treuen und unbeirrbar Gläubigen unserer Staatsmedien. Da brauchen wir nicht drüber zu diskutieren, war vor 80 oder 85 Jahren vom Prinzip her nicht viel anders. Und sie -die rechtschaffenen- sind in ihrem Sinne ja auch recht weit gekommen.

Wäre super, wenn das nie wieder passieren würde! Aber die Ausgrenzungen "andersgläubiger" auch unter scheinbar umgekehrten Vorzeichen, zeigen sich ja schon wieder.

CORONA war ein ganz übles Beispiel, wie leicht das wieder funktioniert.

Der Mechanismus in der Gesellschaft ist bedeutsam. Die Inhalte sind jederzeit austauschbar.

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ich hab hier mal nen neuen thread aufgemacht, da ich ein recht interessantes interview gesehen habe

evtl will dort jemand was dazu schreiben

@voltmeter Die lokale CO2 Konzentration kann stark schwanken. Das stimmt aber nur lokal am oder unter dem Erdboden oder in den Ozeanen.

Die Atmosphäre ist gut durchmischt bezüglich CO2, auch wenn sie es für Wasser nicht ist.

Von daher sind die Werte in Antarktika repräsentativ für die Atmosphäre als Ganzes.

Problematisch sind Rekonstruktionen, die nicht direkt die CO2 Konzentration der Luft nehmen können. Die sind mit deutlich mehr Unsicherheit behaftet.

Zu Geoengineering hat die US Regierung gerade einen Bericht veröffentlicht

Das Video von Mark Benecke habe ich mir nicht angesehen, wie gesagt bei wissenschaftlichen Themen ist mir die Schriftsprache lieber.

Bei meiner Suche nach Hintergründen zur Person und halt schriftlichen Quellen bin ich auf obigen Artikel gestoßen. Das ist Kulturkampf in Reinform, fast die Definition des Begriffs für mich.