Besser darüber nachdenken, als alles unbedacht zu glauben. Erneut so ein verstecktes (überflüssiges) Statement zur nicht flachen Erde. Die haben es offenbar nötig.
Bezug zu meiner Aussage:
Altverträge wird man innerhalb der Laufzeit vermutlich nicht anpassen können, wobei: 'was kümmern mich meine [noch laufenden] Verträge/Zusagen von gestern'.
Oder es zahlt wieder der normale Stromkunde oder der Steuerzahler, damit Einzelne maximalen Eigenverbrauch haben und zusätzlich die Kosten für den überflüssigen Dreck den anderen aufzubürden. Ja, Vertrag ist Vertrag, aber die Rechtmäßigkeit von Verträgen unter Zwang (hier die befohlene Zwangsabnahme durch die Regierung) zu Lasten Dritter (alle anderen Stromkunden) ist mehr als fraglich.
Gut, Steuermäßig bin ich weitgehend raus und Netzabhängig absehbar bald auch. Viel Spass im Utopia.
Nachgedacht wird über eine stromkostenbasierte Vergütung, die dann in Zeiten von Überproduktion auch negativ werden kann, genauso wie der Strompreis. Da aber auch heute eigentlich jede Neuanlage in der Größe, die hier diskutiert wird, mit Speicher gebaut wird, ändert sich an den Anlagen dann gar nichts, außer etwas Software. Und weil bei dem Plan dann in Zeiten hohen Bedarfs die Einspeisevergütung entsprechend hoch ist, sind das dann auch keine Nulleinspeiseanlagen, sondern Anlagen, die aus dem Akku dann volles Rohr einspeisen, wenn es sich lohnt.
@endurance Da wir von Algerien bis zum Nordkap und von Lissabon bis zur Ukraine ein zusammenhängendes Netz haben ist die Frequenz auch überall dieselbe.
Und ja ich wüsste nicht wie der abnehmende Elektriker die Abschaltschwelle gegen Manipulation sichern sollte. Wechselrichterpasswort setzen und nicht verraten? Das sind nur 4 Ziffern. Da war sie wieder, die mangelnde Hackersicherung der Stromversorgung.
Also ich denke eher die Soll-Frequenz ist überall gleich die (lokale) Ist-Frequenz kann schon mal abweichen (sonst müsste man ja nie nachregeln).
Ganz nette Seite ist :https://www.netzfrequenzmessung.de/
Mich wundert (zum Glück) dass die Energieinfra nicht schon öfters im größeren Maßstab erfolgreich (durch Hacker) angegriffen wurde.
Es gibt keine lokal abweichende Frequenz im selben Netz. Und wenn dann ist es in getrennte Teilnetze zerfallen, was einen grosser Störfall bedeutet.
Die Generatorwellen laufen wirklich in ganz Europa synchron. Das ist der Preis für das Drehstromnetz. Wenn man den Aufwand sparen wollte müsste man ein Gleichstromnetz bauen
Hmm- wenn dem ist müssten im kompletten Netz alle PV-Wechselrichter (zumindest wenn die gleichen normen gelten) zur gleichen Zeit herunterregeln bzw. abschalten. Ist dem tatsächlich so? Ich weiss, dass man wegen der Abschaltproblematik ja das hart Abschalten zu einem "sanfteren" Runterregeln (50,2Hz) ändern wollte oder hat. Aber keine Ahnung ob das ein DE Ding ist oder für das ganze netz gilt.
Wäre interessant wie die Streuungen und Schwankungen aussehen wenn man mal Regionen/Länder nimmt.
Aber stimmt das ist im hundertstel Bereich unterschiedlich und für diese Diskussion eher nicht relevant.
Die Netzspannung kann der lokale Stromversorger wenn er einen modernen Trafo hat wohl beeinflussen, bei der Netzfrequenz geht das nicht mehr lokal, da muss dann das Europäische Verbund Netz machen und den Wahnsinn werden die sich sicher nicht antun.
IMHO werden nur grössere PV Anlagen von aussen heruntergeregelt, bei den Millionen Balkonkraftwerken geht das nicht, die werden also am Ende das Grid instabil machen.
Mit jeder Balkonanlage steigt die (für den Netzbetreiber kostenlos) verfügbare Regelenergie. Das AKW kann kurzfristig gar nix regeln, das kann nicht auf Bedarfsschwankungen reagieren. Träge Grosskraftwerke destabilisieren das Netz.
Eine zufällig auftauchende Energie die ja nach Wolke grösser oder kleiner wird ist auf einmal Regelenergie (warum? weil sie NICHT! geregelt werden kann?)
und Grosskraftwerke vor allem die bösen bösen KKWs sind träge..
Quelle? Was ist das für eine Fantasiegrafik? Welches Atomkraftwerk kann man auf 20% runterregeln? Chernobyl Block 4 jedenfalls nur einmal.
Ohne ad hominem wäre übrigens eine bessere Diskussion.
Hast Du dich mal mit den Ländereinstellungen von Wechselrichtern beschäftigt? Über-, Unterfrequenz und -spannungsschwellen? Oder wie kommst Du darauf die würden nichts regeln? Nicht das Netz bei Frequenzabweichungen stabilisieren?
Mach dich mal schlau wie so ein Grid funktioniert, dann überlege ob man da die wildgewordenen Balkonkraftwerke und PV Schmarotzer Anlagen über die Netzfrequenz drosseln sollte oder evt. über die Netzspannung drosseln sollte (siehe Titel dieses Threads)
Ja in D mag das anders sein. Ich bekomme lediglich Marktpreis. Zur Zeit 3.6Rp/kWh. Da gibts dann auch keinen Sozialneid. Die kontinierlich einspeissenden (AKW Dauer-Volllast äquivalent) Biogasstromeinspeiser sind auch nur bei 5.xRp/kWh. Daran siehst das Solarstrom im 2. Quartal im Schnitt einen positiven Marktpreis hatte. Also netzdienlich. Wirklich variable Vergütung zum Day Ahead Preis wäre zwar besser, und da könnte ich meine 50kWh im Keller gerne netzdienlicher einsetzen, aber das dauert in der Schweiz noch lange bis das dann mal kommt. So gross ist die Not der Netzbetreiber noch lange nicht, dass sie sich bewegen müssten. Die machen noch Fixpreise wie vor 100 Jahren.