@b-stromberg
Hallo b-stromberg, @all,
wenn deine Module in der PDF
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sind, kannst Du so rechnen.
Du hast de 320W, rechts unten im Dokument ist aufgefuehrt, wie die Panels/Module sich bei Temp.-veraenderungen verhalten.
Voltage Uoc -,29%/K => pro Kelvin-Steigerung, also bei +1 Grad geht die Uoc um 0,29 Prozent runter (da Minus). Auch, wenn wir es anders berachten wird ein Schuh daraus, denn wenn Halbleiter warm/waermer werden, dann brechen sie zunehmend ein, im schlimmsten Fall werden sie gekocht und sind tot.
Sprich - wenn Du dieses Gedankenexperiment nach vollziehen magst - je waermer das Modul wird, desto weniger_ ist Uoc. Also im Sommer mit der brutalen Hitze auf die Panels (hinten nur eine Reihe Vergurtung (unguenstiger), nicht doppeltt) wird es einem sehr klar, dass die Degradation, der Einbruch der Leistung um die Mittagszeit nachvollziehbar ist.
Der Uoc ist bei __25___Grad mit 40,25V angegeben.
Wenn es im Winter, was viele nicht beachten, -10 Grad wird und es ein heller, wolkenloser Tag (obwohl die Sonne tief steht, im Fruehjahr, wie Spaetherbst ist das VIEL interessanter) hast Du etwas
bessere Bedingungen fuer die Panels, denn es ist kalt/kaelter (arbeiten besser, sozusagen gekuehlt) und hell.
Dabei hast Du zwischen 25 und -10 Grad 35K Diff.; zu beachten ist, dass s.o. mit +K, die Zellen weniger Uoc bringen, aber mit -K (nach unten hin) halt MEHR Uoc generieren, eben 0,29%/K. Also: 0,29%/K * 35 K = 10,15% MEHR Uoc, beachte auch, dass die Einheiten stimmen, das K faellt weg, es bleibt nur 10,15% (mehr zu Uoc), also zu den 40,25V kommen nochmal 10,15% dazu, das sind 4,085375V, sprich 40,25+4,08 = 44,335375 V.
Diese Spannung 44,33V liegt bei -10 Grad an einem Modul =>
15 Stck. *44,35 = 665
und 16 Stck. *44,35 = 709,6V.
Beides weit weg v. 800V.
Als Extremwertaufgabe kann man natuerlich errechnen, bei welcher Temp. den WR zerreisst; auch einfach, ueberschlagen mit: 800 - 710 = 90 Volt fuer 16 Module => 5,625V/Modul, im Verhaeltnis zu 40,25 Uoc sind das 13,98 Prozent mehr, mit ,29%/K => 48K Diff. zu 25Grad , also bei -23Grad und 16 Modulen wird es fuer den WR sportlich. 
Beim Strom ist es umgedreht, dabei ist aber der Koeffizient +0,04%/K. D.h. hier nimmt der Strom +K zu, jedoch marginal 0,04%. Umgedreht heisst es, wenn man bei -10Grad die Rechnung fuer die Diff des I angeht, folgt dies: 0,04%/K*25K = 1%. 1% VERLUST bei -10 Grad, also: 1% weniger bei 10,11A => 0,10A, also nur 10,01A (statt 10,11A).
Daran sieht man, dass kaeltere Temp. den U-Verlauf viel staerker beeinflussen als den Strom, damit auch die Leerlaufspannung viel staerker zu beachten ist, als der Strom.
OK?
Gutes Gelingen.
ELindemann
DB_120zlg_mono X_HC_MiA_EN_1500V.pdf (877 KB)