@akkulader danke fürs Teilen! Hast du vielleicht den Tausch dokumentiert und könntest du uns hier damit beglücken.![]()
@petpetson ich verstehe nicht was du mit dem “Tausch dokumentiert” meinst. Es wurde nix getauscht, hab ich nirgendwo erwähnt.
Ich glaube ja das, das keine Lösung ist. Wenn es an der Zelle liegt und diese sich weiter verschlechtert wirst du wieder Probleme bekommen trotz Neey Balancer... denn du hast zumindest immer noch 80mv Differenz. Wenn ich es richtig sehe lädst du bis 58,4V, warum so hoch? Das sind 3,65V/Zelle.... viel zu hoch und unnötig.
Sorry dachte das muss man etwas tauschen bei dem Neey aktiv Balancer. Mir aber immer noch nicht klar.
Glaub mir, es liegt nicht an der Zelle, es liegt an dem BMS beziehungsweise Balancer. Bei diesem Akku ist ein Passiv Balancer aktiv und so wie ich rausgefunden habe, das die Zelle nur für kurze Zeit bis max 3.37 V geladen/gehalten wird beim Ladevorgang durch 12 Ohm 100W Last Widerstand im Balancer. Sobald der BMS SOC status 100 % hat, geht die Spannung nach Zeit wieder runter bis auf 3,33v.Somit wird sie nie Voll geladen.Man sieht in der Diagramm unten im Bild.
Deshalb habe ich denn Lastwiderstand abgesteckt und Neey Balancer zusätzlich angeschlossen.
Somit hat er die Funktion was balancieren angeht übernommen und das funktioniert sehr gut
Was die Ladespannung angeht, wie du schreibst 58.4V wird nicht erreicht, das regelt jeweilige BMS von der Batterie.
In LVESS Monitor sehe ich, sobald eine Zelle 3,60 v erreicht wird, wird der Ladevorgang sofort eingestellt. Die Batterie erhält den Status.SOC 100% auch wenn die eine oder andere Zelle hinterher hängt, nicht voll ist. Sobald die Batterie den Status 99% hat, wird der Ladevorgang im BMS wieder aktiviert.
Wenn die Zelle die nicht voll ist extern aufgeladen wird, braucht die danach ca. Woche je nachdem wie die Batterie beansprucht wird, bis die wieder driftet weil die eben von passiv Balancer ausgebremst wurde. Warum auch immer.
Da war bei der Fehlersuche der Deye Service nicht.gewissenhaft, was das anging.
Das sollte nicht der Fall sein. Du bist dir ganz sicher das der Balancer ab 3,37V arbeitet? Dann müste er aber auch die anderen Zellen ausbremsen, warum sollte er nur eine Zelle auf 3,37V halten? Kannst du keinen Balancer Start einstellen?
Die andere Zelle ist mit 3,39V/Zelle aber auch nicht voll.
Und der SOC passt nicht... kanpp 96% SOC sind keine 3,39V/Zelle
.
Sagst du
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Ich sage für einen 4 Ampere aktiven Balancer mit immer noch 80mv Differenz ist das Ergebnis sehr schlecht. Vorausgesetzt du hast mindestens einmal eine komplette CV-Phase mit aktiven Balancer ab 3,4V Zellenspannung durchlaufen lassen.
Das ist ein Problem, wenn der Ladevorgang bei angeblichen 100% SOC beendet wird obwohl andere Zellen noch hinterher hängen oder aber wie in deinem Screenshot oben vielleicht nichtmal 3,4V erreicht haben. Der SOC sollte nie den Ladevorgang beeinflussen sondern höchstens für die Synchronisation auf 100% gesetzt werden.
Woher weißt du das daran der Balancer schuld ist, hast du das gemessen?
Der passive Balancer arbeitet schon ab 3,0 V und ab eine Differenzspannung von 30 mV. D.h. die Zellen wo vorwärts rennen werden durch den Widerstand ausgebremst. Der Phänomen in der Vergangenheit ist nur bei dieser eine Zelle, dass es ab 3,37 V nicht mehr hoch steigt.Das ist ja die große Frage, warum nicht?!
Die anderen Zellen haben untereinander ca. 30mv Differenz was halt der passive Balancer hergibt bis die eine Zelle von denen die Spannung von 3,6 V erreicht.
Ich hab sowohl in LVESS Monitor als auch im Neey App max 5 mV Differenz.
Wenn du die 80 mV meinst, wo am Ladenschluss entstehen, das passiert innerhalb von ca.15 min. so schnell kann der Balancer natürlich nicht seine Aufgabe zu Ende bringen. Aber wenn die Batterie nicht mehr geladen wird macht er seine Aufgabe trotzdem weiter, bis es eine Differenz von maximal 5 mV entsteht
okay, na dann ist es halt mein Denken, von der Logik her. Wenn der aktiv Balancer seine Aufgabe richtig macht und der passiv Balancer nicht, was liegt noch dazwischen?.
Software? Wurde neu aufgespielt, Batterie wurde im Service auf Werkseinstellung eingestellt und das alles hat nicht geholfen.
Hier sind die vergleiche.
RW-M6.1_3 original Zustand ehemals hat Problem mit Min. Zelle V differenziert bis ca. 300mV
Die selbe RW-6.1_3 mit nachträglich eingebauten Aktive Balancer
RW-M6.1_2 original Zustand
RW-M6.1_1 original Zustand
RW-F16 original Zustand
Vorweg: Große Baustelle, weil du nicht weißt wie, wann, und warum ein Balancer arbeiten sollte (nicht böse gemeint, ich versuche nur zu helfen
).
Und damit hast du den ersten großen Fehler.
Der Balancer sollte frühestens ab 3,4V Zellenspannung arbeiten weil unterhalb dieser Spannung keine Ladungsunterschiede anhand der Spannung sichtbar sind... also eigentlich schon das ist aber nix für Anfänger. Bei zb. rund 3,3V/Zelle kannst du 30% SOC haben oder aber auch 60%, wie soll da der Balancer Ladungsunterschiede korrekt anhand der Spannung ausgleichen die auch noch durch den Ladestrom beeinflusst werden? Ziel ist es das gegen Ladeschluss alle Zellen den gleichen Ladezustand haben mit minimalsten Unterschieden, und nur dafür ist der Balancer da. Damit das aber korrekt funktioniert brauchst du wie oben erwähnt auch die richtigen Einstellungen. Balanced du zb. schon ab 3,1V/Zelle so ist das kontraproduktiv und du fängst dir damit eine Disbalance ein. Ungleiche Ladezustände sind das Ergebnis. Gerade wenn die Zellen voll werden wird das dann sichtbar da die Ladekurve steiler wird, und man so Ladungsunterschiede erkennen kann (das ist dann der Bereich wo du balancen solltest).
Empfehlenswert und bewährt: 3,4V, Triggerspannung: 20mv
Und bei 3,6V lässt du wie du beschrieben hast den Ladevorgang beenden? Falsche herangehensweise... Du kannst bzw. solltest bis 3,45V/Zelle laden und der Akku wird dabei voll. Die Spannung von 3,6V solltest du eigentlich nie erreichen weil es unnötig ist so hoch zu laden und außerdem nur noch 50mv Luft wären zur maximal zulässigen Ladeschlussspannung von 3,65V/Zelle. Bei 3,45V/Zelle Ladeschlussspannung bekommst du einen vollen Akku und zusätzlich noch reichlich Luft nach oben zu den maximalen 3,65V/Zelle, also satte 200mv Differenz, und das ist gut so. So muss nichts eingreifen und den Ladevorgang stoppen, vorausgesetzt dein Balancing arbeitet wie es sollte.... auch nicht wenn deine eingestellte Grenze 3,6V sind, weil da dann immer noch 150mv Luft sind.
Ab welcher Spannung arbeitet der Neey denn?
Warum nur 15 Minuten, weil der Ladevorgang dann bei erreichen einer Zellenspannung von 3,6V gestoppt wird?
Wenn der Balancer weiter arbeitet wenn nicht mehr geladen wird und die Spannungen in dieser Zeit unter 3,4V fallen (und das tun sie) dann bewirkst du genau das Gegenteil von dem was der Sinn des Balancings ist. Die 5mv haben dann nichts mehr zu bedeuten (warum habe ich dir oben beschrieben).
Ich sehe nichts wo der Neey seine Arbeit richtig macht, eher das Gegenteil weil du ihn auch balancen lässt wenn nicht mehr geladen wird, also unterhalb von 3,4V. Und wie schon gesagt, du hast immer noch 80mv Differenz, was zu hoch ist. Da du dem Balancer nicht genug Zeit gibst (15 Minuten) und dann eben zusätzlich noch das was er oberhalb von 3,4V/Zelle richtig macht gleich wieder zunichte macht beim Balancing unterhalb von 3,4V/Zelle
. Du solltest wie ich schon schrieb in der CV-Phase balancen wenn der Strom automatisch abfällt, und die dauert länger als 15 Minuten, im Normalfall locker 1 Stunde.
Nunja wie oben schon beschrieben ist der Balancer Grundlegend falsch eingestellt wenn er ab 3,1V balancen tut, dann braucht man sich über sowas nicht wundern. Das hätte auch dem Deye Support auffallen müssen.
Hat erstmal nichts zu bedeuten, da die Spannung der Zellen hier bei 3,25V liegt. Wenn du das auch nur annähernd erreichst wenn die Zellen über 3,4V beim voll laden steigen, dann und nur dann: TOP! Du brauchst gleiche Ladezustände beim voll werden des Akkus... sind dann alle Zellen unterhalb von 50mv Differenz ist das in Ordnung, und dann begrenzt die Zelle mit der niedrigsten Kapazität, die Kapazität des gesamten Akku Packs (Reihenschaltung), wobei natürlich eine Zelle immer die erste ist.
Zu den anderen Screenshots: Zellspannungen unterhalb von 3,4V sagen nichts darüber aus wie gut ein Akku gebalanced ist. Aber das sollte dir nun nachdem was ich alles getippt habe, so hoffe ich doch bewusst sein
.
Danke für deinen Einsatz,dafür ist ja das Forum da.
@u-f-o hast du auch Deye Battarien? Mir kommt so vor als ob du von DIY Batterien sprichst.
Alles was ich bis jetzt dargestellt hab, bezieht sich auf Deye Batterien, für normal Anwender ist es geschlossenes System, das ganze kommuniziert nur über CAN zwischen den Battarien und Deye WR, da kannst du an dem BMS nichts verstellen, optimieren und vollauslesen.Nur wenn man entsprechendes equipment hat wie LVESS Monitor Software und dazu passendes CANalyst.Beim pasive Balancer sind die einstell möglichkeiten so wieso eingeschränkt.
Lade und Entladevorgänge werden alleine vom BMS gesteuert und da hat der Anwender kein Einfluss drauf.
Bei der Deye Batterie ist es so, die wird bis maximal erreichte Zellen Spannung 3,60 V geladen SOC 100% und dann ausgeruht bis ca. 3,34 V. Bei SOC 99% wird die mit max. 10A geladen, vorgegeben durch BMS.
Hier ohne modifikation.
und mit dem Aktive Balancer
Die Zellen werden passiv balanciert, nur beim Laden und ab einer Zellenspannung von 3.0 V sowie eine Differenz ab 30mV. Deshalb alles was du geschrieben hast kann ich garnicht umsetzen und ich kann da nur abhilfe schaffen, in meinem Fall duch den Aktive Balancer.
Oder ich muss Reklamieren,einschicken, warten…vergeht wieder viel Zeit. Wenn Deye Service das Problem gleich gelöst hätte wäre alles gut aber das Ergebnis ist entäuschend, deshalb muss ich improvisieren.
Bis jetzt bin ich soweit mit der Lösung zufrieden.
Nein, spielt aber keine Rolle da in den Deye Akkus auch nur einzelne Zellen verbaut sind, sogar Rundzellen habe ich gesehen:
https: //akkudoktor.net/t/frage-zu-deye-ess-rw-m6-1-speicher/14536/5
Das Prinzip des Balancings bleibt das selbe.
Wenn du nix groß einstellen kannst dann ist das natürlich schlecht.
Ja dann stell den passiven Balancer aus (was du ja schon getan hast), aber den Neey Balancer wenigstens richtig ein.
Mit 4 Amper aktiv Balancer gibt’s nicht viel einzustellen, Start-Stop, Differenz Spannung, es macht wahrscheinlich sogar Sinn von dem passiven paar Werte zu übernehmen.Ansonsten ist der Balancer mit mehr Amper nicht mehr ins Batteriegehäuse passt.
Neey habe so eingestellt, dass er schon bei circa 3,2 V anfängt zu balancieren, sonst zum Ladeschluss fällt ihm die Zeit um große Differenzen ausgleichen was er hinter her sowie so macht, deshalb so früh.
Tuh was du für richtig hältst
.
Und wenn es nicht hinhaut kannst du dir ja nochmal durchlesen was ich geschrieben habe, und vielleicht gibt es ja doch die eine oder andere Einstellung wo du Einfluss auf das Ladeverhalten und speziell auf die Zeit für den Balancer haben könntest. Vorallem die Sache mit den 15 Minuten und den 3,6V wovon das ganze ja bei deinem Akku abhängt.... aber ich wiederhole mich. Viel Erfolg!
@akkulader Danke für das Teilen deiner Leidensgeschichte hier! Ich habe jetzt seit fast zwei Jahren DEYE RW-M6.1 im produktiven Einsatz und merke nun, dass eine Zelle schwächelt. Sicherlich liegt es daran, dass wir gerade November draußen haben und die Batterie die ganze Zeit im unteren SOC-Bereich vor sich dumpelt. Und ja, ich sehe hier schon die Kommentare kommen “Lade die Batterie doch mal hoch und lass sie die Zellen ausbalansieren”. Ja schon, bloß das haben wir schon hier ausgiebig diskutiert, wie scheiße BMS von DEYE ist. Und ja, @akkulader ich kann es nur bestätigen, dass es nicht an dir liegt, sondern eben an diesem beschießenen BMS von DEYE. Deinen Fall mit dem “springenden SOC” konnte ich bei mir sogar neulich ungewollt reproduzieren. Und zwar wie folgt: Dadurch, dass die Batterie seit mehreren Tagen keinen für die Ausbalansierung ausreichend hohen SOC gesehen hatte, kam es dazu, dass es seitens BMS der SOC fast bei 30% gemeldet wurde, obwohl die Batteriespannung bei etwa 49VDC lag. Ich habe bei mir hier neben dem VICTRON-Wechselrichter noch ein von mir modifiziertes Schaltnetzteil, welches bei mir als Stützung von meiner im Haus verteilten 48VDC-Stromversorgung anspringt, wenn die Spannung unter einen bestimmten Wert fällt. Typischerweise sind bei mir dafür 48V…49V eingestellt. Und normalerweise entsprechen diese 48V dann einem SOC von etwa 20%, allerdings natürlich stark variierend. In dem Falle war aber der SOC fast auf 30% gedriftet. Vielleicht waren es auch 28%, ich weiß es nicht mehr genau. Das hat mich dazu veranlast, die Spannung von meinem Netzteil auf 48V zu reduzieren, damit der SOC dann Richtung 20% geht. Natürlich völlig falsche Strategie von mir. Daher bitte nicht bewerten. Das Netzteil hat eine gewisse Hystherese und war dann ausgegangen. Die Batterie hat sich dann weiter entladen mit einem für mein System typischen Entladestrom von etwa 5A. Als Nebeneffekt und Reaktion dadrauf meldete sich das BMS von DEYE mit einem Fehler (wobei es eigentlich noch kein richtiger Fehler ist, sondern die erste Warnungsstufe. DEYE hat da noch eine Steigerung davon). Die Fehlermeldung lautete “Zellenspannung zu niedrig”. Und tatsächlich lag die C8-Spannung (8-te Zelle) bei 2,7 Volt (wenn man dem DEYE-BMS natürlich traut, ich habe es nicht nachgemessen). Das Netzteil ist weiterhin nicht angesprungen, weil die Summenspannung der Batterie mit >48V über die Schwelle lag. Plötzlich höre ich meinen VICTRON-Wechselrichter einspringen und voll am Laden… Was war passiert: Bei VICTRON war die Schwelle bei 15% SOC eingestellt unter der er einspringt, um die Batterie nachzuladen. Diese Schwelle ist bei mir bewusst so tief eingestellt, weil das oben erwähnte “Stütznetzteil” eigentlich die Batterie bei seinen 48V stützte, was normalerweise dem SOC von etwa 20% entsprach. Hier sah ich, dass der SOC plötzlich auf etwa 12% gesunken war, was zum Starten des Wechselrichters geführt hat. Also, bestätigt voll deine Beobachtung!
Meine Vermutung ist folgende: DEYE BMS “resetet” seinen SOC bei bestimmten Ereignissen. In meinem Falle war das vermutlich die zu niedrige Spannung einer Zelle. Das führt dann zu diesen Nebeneffekten, die aus Systemsicht sehr fraglich sind. Denn SOC ist eigentlich einer der wichtigsten Parameter in der Kommunikation zwischen der Batterie und dem Wechselrichter. Das dieser Wert sich dann sprungartig nach Lust und Laune der DEYE-BMS-Entwickler ändert, ist natürlich nicht im Sinne des Erfinders.
Frage an unseren Betterie-Experten @u-f-o hier: Sicherlich hältst du unsere Diskussion hier aus deiner Sicht auf einem ziemlich niedrigen Bastel- und Diletanten-Niveau. Dennoch würde ich gerne deine Meinung dazu wissen: Haben wir hier alle ein Problem, dass immer nur EINE ZELLE “aus der Reihe tantzt” und die anderen mehr oder weniger auch bei niedrigen SOCs “in Balance” sind? Ist es ein Defekt an diesen Zellen, oder ist ein solches Verhalten durchaus üblich und tritt immer auf? Und ja, Batterie voll aufladen und ausbalansieren lassen ist sicherlich eine Lösung. Wenn es aber tendeziell darauf hinläuft, dass man es jeden zweiten Tag tut (jetzt im Winter, etwas übertrieben dargestellt), dann ist es eigentlich auch kontraproduktiv.
@akkulader Mich würden außerdem ein Paar Details zu deinem modifizierten Balancer interessieren, der “gerade eben mal” da ins Gehäuse rein passt. Aber das können wir sicherlich per PN klären und müssen hier nicht alle mit dieser Diskussion belasten.
48V bei 16s sind keine 20% SOC sondern eher um die ~5%, das sollte dir klar sein.
Wenn die Gesamtspannung noch bei 48V liegt dann hatten die anderen Zellen hier noch im Schnitt 3V. Das bedeutet du hattest hier rund >300mv Spannungsdifferenz zur Zelle 8.
Exakt, das sehe ich genauso. Es gibt nix schöneres (für mich zumindest) als einen genauen SOC zu haben. Weil man anhand dessen die Zellen auch wirklich schonend laden und entladen kann. Entladetiefe einfach über den SOC eingestellt und fertig... Und wenn man im Winter dennoch mal voll laden möchte dann einfach die Entladetiefe mittels SOC hoch setzen, und schwups ist der Akku auch im Winter völlig unkompliziert mit wenig Sonnenstrahlen voll geladen zum balancen.... das sind zwei Klicks ohne mit der Spannung und Glaskugel zu spekulieren.
Ich bin kein Experte, aber danke
. Nö das tue ich ganz sicher nicht weil das ganze leider dem System geschuldet ist. Und selbst wenn nicht, ihr versucht ja Probleme zu beheben, und dafür ist ja das Forum auch da.
Nun üblich ist das auf keinen Fall, denn selbst nach Wochen ohne Balancing darf es nicht sein das man ~300mv Spannungsdifferenz bekommt. Ich habe selbst sogar schon 50 Tage nicht voll geladen und keine Probleme mit dem Balancing. Alle paar Wochen balancen reicht wenn die Zellen in Ordnung sind. Du kannst einen einfachen Test machen: Voll aufladen und balancen lassen--> alle Zellen über 3,4V und die Spannungsdifferenz aller Zellen zueinander sollte am Ende rund 50mv oder besser sein. Anschließend den Akku gleich entladen auf 3V/Zelle... bricht dann eine Zelle wieder nach unten mit der Spannung aus hat sie weniger Kapazität als die anderen, oder aber kann aufgrund eines defektes in der Zelle nicht ihre Nennkapazität abliefern. Da du das Problem offensichtlich nur beim entladen hast und alle Zellen an den Polen wohl verschweißt sind schließe andere Ursachen mal aus (Übergangswiderstände). Bricht die Problem-Zelle dagegen nicht mit der Spannung nach unten aus und alles läuft wie geschmiert dann testest du die Selbstentladung: Wieder aufladen auf mindestens 3,4V/Zelle und balancen lassen auf 50mv Spannungsdiferenz oder besser. Anschließend den Akku mindestens 2-3 Wochen nicht voll laden und balancen. Dann entladen auf 3V/Zelle und die Spannungsdifferenzen anschauen. Hast du hier bei der Problem-Zelle wieder sehr große Spannungsdifferenz beim Entladeschluss (sollte auf keinen Fall höher als 80mv sein) dann hat diese Zelle eine hohe Selbstentladung. Das könntest du dann damit kompensieren in dem du mindestens 1x die Woche voll laden und balancen lässt. Noch eine andere Möglichkeit gibt es wohl auch aber dazu würde ich dir nicht raten, das können andere tun
. Mit diesem Test findest du relativ schnell raus ob die Zelle noch ihre Nennkapazität hat oder aber eine zu hohe Selbstentladung.
Ich dachte schon das ich alleine bin mit dem Problem.![]()
Bei dir ist es wie auch bei mir, die Celle wurde von BMS (warum auch immer) benachteilgt, ausgebremst. Die ist nicht defekt, meine ehemalige problem Celle wird von dem nachgerüsteten Aktive Ballancer nicht mehr benachteilgt und sowie die anderen Cellen natürlich auch nicht.
Ich habe jetzt alle meine 3 RW-M6.1 Batterien mit Neey Balance nachgerüstet und es läuft ohne probleme.Bei allen 3 hab den Lastwiderstand abgeklemmt.Ich schicke dir noch per PN noch ein Bild mit eingebauten Neey im RW-M6.1
RW-F16 läuft mit original BMS, damit Ballance zum schluss besser mit allen 4 Battarien funktioniert hab ich folgendes gemach.
Hier sieht man im Solar Assistant die Steuerung.
Zu den Werten, es gib Batteriespannung differenz zw. Deye und BMS von 0,3 V. Bei Deye 57,2V=BMS 56,9V
56,9/16=3,556 V Celle
Batterien brauchen natürlich mehr Zeit bei 2A 100 W zum schluss um Cellenspannung hoch zuziehen.
Bei 2A schaltet dafür Passive BMS nicht ab und SOC geht nicht auf 100%, Aktive Ballncer regelt sowieso bis unter differenz 5mv.
Bei mehr als 2A Ladestrom lauffen die Cellen natürlich schneller gegen 3,60V was dann sofort denn BMS abschaltet SOC 100% und bei deinrer Celle @sattler passiert genau das, die kommt nie hinterher,spannung bleib immer bei maximal schätze ich be ca.i 3,34V also nicht vollgeladen.
Auch extern die wenig geladene Celle aufzuladen hilft nicht auf Dauer, weil die von Passiv Balancer wieder benachteilgt wird warum auch immer.Ich habe es selbst getestet.
Hier das Bild von RW-F16,Passiv Balancer arbeitet erst ab 1A. Gelben Cellenspannungen bedeuten es wird ausgebremst.Im vergleich mit RW-M6.1 meine ich das F16 BMS etwas besser regelt.Mann sieht das die MOS AFET Temperatur steigt beim ausbremsen, bei RW-M6.1 nicht.
Hier die Bilder eine von RW-M6.1 mit active Balancer, sieht besser aus.
Hier noch kurzes Video LVESS Monitor von meinen Batterien.
LVESS_Monitor_Video.zip (4,0 MB)
Akkulader ![]()
@u-f-o & @akkulader Danke für eure ausführliche Antworten! Da kommen wir schon der Sache näher (zumindest ich, ihr seid ja schon deutlich weiter)…
Erste Rückmeldung von mir: Gestern und heute gab es etwas mehr Sonne und mein BEV / Haushalt hatten der DEYE-Batterie auch die Chance gegeben, sich zu erholen (ja, mit meinen 8kWp, 25% Neigung bleibt nicht so viel von der PV-Leistung übrig an solchen Tagen). Und siehe da: Die Spannungen haben sich angeglichen. Gestern wurde die Batterie etwa nur bis 50% SOC geladen (@u-f-o ja, das ist DEYE-SOC, viel würde ich dem nicht trauen, wie wir inzwischen alle wissen, aber nehmen wir mal an irgendwo grob bei 50% plus-minus 10) und dabei gehe ich davon aus, wie @akkulader hier berichtet hat, dass der passive Balancer noch gar nicht aktiv gewesen ist. Dennoch lagen die Spannungsdifferenzen zwischen den Zellen bereits auf einem akzeptablen Niveau von einigen mV, also sogar unter 30mV! Sprich: Es reicht schon die Batterie bisschen aufzuladen (nicht unbedingt bis zur Balansierung) und die Spannungsdifferenzen zwischen den Zellen verschwinden. Zumindest in meinem Use Case und meinen Beobachtungen nach.
Das würde für deine Theorie @u-f-o sprechen, dass man dieses Problem eher bei kleinen Zellenspannungen unter 3 Volt bekommt und eine Zelle einfach früher “nachgibt”. Und deine 300mV als Schätzung waren auch fast richtig. Es waren sogar zum Teil bis 450mV, allerdings als Diff-Wert zwischen MIN und MAX. Ich gebe aber auch @akkulader Recht, dass der Grund dafür in diesem beschießenen Verhalten der DEYE-Batteie bei 100% SOC liegen könnte und dem, was @akkulader hier schon zwei Mal versucht hat zu erklären. @u-f-o : ich weiß nicht, ob es bei dir rübergekommen ist, was er gemeint hat. Ich hatte es sofort verstanden, weil ich diese Batterie besitze und auch die Intergration für den VICTRON-Umrichter (den Software-Treiber) selbst geschrieben hatte und fölglich mit diesem BMS schon genügend rumgespielt hatte. Ja, das, was @akkulader beschreibt ist wirklich mißt (bebachte ich bei mir auch): Es wird volle Kraft mit 10A am Schluss noch weiter geladen, dann erreicht man 100% SOC, DEYE-BMS schaltet darauf sofort beide MOSFETs (Laden und Entladen) aus und die Batterie “hängt” dann quasi in der Luft. Somit bleibt nicht so viel Zeit für die Balansierung am Ende, weil der Bereich, wo er überhaupt balansieren kann recht schnell (wirklich öfters <1 Stunde) “überfahren” wird. Die Idee mit diesen “user defined” Ladestufen und 2A zum Schluss ist natürlich fein, ich weiß es allerdings nicht, ob ich es so mit meinem VICTRON-Umrichter umgesetzt bekomme. Wobei
den Treiber hatte ich ja selbst geschrieben. Da kann man sicherlich einen “Bypass” einbauen. Denn diese 10A kommen nämlich von dem DEYE-BMS. Mein VICTRON ist so eingestellt, dass er auf die Begrenzung des BMS hört und da hatte ich diese 10A tatsächlich auch beobachten können, die meiner Meinung nach zwischen 90% und 100% SOC als Limit seitens BMS zum Umrichter gesendet werden. Eine weitere Idee wäre irgendwie bei 99% mit dem Laden aufzuhören. Ob es wirklich gelingt und zielführend ist, muss ich beobachten. Denn dieser harter Cut mit dem Abschalten der MOSFETs erfolgt wirklich exakt bei 100%.
Und was ich ja bei mir auch natürlich noch habe (mein System ist wirklich sehr kompliziert) ist mein “Stütznetzteil”, welches ich in dem Falle zum “Feinjustieren am Schluss” auch nutzen könnte. Aber dafür muss ich sein Arduino-Programm etwas modifizieren und intelliegenter machen. Ob ich es tun werde, schaue ich noch. Dieses Stütznetzteil stammt aus meinem früheren Projekt mit den Bleibatterien, die ich durch diese DEYE-Batterie und den VICTRON-Umrichter dann vor 2 Jahren ersetzt hatte. Stütznetzteil und ein Paar Komponenten sind geblieben. Die Bleibatterien hatte ich damals übrigens mit den euch sicherlich bekannten chinesischen Balancer (5A, so eine schwarze Plastikbox für etwa 30 EUR bei Ali) balansiert. Dadurch, dass der Balancer mit seinen 5A quasi meinen damaligen Strombedarf abdecken konnte, bin ich damals zum Teil mit 3 von 4 Batterien “gefahren”. Die vierte war dann schon tot und wurde dann quasi durch Balancer “mitgeschleppt”. Ja, ich weiß, sowas ist mehr als fraglich und kontraproduktiv. Dadurch hatte ich aber eine Menge gelernt und hatte damals meinen eigenen BMS (wenn man es so nennen darf) programmiert. Die Reste von diesem System in Form eines steuerbares MEANWELL 10A/500W-Netzteiles und eines dazugehörigen Arduinos sind auch in meinem neuen System noch geblieben und “laufen mit”, wie man es schön sagt.
@u-f-o : Da du die Diskussion ja selbst angestoßen hast darüber, dass 48V deiner Meinung nach bei 16 Zellen nicht den 20% SOC entsprechen können, kannst du dazu bitte eine zuverlässige Quelle geben? Mit einer Tabelle am Besten, wo man es ungefähr sieht. Im Netz gibt es ziemlich wiedersprüchliche Informationen dazu. Und die Antwort lautet meistens “es kommt darauf an”. Daher die Nachfrage meinerseits, ob du es dir sicher bist. Gehst du von einer “ausgeruhter Leerlaufspannung” oder wie auch immer diese Spannung heißt, wenn man die Batterie in Ruhe lässt und erst nach 2-3 Stunden die Spannung misst. Kenne ich so z.B. von den Bleibatterien. Das habe ich hier natürlich nicht. Und ich werde übrigens dein zweites Experiment mit drei Wochen die Batterie lagern auch nicht durchführen können/wollen. Denn an diesen 48VDC hängt bei mir inzwischen mein halbes Haus. Komplette LED-Beleuchtung im Erdgeschoss, alle meinen unzähligen RPIs, NAS, Automatisierung, Netzwerkswitches usw. Also all die Verbraucher die sonst je mit ihrem eigenen kleinen Schaltnetzteil Marke Made in China betrieben würden. Ich kann die natürlich an meinem “Stütznetzteil” eine Weile betreiben (dafür ist ja auch unter anderem das Stütznetzteil da), aber nicht die 2-3 Wochen. Und da käme natürlich die nächste Frage: “was dann?” Bei DEYE reklamieren, haben wir hier gelernt, ist nicht zielführend. Also baue ich da lieber den von @akkulader empfohlenen Balancer ein und versuche die Situation irgendwie zu retten, wo die DEYE-Kollegen offensichtlich versagt hatten.
@akkulader Nur ein Paar Fragen zum Umbau für die Allgemeinheit hier. Weitere Details können wir natürlich per PN klären, aber mich (und vielleicht ein Paar weitere bastler hier) würde schon interessieren, wie gut man an die Stellen kommt, wo man die vielen Leitungen da anschliesst. Muss man dafür die ganze Batterie komplett zerlegen? Oder kommt man z.B. auch im aufgehängten Zustand irgendwie dran. Denn ja, das Schöne an dieser Batterie ist ja, dass du sie wie einen Heizkörper schön an die Wand hängen kannst, was ich bei mir auch getan hatte und zwar in einer gewissen Höhe… Du weiß sicherlich was ich meine, hattest du ja hier mit dem Gewicht sehr schön beschrieben.
Bitte die Informationen mit uns allen teilen, das hilft bestimmt vielen auch bei zukünftigen ähnlichen Batterieproblemen
Dennoch lagen die Spannungsdifferenzen zwischen den Zellen bereits auf einem akzeptablen Niveau von einigen mV, also sogar unter 30mV! Sprich: Es reicht schon die Batterie bisschen aufzuladen (nicht unbedingt bis zur Balansierung) und die Spannungsdifferenzen zwischen den Zellen verschwinden.
wie @akkulader hier berichtet hat, dass der passive Balancer noch gar nicht aktiv gewesen ist.
nicht ganz korrekt, Deye passiv Balancer arbeitet nur wenn:
Mindestens: ab Cellspannug von 3.0V (Celle Min. kann auch tiefer sein) und
Ladestrom ab 1 Amper und
Cellen Differenz ab 30mV
Betonung liegt auf UND
@sattler deshalb wird die Celle bis ca. 3,3V hoch gezogen und wie sieht es danach im ruhe Zustand aus ?
Sonst wird es interessant erst bei 3,4V ob die da mit zieht und da hat bei mir der BMS versagt .Bei Schluss Ladestrom von 10A laufen manche Cellen halt vor dem Zug.
Denn diese 10A kommen nämlich von dem DEYE-BMS.
Bei mir gibt den Ton (Ladestrom Obergrenze) der BMS von RW- F16 an, dadurch hat man Vorteil meine ich, falls nur einer von RW-M6.1 schon SOC 100% erreicht hat wird der Ladestrom von Deye12K nur bedingt begrenzt weil eben der RW-F16 noch zum Beispiel SOC 98% hat. Die anderen 6.1 werden weiter geladen bis die auch 100% erreichen und irgendwann meldet dann F16 auch SOC100%. Vielleicht deshalb meint Deye Service das F16 nicht mit 6.1 kompatibel ist.
Ich habe generell festgestellt egal welche Konstellation von parallel Betrieben Akkus aber mit funktionierenden CAN Steuerung, es ist besser das man zum Ladenschluss SOC99% (Spannung relevant zb. 56,9V) den Wechselrichter zwingt radikal Strom zu begrenzen (in meinem Fall 2A) bevor das BMS selber macht und sich selbst abschaltet.Auf dem Bild unten sieht man wie der SOC fast synchron läuft nur weil kein einziger BMS von der jeweiligen Batterie zum Ladenschluss SOC 99% abgeschaltet war.
Klar je tiefer entladen wird umso mehr gibt’s vielleicht Differenz aber dafür nicht schon am Anfang wo BMS abgeschaltet hat, wie hier.
So jetzt zum Umbau, es ist alles relativ einfach und die Experten wo sich das zutrauen müssen schon wissen was sie tun, ich übernehme hier für natürlich keine Haftung.
Ich habe diese ISO Kontakte weil ich die gerade übrig hatte. Wenn das einem nicht gefällt kann auch diese als alternative nehmen, habe aber nicht getestet ob die drauf passen.
Habe die auf die 16 Leitungen mit der richtigen Zange verpresst, wer will kann auch löten. Von den übrig geblieben Anschlüssen die enden isoliert und zusammen gefasst .Akku seitlich aufgeschraubt (hängt an der Wand) Deckel geöffnet wie eine Tür, (Türscharniere) und nach und nach Kabel (ISO Kontakte) angeklemmt unter denn jeweiligen Cellen/Alluminium Kontakten.Von Celle 1 (Block 1) oben rechts nach unten Celle 8 (Block 2) dann unten links Celle 9 (Block 3) nach oben Celle 16 (Block 4). Da hier nur Max. 4 Amper fließt sehe ich das verklemmen als unkritisch.
Wichtig ist zum Schluss, Spannungen kontrollieren an der angeschlossenen Leitungen.Von Kontakt 1 bis 16 muss die Spannung steigen um jeweils 3.3V je nach Ladezustand. Dann wird Neey angeschlossen, verstaut oben Rechts mit Kabel Ausgang nach links, passt gerade so das die Türe zu geht, per Bluetooth und EnerKey App konfiguriert. Device Adresse beliebig wählen aber unterschiedliche wenn man mehrere Neeys hat. Bei mir je Batterie habe Adressen 10,20,30 gewählt, hat was mit Konfiguration Übertragung zutun.
Auf dem Bild sieht man meine damalige Spartanische Verlegung von Kabel, es war noch ein Experiment.
Tipp:
Um die Türe/Batterie Deckel wieder zu verschrauben, habe ich solche Schraubzwinge als hilfe benutzt.
Wenn es nicht gerade an einer wand hängt
Sonst normale Schraubzwinge nehmen und mit Unterlage damit das Gehäuse nicht verkratzt wird. Denn die Türe hat eine dicke Dichtung was beim verschrauben zusammen gedrückt werden muss. Sonst macht man sich schwer und die Gewinde bzw. die Schrauben können schnell kaputt gehen wenn man nicht aufpasst.
Na dann wünsche euch viel Erfolg
und Amperige grüße ![]()
Danke @akkulader für deine ausführliche Anleitung! Mit diesen dadrunter geschobenen Klemmen kommt es mir aber ein bisschen unsicher. Ich hatte bei mir nun “die Tür” auch aufgemacht und hatte es jetzt bei mir llive und in Farbe angesehen, obwohl deine Bilder vom Innenleben schon so gut waren, dass man es eigentlich nicht unbedingt gebraucht hat. Ich würde schon die Verbindung gerne anlöten, wie du sagst, anschweißen (dafür habe ich leider kein Equipment und Rumschweißen da an angeschlossenen Betterien würde ich auch nicht so gerne machen), anschrauben oder sonstwie befestigen. Man könnte natürlich die Hauptschrauben (die mit Marker da mit einem Strich gemarkert sind) von den Zwischenverbindungen lösen, dadrunter eine Klemme hinlegen und es wieder anschrauben. Würde ich aber auch ungerne tun. Denn man weiß nicht, was für eine Mutter dahinten ist, wie das da alles gelöst ist (vermutlich auch kontaktangeschweißt). Mit dem Lösen dieser Schrauben kann man da mehr kaputt machen, als man am Ende damit erreicht. Man könnte noch die Standard-Leitungen “anzapfen”, die zum passiven Original-Balancer führen, allerdings sind die entsprechenden Leiterbahnen in den Flachkabeln meines Erachtens etwas zu klein bemessen für den 4A-Balancer. Deswegen habe ich schon deine Motivation mit den Klemmen verstanden @akkulader . Aber wie gesagt, die Klemmen dahinter zu klemmen wäre mir irgendwie für die Dauer zu riskant. Ist aber meine persönliche Meinung. Ich schaue mir diese isolierten Zwischenschienen zwischen den Zellen etwas genauer an. Die sind wenigstens aus Kupfer und nicht aus Alu, wie diese Stellen, wodrunter du die Klemmen geschoben hast. Und an diese Kupferschienen kriegt man vielleicht doch was angelötet.
Ein damit zusammen hängendes Thema: Sichert ihr eigentlich diese Leitungen zum Balancer irgendwie ab? Ich will hier natürlich nicht der Allbesserwisser spielen, aber wer weiß, was unsere chinesischen Freunde da in diesem 4A-Balancer alles verbockt haben. Was ist, wenn dort zu einem Kurzschluss kommt und durch die Leitung deutlich mehr als 4A fließen? Ich hatte bei meinen Bleibatterien damals zwischen dem Balancer und den Batterien zumindest entsprechende KFZ-Sicherungen eingesetzt. Ja, dort waren es nur 4 Stück und hier wären es 16 und ja, ich hatte mich mit dem Thema irgendwann mal hauptberuflich befasst und weiß, was mit diesen Sicherungen passiert, wenn du DC-Strom trennst und dass du dafür eigentlich eine recht teure sandgefühlte Sicherung brauchst, um den Lichtbogen zu löschen. So weit will es hier nicht treiben, aber zumindest eine KFZ-Sicherung (so um 10A) oder was Vergleichbares würde ich hier schon einsetzen. Platztechnisch wäre es möglich.
Zu diesem 4A-Balancer. @akkulader kannst du bitte etwas genauere Daten dazu liefern? Ich habe welche bei Aliexpress relativ billig gesehen, dann bei Ebay schnell lieferbar, aber entsprechend teuer (klar, will einer damit Geld verdienen). Ich bin mir aber etwas unsicher und will nicht irgendwas Falsches bestellen und mich nachher ärgern. Sind die denn alle gleich diese Balancer, oder haben z.B. nicht alle Bluetooth? Zu dieser Bluetooth-Verbindung und der App. Weiß jemand, ob dafür irgendeine OSS-Einbindung in die gängigen Automatisierungssysteme, wie z.B. Homeassistant oder ähnlich existiert? Denn Smartphone und diese schöne bunte App ist schön und gut, besser wäre aber, wenn man auf den Balancer irgendwie anders per Bluetooth zugreifen könnte. Oder gibt es vielleicht bessere Balancer, die vielleicht CAN / RS485 oder was Ähnliches haben?
Und zum Schluss eine Lebenserfahrung am Rande. Gestern hatte ich es doch geschafft, die zweite “harte” Grenze der Tiefentladung der Zelle Nr. 8 zu erreichen. Das hat dazu geführt, dass der VICTRON-Umrichter und die Batterie beide hart abgeschaltet hatten. Das war eigentlich der Hauptgrund, warum ich “die Tür” der Batterie aufgemacht hatte. Denn das System wollte danach nicht einspringen. Das positive für mich dabei war, dass ich live gesehen habe, dass all die Abschaltreihenfolgen doch nicht so funktionieren, wie es in der Theorie gedacht ist und ich am Ende einen “Blackout” kassiert hatte. Inzwischen hab ich das System halbwegs wieder zum Laufen gebracht, obwohl sich die Batterie ziemlich dagegen gewehrt hat. Zum Schluss konnte ich sie doch mit meinem “Stütznetzteil” langsam aufladen und irgendwann mal übernahm der Victron-Umrichter weiter. Die ganzen Fehler- und Warn-LEDs sind dann nach und nach ausgegangen. Eine Resterscheinung ist jedoch noch geblieben: Kommunikation über BMS-CAN funktioniert nicht. Eigentlich nutze ich die isolierten CAN-Treiber dafür, aber wer weiß. Ich muss mich mit dem PC und diesem Wundertool der Chinesen da direkt an die Batterie per CAN anklemmen und schauen, was da los ist. Ich habe jetzt nach dem Öffnen der Tür gesehen, dass die MOSFETs natürlich erwartungsgemäß MINUS-Leitung trennen. Hätte ich auch früher drauf kommen können. Das ist für die ganzen Signalverbindungen natürlich nicht so schön… Aber gut, werde ich noch dem Problem nachgehen. Die Batterie wird aber zunächst bis auf 97% zwangsläufig aufgeladen und ich stelle nachher die untere Grenze nicht wieder so spekulativ tief, wie ich es gestern gemacht hatte. Diesem grob geschätzten SOC von DEYE-BMS kann man wirklich in solchen Fällen nicht trauen. Ich werde da langfristig echt eine Zellenspannungsüberwachung einbauen und irgendwie dagegen steuern, wenn da eine der Zellen ziemlich tief vom Spannungsniveau ist. Denn diese Warnmechanismen haben leider bei mir diesmal nicht funktioniert.





















