Deye-12k-SG04LP3-EU Einrichtung und Konfiguration mit Bildern

@auric Sorry da wollte ich wohl zu viel auf einmal wissen. Ich kann deine Bedenken verstehen und stimme dir eigentlich zu (bin auch Elektriker). Aber das war nicht das, was ich eigentlich wissen wollte - das ist der Stand, den ich schon habe. Daher versuche ich die Fragestellung mal besser zu formulieren.

Also im Bereich der SOC von etwa 10-100% funktioniert das mit der Regelung mit Solar, Akku und LOAD (das ganze Haus hängt dran) und "Nulleinspeisung" soweit gut. Da das mit der Anmeldung beim Netzbetreiber durch ist, kann ich jetzt auch den seltenen Überschuss einspeisen - hat auch funktioniert. Soweit so gut - wenn da nicht diese "Randbereiche" wären, die den Spaß verderben. Die SOC Werte (2%, 4%, 5%) hatte ich nur versuchsweise so niedrig gestellt, weil nicht mehr da war. Ich wollte die Auswirkungen der Einstellungen testen. Aber das hatte den WR nicht beeindruckt und er hat den Akku mit ca.2kW aus dem Netz geladen - obwohl der Hausbedarf in Ruhe nur bei 0,4kW ist. Gegen den Netzbezug von 0,4kW hätte ich ja nichts einzuwenden, wenn keine Sonne und Akku leer. Aber das Problem hatte ich schon von Anfang an (egal ob FW1128 oder 1139).

Die Frage wäre, wann und wer sagt dem WR, wann der Akku aus dem Netz "zwangsgeladen" werden soll? Kann mir jemand sagen, welche Parameter helfen, das zu verhindern? ( Ja klar SOC >15 % ! ? )

Jetzt noch die Frage zur Abschaltung bei erhöhter Netzfrequenz: Die Notwendigkeit aus den Normen für Solar-WR ist soweit klar. Aber mir leuchtet nicht ein, warum der 12k bei leerem Akku und keiner Solarerzeugung (verregneter Morgen 8:15) einfach das Netzschütz schmeißt und die "weiße Fahne" hisst !? Ich würde durchaus einfach ein paar kWh kaufen. Kann er das oder darf er das einfach nicht ?

Ja zugegeben, momentan ist der 12k überdimensioniert, aber es ist eine Erweiterung für Solar und Batterie geplant.

Ich fahre auch bis 10% runter, bisher selten erreicht, selbst mit nur 3,2kWP aktuell. Da jetzt aber gestern die 10% gerissen wurden, habe ich auch 3kW aus dem Netz gezogen, aber nicht um den Akku zu laden, sondern für den Verbrauch. Kann ja mal die Tage testen wenn er wieder unetn ankommt, wie weit ich da runter gehen kann. Aber eigentlich soll eh ein Notstrompuffer bleiben, sonst hätte man ja keinen Notstrom.

Zu deinem 51Hz Problem, eigentlich sollte er da ja nur das GRID trennen und an LOAD sollte es weiter gehen bis der Akku leer ist. Wenn das nicht der Fall ist, wäre es ein Software Fehler. Aber diesen kann man ja nicht wirklich nachstellen, wo soll man am GRID die 51Hz her nehmen.

[quote data-userid="18765" data-postid="149906"].....Aber das hatte den WR nicht beeindruckt und er hat den Akku mit ca.2kW aus dem Netz geladen - obwohl der Hausbedarf in Ruhe nur bei 0,4kW ist. Gegen den Netzbezug von 0,4kW hätte ich ja nichts einzuwenden, wenn keine Sonne und Akku leer. Aber das Problem hatte ich schon von Anfang an (egal ob FW1128 oder 1139).
Die Frage wäre, wann und wer sagt dem WR, wann der Akku aus dem Netz "zwangsgeladen" werden soll? Kann mir jemand sagen, welche Parameter helfen, das zu verhindern? ( Ja klar SOC >15 % ! ? )

[/quote]

Ich weiss es nicht. Es gibt kein editierbares Setting im Deye dafür, es könnte, wie geschrieben, ein Befehl des BMS sein das der Deye ausführt.

Du schreibts du bist Elektriker... du schreibst das Du es nicht verstehst, dass der Deye sich nach Vorschrift verhält.

Wenn ihr regelmässig Grid-Bedingungen jenseits Drittwelt-Niveau habt, dann wäre es IMHO Zeit für ein einphasiges Notstromaggregat samt 48 V Ladegerät, oder ein vollautomatisches 48V DC Aggregat das bei einer bestimmten Batteriespannung sich automatisch einschaltet und bei genug Batteriespannung sich wieder abschaltet.

eine Deye USV Anlage dimensioniert man nach seinem Leistungsbedarf und nicht nach seinen paar wenigen PV-Modulen, der Deye 12K ist also für die meisten EFHs ziemlich gut dimensioniert, wenn man das von der Batterie auch behaupten kann.

Bitte sagen Sie mir, dass die gesamte Last im Haus an LOAD angeschlossen ist. Werden die Regeln zur Begrenzung der Batterieentladungsleistung befolgt, wenn die Netzstromversorgung ausfällt? Menü zur Zeit der Nutzung

Die im "Time of Use" eingestellten Leistungswerte werden im Inselmodus hoffentlich ignoriert

Wer seine Batterie überlastet wird durch das BMS eingebremst das bei Überstrom die LFP Batterie abschalten wird, wer eine Bleibatterie ohne BMS dran hat wird durch den Spannungsabfall der bei Überlastung entsteht vom Deye höchstwahrscheinlich eingebremst.

Das man keine Spielzeugbatterie am Deye haben sollte UND gleichzeitig 12 kW USV Leistung erwarten sollte... ist offensichtlich, aber steht so nicht in Deutsch und deutlich in der Bedienungsanleitung.

Ich bin schon auf die ersten Meldungen gespannt...

Hatte deine Anleitung mit Bildern als Vorlage genommen. Danke noch mal dafür. Dort waren in den Einstellungen des Akkus einstellige Prozentwerte abgebildet. Normal war bei mir Bat.Warning auf 8% eingestellt. Die Werte hatte ich jetzt nur noch tiefer gestellt, als mich die manipulierte Netzfreqenz lahm gelegt hatte (was ich in diesem Moment noch nicht wusste) und er wieder "anspringen" sollte. Das tat er dann auch, allerdings mit der Meldung "of Grid" im Display. Da mir klar war, dass das der Akku nicht mehr lange macht (noch so 5%), ging ich auf die Suche. An der Zuleitung und den "GRID"-Klemmen war auch Spannung da. Dann habe ich am Display auf "ON" gedrückt und gesehen,was das Netz macht. :shock: Als es dann wieder das Haus abschaltete, griff ich zur Notstrategie. Also von Einspeisen und Monteure grillen keine Rede - von was !? Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, welches Prozedere die VDE 4105 da vorschreibt - da ist Deye wohl eher pragmatisch vorgegangen (mit Relais sind sie ja nicht so spendabel :wink: ). Ist vielleicht jetzt ein Sonderfall, dass jetzt alles so zusammen kommt. Keine Solarerzeugung und Einspeisung ins Netz ist nachvollziehbar, aber Netzbezug wäre beim 12k wünschenswert, wenn sonst nichts mehr da ist. Das Thema wird sich vermutlich nicht so leicht aufklären, aber es hat noch etwas Zeit, da das Netz wieder in der Norm ist.

Wichtig wäre mir mal aufzuklären, wie ich das mit der Nachladung vom Netz in den Griff bekomme. Ich dachte mir, ich frage mal in die Runde, ob jemand schon ähnliche Probleme hatte. Werde jetzt auch weiter nachforschen und mich melden, wenn es etwas Neues gibt.

Habe dazu etwas bei den Bildern geschrieben, ob ich mich klar ausgedrückt habe, weiß ich nicht, meist klappt das bei mir nicht so recht. ?

@Schuko: Auf welcher Nordseeinsel oder in welchemn Mittelgebirgstal gibt es Schukostecker und 51.7 Hz Netzfrequenz?

Wie geschrieben, gehe in die Grideinstellungen und erlaube dem Deye bei 51.7 Hz zu arbeiten, das müsste möglich sein,

Fahre Deine Batterie nicht auf 5% runter wenn Du morgen Dreckwetter und Stromchaos zu erwarten hast,

setze ein Notstromumschalter (kann auch ein automatischer Umschalter sein, mit dem Deye auf der Grid und dem Grid auf der Notstromseite sein) um die Hütte ohne Deye zu versorgen, erlaub dem Deye das Grid Charging von morgens um 1 bis 3 Uhr mit 10 kW auf 30%, hole Dir ein Aggregat und ein 48V Ladegerät.

Wenn du den Akku mit der Lithium Einstellung -also über CAn Verbindung- fährst, gar nicht. Der Deye lädt dann bei einem SOC <=10% aus dem Netz den Akku nach, unabhängig ob du ihm das mit der "Grid charge" Funktion erlaubt hast. Das ganze nennt sich dann "Force Charge" und steht auch so im Display des Deye. Deye hat mir geschrieben, das BMS würde dies auslösen. Bei meinen Pace BMS konnte man einen mindest SOC einstellen, den hat der Deye aber ignoriert. Bei meinem Seplos BMS hab ich das noch nicht ausprobiert.

Deshalb fahre ich jetzt die Batv Einstellung, da kann ich soweit runter, bis das BMS dann abschaltet. Mach ich aber nicht.

Hallo,

ich habe hier bisher nur still mitgelesen um die Einstellungen meines Deye-12k-SG04LP3-EU WR zu überprüfen und mich heute aufgrund eines Problems hier angemeldet. Ich hoffe, ich darf mich hier an den Thread anhängen, kann aber, wenn gewünscht, auch einen neuen dazu eröffnen.

Vorgeschichte:

Ich komme aus Berlin und betreibe seit April 2019 eine 9,6 kwp Anlage mit 32 Qcells Modulen in Ost-West Ausrichtung auf einem Flachdach. Ich hatte einen SMA 8000-tl20 Wechselrichter verbaut und alles hat wunderbar funktioniert. Ich habe in der Zeit ca. 39.000 kwH Strom produziert. Die Einspeisung lag bei 19.000 kwH, der Eigenverbrauch somit bei 20.000 kwH. Zusätzlich habe ich im gesamten Zeitraum ca. 51.000 kWh aus dem Stromnetz gezogen. Ich habe den Zweirichtungszähler im Keller idR. monatlich abgelesen, alle Werte in eine Excel Tabelle gepackt und habe daher einen guten Überblick über die Netzbezugs- und Einspeisedaten.

Am 25.08.2023 wurde vom Elektriker der SMA Wechselrichter demontiert und der Deye 12K Wechselrichter zusammen mit 3 Titan Solar 5kWh Speicherbatterien angeschlossen. Die CT-Klemmen wurden im Verteilerkasten vor der ersten Hauptsicherung montiert, die Richtungspfeile zeigen zum Wechselrichter. Der Elektriker hat die Einstellungen vorgenommen. (Die Erweiterung der PV-Anlage ist für Ende September vorgesehen, daher ich habe ich den 12K Wechselrichter gewählt.)

Die App läuft auf dem iPhone, alle Werte erscheinen plausibel. Sobald große Verbraucher wie Wärmepumpe, Herd oder Waschmaschine dazukommen ist alles mit leichter Zeitverzögerung sichtbar, auch die Produktion der PV-Anlage ist auf dem gleichen Niveau wie vorher mit dem SMA Wechselrichter. Ich habe mich auch bei solarmanpv.com angemeldet und alles scheint sehr gut zu laufen, die angezeigten Werte erscheinen allesamt plausibel.

Problem:

Gestern nachmittag um 14.30 Uhr habe ich die Verbrauchs- und Einspeisedaten am Zweirichtungszähler im Keller abgelesen und dabei folgendes festgestellt:

Der Netzbezug ist nahezu unverändert gegenüber dem bisherigen Netzbezug ohne Speicher geblieben, die Einspeisung hat sich jedoch um den Faktor 10 verringert. Letzteres ist ja plausibel, da aufgrund der Speicherbatterien weniger Strom eingespeist wird. Jedoch sollte sich dann der Netzbezug doch in gleichem Maße reduzieren. Es sind keine großen Verbraucher dazu gekommen, die Heizung ist aus, es wird nur Warmwasser erzeugt, gekocht, gewaschen und der übliche Krams.

Der WR zeigt mir über die App einen Gesamtverbrauch von für den August von ca. 147 kwH an, dies entspricht fast dem abgelesen Verbrauch von 158 kwH, die restlichen 11kWh wurden dann von Miternacht bis 14.30 Uhr verbraucht. Die Solarmann App zeigt diesen Stromverbrauch an. Jedoch ist die von der App übermittelte Einspeiseleistung wesentlich höher: 21,6 kWh statt abgelesener 10 kWh. Ich bin daher ratlos.

Ich habe hier einige Screenshots der Einstellungen hochgeladen und würde mich freuen, wenn hier mal jemand mit mehr Erfahrung darüberschauen könnte, ob der Fehler irgendwo im Detail verborgen ist. Am Montag werde ich den Elektriker dazu befragen, aber vielleicht fehlt ja hier irgendwo einfach nur ein Häkchen in den Einstellungen.

Sorry für so viel Text und danke für jede Hilfe

Viele Grüße aus der Muddastadt, Chris

PS: Leider kann ich kann ich keine Screenshots anhängen, unten rechts steht eine Meldung: "No more attachments are allowed today"

PPS: Der Beitrag mit Screenshot ist im Photovoltaik Forum zu finden, sorry

Danke für die Info - ja genau so verhält sich der WR. Auch ich habe normalerweise den CAN-Bus dran, aber im Display steht nichts von "Force Charge" :?: . Hab jetz das MIN wiederauf 10% gestellt und schon er brav. Die nächsten Tage werde ich mal nach den Einstellungen im BMS schauen. Zum Glück gibt's jetzt genügend Sonne und keine Probleme - aber der Winter steht bald vor der Tür. :wink:

@chris-r

Hallo Chris !

Das klingt nach einem Problen, das ich auch ganz am Anfang hatte - die "Time of Use"-Falle... :wink:

Linuxdep hat das hier am Anfang mit Bilder eigentlich gut beschrieben. Das eine Häkchen bei der Nutzungszeit ist entscheident ! Gehe in das Menü "System Work Mode", blättere auf die zweite Seite - oben im der Mitte muss der Haken bei "Time of Use" sein, sonst rückt der Akku nichts raus !

@schukostecker

Hallo,

danke für den Tip, Den Fehler kann ich ausschließen, der Haken ist gesetzt.

Viele Grüße

Chris

Da sieht man es und wie gesagt, bei meinem Pace BMS konnte ich einen mindest SOC einstellen aber der Deye hat es ignoriert und unter <=10% SOC immer schön aus dem Netz geladen.

und das kommt von Deye? oder vom BMS??

Dazu würden mich mal deine Werte interessieren von hier:

@Auric, ich hatte den Deye Support damals gefragt und die haben geschrieben, es kommt vom BMS. Kann ich aber irgendwie nicht glauben, denn damals hatte ich noch das Pace BMS und dort gab es einen Eintrag für Minimum SOC aber egal was ich da eingestellt hab, unter 10% SOC am Deye fing er immer an aus dem Netz zu laden (bei Lithium Einstellung).

@linuxdep, habs da mit div., niedrigen Werten probiert aber die Grenze waren immer 10% SOC, egal was in den Battery Setting stand.

Seitdem fahre ich nur noch Batv, auch weil mir bisher noch keiner so richtig beantworten konnte, was denn nun der große Vorteil an der Lithium (Can) Einstellung ist.

Der grosse Vorteil sehe ich in den dynamischen Ladestrombegrenzungen die aufgrund der Zelltemperaturen und vor allem dem SOC vom BMS gemeldet werden.

Wenn Du eine wirklich grosse Batterie in sunny hot Australia hast wird das egal sein, bei einer Spielzeugbatterie in Europa könnte das wichtig sein.

Bei meiner Gobel wird ab 12 nachgeladen. In dem Fall widrs vom bms kommen.

Kann es sein, das es erst ab einer FW beim Deye dazu gekommen ist? Wobei ich zu selten meine 10% erreichte bisher.