wie beschrieben; so würde die Gegenseite argumentieren, die Geld sparen will.
Ich bin dafür und halte es längst für überfällig, dass in Krankenhäusern, Altenheimen,...usw. entsprechend durch Krankheit, Gebrechen,... belastete Menschen geschützt werden. Aber ob das was passieren wird? Wenn man sich anschaut wird gerade in Köln ein richtig großes, teures Schulgebäude gebaut. Natürlich ohne Klimatisierung....
Eben nicht, es sind keine 20 Tage sondern der Vorteil liegt darin, dass man damit im Übergang heizen kann und somit die komplette Heizungsanlage nur für die wirklich tiefen Temperaturen angeschmissen werden muss oder eben nur für Warmwasser angeworfen werden muss aber nicht mehr zum heizen bei wenig Heizbedarf. Damit kommt man dann sicher nicht nur auf 20 Tage zum kühlen sondern auf 20 Tage kühlen und 100 Tage heizen.
In meiner Region würde ich schätzen, dass es unterm Strich eher etwa 30 Tage Kühlbetrieb in diesem Jahr werden. Diese Woche Montag bis Mittwoch war es warm, und im weiteren Verlauf des August kommen vsl. auch noch ein paar Tage hinzu. Aber die Größenordnung stimmt schon.
Meine Split-Klima läuft übers Jahr gesehen ganz dominant im Heizbetrieb, Kühlen ist selten. Da hat der Vorredner völlig recht.
Das ist bei Autoklimaanlagen aber noch extremer: Die erreichen noch weniger Betriebsstunden. Ein durchschnittliches Auto steht 23 Stunden am Tag nur herum. Wenn es durchschnittlich 1 Std am Tag fährt, mit durchschnittlich 50 km/h, ergibt das etwa 18.000 km Jahresfahrleistung, was ganz gut hinkommt. Und Kühlung nutzt man an vielleicht 100 Tagen im Jahr (mehr als im Haus, wegen großer Glasflächen des Autos). Also 100 Betriebsstunden im Jahr. Eine Heizfunktion hat die Autoklimaanlage nicht. Und doch schafft sich jeder so ein Ding an...
Durchschnittlich wird 12 000 - 14 000 km gefahren.
40-50% der Autofahrten sind unter 5km.
70% aller Fahrten sind unter 10km.
80-85% aller Fahrten sind unter 20km.
Bis die Klima das Auto also abgekühlt hat auf angenehme Temperaturen ist man schon da bei ca. 80% der Autofahrten.
Zudem: Geringfahrer (unter 5.000 km): ca. 15 %
Normalfahrer (5.000 bis 10.000 km): ca. 30 %
Durchschnittsfahrer (10.000 bis 15.000 km): ca. 25 %
Vielfahrer (15.000 bis 20.000 km): ca. 18 %
Langstreckenfahrer (über 20.000 km): ca. 12 %
Wie geschrieben, nur um den Vergleich aufrecht zu erhalten mit Autoklimaanlagen und beispielsweise zu hause. In vielen Fahrzeugen ist eine Klima schon eingebaut, das wird einfach mitgenommen weil im Paket erhalten. Das Paket wegzulassen macht den Wagen aber nicht zwangsläufig günstiger. Das ist so wie einen Neubau kaufen in dem Standardmäßig schon ne Klima eingebaut wäre. Irgendwann bekommt man nichts anderes mehr.
Würden bei großen Objekten denn Splitklima überhaupt Sinn machen oder eher zentrale Anlagen, wenn man bei Neubau, Grundsanierung entsprechend frei ist ein größeres Faß aufzumachen? Oder gibts Multisplit auch mit richtig vielen Innengeräten?
Extremer: Ein neues Auto ohne Klimaanlage zu kaufen ist inzwischen nahezu unmöglich. Ich habe tatsächlich nur ein Modell gefunden, bei dem das scheinbar noch geht: Den Dacia Sandero scheint es in der "Essential"-Ausstattung für 13.590€ noch ohne Klimaanlage zu geben.
Der billigste Neuwagen, den mobile.de mir gerade ausspuckt, ist ansonsten ein Fiat New Panda mit Tageszulassung für 12.990€, und selbst der hat eine Klimaanlage drin.
Stimmt; darum wäre das für Heil- und Fürsorgeeinrichtungen inzwischen oblogatorisch. Wie ich auch schonmal beschrieb lag ich nach einer OP im Sommer 2006 im Krankenhaus- da war es auch irre warm im Zimmer. Wo ich mich auch fragte: wie lange wollen die das älteren Menschen eigentlich zumuten- zumal ja nach einem Eingriff der Kreislauf sowieso im Keller hängt. Das ist grob fahrlässig und in Richtung Vorsatz gehend.
Bei Kliniken müsste man eher an VRFs denken, bei denen Verdampfer in jedem Krankenzimmer sind. Sonst halt der Rückschritt auf Kaltwassersätze. Zimmerübergreifend kontaminierte Luft durch einfachere, zentrale Kühlsysteme gehen schon seit Corona nicht mehr. Ebola ist im Anmarsch.