Das neue Netzpaket von Kati Reiche Die Rückkehr der Altmeier Delle

Stadtwerke Innsbruck haben ein kleines Wasserkraftwerk. Daneben stehen jetzt erstmal nur 2 Chinacontainer mit 3,5MW / 7MWH, später mehr. Das bügelt den “Abendessen-Buckel” weg, wenn alle kochen IKB: Erster Großbatteriespeicher Tirols - tirol.ORF.at

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Wir haben aber jetzt das Problem in den Netzen.

Redispatchkosten lassen sich zwar auch durch Änderung des Marktdesigns reduzieren, aber ganz ohne Ausbau Nord Süd , wird es nicht gehen.

Zumal diese Netzausbaupläne bereits Jahrzehnte alt sind und bereits der gute alte Altmeier daran mit gestrickt hat.

Nur mangelnde Flexibilität in Erzeugung und Übertragung und das verdammte Strommarktdesign, dass jetzt gute 20 Jahre alt ist und nicht mehr in die heutige Erzeugungslandschaft passt, führt in D zu diesen hohen Kosten

UK hat übrigens ein gleichartiges, aber noch teureres Problem. Die müssen jetzt verstärkt Netze ausbauen, weil die früheren gut verteilten regionalen Kraftwerke nicht mehr da sind ( klingt wie bei uns, oder?)

Idas aktuelle Netzpaket muss Mann auch im Zusammenhang mit Marktbeherrschung betrachten.

Viele der einzelnen Massnahmen bilden in Ihrer Summe eine geballte Form von Kontrolle, wer zukünftig wie schnell und zu welchen Bedingungen Marktzutritt erhält.

Das Kartellamt spricht das nur indirekt, an aber wenn man zwischen Zeilen liest ist das eine reale Gefahr , falls das Paket in der derzeitigen Form durchgewunken wird.

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Der Ausbau Nord Süd wird häufig rhetorisch mit Netzausbau gleichgesetzt bzw. ein sehr hoher Anteil der Kosten impliziert.

In dieser Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage werden Südlink und Südostlink mit zusammen 8 GW als Nord Süd Verbindungen aufgeführt.

Von Planungsbeginn ca. 2015 bis 2040 gerechnet machen diese Leitungen etwa 2% der Netzentgelte aus so von der Größenordnung.

Meinem Verständnis nach ist im Moment der Haupttreiber der Anschluss von Erneuerbaren im Nirgendwo, also da, wo weder bestehendes Netz liegt / viel zu schwach ist (70 MW Windpark in Gemeinde von 200 Leuten mit 500 kW an Netz), wo auch keine Verbraucher sind und gespeichert wird der Strom vor Ort auch nicht.

In erster Näherung hängen Netzkosten in Euro pro kW und Jahr an Distanz und Verästelung.

50 km sind relativ günstig als einzige ein GW Leitung, Größenordnung 20 Euro pro kW und Jahr. Wenn man stattdessen 10 kW Erzeuger zusammenführt in Schritten sind wir eher bei 150 Euro pro kW und Jahr.

Die Gesamtkosten sehen bisher so aus:

Braunkohlekraftwerk über 50 km und einzelne GW Leitung zu Aluwerk, 2000 Cent geteilt durch 10000 Stunden => Netzkosten von 0,2 Cent die kWh

Braunkohlekraftwerk über 50 km zu Kleinverbraucher 15000 Cent durch 3000 Stunden => 5 Cent die kWh

Bei Anschluss von PV mit 10% Auslastung im Nirgendwo:

Erste 50 km 15000 Cent durch 1000 Stunden => 15 Cent

500 km durch höchste Spannungsebene 2000 Cent mal 10 (500 statt 50 km) durch 1000 Stunden => 10 Cent

Und dann noch 50 km runter transformiert zum Endkunden nochmals 5 Cent

Macht Summa summarum 25 Cent. Das sind illustrative Zahlen, die grobe Dimension stimmt als Einordnung.

Kleiner haarspalterischer Einwand, das Jahr hat keine 10.000h.

Duck und wech.

Also ich verstehe ja vieles nicht …. ich denke das könnte sehr einfach gehen.

  1. es gibt keine feste einspeisevergütung mehr es wird nur noch Börsenpreis bezahlt.

  2. überbauungen von Anlagen an deen Anschlüssen möglich… es gibt eine technische maximalbegenzung am einspeisepunkt

  3. Auch kleine Graustromspeicher an den Anlagen sind möglich ebenso Stand alone speicher.

  4. auch hypride anlagenmit z.b. einem Gasmotor sind möglich … bezahlt wird ja eh nur börsenstrompreis

    und dann schauen wir mal was passiert

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Das wäre gut doppelt so hoch wie in Österreich, incl. etwa 1-1,5 cent für Stromtransitleitungen

Kein Reiche Bashing
interviewt wurde Nina Scheer / SPD

Kluge Betrachtung der Problematik und Aufzeigen der Ziele
preiswerteren Strom aus mehr EE und Reduktion der fossilen Energieimporte

.

Teilzitat aus oben verlinktem Artikel:

quote
Das Ziel muss Flexibilität sein?

Alternativ kann man theoretisch versuchen, alles über die Netze zu regeln und so viele Stromleitungen zu bauen, dass wirklich jede Kilowattstunde eingespeist werden kann - egal, wann und wo. Aber das wäre unwirtschaftlich und unsinnig.

Den Netzausbau sollten wir auf ein Minimum reduzieren?

Wir brauchen Netzausbau. Wir benötigen aber deutlich weniger Netzkilometer, wenn wir Speicher und Flexibilitäten integrieren, um das Netz effizient auszulasten. Man kann steuern, wann und wo Strom entnommen wird. Es gibt sowohl beim Einspeisen als auch beim Entnehmen Spielraum. Diesen Spielraum müssen wir so anreizen, dass möglichst nirgends Engpässe entstehen und der Strom sektorübergreifend dort landet, wo er gebraucht wird. Dafür sind Nachbesserungen im Rechtsrahmen notwendig.

So ähnlich sagt das auch Katherina Reiche. Sie möchte diejenigen, die Wind- und Solarenergie ausbauen, bei der Netzüberlastung in die Verantwortung nehmen, statt sie mit einer versteckten Subvention zu belohnen. Hat sie da nicht recht?

Im Handlungsbedarf ja. Aber das darf nicht dazu führen, dass der Ausbau der Erneuerbaren zurückgefahren wird. Das ist die günstigste Form der Energiegewinnung. Je weniger wir zubauen, desto länger bleiben wir an den teuren Fossilen hängen. Es gibt verschiedene Modelle und Bausteine, wie man den systemischen Umstieg auf die Erneuerbaren regeln kann - etwa über unterschiedliche Strompreiszonen. Im Koalitionsvertrag wurde festgehalten, dass es bei einer Zone bleibt. Wer die Koalitionsverhandlungen mitverfolgt hat, weiß: Wir als SPD hätten die Zone gerne aufgebrochen. Es ist aber nur scheinbar eine Lösung, zu sagen: In diesen Regionen darf nicht mehr ausgebaut werden. Genau das sieht der Gesetzentwurf aber vor.

Quote end

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Es ist nur eine grobe Einordnung, wie teuer das Netz sein kann, wenn im Nirgendwo mit niedriger Auslastung zugebaut wird.

Es ist auch ungefähr die Vorhersage von McKinsey

https://www.mckinsey.com/de/news/presse/2024-01-19-zukunftspfad-stromversorgung

für private Haushalte.

Das erklärt sich damit, dass einerseits nicht aller Strom aus Erneuerbaren im Nirgendwo kommt und andererseits Haushalte im bisherigen Regelrahmen einen disproportionalen Anteil tragen, der sich an der Vergangenheit orientiert (Netzkosten entstanden größtenteils bei Verteilung des Stroms an Verbraucher) und nicht an der gegenwärtigen Realität (Kosten eher dominiert durch Einsammeln des Stroms bei Erneuerbaren im Nirgendwo).

Freiwillige Abregelung von erneuerbarer Erzeugung steigt 2025 auf Rekordniveau von knapp 1,75 Terawattstunden – pv magazine Deutschland

Hier ein weiterer Hinweis auf die Ursachen für zu hohe Stromkosten verursacht durch mangelnde Flexibilität.

(Frankreich hat aufgrund der schlecht regelbaren AKW ein ähnliches, wenn nicht sogar ein gravierenderes Problem mit dem Zubau Erneuerbarer ...)

Das deutsche Netzpaket in der geleakten Form setzt keine Anreize, um diesem Problem der mangelnden Flexibilität entgegenzusteueren. Das einzige was erreicht wird:: man verstopft die Netzzugänge für Zubauten von Erneuerbaren mit Hilfe der 3 % Keule und anderer Nettigkeiten.

Das zementiert aber nur den Status Qu ound sorgt dafür, daß die Geschäftsmodelle von Windparks, Solaranlagen und auch Batteriespeichern nicht mehr aufgehen. Der nötige stärkere Ausbau würde damit unmöglich gemacht weil die Planbarkeit der Finanzierung wegbricht.

Das eigentliche Grundproblem des anachronistischen Marktdesigns mit Fehlanreizen wird mit dieser Version des Netzpakets nicht angegangen.

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Noch ist die Tinte nicht trocken. Da die Novelle des BauGB aus Dezember 2025 erst die Errichtung von Akkus erleichtert hat, könnte man den Gedanken ja weiter entwickeln. Eine PV, die Nachts einspeist, kann keine Netzüberlastung auslösen. Neben jede EE Anlage ein Akku Pack und schon könnten die Einspeise Zeiten variabel gestaltet und Netze deutlich entlastet werden. Dazu noch lokale Gebotszonen an der EEX und schon wären viele Probleme gelöst. Das geht schneller und ist preiswerter als 20 GW Gaskraftwerke zu bauen (ganz ohne wird´s vermutlich nicht gehen).

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Neben der normalen Inflation kann es bei Engpässen temporär sehr teuer werden, das sieht man bei Netz Komponenten (Vervierfachung in wenigen Jahren) und gerade auch bei GuD Gas Großkraftwerken. Da ist durch den KI Boom getrieben und die Firmen hatten es vorher ein Paar Jahre sehr schwer. Jetzt nehmen die lieber hohe Preise mit und dann kostet das Gaskraftwerk plötzlich 4000 Euro das kW (statt 1000).

In meiner Rechnung habe ich nur unterschieden zwischen ein GW als einzelne Leitung und die gleiche Leistung fein verästelt verteilen/einsammeln.

Die wichtigsten Ergänzungen sind zum einen die Engpässe, die wir gerade sehen. Das macht Neubau massiv teurer gegenüber Bestands Netz. Auch ist unterirdisch durch Bayern tendenziell deutlich teurer als eine Leitung durch das Meer oder Freileitung durch unbewohntes Gebiet.

<2TWh abgeregelt ist bei einem Jahresbedarf von >400TWh ein Furz und wahrscheinlich ist es günstiger Entschädigung zu zahlen, als ernsthaft am System was zu ändern. In 2022 lag die Entschädigung bei 900Mio. €. Viele Leitungskilometer hätte man davon nicht bauen können. 600 als Freileitung und 90 als Erdkabel.

Zum Teil wird am einen Ende des Landes abgeregelt und gleichzeitig am andern Ende ein Gaskraftwerk gestartet. Dazu Leitungsverluste aufgrund hoher Last. Überspitzt gesagt, Kosten von 3-4 Jahren Verzögerung entsprechen einer Fernleitung, von der man 50 Jahre was hat.

Erzeugung zu Negativpreisen wird Batterie anschieben bei Anlagen, die direkt am Strommarkt teilnehmen. Man sieht ja grad, wie die Preise für Zellen steigen trotz steigender Produktion. Da bewegt sich was.

Die fehlende Komponente sind die privaten Verbräuche. Das kann man auf den Verteilnetzbetreiber abladen, oder selbst was hinstellen.

Exakt. Das Problem sind träge Kraftwerke. Das kann man nun lösen, indem man jedem mit EE dazu verdonnert nen Akku zu kaufen.

Tja oder man verdonnert sie ALLE, also auch die trägen Kohlekraftwerke müssen dann Akkus bezahlen.

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Neues aus dem Guttenberg Clan

Katharine Reiche hat die Atomkraft wiederentdeckt:

https://www.focus.de/earth/katherina-reiche-plant-deutschlands-rueckkehr-zur-atomkraft_7bcb779b-beb7-489d-a305-cb611b62235e.html

Begründung: wir werden einen deutlichen Anstieg des Strombedarfs sehen und brauchen daher SMRs

Wir erinnern uns : der Monitoringbericht des letzten Herbstes wurde dazu genutzt, den zukünftigen Strombedarf von 700 TWh auf 600 TWh runter zu rechnen. Diese Reduktion wurde/wird als Argument genutzt, um den Ausbau der Erneuerbaren einzubremsen.

Zitat aus dem Artikel dazu:

Quote:

Wir werden einen Anstieg sehen"

Als Begründung, warum ein Umdenken nötig sei, führt Reiche auch einen steigenden Energiebedarf an, etwa durch die E-Mobilität und Datenzentren für KI-Anwendungen. "Wir werden nicht weniger Energie brauchen", sagte Reiche in München. "Wir werden einen Anstieg sehen." Pikant: Im September hatte Reiche den in der Habeck-Ära prognostizierten Anstieg des deutschen Strombedarfs nach unten korrigieren lassen, von 700 Terawattstunden im Jahr 2030 auf etwas mehr als 600 Terawattstunden. Den neuen Wert nutzte Reiche unter anderem als Begründung für Gedankenspiele, den Ausbau der Offshore-Windenergie in der Nordsee zu drosseln.

Quote end

Bin gespannt, wie man diese völlig konträren Äußerungen sinnvoll in Übereinstimmung bringen will...

Ach ja. Atomkraft ist natürlich günstiger...:money_bag::money_bag::money_bag:

Und ist bestimmt bis 2035 in Mengen gebaut ...:see_no_evil_monkey:

..unbedingt....:crossed_fingers:

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Aus meiner Sicht sind all diese Ziele umsetzbar, da die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen bereits vorhanden sind. Was jedoch fehlt, ist der Umsetzungswille – sowohl bei Netzbetreibern als auch bei Bürgern, die sich den Vorgaben der Netzbetreiber beugen.

Ein Beispiel ist § 42c EnWG (Energy Sharing), der am 01.06.2026 in Kraft tritt. Dieser Paragraph eröffnet die Möglichkeit, dass Stromproduzenten ihre selbst erzeugte Energie an Stromverbraucher verkaufen oder verschenken können. Jede Kilowattstunde, die direkt vom Stromverbraucher genutzt wird, belastet das EEG-Konto nicht mehr. Bereits eine einfache Modellbetrachtung zeigt, wie hoch die Belastung des EEG-Kontos bei einer Volleinspeisung tatsächlich ist.

Die zentrale Frage ist jedoch, ob § 42c EnWG von den Netzbetreibern gewollt ist. Aus meiner Sicht lautet die Antwort klar: nein. Das bisherige Modell besteht aus Kunde – Netzbetreiber – Stromlieferant. Mit § 42c EnWG entsteht hingegen ein System, in dem ein Stromeinspeiser über den Netzbetreiber beliebig viele Stromabnehmer versorgt und ein Stromabnehmer über den Netzbetreiber Strom von beliebig vielen Einspeisern beziehen kann, ergänzt durch einen Reststromlieferanten.

Meine Einschätzung stützt sich auf konkrete Erfahrungen. Am 14.01.2026 habe ich meinem Netzbetreiber erstmals per E-Mail eine Anfrage zum Umsetzungsstand gestellt. Am 28.01.2026 folgte ein offizielles Schreiben, dessen Eingang ich mir bestätigen ließ. Parallel dazu fragte ich einen weiteren Mitarbeiter des Netzbetreibers, welche Daten für die Abrechnung der Stromabnehmer zur Verfügung gestellt werden. Dessen Antwort lautete, es fehle an Regularien und Leitfäden zur Umsetzung von § 42c EnWG.

Diese Aussage habe ich an die Bundesnetzagentur weitergeleitet mit der Bitte, den Netzbetreiber zu unterstützen und entsprechende Regularien zu erstellen. Die Bundesnetzagentur teilte mir daraufhin mit, dass alle erforderlichen Regelungen bereits bestehen und die Umsetzung von § 42c EnWG für Netzbetreiber zum 01.06.2026 verpflichtend ist.

Mit dieser Kenntnis habe ich den Vorstand der Muttergesellschaft des Netzbetreibers angeschrieben und um eine Stellungnahme gebeten. Eine Antwort steht bislang aus. Zusätzlich habe ich den Bürgermeister angeschrieben, der zugleich Vorstandsvorsitzender der Muttergesellschaft ist, und eine Einwohneranfrage gemäß § 20 ThürKO gestellt, damit der Umsetzungsstand von § 42c EnWG im Rahmen einer Ratssitzung öffentlich behandelt wird.

Wenige Tage später habe ich das Bürgeramt angeschrieben und darum gebeten, meine E-Mail mit der Bitte um Hilfestellung an alle Ortsbürgermeister weiterzuleiten.

Auf meine Nachfrage, ob meine Einwohneranfrage in der Sitzung am 05.03.2026 öffentlich behandelt wird, erhielt ich kurz darauf einen Rückruf des Bürgermeisters. Dieser teilte mir mit, dass ich eine Antwort der Stadtwerke über die Stadt erhalten würde und meine Einwohneranfrage nicht behandelt werde. Zudem bat er mich, die Ortsbürgermeister nicht zu belasten, da diese ihr Amt ehrenamtlich ausüben.

Unmittelbar im Anschluss habe ich ihm per E-Mail den Inhalt unseres Telefonats zusammengefasst und ihn gebeten, mir für die Ablehnung der Behandlung der Einwohneranfrage eine rechtliche Grundlage zu benennen.

Zwischenzeitlich wurde mir von der Sekretärin bestätigt, dass sie die Emails an die Ortsbürgermeister weitergeleitet hat.

Nach meinen Erfahrungen sind viele Gesetze vorhanden, werden jedoch in der Praxis nicht konsequent umgesetzt. Der Bürger „stirbt am langen Arm“ des Netzbetreibers und politischen Gefolge.

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Cool. Druck machen!

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Zählt das beabsichtige Energy Sharing Modell als
(privil.) Kundenanlage oder als regulierungspflichtiges Verteilnetz?

Da gab es doch einen deutlichen Dämpfer durch aktuelle Rechtsprechung in einem Zwickauer Fall.

Wenn ich als Anbieter von Bürgerstrom mit einem Mal als Netzbetreiber mit all den zu erfüllenden Regularien da stünde...

....danke, Anke...

Ich habe mir nochmal einen Beitrag vom °geladen° Podcast aus Januar 2026 rausgeholt , in welchem, trotz der Überschrift, weniger über China´s Energiepreise als über die derzeitigen Kämpfe im deutschen Strommarkt sinniert wird

Gast ist Dirk Specht, ehemals Chefredakteur bei capital.de danach Digitalchef bei der FAZ. Jetzt in Forschung und Lehre VWL/Medienökonomie

Er bringt in diesem Interview u.a. eine treffende Beschreibung der Motive der derzeitigen Akteure im dt. Strommarkt und das Spannungsfeld in dem die sich bewegen, das durch volkswirtschaftliche Belange ( Bereitstellung/Ausbau von Infrastruktur) und in der Gegenposition durch betriebswirtschaftliche Positionen (Netz steht , Kraftwerk steht , Geld läuft, Nix neu) bestimmt wird.

Spoiler:
eine seiner ketzerischsten Positionen ist: nichts Abschalten, nichts neu bauen, abwarten!
DIe Argumente dazu im Video.

Gute Unterhaltung :clinking_beer_mugs: