Gibt es bei dem Kupferblech was spezielles. Oder geht auch so was?
Genau sowas.
Bohren zwischen zwei aluplatten, und das loch mit einem scharfen Entgrater entgraten. Damit nicht die stege des verformten loches die Kräfte aufnehmen.
Das fertig gebohrt in schwacher Zitronensäure reinigen. Schöne blanke Kupferfläche kommt dabei raus.
Dann erst biegen, die drei gemeinsam, die zusammengehören.
Super vielen Dank für die Hilfe.
Hallo, wollte mich hier nach den Umbaumaßnahmen noch einmal melden.
Habe jetzt die Original Busbars durch 3 lagige Kupferbleche 20 X 0.3 ersetzt. Ebenso die Schrauben durch verzinkte Gewindestifte und Sperrzahnmuttern.
Die maximale Abweichung der Zellenspannung beim Laden bzw. entladen beträgt jetzt max 0.01 Volt.
Nur ein Problem habe ich noch, wo ich nicht weiß, wo es herkommt. Ich habe meinen Victron Laderegler auf 55 Volt Absorbtionsspannung eingestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Zellenspannungen alle gleich. Sobald aber der Laderegler in den Floatmodus wechselt und kein Strom ( max. 10 Watt laut Smart Shunt) mehr fließt, driften die Zellen auseinander. Kann das sein, wenn ich mit einem geringen Ladestrom lade, die 55 Volt zu hoch sind und die Zellen deshalb auseinander driften. Genauso verhält es sich beim entladen. Habe meinen Lumentree auf 48.5 Volt Absschaltspannung stehen. Das sind dann ca. 10% SOC. Auch da laufen dann die Zellen auseinander. Bei 20 % aber noch nicht.
Grüße
Wolfgang
Zellenspannungen beginne ab knapp 54 V an, ausenanderzulaufen, wenn sie verschieden voll sind . Ab da darf der balancer arbeiten, um das auszugleichen.
Ist das ausgleichen abgeschlossen, laufen die Spannungen kaum mehr auseinander.
Dann können die zellenspannungen bei 3 V auch wieder auseinander laufen, das ist dann Kapazitätsunterschied.
Ich benutze das wort " driften" nicht, weil da nichts driftet, jedenfalls nicht bei dem Ladevorgang, bei dem zellen zuerst voll sind und das durch ansteigen ihrer Spannung zeigen.
Der Balancer startet, wenn die erste Zelle bei 3,4 Volt ist. Das Problem ist, dass er immer wieder den Balancer für längere Zeit abschaltet, da die Differenz unter 0.01 Volt fällt. Einen kleineren Wert kann ich aber nicht einstellen. Werde mal den Akku am WE in der Nacht nicht so tief entladen, so dass der Laderegler früh in den Floatmodus wechselt und der Balancer genug Zeit hat die Zellen auszugleichen.
Wieso willst du den kleiner stellen. der ist doch schon zu niedrig. 0,015 ist noch bessser. Ich verwende 0,025 V. Und getestet habe ich auch schon 0,05 V.
Die Größe der Differenz hat mit der Qualität des Balancing nichts, aber auch garnichts zu tun.
Gutes Balancing heisst, alle Zellen sind über 3,4 V, ohne dass eine OVP macht.
DAS ist die Minimalforderung.
Ok danke, das wusste ich nicht. Dann stelle ich meinen auch mal um auf die 0,02 (stellt er automatisch ein bei Eingabe von 0.015)
Warum Float?
Balancen lassen in der CV-Phase, also gegen Ladeschluss wenn der Strom am sinken ist sollte das Ziel sein. Dafür muss der Laderegler aber natürlich richtig eingestellt sein. Und wenn man sich auskennt kann man sogar schon früher Balancen lassen also unter 3,4V.
Nunja so kann man das nun auch nicht sagen. Haben die Zellen gegen Ladeschluss und bei erreichen des Abschlussstroms nur 5mv anstatt 50mv so haben sie natürlich auch geringere Ladungsunterschiede also ist das Balancing auch Qualitativ besser. Ich weiß aber wie es gemeint ist und ja auch 50mv reichen aus und es fällt nicht ins Gewicht bei der Größe des Akkus eines PV-Speichers. Für Anfänger: Nicht falsch verstehen, eine Triggerspannung von 20mv ist absolut ausreichend, alles darunter ist was für Spezis die Wissen welche andrere Probleme bei einer zu niedrig eingestellten Triggerspannung dazu kommen können. Carolus weiß was ich meine...
Ich erinnere auch dich daran, dass der Unterschied in Kapazität bei den maximal möglichen 250 mV ( 3,4 V zu 3,65;V) etwa 0,25 % SOC ist. 50 mV sind also 0,1% , was man auch als 1 Promille bezeichnet.
Diesen Unterschied als Argumentation zu benutzen ist aus der Sinnhaftigkeit ziemlich gewagt.
Ja ist halt Korinthenkackerei und ich sagte ja es fällt nicht ins Gewicht und ich weiß wie das von dir gemeint ist
. Technisch gesehen ist es aber eben so...
Und welche Werte würdest du empfehlen?
Absorbtionsspannung steht auf 55 Volt
Die Dauer auf 30 Minuten fest.
Den Schweifstrom habe ich momentan noch deaktiviert.
- Ladeschlussspannung passt..
- Konstantspannungszeit erstmal auf 1:15 Std
- Abschlussstrom (Schweifstrom) 1/10 vom maximal möglichen Ladestrom
In der Regel sollte der Ladevorgang vor erreichen der maximalen Konstantspannungszeit durch den Schweifstrom beendet werden. Eine richtig eingestellte Konstantspannungszeit ist aber trotzdem wichtig und schützt dich bei falsch eingestellten Abschlussstrom oder aber wenn man gar keinen Abschlussstrom einstellen kann. Es gibt aber auch Situationen (zb. durch Wolken) bei denen der Ladestrom und somit auch die Ladeschlussspannung wieder sinkt wenn man mitten in der CV-Phase steckt, die Konstantspannungszeit zählt aber trotzdem (Victron MPPT) weiter, somit kann es sein das der Ladevorgang schon vor erreichen des Abschlussstroms durch die maximale Konstantspannungszeit beendet wird. Du kannst aber gerne auch alles hier nachlesen, da habe ich bereits alles ausführlich beschrieben:
OK werde ich machen. Danke schon mal für deine Hilfe
Die YTber sonnen sich in dieser Rally der Differenzverkleinerung. Wo glaubst du denn kommen all die Neulinge mit ihrer 5 mV einstellung her ? weniger ist besser, und jedes normale Prozessfenster für kleine Spannungsunterschiede ist dahin.
Öhhm sorry, aber soll ich mich selbst zitieren?
Ich habe dir doch bereits gesagt...
Mir scheint dir fällt es schwer einzugestehen das deine Aussage aus Technischer Sicht im Kern einfach nicht richtig ist. Beim Rest bin ich doch bei dir....
Nochmal: Es geht nicht darum ob es Sinn macht oder welche Probleme man sich bei zu niedrig eingesteller Triggerspannung einfangen kann.
Arghhh immer diese Diskusionen... die nun wirklich sinnlos sind weil wir beide wissen wie es gemeint ist
.
Doch. Genau darum geht es.
Der dazu passende Begriff steht oben drin : "Prozessfenster".
Damit denn man in der Industrie die Grösse der erlaubten Veränderung von Prozessgrössen, ohne dass das Endprodukt aus der Endprüfungsvorschrift herausfällt.
Bei unseren Akkus ist das Prozessfenster der Bereich, wie lange das Balancieren ausbleiben darf, wieviel Alterung die Akkus vertragen, wieviel Veränderung der Verbinderwiderstände durch Alterung geschehen darf, bis der vormals einwandfrei und wartungslos funktionierende Akku doch in ein OVP läuft oder anderweitig vom BMS gestoppt wird.
Das grosse bzw. größßere Prozessfenster ist der Versuch, den Akku möglichst lange wartungsfrei zu halten.
Was du machst ist ein Sport, wie weit man das Prozessfenster einengen kann, ohne dass der Akku aus dem Ruder läuft. Das macht dir nichts aus, weil du genau weisst wie es aufgefangen wird. (und das es in deinen Beschrebungen läuft, beweist nicht ob es "tolerant" ist)
Ich halte es nicht für gut, dass du diese Vorgehensweise auch Neulingen erklärst, die zu dem ggf. notwendigen Einfangen (anders als du) nicht in der Lage sind.
Um deine Aussage zu bestätigen - machen kann man deines auch, aber für einen Neuling ist es weniger geeignet.
Und um das klar zu machen : Geeignet ist deine Methode für den, der aus eigener Kenntnis in der Lage ist, beim herauslaufen des Akkus diesen wieder einzufangen.
Weil meine Aussage nicht "aus technischer Sicht " ist.
"Technische Sicht" ist ein unqualifizierender Begriff. Er enthält keine Bewertung.
Was sind die Kriterien für dich, was technische Sicht bedeutet ?
"Machbar"
"Zuverlässig"
"billig"
"Einfach"
"Fehlertolerant"
"Wartungsfrei"
Welchen Begriff siehst du verbunden mit technischer Sicht?
Ich sehe "Prozessfenster" gemäss der industriellen Definition verbunden mit "Fehlertolerant" und "Tolerant gegen Alterungserscheinungen und Änderung der Betriebsparameter"
Und nach meiner "Bewertung", wie man sowas nennt, ist meine Version der Einstellung "Besser" als deine.
Wie ich oft sage: "Besser" und "schlechter" erfordert die Angabe des Bewertungskriteriums.
Mich interessiert das Bewertungskriterium, welches du für deine Vorgehensweise wählst.
Ich schlage dir vor "minimal lebensdauerverlängernd", "Sportlich", "Lehrreich", Technisch hochwertig".
Ich habe absichtlich keine negativen Kriterien genannt, darum geht es mir nicht.
Aber ein "breit(er)es Prozessfester", die Eigenschaft die ein nicht technisch versierter braucht, hat deine Methode nicht.
Vorweg: ich denke wir haben uns missverstanden, das zeigt mir auch deine Antwort dazu der ich zustimme, auch wenn ich das ganze nicht so Kritisch sehe wie du. Um es nicht so kritisch zu sehen muss man allerdings wie du auch schon schreibst die Erfahrung dazu haben und Dinge richtig deuten können die dabei ablaufen, also warum was, wie passiert wenn.... Denn wenn man hier einen Thread eröffnet und Fragen stellen muss wie man einen Akku der aus der Balance gelaufen ist wieder "gerade biegen kann" sollte man solche Spielereien wie ich sie mache natürlich unterlassen.
Das habe ich nie getan, im Gegenteil... vielleicht hast du das nicht gelesen weil ich extra nochmal nachträglich editiert habe und folfgendes hinzugefügt habe:
Ich habe immer eine Triggerspannung von mindestens 10mv oder besser noch 20mv empfohlen wie hier zu sehen, und sogar noch erklärt warum:
https: //akkudoktor.net/t/jk-bms-active-balancer-falsch/28660/32
(Leerzeichen aus dem Link entfernen)
Leider ist mir zu dem Zeitpunkt auf die schnelle kein passenderer Begriff eingefallen
.
Also nochmal zu deiner Aussage:
Du hast dich bei deiner Aussage im Zusammenhang darauf bezogen das die Größe der Differenz des Balancings nichts mit der Qualität zu tun hat weil man sich mit so niedrigen Werten sogar Probleme einfangen kann, und selbst 50mv ausreichend sind, und es somit noch ein Qualitativ sehr gutes Balancing ist. Das ist richtig! Und deshalb zusätzlich natürlich gleichzeitig empfohlen eher höher einzustellen als niedriger wie er es gerne gemacht hätte, da er so schon niedrige 10mv Triggerspannung eingestellt hat. Auch das ist richtig!
Ich habe deine Aussage moniert weil man sie falsch verstehen kann, und deshalb schrieb ich auch das ich aber verstehe wie du es meinst. Wenn man zb. einen Akku hat der mal angnommen 100mv Differenz zum Ladeschluss hat dann ist dieser schlecht gebalnced also ist die Qualität des Balancings ansich schlechter als einer der 50mv hat. Genauso ist aber auch ein Akku der zum Ladeschluss nur 5mv hat Qualitativ besser gebalnced als einer mit 50mv. Wie man das erreicht und ob man sich damit Probleme einfangen kann spielt hierbei doch gar keine Rolle weil ich damit nicht sagen wollte, balance auf 5mv dann hast du ein besseres Balancing. Wenn man aber einen Akku hat den man genau kennt und der problemlos durchläuft und ihn auf 5mv balancen kann, dann ist das Balancing in meinen Augen besser als mit 50mv auch wenn es keinen Grund gibt das zu tun und es Spielerei ist die man als sinnfrei betrachten kann. Es geht nur ums Prinzip! Ich hoffe jetzt haben wir unser Missverständnis (so denke ich jedenfalls) aufgeklärt
.
Hallo,
wollte mich hier nochmals melden. Habe in der Zwischenzeit jeden Tag den Akku voll geladen.
Absorbtionsspannung 55,2 Volt und den Balancer auf 0,02 Volt gestellt. Die ersten Zyklen hatte der Balancer noch was zu tun. Seit dem geht die Differenzspannung selten über 0,02 Volt und der Balancer geht nicht mehr.
Danke schon mal für eure Hilfe.
Zwei Fragen hätte ich aber noch.
Die SOC Anzeige des Balancers ist ja für die Tonne.
Kann man den automatisch bei einer bestimmten Zellenspannung auf 100 Prozent synchronisieren? Ich finde die Einstellung nicht. Momentan mache ich das händisch. Sonst bekommen ich nach ein paar Tagen die Fehlermeldung niedriger SOC, obwohl laut Victron Smart Shunt noch 50 Prozent im Akku ist.
Die zweite Frage betrifft die PC Software. Die funktioniert leider nicht unter Linux. Gibt es da eine Software die man alternativ verwenden kann?
Grüße
Wolfgang
Gebauso erfolgt das, muss irgendwo einstellbar sein im BMS.

