Daikin Siesta Perfera ATXM35A+ARXM35A vom Dagimarket - Erfahrungsbericht

Möglicherweise wollte er das Problem lösen, hat dabei aber versehentlich die Bördel gelöst?

:laughing:

Wir haben gelötet - keine Bördel! Oder sind die Anschlüsse am AG auch Bördel? Nur dort hat er die Verschraubung gelockert, weil ich das Gerät ja umtauschen wollte.

Habe inzwischen (provisorisch) Vakuum gezogen und gemessen, Vakuumpumpe 40min in der Hitze laufen lassen (35+ Grad C). Pumpe war am Ende so heiß, dass man sich daran die Finger verbrennen konnte. Bei 35 Grad dürfte der Wasserdampfdruck so hoch sein, das selbst 100 Pa ausreichend sein sollten (weiß nicht genau was meine alte Pumpe schafft) - und die Schlauchverbindungen waren auch sehr mässig.

Schicke gleich noch Bilder. Inzwischen läuft die Anlage und kühlt seit ca. 5 min! :blush:

Dichtheit habe ich mit Spüliwasser (+ aqua dest.) getestet (nur an den AG-Anschlüssen).

In 2 Wochen kommt der Installateur nochmal und macht kleine Restarbeiten und prüft nochmal bzw. tauscht sogar das Gas - glaube aber nicht, dass es sein muß.

Das sollte wohl reichen?

Das sieht in der Tat eher wie Gartenschlauch als echte druckfeste Verbindungen aus.

Blöd gefragt, wie hast Du denn das Schrader Ventil so geöffnet um Vakuum zu ziehen? Oder schön dagegen gezogen? :joy:

Das ist die Hauptsache und wenn das auch so bleibt, Glückwunsch! Problem gefunden, Problem gelöst.

Ich würde auf jedenfall nochmal die Werte wie Leistungsaufnahme, Kältmitteltemperatur und Kompressordrehzahl beobachten und hier mit gleichen Typen abgleichen.

Ich hab 2 identische Typen im Einsatz. Eine hat mit der Zeit Kältemittel verloren. Durch den Datenvergleich war das schnell eindeutig klar. Alleine nur diese Anlage, da wäre ich wahrscheinlich erst Monate später drauf gekommen. Hoffe Du findest jemanden der mit dir Daten der ATXM austauscht.

Vermutlich gar nicht - Anfängerfehler. Also doch Dummheit gemacht - ich dachte, dass öffnet sich durch das Vakuum dann von selbst. Habe mich gewundert, dass der Zeiger so schnell auf -1 war und auch dort geblieben ist. Mist! :thinking::upside_down_face:

Muß der Installateur also beim nächsten Mal austauschen...

Wenn Du es nicht kaputt Vakuumiert hast, wieso? So war die Aktion nur etwas für den Knallbunten ...

Aber egal, wenn die Anlage gescheit läuft, was solls. Darum Leistung mit dem Ergebnis -> Kältemitteltemperatur und der Kompressordrehzahl vergleichen mit anderen Anlagen.

Wenn zu wenig drin ist, dreht der Kompressor recht hoch bringt aber das Kältemittel nich auf Temperatur.

Ich meinte, das Kältemittel muß er austauschen, wenn Wasser im Kreislauf ist. Das kann man ja nun nicht mehr ausschließen - obwohl ich denke, dass es nur geringe Mengen sein können da ja die Leitung aufgesteckt war, aber eben nicht mehr ganz dicht vermutlich. Sind das Bördelanschlüsse am AG wo die Cu-Rohre reingehen (Gas und flüssig Kühlmittel)?

Ja. Was denkst Du wie die Kupferrohre dadrunter Aussehen?

Vermutlich wie Bördel:

Wenn Du akademisch vorgehst, ja. Ich hab 16 Jahre eine Anlage betrieben (voll funktionstüchtig rausgeworfen) die mir ein KFZ-Meister befüllt hat (Praktiker) der normal an Klimaanlagen am Auto arbeitet. Alles ohne Vakuumpumpe etc. Er hat aufgedreht und das Kältemittel schiebt die Luft am offenen Ende aus dem Rohr. Dann wieder Just-In-Time das offene Rohr angeschlossen. Perfekt kann das nicht gewesen sein und natürlich nicht zu empfehlen, aber der Kältetechniker der letztens bei mir war um die neue Anlage (oben beschrieben) wieder aufzufüllen, hat auch kein "Geschiss" drum gemacht. Läufen lassen und per Messung das Ergebnis geprüft. Was läuft das läuft. Wenn Undigkeiten und weiteres vorhanden sind, fällt das an den Daten auf. Und jetzt fliegen mir wieder die Steine entgegen ...

1 „Gefällt mir“

Von mir sicher nicht! :wink:

Ich bin auch kein Freund von akademischem Vorgehen und übertriebener Pingeligkeit, aber ordentlich und vernünftig sollte es schon sein. Deswegen hatte ich ja auch veruscht zu evakuieren :upside_down_face:

Naja, sie läuft jetzt und kühlt ordentlich seit 1,5 Stunden ohne Auffälligkeiten. Die Temperatur im Obergeschoß hat sich schon um 5 Grad senken lassen und die Luftfeuchtigkeit ist raus. Mal sehen, ob es auch fürs Schlafzimmer reicht, das ist auf der anderen Seite, ca. 8m weg von der Klima.

Aber wir müssen die Leitungen vermutlich eh noch ein Stück kürzen (Gerät soll weiter an die Wand) und dann muß eh nochmal Evakuiert werden und dann kann auch das Kältemittel getauscht werden - überlasse ich dem Installateur. Das ist auch kein Kind von Traurigkeit - ich meine, er hat nirgends einen Drehmomentschlüssel verwendet - aber das haben die ja im Gefühl. Beim Reifenwechsel mache ich es genauso - noch nie was passiert. Im Gegenteil: in der Werkstatt waren sie mal lose und hätten sich im Parkhaus fast gelöst (Klappergeräusch an den Reifen). Da bin ich hellhörig geworden...

:+1:

Naja, wenn die Anlage noch ganz brauchbar befüllt war, hättest Du dir das Kältemittel aus den Leitungen gezogen und ich bezweifel dass dann noch genug im Gerät gewesen wäre um sie wieder zu befüllen. Also kann auch für Deine aktuelle Rettung kontra sein.

Aber letztlich Spekulation und wenn ihr eh nochmal ran müßte.

Dann würde ich nur prüfen ob wirklich nichts auffällig ist. Einfach mal laufen lassen, wäre schon ganz dickes Fell.

Ich kann nur vom Heizmodus berichten und mir fehlten immer 5-10°C bei der Kältemitteltemp bei ähnlicher Leistungsaufnahme und der Compressor lief eher immer im oberen Bereich und nie im Mimimum bei 12Hz.

1 „Gefällt mir“

Achtet unbedingt darauf, daß die Kältemittelmenge passt. Ein Kältemittelmangel fällt bei Invertern eher spät auf, weil die das relativ gut ausregeln können. Die maximale Kälteleistung und Effizienz kann so aber nicht mehr erreicht werden. Dass die Anlagen anfangen zu spinnen, passiert weniger jetzt in der Hitze, sondern eher wenn es kühler wird. Denn das verändert die Druckverhältnisse weiter in Richtung Kältemittelmangel.

1 „Gefällt mir“

Die beiden Ventile waren ja zugedreht - der Installateur hatte es so hinterlassen, dass ich das Gerät abbauen und zurücksenden könnte. Deswegen hat er auch die beiden Schraubverbindungen am AG (Bördel) gelockert, damit ich da nicht ausversehen etwas überdrehe (war eigentlich unnötig).

So zieht man ja das Vakuum, wenn ich es richtig verstanden habe - nur dass das Schraderventil natürlich geöffnet sein müßte. Beim Fahrradventil soll es sich ja eigentlich auch durch den Überdruck beim Aufpumpen öffnen - meist muß man aber vorher noch manuell nachhelfen. Deswegen dachte ich, das Vakuum wirds schon richten. Hätte mich hier besser informieren sollen bzw. noch die Monteurhilfe bestellen sollen. Aber nochmal 4-5 Tage warten wollte ich auch nicht und dann hätte ich noch den Schrader-Adapter gebraucht...

Ich verstehe das anders. Du schließt an der Gasleitung die Vakuumpumpe an. Das Ventil an der Flüssigkeitsleitung bleibt geschlossen. Das Ventil (Schraube) der Gasleitung wird geöffnet um mit der Pumpe Vakuum in der Leitung zu ziehen. Das Schraderventil öffnet sich automatisch beim aufsetzen der korrekten Anschlüsse (Wie Fahrradventil / den Nippel reindrücken).
Ist die Leitung auf Vakuum gezogen. schließt du wieder den Kreislauf nach außen und drehst das Ventil an der Flüssigkeitsleitung auf. Kältemittel strömt vom AG in die Leitung.

Steht die Leitung noch recht voll mit Kältemittel und du saugst daran mit einer Pumpe, dann ist die Leitung leer (Vakuum). Ich hatte befürchtet, dass in deinem Zustand dann nicht mehr genug Kältemittel im AG ist um die Leitung ein zweites mal zu befüllen.

Kann ich bestätigen und ein Indiz bei mir war die Kompressorfrequenz die niemals auf ein Minimum sank. Sicherlich kann es auch Betriebszustände geben wo auch das passiert, aber eigentlich läuft das Ding immer ein Stück neben seiner Auslegung/Möglichkeiten.

1 „Gefällt mir“

Ich habe mich im wesentlichen nach diesem Video gerichtet:

Ab ca. min. 8:30 wird das Evakuieren gezeigt, ich meine, er lässt die beiden Ventile zu, aber ganz klar wird das leider nicht (don't touch them until vacuum is set...). Kann das Vorgehen hier noch jemand bestätigen oder klären? Muß das Gasventil am AG geöffnet sein? Wäre ja eigentlich logisch, wenn man die Leitung evakuieren will...

1 „Gefällt mir“

Bloß nicht, beide Inbusventile bleiben beim Evakuieren des Kältekreislaufes zu.

3 „Gefällt mir“

Yep, ist doch logisch. Wenn die Anlage bereits mit Kältemittel befüllt ist, bleiben beide Ventile beim Evakuieren zu. Lediglich einen Garagenfund an Klimaanlagen mit entwichenem Kältemittel, würde man natürlich mit evakuieren. Selbst bei neuen, unbefüllten Anlagen (ganz selten, eher Verflüssigersätze) würde man mit evakuieren, auch wenn sie nur mit einem leichten Stickststoff-Überdruck gefüllt sind. Bei bereits mit Kältemittel befüllten Außengeräten müssen die Ventile natürlich zu bleiben.

definitiv. da war meine Erinnerung/Schilderung falsch.

1 „Gefällt mir“

27 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Offtopic Sammelthread

Danke.

Ich suche immer noch den passenden Adapter, am besten mit Schlauchtülle.

Und eine genaue Bezeichnung der Anschlüsse/Gewinde für Serviceport, Monteurhilfe etc.

Sind die bei allen Klimageräten gleich, oder gibt es auch Unterschiede?

Das hier hätte ich mir ansehen sollen:

Offenbar gibt es 3 Positionen für das Service-Ventil (nicht das Schraderventil).

Es wird hier aber auch das Schraderventil erklärt.

Ganz ehrlich ohne gewollte Angriffspunkte. Ich würde mir überlegen was Du wirklich möchtest.

Das komplette Zeugs zum Evakuieren gibt es im Set als halbwegs brauchbare (Einwegqualität) und bezahlbare Version. Alles einzeln kaufen wird deutlich teurer.

Nur als beispiel bekommt man Pumpen mit komplettem Schlauch und Anschlußadaptern inkl. Ventildrückhahn um 100€. Ist ganz sicher kein Premiumprodukt aber alles relativiert zu dem was du gerade machst.

Dazu kommt nach Deiner Schilderung in 2 Wochen eh der Kältetechniker und fängt nochmal von vorne an. Umsonst macht der das bestimmt auch nicht.

Fazit: Für mich bist Du gerade dabei die Kostenintensivste Lösung zu generieren die möglich ist und dabei noch einiges an Risiko auf Dich zu nehmen.

An einer Anlage zu arbeiten die eigentlich ein Transportschaden hat und somit so unverändert zum Lieferanten gehört, mal ganz außen vor.