Danke für den Tipp, das hatte ich aber schon probiert. Hat damals keine Abhilfe geschaffen. Mittlerweile läuft die Anlage wieder relativ normal auch wenn sie weiterhin nicht voll hochdreht wenn ich die Ziel-Temperatur um 5-6 Grad erhöhe.
Auch hier danke für den Tipp, das versuche ich das nächste mal, falls sie wieder rumzickt.
Und Überwindung! Ging dann doch besser als erwartet. Innengerät hängt, Außengerät ebenfalls wird aber morgen erst angeschlossen.
Dauerte alles länger als gedacht... Kernloch bohren, Kodensatschlauch alternativ verlegen da nur 50mm Kernlochbohrer vorhanden, Außengerät an Poroton Hochlochziegel mit 12cm Wärmedämmung aufhängen. Kabelkanäle optisch möglichst unauffällig mit Winkelhalbierung anbringen. Aber so langsam wird es.
Innengerät wurde übrigens doch noch umpositioniert, um den 2m waagerechten Kabelkanal zu umgehen. Optisch auch weniger auffällig, hatte ein Foto auf der Daikin-Seite gesehen auf dem das Innengerät auch so in der Dachschräge hängt.
Ursprünglich war ca 1,50m weiter links und natürlich erheblich tiefer geplant. Mal sehen ob sich die nun gewählte Position negativ auswirkt. Hauptanwendung ist Kühlen im Sommer.
Sieht doch ganz gut aus alles. Das Außengerät würde ich noch etwas mehr von der Wand weg schieben. So 15-20 cm Abstand zwischen Wand und Gerät.
Wie hast du die Anker in die Wand gesetzt? Einfach Gewindstange mit Injektionsmörtel? Und die Halterung drückt direkt gegen die Wärmedämmung? Oder hast du ein spezielles Befestigungssystem für gedämmte Wände genommen?
Die waren mir zu preisintensiv.
Also eine Art "Eigenkonstruktion":
Wollte ursprünglich 30cm M10-Stockschrauben nutzen die ich auch schon da hatte, habe dann aber doch 2x 100cm V2A Gewindestangen bei den Siebhülsen (16x130) und Verbundmörtel plus Ausblaspumpe und Bürste mitbestellt.
Als Abstandssicherung hatte ich 32mm PE-Rohr in Dämm+Putzstärke geplant, aber letztendlich dann 20mm Edelstahlrohr genommen. Bei den Stockschrauben waren Gummidichtungen dabei, die habe ich mit eingebaut.
Ohne bauliche Zulassung und nicht zum Nachmachen:
Mit 16mm ohne Schlag! in Putz (ca 10mm) plus 120mm Styrodur und 135mm bohren, Loch ausblasen, ausbürsten, ausblasen, ausbürsten, ausblasen ausbürsten... Loch im Putz und Dämmung auf ca 20mm "aufbohren" - dann 130x16mm Siebhülse vorsichtig einführen (mit einer Gewindestange)... Injektionsmörtel mit Verlängerung nach Anleitung einspritzen (Markierung auf dem Rohr, (Bohrlochlänge minus Dämmung und Putz) bei Poroton am besten viel... abgelängte Gewindestange (130mm Siebhülse+Dämmung+Putz+Halterung+Gewinde für Mutter) im Uhrziegersinn eindrehen bis zum Anschlag...
... Dann Abstandhalter (in meinem Fall 20mm Edelstahlrohr einschlagen und notfalls abflexen und dann mit restlichem Verbundmörtel ausfugen...) ...
Oder kauft einfach Fischer Thermax ...
Ah ja, macht ganz schön Aufwand, wenn man es ordentlich machen will.
Hast jetzt ein paar Kältebrücken, aber ich denke, der Effekt ist vernachlässigbar.
Wir haben im Bad eine Kältebrücke, wenn nach dem Duschen und Lüften schon alles wieder trocken ist, ist es dort im Winter noch lange feucht. Aber im Bad sind das auch nochmal ganz besondere Herausforderungen.
Ob das 20mm Edelstahlrohr zusätzlich zur Edelstahgewindestange eine gravierende Rolle spielt? Deswegen hatte ich ursprünglich PE-Rohr angedacht aber ich glaube nicht, dass dies tatsächlich einen Unterschied macht sofern man nicht mit der Wärmebildkamera rumspioniert. Ist die Wohnzimmerwand, relative Luftfeuchtigkeit ist nie über 60%.
Unsere erste Klimaanlage (Daikin Comfora 3,5) habe ich vom Fachbetrieb einbauen lassen... "Normale" Dübel und Stockschrauben und mit Schlag in Poroton gebohrt...
Billigste Halterung, die nach einem Jahr anfängt zu rosten und eine der Schrauben lässt sich mit der Hand drehen bzw. kann man die Mutter nicht festziehen.
Daher nun lieber selbst...
Ja, das finde ich auch frustrierend, wenn man die Handwerker kommen lässt und bemerkt, wie da gepfuscht wird und wie viel besser/durchdachter/langlebiger man das selber gemacht hätte.
Ich überlege grad ob die Klimamonteure, die im Stress stehen, sich auch so viele Gedanken ums biegen machen?
Beispiel: Ich hatte mach ein Wasserrohr aus Verbundrohr gebogen. Ganz nach Vorschrift, mit Biegefeder und allem Schnick-Schnack. 30 min. für 2x 45° und 1x 90°.
Dann kam mein Kumpel, Sani-Mann, der hat auch gebogen. Übers Knie, über einen Hammerstiel... was grad da war. Mein Biegefedern wollte er nicht. Nicht so ängstlich hörte ich zwischen dem Lachen... :eek:
Ups, hatte gerade noch was anderes geschrieben. Hab mir das Bild nochmal angeschaut, ja, so sollte das korrekt sein.
Die Rohre haben ja einen 90 Grad Bogen. Du hast also 2 Schenkel, die durch den Bogen getrennt sind. Ein Schenkel ist das, was an Rohren rausguckt. Und der andere Schenkel ist noch ein Stück Rohr, was zum Wärmetauscher geht. Und dort solltest du auch gegenhalten.
Deine Frage ist zwar schon 2-3 Wochen alt, aber da ich mich aktuell ebenfalls mit den Daikins beschäftige, habe ich diesbzgl. recherchiert. Die Unterschiede sind wirklich minimal.
Die Modelle mit M-Endung sind aus dem Jahr 2020-2021. Die mit R am Schluss sind Modelljahr 2022. Geändert hat sich (wenn ich nichts übersehen habe) fast nichts. Datenblätter unterscheiden sich eher im Nachkommabereich. Relevant evtl.: die Innengeräte sind kleiner geworden. Ca. 4-5 cm schmäler als das alte Modell.
Was ist von den Perferas in der Cold-Region-Ausführung zu halten? Die "inneren" Werte sind imho allesamt ein Stückchen besser als die Standardmodelle, oder? Wenn ich z.B. die Datenblätter durchsehe und hier Kühlleistung oder Heizleistung vergleiche.
Standardkombination Single-Split: FTXM + RXM 42R + 42R: Kühlleistung min. / nom. / max.: 1,70/ 4,20 / 5,00 und Heizleistung min. / nom. / max.: 1,70 / 5,40 / 6,00
Cold Region: FTXTM-R 40M + 40N: Kühlleistung min. / nom. / max.: 0,70 / 4,00 / 5,10 und Heizleistung min. / nom. / max.: 0,80 / 4,00 / 7,20
Die Cold-Region deckt also eine größere Bandbreite ab, sowohl nach unten und v.a. die Maximalleistung ist höher. Und sie ist dabei effizienter SCOP 5.37 vs. 4.71 etc.
Was spricht gegen die Cold-Region? Die können (gemäß dieser Werte) vermutlich auch weiter runtermodellieren, oder?
Und eine Frage habe ich generell noch: Klimafirma, bei der ich wg. Montage angefragt habe, hat mir gesagt, dass sie zuletzt ein paar negative Kundenrückmeldungen bei Perferas hatten, da die Innengeräte bei Erreichung der Zieltemperatur die Ventilatoren quasi ausschalten. Das sei bei Mitsubishi z.B. besser gelöst, da hier weiter Lufttumwälzung im Raum stattfinde.
Wie seht Ihr das? Trifft das überhaupt zu? Vor-/Nachteile?
Cold Region macht schon Sinn, wenn du hautpsächlich damit heizt. Negatives über die Cold-Region hab ich noch nicht gelesen. Normal ist es so, dass die Cold-Region oder Nordic-Varianten eine Heizung in der Wanne haben, damit sie nicht zufrieren. Das kostet einiges an Strom, sind glaube ich so 50 Watt, die dann dauerhaft vermutlich unter 0 gezogen werden. Aber die Perfera Cold-Region hat ja den Wärmetauscher außerhalber der Wanne, vielleicht braucht es da keine Heizung. Ob der Verbrauch einer Heizung mit in den SCOP eingerechnet wird, da bin ich mir nicht sicher. Wäre eine Mogelpackung, wenn der Verbrauch nicht eingerechnet wäre.
Laut Daikin Prospekt ist der Wärmetauscher der Cold Region "freihängend" und vereist deshalb etwas weniger von unten herauf und kommt deshalb ohne Wannenheizung aus.
Da steht auch noch im Prospekt, was alles optimiert wurde bei Cold-Region:
Größerer Verdichter für komfortables Heizen und stetsbedarfsgerechte Leistung
Optimierung für weniger Abtauzyklen
Längere Rohrleitungs- und Ablaufanschlüsse für eine einfachere Installation
Frei hängender Wärmetauscher, kein Heizkabel erforderlich
Kurzum, da wurde einiges für die Heizoptimierung generell gemacht. Deshalb schon sehr interessant, wenn man die Anlage vor allem als Hauptheizung nutzen will.
Hatte grad die erste Inneneinheit für die Montage vorbereitet. Da habe ich gesehen, dass die Kühlrippen verbogen sind. Muss ich an den Händler ran treten?
Nein, so extrem nicht. Habe gerade mal nachgeschaut bei meiner originalverpackten FTXM25R:
Auf dem ersten Foto sieht man ganz leichte Verbiegungen an einer Stelle von oben, aber ansonsten alles normal.
Wenn du ausschließen kannst, dass dir das nicht passiert ist beim Gehäuse öffnen würde ich genauer hinschauen und den Händler fragen, ob das ein Rückläufer ist. Es gibt Lamellenkämme mit denen man das zureckt kämmen kann. Also schlimm ist das nicht, aber bei einem Neugerät in dieser Preiskategorie eigentlich nicht akzeptabel.
Noch etwas zu den Versionen der Außengeräte:
Das hübschere und moderner aussehende RXMxx-R9 gibt es leider erst ab der 42er-Variante.
Bei den Versionen bis 35 ist das alte Gehäuse das aktuellste (RXM35R5V1B9)
Die Fotos und Größenangaben mancher Versender sind also leider falsch
RXM20R, RXM25R und RXM35R sehen so aus (Bezeichnung z.B. RXM25R5V1B9)
Technisch gesehen stellen die leicht eingedrückten Rippen mMn kein so riesen Problem dar. Evtl. resultiert es in einer ganz leicht höheren Geräuschentwicklung wegen dem Strömungswiderstand der Luft. Bei mir sieht das aber grundsätzlich ähnlich aus, ich würde aber nicht ausschließen, dass ich bei meiner ersten Perfera diesen Schaden selbst zu verantworten habe, als ich sie unsachgemäß ausgepackt habe...