Daikin Perfera FTXM/RXM-R single A+++ Sammelthread

Beschreib mal etwas genauer, wie groß der Raum ist und wie gut gedämmt. Gut wäre, den U-Wert der Wände zu wissen. Die Heizlast wäre auch interessant, die der Raum hat.

Oft sind das alles identische Anlagen im Bereich 2kW - 3,5kW, da wird nur etwas in der Regelung leicht angepasst und der Lüfter dreht z.B. etwas höher am IG, damit mehr Leistung in den Raum geht. Mitunter werden auch die Verdichter etwas leistungslimitiert. Und wenn du eine Leistungslimitierung über Econo oder Bedarfssteuerung machst, liegen die bei 2kW auch woanders gegenüber 3,5kW Anlage.

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Hey :slight_smile:
Das ist der Grundriss. Die Räume sind im Erdgeschoss, oben drüber ist meine Wohnung.
Alle Wände von Büro/Besprechungszimmer die nach Nord/Ost/West zeigen sind Außenwände. Die grünen Linien sind Fenster. (unter jedem Fenster sind auch Heizkörper, die Ölheizung war undicht, wurde mit Dichtmittel vorübergehend behoben, soll aber ohne Neuanschaffung wenn kaputt dann ersatzlos entfallen)
Der Durchgang zum Besprechungszimmer ist offen, hat aber einen Sturz von 30cm. Identisch der kleine "6m2"-Raum bzw. Veranda.

Außenwand 40cm mit Perlite ausgeblasen. U-Wert weiß ich nicht.
Das Haus ist von 1959, Mauerwerk ist vermutlich das was damals üblich war.
Die Fenster sind aber nicht gut, das dazu gesagt.
Ende 70er Jahre 2fach verglast. Holzrahmen.
Sind teilweise schon fest verschraubt und abgedichtet. Aber gut geht natürlich anders.

Wir sind hier aber in Norddeutschland. Zieltemperatur Büro 20°C
Temperaturen unter 0°C haben wir hier generell tatsächlich selten.

Wenn es bei -5°C bis -10°C zur Unterstützung einen Heizlüfter brauchen würde wäre das nicht unbedingt ein kompletter Beinbruch.
Es ist Jahre her, dass wir wirklich mal mehr als ein Tag unter -5°C gewesen wäre. Eigentlich seit 2012 nicht mehr.

Flur und Besprechungszimmer müssen derweil natürlich keine 20°C haben.
Das würde mit einem Innengerät auch gar nicht funktionieren.
Plan wäre das Innengerät dort wo eingezeichnet zu platzieren und quasi nach "Süd-Süd-West" zu pusten an den Aktenschrank damit die Wärme initial am ehesten in Richtung Büro geht und niemand im direkten Luftstrom sitzt.

Die Heizlast kenne ich leider nicht.
Ich werde wenn die Wettervorhersage denn stimmt und es wirklich kalt wird das mal versuchen mit Heizlüftern näherungsweise auszutesten in den nächsten 1-2 Wochen wenn das Wetterfenster passt.

Gehe aber eigentlich davon aus, dass jede Dimensionierung funktionieren wird, man mit den kleineren Geräten bei um die 0°C aber vermutlich nicht mehr so gut bedarfsgerecht heizen kann sondern die Geräte werden vor Arbeitsbeginn sicher deutlich früher laufen werden müssen.

Vielleicht liege ich auch komplett falsch. Aber ich denke das werde ich hoffentlich noch rausfinden können.

Wobei ich rein von den Datenblättern ehrlich gesagt eher so ein bisschen auf dem Trichter bin.... dass entweder alle Geräte funktionieren oder alle Geräte eher nicht so gut passen und man eher in Richtung Neptua oder Sarara schauen sollte.

Du willst also 52 m² offenen Bereich beheizen. Mit recht viel Fensterfläche mit einem U-Wert von um die 3. Da bist du mit einer Standard 3,5kW Anlage vermutlich deutlich zu klein. Würde da eher zu einer 4kW Nepura tendieren.

Die Heizlast schätze ich bei 0 Grad auf 3kW. Das bekommst du zwar noch aus einer 3,5k Standard-Anlage raus, aber nicht mehr mit Abtauzyklen und vor allem arbeitet die dann in einem recht ineffizienten Bereich, wo sie vielleicht nur noch einen COP von 2 hat.

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Ich würde es auch nicht mit nur einem Gerät versuchen. aus dem 16m2 Raum wird es sonst immer Kalt ziehen und es wird recht unangenehm im Büro.
Nimm besser eine Duo-Split oder 2 kleine Einzelanlagen.

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Okay, danke dir fürs Feedback, du könntest da durchaus recht haben.
Ich versuch das mal mit Heizlüftern auszutesten.

Die 4KW Neptura ist preislich natürlich schon eine Ansage.
Was mich etwas abschreckt ist, dass die Anlage nur auf 230 Watt runter kommt.
Die Sarara 2,5KW die bei -7°C noch eine sehr vergleichbare Heizlast zur 4KW Neptura schafft kommt bis auf 85 Watt runter.
(Die Anlage hab ich in meiner Wohnung, eigene Messwerte)
Das ist natürlich schon ein sehr deutlicher Unterschied.
Preislich liegen die identisch.

Was natürlich gut möglich ist ist, dass die Neptura seltener abtauen müssen wird.
Wobei die Abtauhäufigkeit der Sarara sich bei mir auch noch relativ in Grenzen hält. Aktuell heize ich damit meine 70m2-Wohnung (Anlage läuft 12h am Tag bei etwa 1,3-1.4KW Heizlast wenn ich einen SCOP von 5 unterstelle) weil die Multisplit wegen Renovationsverzögerung noch immer nicht am Start ist.

Schwierig. Vielleicht in diesem Thread nicht mehr 100% passend, aber das scheint mir auch mit Blick auf die Übergangsmonate dann auch eine Option zu sein auch wenn die Anlage im Forum hier ja nicht so beliebt ist.
Ist natürlich alles veraltet und über die App gibts weniger Möglichkeiten.
Aber out of the box regelt das eigentlich sehr gut.

Das finde ich schon erstaunlich, dass die Heizlast so gering ist. Da ist die Fassade vielleicht doch wesentlich besser gedämmt als erwartet.

Ich denke, da ist es doch besser, mal einen Heizlüftertest zu machen. Gerade auch, weil die Preisunterschiede enorm sind bei den Anlagen.

Es gibt übrigens auch noch die Nepura Comfora mit 2,5 kW. Die ist noch deutlich günstiger und mit SCOP 4,95 auch nicht schlecht.

Ich starte nachher bis Sonntag morgen mal einen Test mit Heizlüftern in Papas Büro, soll recht frisch sein.

Ich denke die Heizlast bei mir ist verhältnisweise gering verglichen mit dem Büro von Papa weil ich ein paar Dachschrägen habe die alle neu gedämmt wurden und dazu bei mir auch alle Fenster erneuert wurden.
Flächige Außenwand hab ich damit nur an einer statt an 3 Seiten. (4te Seite ist noch ne andere Wohnung)

Ich habe das eher etwas eingeschoben wegen Abtauhäufigkeit in der Hoffnung, dass da vielleicht jemand ein bisschen mehr weiß.
Auch so im Vergleich zur Neptura.

Bei der Heizlast die ich selbst habe funktioniert das bei der Sarara noch sehr gut.
Es waren ein paar 2°C-Tage mit Nebel dabei.
Häufiger als 3x am Tag hat die nie abtauen müssen.
Man ließt bei manchen Geräten hier im Forum ja teils von 1x pro Stunde oder gar noch schlimmer.

Aber das kann bei mehr Heizlast wie bei meinem Papa dann vermutlich auch wieder ganz anders sein?

So im Rückblick hätt ich bei meiner Wohnung wahrscheinlich ne Perfera nehmen sollen. Aber das ist natürlich jetzt zu spät :slight_smile:

Das hängt alles sehr stark am Wetter, kann man nicht vergleichen. Selbst am Montageort hängt einiges, unsere beiden baugleichen Anlagen verhalten sich da oft anders.

Davon unabhängig ist natürlich die Abtaustrategie und Optimierung der Anlage. Ob die also wirklich erst dann abtaut, wenn es nötig ist. In dieser Hinsicht soll die Nepura recht gut optimiert sein.

Meine Perfera hat heute Nacht mehrmals für 1-3 Stunden über 30 Watt verbraucht ohne das diese eingeschaltet war.

Liegt es an den kalten Temperaturen das automatisch eine Art Enteisung oder so durchgeführt wird?
Der Verbrauch war relativ konstant:

Ja, bei kalten Temperaturen läuft die Ölsumpfheizung - sollte normal sein.

FTXM-A
Hallo zusammen,
Ich habe seit November eine der neuen FTXM25A im 25m² Dachgeschoss.
Bisher bin ich zufrieden.
Was mir allerdings Fragen aufwirft, ist der Sreamer-Filter, auf den alten FTXM-R Geräten war im rechten Bereich hiner dem Deckel der Streamer.
In den neuen FTXM-A ist der schwarze Kasten nicht mehr zu sehen.
Laut Datenblatt und der APP ist ein Streamer vorhanden.
Auch wenn ich den Effekt der kleinen, stark beworbenen Zusatzfilter anzweifle, würde mich interessieren wo der Streamer verbaut sein sollte.
Hier ein Bild des IG:


Was meint ihr dazu?
Vielen Grüße

Daikin HomeHub, aber jetzt weiß ich nicht, wie es weitergeht...

HomeHub ist installiert und in Onecta sichtbar.

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Habe eine FTXMA40, da ist der Kasten vorhanden

Moin zusammen,
hier gibts ja sicher VIELE die die Perfera als Single-Split jetzt schon seit längerer Zeit und sicherlich vor allem auch zum Heizen nutzen.

Mich würde sehr interessieren welche Erfahrungen ihr bezüglich des Regelverhaltens/Taktens mit der Anlage gemacht habt?

Ich nutze in meinem Büro eine Daikin Sarara per Timer für 12-14 Stunden am Tag (und das ist auch für die Perfera geplant) und dabei läuft die Sarara ohne jeden externen Eingriff out of the box sehr gut.
Macht dem Raum zügig warm (auch keine Einstellung wie Econo nötig) und gerät im Winter niemals(!) ins Takten trotz moderatem Heizbedarf da gute Isolierung des Raumes und auch in den Übergangszeiten wo sie mit nur 85-110 Watt läuft passiert das außer bei sehr starken plötzlichen Wetteränderungen wo sie vielleicht mal einen Tag zum lernen braucht eigentlich so gut wie nie, dass die Anlage mal ins Takten kommt.

Für Schlafzimmer/Küche habe ich die Perfera als Multisplit (das lässt sich jetzt nicht mehr ändern) und das funktioniert rein out of the box leider überhaupt nicht. Es taktet permanent und lässt sich wohl nur mit Hilfe verhindern.
(Bedarfssteuerung/Sensor verlegen, erhöhen der Hysterse bzw. aktives verändern der Temperaturwerte z.b mit Home Assistant, da bin ich gerade dabei).

Da meine Eltern 2 Räume à 16m2 haben (isoliert nach Standart der 80er Jahre, Anbindung zu dem gleichen unbeheizten Flur) für die ich ursprünglich die Perfera als Multisplit vorgesehen hatte (den Gedanken hab ich wohl verworfen) würde mich sehr interessieren wie gut für euch das Regelverhalten der Single-Split Perfera out of the box funktioniert OHNE aktiv einzugreifen mit Anpassung der Bedarfssteuerung und ähnlichem?

Ist es realistisch, dass die Anlage sofern der Raum eine ausreichend hohe Heizlast benötigt ohne jede weitere Einstellung out of the box taktarm bis taktfrei läuft und die Anlage auch gut auf die angegebenen ca. 100 Watt runtermodulieren kann?
Oder ist dieser Gedanke ohne weiteren Eingriff unrealistisch?

Da meine Sarara das völlig problemfrei und zuverlässig tut ging ich davon aus, dass das bei der Perfera auch so sein wird. Nach der bis jetzt doch sehr schlechten Erfahrung mit der Multisplit zweifel ich daran jetzt jedoch.

Vielleicht könnt ihr mir hier mit ein paar Erfahrungswerten weiterhelfen :slight_smile:

Ich nehme an, du musst im nächsten Schritt das Homehub irgendwie mit dem Smart Gateway verbinden, per Modbuskabel wohl.

Ich habe die erste Perfera in Home Assistant eingebunden und kann alle wichtigen Funktionen automatisieren. Ich könnte also bei Bedarf das Signal von der Steuerbox über ein ESP32-Board und ESPHome in einen Sensor in Home Assistant umsetzen und die Anlagen runterregeln, wenn der Kontakt an der Steuerbox schließt.

Weiß dein Netzbetreiber von deiner Anlage?

Moin, wo finden sich die Leistungsdaten bei -15/-20 Grad für die FTXM-A Serie? Bei Eurovent ist TOL für -10 angegeben

Data book des AG nachschauen.

Läuft die Steuerung von der Perfera in HA über den Homehub oder Faikin? Oder über die Daikin Cloud?

Bei uns über Onecta, also die Daikin Cloud. Ich habe erwogen, die Faikin-Module zu beschaffen, aber zurzeit überwiegt meine Faulheit sowohl meine Paranoia als auch mein Bastelbedürfnis, andere Baustellen warten.
ChatGPT oder Grok sind bei der Integration und Steuerung mit Node Red sehr hilfreich.

@thaistatos Danke für den Hinweis.