Das glaube ich schon mal nicht. Wenn es Dir gelingt, mit einem 700W Heizlüfter 85m² auf Temperatur zu halten, ist Dein Anspruch an die Raumtemperatur wohl sehr niedrig. Eine Heizlast von 700W für 85m² spricht wohl eher für ein Passivhaus als für ein Bestandsgebäude von 1977.
Bei -7°C Außentemperatur gelingt es mir mit zwei IGs (2,0 und 2,5 kW) nicht, das Wohnzimmer (42m²) auf 25°C zu bekommen. 35m² mit einem IG wird wohl eher zu einer sehr ungleichmäßigen Temperaturverteilung führen, wenn Du nicht 24/7 heizt.
Der ist, wenn Du die Heizleistung brauchst, i.d.R. nicht da. Das Kaiserwetter der letzten zwei Tage (eisiger Frost bei strahlend blauem Himmel) hat gestern zu einer Produktion von knapp 10 kWh (9,8 kWp) geführt. Ist aber eben eine Ausnahmewetterlage. Repräsentativ ist das Wetter die Wochen vorher. Und da gab es 0 bis 2,5 kWh pro Tag.
Die "Reichweite" der Kühlung überschätzt Du maßlos. Außer im Wohnzimmer wirst Du nicht viel von Kühlung bemerken.
Evtl. hab ich das mit dem Temperaturhalten falsch ausgedrückt und vermutlich profitiere ich auch von der sonst laufenden Ölheizung inkl. Resteinstrahlung von außen.
Im Diagramm (für heute, 11:10 Heizlüfter eingeschaltet) hab ich mal dargestellt was ich mit Temp-halten meine: Die Ölheizung springt nicht an und stattdessen läuft mein Heizlüfter. Klar ist heute super Wetter. Aber wenn ich statt 700W nur 200-300 Watt für Wärmestrom aufbringen muss funktioniert das auch bei schlechteren Bedingungen, so war zumindest mein Gedankengang. Klar ist auch, von Nov-Feb geht die Rechnung nicht auf. Aber für März, April, Sept, Okt evlt. schon. Da läuft sonst auch die Ölheizung, wenn auch nicht voll.
Interessant wäre an dieser Stelle noch die Messung der Leistungsaufnahme des Heizlüfters.
Grundsätzlich ist dieser Gedankengang nicht verkehrt, aber...
Ich vermute, der Heizlüfter steht auf dem Fußboden. Warme Luft wird ausgeblasen, steigt an die Decke, verdrängt dort die kalte Luft, kalte Luft in Bodennähe wird angesaugt, warme Luft wird ausgeblasen, usw.
Innengeräte von Klimaanlagen hängen häufig an der Wand, knapp unter der Decke. Warme Luft wird ausgeblasen, steigt nach oben, verdrängt dort die kalte Luft, warme Luft unter der Decke wird angesaugt, warme Luft wird ausgeblasen, usw.
Um die gleiche "Konvektion" unter der Decke zu erreichen wie in Bodennähe, müsstest Du schon einen sehr kräftigen Luftstrom erzeugen.
Wenn ein Klima-Innengerät die warme Luft nach unten ausbläst, entsteht irgendwo in geringem horizontalem Abstand zum Gerät ein Luftwirbel, der die kalte Luft aufwirbelt und mit der warmen vermischt. Diese "mittelwarme" Luft steigt nach oben und das Spiel beginnt von vorn. Am Rande des Luftwirbels wird natürlich auch immer kältere Raumluft mitgenommen, aber nicht in dem Maße, wie es beim Ansaugen direkt auf Bodenhöhe der Fall wäre. Egal, wohin das Klimagerät die warme Luft pustet, der Wärmeaufbau findet primär von oben nach unten statt, weshalb sich ein Raum beim Aufheizen auch häufig fußkalt anfühlt. Durch diesen Wärmeaufbau wird der Wärmeaustausch mit Nachbarräumen durch den Türsturz behindert, der die Wärme erstmal im beheizten Raum einschließt, bis der Wärmeaufbau unter Türstockniveau sinkt.
Hinter dem Türstock baut sich dann die Wärme wieder von oben nach unten auf, was zu einem Nachströmen kalter Luft in den beheizten Raum auf Bodenhöhe zur Folge hat. Im schlimmsten Fall führt das zu heißem Kopf und kalten Füßen. Und wir wissen alle, dass ein kühler Kopf häufig besser ist
Hier nochmal das Diagramm mit Heizleistung Lüfter (3 Stufig: 700W / 1250W / 1950W). Hinten raus sieht man das bei 700W die Temp gehalten wird. Wenn ich in der Nähe bin schalte ich gerne mal hoch, dann steigt auch die Temp langsam:
Deine Hinweise bzgl. Luftzirkulation und "Konvektion" find ich sehr interessant. Bedeutet, man müsste das Gerät deutlich weiter unten anbringen? zb auf 1,20 Meter höhe damit man im Sommer auf der Couch liegend einen kühlen Kopf behält? Ich mein die Frage tatsächlich ernst. Mein Vater hat vor etlichen Jahren seine Split-Klima auf 1 Meter angebracht und ich hab ihm eigentlich nicht geglaubt, dass das viel ausmacht.
Das Einströmen von kalter Luft aus Nachbarräumen behebt man damit vermutlich aber nicht. Komisch, davon hab ich jetzt noch nicht so oft gelesen.
Wenn ich das Diagramm richtig lese, läuft der Heizlüfter zwischen 12:00 und 13:40 Uhr aber mit 1950W. Das Aufheizen von 19 auf 22°C kostet Dich also ungefähr 3,4 kWh.
Zwischen 13:40 und 14:20 Uhr sieht man auch, dass die Raumtemperatur leicht sinkt, obwohl der Heizlüfter durchläuft. Was danach passiert ist, dass die Temperatur konstant bleibt, kannst nur Du beantworten.
Ich habe mich ausschließlich auf den Heizbetrieb und die damit einhergehenden Nachteile hinsichtlich der Luftzirkulation bezogen. Der Kühlbetrieb ist ein ganz anderes Thema. Das sollten wir nicht vermischen.
Im Kühlbetrieb ist die klassische Installation mit dem IG unter der Decke durchaus sinnvoll, da die kalte Ausblasluft nach unten sinkt, dort die warme Luft nach oben verdrängt, die dann vom IG wieder angesaugt wird. Also das umgekehrte Prinzip eines Heizlüfters auf dem Fußboden.
So sinnvoll es beim Kühlen ist, die wärmste Luftschicht abzukühlen, so sinnvoll ist es beim Heizen, die kälteste Luftschicht zu erwärmen, um unerwünschte "Konvektion" und das Gefühl von Zugluft zu vermeiden. Eigentlich bräuchte man beim Heizen mit Klimaanlagen im Winter ein Truhengerät und beim Kühlen im Sommer ein Deckengerät. Alles andere ist immer ein (tragbarer) Kompromiss.
Ja, hört sich nach einem guten Plan an. Wenn du wirklich bei NAT mit einem 700W Heizlüfter auskommst, reicht sogar eine 2,5kW Maschine völlig problemlos. Aber prüfe das mal, 700W für 85m² als alleinige Heizung erscheint mir sehr wenig. Da habe ich Zweifel.
Ich glaub ich muss meinen Satz umformulieren von "mir gelingt es mit 700 Watt Heizlüfter eigentlich das EG (ca. 85 qm) auf Temperatur zu halten" in "mir gelingt es das anspringen der Ölheizung zu verhindern wenn ein 700 Watt Heizlüfter läuft ohne das es im Haus bei Sonnenschein unangenehm wird." Ich habe leider die Temperaturüberwachung (noch) nicht in allen Räumen. Heute zb sind von 11:10 bis 15:30 Uhr 6,4 kWh in den Heizlüfter geflossen und ich hab statt 1,8 Liter Öl kein Liter Öl in dem Zeitraum verbraucht.
Aber ich nehm das gerne nochmal mit und versuche das bei mir selbst nochmal kritisch zu hinterfragen. Aber selbst wenn es 1500W wären, meine Gedankengang ist ja der:
Ich würde den Strom lieber durch die WP als durch den Heizlüfter verheizen weil ich mir mehr Wärmeertrag davon verspreche. Und wenn ich zu viel Strom habe verbrate ich so viel es geht in der WP. Ich bin ja tagsüber nicht dauerhaft in den Räumen und wenn da ein Lüfter surrt oder Wind geht ist mir das egal solange kein teures Öl verbrannt wird.
Vielleicht sind meine Gedankengänge auch grundsätzlich falsch oder ungeeignet. Evlt. male ich mir das ja zu schön. Deshalb danke ich euch für die kritischen Rückmeldungen!
(Um 12 Uhr hab ich gelüftet und danach den Heizlüfter hochgedreht damit die Heizung nicht anspringt, dann sind irgendwann Frau und Kinder heimgekommen und haben Messungen durch ihre pure Anwesenheit und Tätigkeiten versaut )
Also ich bringe da mal eine weitere Dimension rein: Mein Experiment heute läuft noch. Dazu melde ich mich später nochmal.
Soviel vorab: Er hat sich eingeregelt und reagiert auf die 40%.
Beim hochstellen auf z.B. 60% reagiert er aber erst, wenn ich mindestens zwei meiner 4 IGs von 40 auf 60% umstelle. Ist nur eins (egal welches) auf 60% und die anderen auf 40% regelt er immer wieder runter.
Ich habe meine Daikin Geräte jetzt in den iOBroker einfügen können. Wenn man sich über sein Google Konto anmeldet funktioniert es nicht. Man muss wirklich erst ein neues Konto bei Daikin registrieren und kann dann die Login Daten für den Daikin Cloud Adapter verwenden und bekommt unzählige Datenpunkte. Dazu zwei Fragen:
1. Ich bin iOBroker Neuling, gibt es eine Möglichkeit die automatisch erzeugten Namen von Objekten zu ändern oder einen Vermerk zu hinterlegen? Die Klimas haben als Überordner nur cryptische Namen erhalten:
Kann man sich irgendwie Shortcuts bauen, die dann einen Befehl auslösen und zb die hinterlegten 60% der Bedarfssteuerung bei Bedarf auf 80% zu ändern ohne jedes mal in die Daikin Onecta App zu gehen?
Der Plan ist genau richtig bzw. eine super Möglichkeit, eine Menge Öl zu sparen. Nur wenn du es umsetzt, solltest du erstmal gut herausfinden, welche Leistung Sinn macht. Ich würde da auch mal etwas längerfristiger denken, welches Heizkonzept Sinn macht und welche Leistungen du dann für welchen Raum brauchst. Denn wenn du erstmal merkst, dass es super funktioniert, willst du nicht nur ein paar Stunden überbrücken, sondern vielleicht grundsätzlich damit heizen oder bivalent heizen aber einer gewissen Außentemperatur.
Ob sich deine jetzige Nutzung des Heizlüfters überhaupt lohnt, da habe ich Zweifel. Da wird das Öl bestimmt billiger sein, als der Strom. Selbst wenn der Ölbrenner recht viele Verluste hat.
@zwillinger bei mir kam auch schon mal an einem IG nur lauwarme Luft. Hab dann den Installateur gerufen, der hat mal kurz mit dem Engländer auf das Ventil am Außengerät geklopft und danach lief es. Angeblich hing das Ventil.
seitdem keine Probleme.
andere Ursache von der ich gelesen habe: Kältemittelmangel.
@kg007 ich bin auch etwas irritiert. Du hast einen leicht sanierten Altbau aus den 70ern und behilfst Dir im Moment mit 700 Watt Heizleistung aus nem Lüfter?
Und das bei den aktuellen Temperaturen?
das würde ja bedeuten, dass statt des Heizlüfters auch 5 Personen durch ihre Wärmeabgabe alleine das Beheizen des Raums übernehmen können.
was ist die Heizlast des Raums?
Wenn Du hier einer 35er Klima reinsetzt, wird sie gemäß deiner Angaben völlig überdimensioniert sein und selbst ein 20er wäre zu groß und käme ins Takten.
Ja, da geb ich dir recht. Wenn, dann sollte es ein möglicher erster Schritt sein. Ich will halt den ersten Schritt nicht gleich vergeigen oder überschätzen. Deshalb hab ich hier mal reingepostet. Weiter Schritte zum Öl sparen/ablösen könnten sein:
Warmwasser überdenken. Da bin ich schon dabei. Im Sommer habe ich testweise mal alles über Durchlauferhitzer laufen lassen. Kosten waren mehr oder weniger identisch zur WW-Bereitung mit der Heizung. Evlt. lass ich das jetzt auch mal im Winter nochmal so laufen um zu sehen ob das immer noch so ist. Dann würden auch wieder 1L pro Öl pro Tag im Durchschnitt wegfallen. Und ja, mich hat es auch überrascht, dass die Heizung sich für durchschnittlich 90 Liter WW durchschnittlich 1 Liter Öl nimmt pro Tag.
Dann könnte man weiter überlegen/berechnen/abschätzen ob eine Brauchwasserwärmepumpe irgendwie Sinn macht. Rein kostentechnisch natürlich erstmal nicht wegen Investitionskosten. Aber die Kinder werden älter und werden mehr Durchsatz erzeugen.
Wenn die erste Split Anlage steht, ich zufrieden bin würde ich noch 15 PV Panels aufs Dach schrauben. Danach müsste sicherlich eine oder zwei Split im DG her weil es dort auskühlen wird ohne Heizung und Sonne, leider Aber soweit kann ich nicht ohne Erfahrungen denken
Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Heute 11:10 bis 15:30 ca 1,8 L Öl gespart (wenn die Heizung so weitergetaktet hätte was sie meiner Erfahrung nach tut). Literpreis 1,41 (ja, ich musste Tanken damals) ergibt 2,53 Euro. 6,4 kWh aus PV gezogen ergibt einen Verlust bei meiner Einspeisung von 51 cent (6,4*7,9 cent/kWh). Wenn PV nicht reicht mache ich das aktuell nicht.
Ja, vielleicht ist nicht deutlich genug rausgekommen das der Heizlüfter nur bei Sonnenschein zum Einsatz kommt. Ob es Nachts auch reicht weiß ich nicht. Heizlastberechnung hab ich nicht. Und ja, wenn Freunde kommen mit Kind, alle im Wohnzimmer Kaffee schlürfen und evtl. der Ofen den Kuchen noch warm macht springt die Heizung auch nicht, oder sagen wir mal besser, nur sehr selten an
Ob der Altbau leicht saniert ist im Vergleich zum Baujahr weiß ich nicht. Dach ist gemacht, Fenster sind von 2012 mit guten Rahmen (da passen auch 3fach rein, wäre auch noch eine Überlegung weil WZ ca 8qm Glas hat), Kellerdecken teilweise gedämmt, Metall-Kellerfenster ersetzt (das hat mal richtig was gebracht) Heizkörper teilweise durch Lüfter "vergößert" oder im DG gleich laut Heizungsbauer damals "zu groß, warum machst du die so groß" dimensioniert, es gibt Innenwanddämmungen im OG und teilweise im EG (nicht im WZ, bitte nicht diskutieren). Y-Tong Stein als Außenwand. Das darf man nicht unterschätzen. Letztes Jahr bin ich mit 1393 Litern Öl ausgekommen bei 170qm (EG+DG). Daraus errechne ich als Laie ein C für den Energieausweis. Zieltemp im WZ ist 21.1-21.4 Grad. Rest im Haus ergibt sich daraus.
Ja, denke das sind sie. Besonders in den kleiner Räumen. Hab mich da auf den Klimatechniker verlassen.
Na, gut, dann mal los. Könnte etwas länger werden.
Erster Versuch lief schon gestern Abend. Start 22:35. Man sieht, dass die gegen 22:48 schön runterregelt. Hab gedacht, das wärs.
Kurz nach 23 Uhr gings schon wieder hoch. Dann kam ein kurzes Abtauen, schätze ich mal und danach ist sie direkt wieder ausgetickt und hat dann die ganze Nacht wieder das Takten des Todes gehabt.
Etwa 6:30 hab ich nochmal gestartet mit automatischer Solltemp-Führung.
Das ist im FHEM zum Glück nur ein Zweizeiler. ALso die Solltemp immer 2K unter der Ist-Temp zu führen.
(Kurzes Lüften gegen 8:00)
Die Raumtemp vom Dach (SZ) ist danach gleich geblieben und die echte Raumtemp (HM) sogar gefallen. Liegt aber mit dran, dass die warme Luft erst ziemlich spät zu dem Sensor kommt. Die Klima pustet in die andere Richtung.
Leistungsaufnahme war aber immernoch arg hoch mit 2kW.
Dann kam gegen 9:45 der eigentliche Test. Ich hab die Räume vorher etwas auskühlen lassen.
Wieder alle IG auf 40%
Alle Offsets auf Werk (SU7->2)
Alle IG an
Soll IG Bad DG (den Raum gibts eigentlich gar nicht, ist die Truhe drin) 19,5
Soll IG DG 20
Soll IG Bad 21
Soll IG Kind 21
Außentemperatur -6°C
(Vielleicht noch zu den Räumen: Mich interessieren im Moment eigentlich nur DG Schlafzimmer und OG Mattis aka. Kind. Dass das Bad zu warm ist, ist ja eher besser als schlechter.)
Um dem ganzen etwas auf die Sprünge zu helfen hab ich im Kinderzimmer das Fenster aufgerissen und ein paar Minuten aufgelassen. (HM -> 19.5)
Interessanterweise ist die 4MX direkt nur 900W angelaufen und sofort auf 550W runtergeregelt.
Man sieht ganz schön, dass warme Räume nie ein Problem waren. Trotz -6°C und 40% sind die Raumtemperaturen schön angestiegen.
Die IG-Istwerte sind superstabil und die Leistungsaufnahme auch.
Man sieht, dass das IG DG am meisten zu kämpfen hat und auch den Lüfter am höchsten dreht.
Interessant ist auch, dass die Truhe Bad DG fast die ganze Zeit mitgelaufen ist, obwohl das Soll mit 19,5 längst erreicht war.
Ca. 14 Uhr war wieder ein Abtauvorgang. Denke, da waren so -2°C.
Wenn ich das richtig interpretiere kann ich die Auswurftemperatur auslesen (ST). Auch ganz cool zu sehen.
Irgendwann hab ich die Solltemp vvom Dach mal auf 20.5 erhöht.
Nach dem Abtauvorgang hat er sich statt wieder auf 570W dann auch 540W eingeschwungen und die Innenräume sind wieder kälter geworden. Keine Ahnung warum. Außen wars ja eigentlich wärmer und paar solare Gewinne dürften auch mit drin gewesen sein.
Was mit aufgefallen ist: Die IGs haben mit kräftiger Lüfterspeed gedreht, die Auswurftemperatur war fast schon unangenehm frisch.
Ich schätze mal, durch die 40% hat er ganz schön zu knabbern gehabt, um die Temperatur in den Räumen zu halten.
Teil 4:
Ab ca. 16 Uhr hab ich angefangen am Wert der Bedarfssteuerung zu schrauben. Aus der Beschreibung von Euch hab ich nur einen Raum erhöht und hätte dann eine höhere Leistungsaufnahme erwartet.
Wie oben schonmal geschrieben war ich verwundert, weil nichts passiert ist.
Dann hab ich kurz alle erhöht (in FHEM auch nur ein Klick) und die Leistung ging hoch. Also alle wieder runter, Leistung wieder runter.
Beobachtung: Die Leistung passi sich nur an, wenn mindestens 2 meiner 4 Geräte eine höheren Wert haben. Die Bedarfssteuerung bleibt ein Rätsel.
Ab da hab ich dann immer alle 4 gleich gehalten und die BS erhöht.
Die Beobachtung: Bei 60% nimmt er ca. 950W.
Die Temperatur am Wärmetauscher steigt und die Auswurftemperatur auch.
In der Konsequenz drosselt er dann auch die Lüfter langsam.
Die Räume werden wärmer.
Teil 5:
Da die Räume deutlich überheizen und ich inzwischen im Dach und Kind auf Flüster gestellt habe, habe ich gegen 20 Uhr die Bedarfsst. wieder reduziert auf 50%
Leistungsaufnahme ist 670W bei -5°C. Das wäre schon MEGA!!!
Ich lasse das jetzt mal so laufen und gucke, wie es sich verhält.
Für morgen hoffe ich auf einen Taktfreien Betrieb. Ich würde nämlich gerne mal einen ordentlichen Verbrauchswert aufnehmen bei kalten Außentemperaturen und Taktfreiem Betrieb. @jogobo Danke für die Beratung gestern. Ich hab jetzt ein etwas besseres Verständnis und gelernt, auf welche Werte ich gucken muss.
Ok, wenn du selbst geernteten Strom verwendest, ist es nochmal was anderes. Was mich aber wundert: 1,8l Öl sind ungefähr 18 kWh Energie. Und das kannst du durch 6,4kWh Strom ersetzen? Da ist der Ölbrenner irgendwie sehr ineffizient. Eigentlich rechnet man ja mit 20-30% Verlusten.
Was ich so lese aus deinen Angaben: Ich denke, da könnten die 3,5 kW sinnvoll sein, wie du in deinem ersten Post schon geschrieben hast. Wenn du es genauer wissen willst, dann einfach mal bei einer Außentemperatur ab Null oder tiefer mal testen, wie viel Watt Heizlüfter du brauchst, um die Temperatur in dem 32m² Zimmer zu halten. Den Rest kann man dann berechnen.