Daikin Perfera - Erfahrungen und Probleme

Ich habe das Schwenken auch komplett ausgestellt. Die Motorengeräusche sind (imho) deutlich nerviger als die Lüfter, auch auf Stufe 5.

Eine Frage/Beobachtung bezüglich Abtauen: Bei aktuellen Temperaturen (-4 bis +2) taut mein AG (3MXM52) morgens exakt nach 2 Stunden 5 Minuten einmal ab (was absolut okay ist, da ich morgens eine elektrische Leistung von 1-1,2 kW fahre) und dann aber ca. 20 min später nochmal. Ist mir jetzt an 2 Tagen hintereinander exakt so aufgefallen. Anschließend läuft das AG länger (1h+) ohne Abtauen, obwohl die Vereisung deutlich sichtbarer wird, als beim ersten und zweiten Mal Abtauen. Habt ihr diese Beobachtung auch gemacht oder könnt euch erklären woher das kommt (äußere Bedingungen, wie Temperatur und Luftfeuchte waren immer etwas unterschiedlich, ist also eher der Gerätesteuerung, als exakt selben äußeren Parametern geschuldet)?

Könnte ein Ausloten der Anlage sein, wie die Situation ist, falls das immer so der Fall ist nach Start. Die testet dann z.B., wie schlimm vereist es nach 20 min ist. Falls es schon viel ist, werden die kommenden Abtauzyklen früher kommen. Falls wenig ist, kommen die folgenden Abtauzyklen früher. Ansonsten wird dann auch bei jedem Abtauen denke ich geprüft, wie viel Eis drauf war, damit die Anlage sich neu justiert.

Bei meiner MHI ist mir aufgefallen, dass die nach vielleicht 4 Stunden grundsätzlich einmal abtaut, wenn es vermutlich unter 0-1 Grad ist. Obwohl der Verdampfer überhaupt kein Eis hatte. Das macht die vermutlich auch als Test, ob vielleicht doch was ist. Und was auch gerne passiert: Die untersten 4cm werden doch etwas nass und vereist. wenn man da zu lange wartet, bekommt man das vielleicht auch nicht mehr weg.

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Vielen Dank für diese und die anderen Antworten.

Mit der Bedarfssteuerung hab ich nichts gemacht, die ist aus und die App hab ich eh erst installiert, als es nicht warm wurde.

Die Hütte hat insgesamt 55 qm mit sehr niedrigen Decken (2,1 m), wir hatten zum Heizen aber die Tür geschlossen, so dass nur das Wohnzimmer mit 22 qm geheizt werden sollte. Ich dachte, dass dafür eine 3,5 Perfera eigentlich Overkill sein sollte.

Strom kann ich nicht wirklich messen, aber auf dem Stromzahler sah es ganz grob so aus, als habe sie in 3 Stunden um die 4 kWh gebraucht.

Die Außenwände sind knapp 40 cm dick und gedämmt, die Fenster doppelt verglast. Ist also keine einfache Gartenhütte.

Ich bin jetzt wirklich etwas verwirrt, wenn ihr hier alle schreibt, dass das normal sein sollte. Ich hatte mich damals für die Perfera entschieden, weil mir in anderen Foren gesagt wurde, dass sie perfekt für selten genutzte Wochenendhäuser sei und schnell Warme bringe auch bei tieferen Temperaturen. Es hat jetzt gerade mal -2, kann doch nicht sein, dass sie da keine 22 qm mehr warm bekommt? Dann wäre ja echt jeder Heizlüfter besser geeignet gewesen? Machen die nicht extra Werbung damit, dass sie bis -10 heizen kann?

Oder meint ihr, ich soll sie wirklich erst mal 1-2 Tage am Stück laufen lassen, bis sie den Raum auf erträgliche Wärme bringen kann? Das wäre für ein Wochenendhaus halt schon ungünstig. Ich habe so viele Berichte gelesen, die schreiben, dass sie in Ner Viertelstunde mollige Wärme haben, war das dann einfach nur irgendwann im Frühherbst oder wie?

Ich kann halt sehr schwer einschätzen, wie es normalerweise sein sollte, weil ich sonst niemanden mit Klimaanlage kenne, und noch nie irgendwo live die Heizfunktion gesehen habe, sondern bisher nur Klimas in Hotels im Urlaub.

Du kannst eine einfach Überschlagsrechnung machen zum Beispiel:

Dein Raum ist 22qm und 2,1m hoch sowie die Hälfte der Wand ist irgendwas mineralisches -> Wäre der Raumfläche quadratisch entspricht das einem Volumen der Wand von ca. 8,2 m³. Decke und Boden lasse ich mal raus, aber man sieht vohin die Reise geht.

Gehen wir von irgendwas vorteilhaften aus Sicht der Wärmekapazität und Dichte aus. Sandstein zum Beispiel ist im Vergleich mit anderen Steinen weniger dicht (~2,5 t/m³) und wärmeleitfähig (900 J/(kg K)).

Du bräuchtest, um das ganze Wandvolumen auf 22°C von -2°C aufzuheizen, ohne jegliche Verluste 443 MJ an Wärmeenergie.

Dem Fall, dass die konstante Heizleistung, sei es jetzt die Klima oder ein Heizlüfter, 2,5 kW beträgt, braucht es 49 h, um das Volumen vollständig auf die 22°C zu bringen.

Also ja, ein Tag vorheizen (Fernsteuerung per App), um dann im Warmen anzukommen.

Edit: Danke an @jogobo für die Korrektur :slight_smile:

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@rumo

Vielleicht lehne ich mich da weit aus dem Fenster... aber müssten es nicht 442,8 Megajoule sein?

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@peer_g Ja, da hast du schon einiges unternommen, um das Geäusch zu identifizieren und zu beseitigen.

Ich habe das gleiche FTXM25R Perfera Innengerät (genauer FTXM25R2V1B) und der Brummton nervt mich auch, da schalte ich das Schwingen nachts ab.
Insbesondere nervt der Brummton, weil er ca. 10-20s vor dem Anlaufen des Lüfters beginnt und somit zwei Geräuschquellen nacheinander ihren Ausstoß beginnen.
Dann hör ich ihn und denke, wann geht jetzt der Lüfter los und schon bin ich in meinem (Halb-)Schlaf gestört.

Wundersam ist auch, dass dieses Brumm-Geräusch des Vertikalschwingers bei meinem Comfora Innengerät so nicht auftritt, da hat evtl. jemand aus "Kostengründen" bei den Perferas was verschlimmbessert.

Nochmal zur Geräuschidentifikation:
Wenn das Geräusch ohne Haube nicht auftritt, wie du schreibst, kann es sein, dass nicht die Lamellen sondern ein Kabel oder was anderes gegen das Gehäuse gedrückt wird, wenn der Schwinger läuft?
So ein Kabel mit Plastikummantelung kann sich auch wie ein Klacken anhören.

Viel Erfolg bei der Suche und Beseitigung!

Herzliche Grüße

Danke für die Antwort und die Rechnung! Es ist aber ja nicht -2 Grad innen, sondern außen, innen hatte es 7 Grad als wir aufgesperrt hatten. Und ich will ja nicht alle Wände und Oberflächen auf 22 Grad bringen, sondern eigentlich nur die Raumluft. Mit Heizlüfter haben wir das im letzten Winter noch in ein paar Stunden hinbekommen. Mir wurde gesagt, dass es gerade die große Stärke dieser Luft-Luft-Wärmepumpen ist, dass sie durch die warme Luft sofort gefühlte Wärme in den Raum bringen und dass die Perfera das auch noch bis in tieferen Temperaturen kann. Es wird doch überall insbesondere für nur selten benutzte Räume empfohlen. Wenn das anscheinend gar nicht stimmt und dieses laue Lüftchen bei uns kein Fehler ist, sondern das normale Heizverhalten dieses Teils, dann war das ja ein absoluter Fehlkauf und 2k in den Sand gesetzt. Dafür hätte ich bis zur Rente mit Heizlüfter alles warm bekommen. Ich kann es ja kaum glauben, aber wenn ihr alle so ein Teil habt und das für normal haltet...

Miss doch bitte einfach mal die Auswurftemperatur bzw die Temperatur am IG Wärmetauscher. Ein billiges infrarot Thermometer reicht dafür aus. Wenn bei mir die Temperaturen >35 Grad werden und ich Lüfterstufe 3-5 an mache, stehe ich in einem wohlig warmen Luftstrom, wie bei einem Heizlüfter. Falls bei dir (bei hohen Leistungsaufnahmen) die Auswurftemperatur deutlich niedriger bleibt (vllt sogar unter 30 Grad, bei -2 Grad AT) dann ist da was faul. Wenn du allerdings Lüfterstufen 1 oder 2 nutzt, dann kommt ein sehr warmes aber wenig starkes Lüftchen raus. Also: Temperatur messen, dann können wir weiter helfen :slight_smile:

[quote]… innen hatte es 7 Grad als wir aufgesperrt hatten. Und ich will ja nicht alle Wände und Oberflächen auf 22 Grad bringen, sondern eigentlich nur die Raumluft. Mit Heizlüfter haben wir das im letzten Winter noch in ein paar Stunden hinbekommen. Mir wurde gesagt, dass es gerade die große Stärke dieser Luft-Luft-Wärmepumpen ist, dass sie durch die warme Luft sofort gefühlte Wärme in den Raum bringen und dass die Perfera das auch noch bis in tieferen Temperaturen kann.

[/quote]

Man kann nicht nur die Raumluft erwärmen, ohne die Wände zu erwärmen. Man kann grob rechnen, das pro Quadratmeter und pro Kelvin Temperaturunterschied Luft zur Wandoberfläche 6-8 W an Leistung in die Wand fließen. Wenn deine Wände und Decken und Böden zum Beispiel eine Gesamtfläche von 200 m²hätten und die Oberflächentemperatur 7 °C betragen würde und die Luft eine Temperatur von 20 °C hätte, würden 15 bis 20 kW Wärmeleistung von der Luft in die Wände, Decken und Böden abfließen. Umgekehrt, wenn die Klimaanlage nur mit zwei kW heizen kann, wir sich die Luft nur um 1,3° gegenüber den Wanddecken und Bodenoberflächen erwärmen lassen.

Mit der Zeit erwärmen sich natürlich Wände, Decken und Böden. Je geringer deren Wärmekapazität, umso schneller. So wird man also irgendwann seine Wunschtemperatur erreichen, sofern die Summe aller Wärmeabflüsse nicht größer als die Heizleistung der Klimaanlage ist.

Das würde ich jetzt erstmal genauer untersuchen, was da los ist. Ob es falsche Erwartungen sind oder ob irgendwas mit der Anlage nicht stimmt.

Auf jeden Fall sollte diese Anlage bei -3 Grad noch 2-2,5 kW an Wärme in den Raum bringen, also in etwa so, wie ein Standard-Heizlüfter. Das kannst du also gut vergleichen. schafft sie das nicht, stimmt mit der Anlage was nicht oder sie muss anders eingestellt werden. Müht sich auch dein Heizlüfter genauso ab, stimmt alles mit der Anlage und deine Erwartungen passen nicht.

Grundsätzlich ist es schon so, dass sich die Luft recht schnell warm anfühlt. Und zwar schon nach 30 Minuten. Aber eher so in Richtung 16-18 Grad bzw. wenn die Anlage so richtig Gas gibt auch 20-22 Grad.

Damit du Klarheit bekommst, solltest du unbedingt mal ein Digitalthermometer mit externem Fühler so installieren, dass du die Ausblastemperatur misst. Also im Luftausblaskanal den Sensor mit Alutape einkleben. Und die Aufnahmeleistung zu sehen, macht auch viel Sinn.

Dein Verbrauch von 4 kWh in 3 Stunden hört sich so an, dass die im oberen Leistungsbereich gelaufen ist.

Mal so als Vergleich: Unser Wohnzimmer hat 16m² und wir haben eine 2,5kW Anlage. Morgens bei -3 Grad ist es auf 11 Grad runter. Wenn die Anlage 1-2 Stunden läuft, fühlen wir uns bereits ganz wohl, wobei wir eher so Temperaturen um 18 Grad gewöhnt sind. Wenn wir Besuch bekommen, empfinden die es noch eher als kühl. Ach ja, die Anlage wird auf 500 Watt Aufnahmeleistung begrenzt, wirft dabei so schätzungsweise 1500-2000 Watt in den Raum. Ähnlich wie ein Heizlüfter.

Problem bleibt natürlich, dass kalte Wände, Fußboden und Inventar dir ein kühles Gefühl geben. Selbst wenn die Luft 22 Grad hat, fühlt es sich noch kühl an. Gerade Fußkälte spürt man stark.

In den nordischen Ländern ist es normal, dass die Leute in ihren Ferienhäusern die Anlagen durchlaufen lassen auf vielleicht 10-15 Grad. Die wollen damit auch verhindern, dass irgendwas einfriert.

Über die App hast du aber die Möglichkeit, die Anlage einfach einen Tag vorher zu starten. Dann sollte es doch funktionieren.

Habe gerade noch mal nachgerechnet. Wenn man in einem Raum mit 22 m² und 2,10 m Deckenhöhe also 46 m³ Volumen, also 58 kg Luftmasse nur die Luftmassen, ohne die Wände öden und Decken um 15° erwärmen will, braucht man circa 1/4 kWh. Wenn keine Wärme in die Wände abfließen würde, wäre der Raum bei einer 2 kW Heizung in 7,5 Minuten auf Zieltemperatur gebracht,

Hallo in dem Bedienteil ist witzigerweise ein Sensor verbaut. Ich meine mal gelesen zuhaben das empfohlen um die Raumtemperatur besser zu messen das Bedienteil zu montieren.

So jetzt kann ich von meiner Perfera 3MXM40 Anlage berichten. Die ist jetzt zum ersten Mal mal 24h durchgelaufen, ohne in den Hochtemperatur Heizmodus zurückzufallen.

Verbrauch in 24h (Messung 0:00-23:59): 6,07kWh
Berechneter Wärmebedarf der beheizten Räume bei -2°C: 1,724kW
(Es war in der Zeit auch kälter als -2°C bis runter -4°C, für die Berechnung des COP habe ich die Temperatur genommen, die an dem Tag überwiegend vorlag)
Das macht in 24h: 41,376kWh
Daraus ergibt sich ein COP von 6,8 (41,376/6,07), das finde ich sensationell.

Meine Comfora hat in der gleichen Zeit gebraucht: 3,922kWh
Berechneter Wärmebedarf des Raumes bei -2°C: 0,525kW
Macht in 24h: 12,6kWh
Daraus ergibt sich ein COP von 3,2 (12,6/3,922), das ist nicht so berauschend, aber immer noch vertretbar.

Unterschiede:

  1. Die Räume der 3MXM40 werden mit 18°C angesteuert, der Comfora Raum mit 20°C
  2. Die 3MXM läuft kontinuierlich durch (taut ca. 1-2 mal am Tag ab) und hat Ausblastemperatur von ca. 22-23°C
  3. Die Comfora taktet mehrmals pro Stunde (taut ca. 5-6mal am Tag ab) und hat dann Ausblastemperatur von 27-28°C
  4. Die Comfora hat die Schaltung für die Leistungsbegrenzung über Bedarfssteuerung leider nicht

Wenn die 3MXM40 in dem Hochtemperatur Modus läuft hat sie ähnliche COP-Werte wie die Comfora.
Ich könnte jetzt eigentlich mit der 3MXM40 zufrieden sein, wenn ich nicht ständig fürchten müsste, dass sie in den Hochtemperatur Modus zurückspringt. {green}:displeased:

Aktivierung des Niedrigtemperatur Modus bei der 3MXM40: (Ich habe die APP nur mit einem Innengerät verbunden)
Alle Innengeräte sind aus.
Bedarfssteuerung in der APP auf aus, der Begrenzungswert für die Bedarfssteuerung zeigt 40% (ist aber nicht aktiv).
App verlassen und Beenden.
Nacheinander einschalten aller drei Innengeräte auf 18°C Heizen, Komfortluftstrom ist aktiviert und dann noch jeweils Econo Taste drücken.
(Wenn alle drei Innengeräte an sind, läuft die Anlage im Hochtemperatur Heizmodus und bleibt da, wenn ich nix mache.)
Die Auswurftemperatur ist hoch.

Jetzt aktiviere ich die APP und gehe auf Bedarfssteuerung.
Bedarfssteuerung aktiviert - springt auf Auto - Dann noch die 40% aktiviert.

Jetzt geht die Leistungsaufnahme der Anlage von über 900W innerhalb von ca. 1min runter auf 250W und pendelt dort zwischen 220W und 260W bei -2°C Außentemperatur.
Die Auswurftemperatur geht runter auf die 22-23°C und bleibt dort und die Anlage läuft super-effizient.
Jetzt hat es ca. 3°C Außentemperatur und die Anlage läuft mit 205W Leistungsaufnahme, mal schauen, wie der COP dann morgen ist.

Wer hat auch ein 3MXM40 Außengerät mit drei Innengeräten und kann das obige nachvollziehen?

Herzliche Grüße

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Wow, das ist ein extrem niedriger Verbrauch für 24 h! Und gleichzeitig leider nicht ganz realistisch, denke ich. Wenn man bei Eurovent nach den 3MXM40 Werten schaut, hat die Anlage bei +2° einen COP von ca. 4,5 und bei -7° einen COP von <3. dazwischen irgendwo sollte der COP bei -2° liegen. Ich kann mir hier nur vorstellen, dass durch thermische Trägheit durch die Wärmekapazität der Wände/des Bodens der COP künstlich hoch gehalten wurde. Ich würde zu bezweifeln wagen, dass die selben Daten bei mehreren Tagen mit -2° raus kommen würden (außer ihr habt, neben anwesenden Menschen, die ca. 100W/Person bringen, noch weitere Wärmequellen?). Falls doch: sehr gut, das grenzt dann aber fast an Zauberei :wink:

Das ist wirklich spannend! Meine Frage ist: bei welcher tatsächlichen Lüfterstufe? Ich bekomme meine 3MXM52 auch unter 500W bei -2° (auch wenn das bei unseren Räumen nicht ausreichen würde, aber das ist ein anderes Thema), allerdings drosseln sich dann (leider automatisch) die umgesetzten Luftmengen. Ich bekomme es leider gar nicht hin, Lüfterstufe 4 oder 5 bei einer Auswurftemperatur von <28 Grad zu erreichen... geht das bei deiner Anlage problemlos?

Könntest Du mal erklären, wie Du den Wärmebedarf auf drei Nachkommastellen genau berechnet hast?

Meine 3MXM40 ist gestern 13,5 Stunden mit zwei aktiven Innengeräten gelaufen. Energieverbrauch war 4,57 kWh. Außentemperatur -0,2 bis +2,8°C. Raumsolltemperatur im Bereich 18 bis 21,5°C. Den tatsächlichen Wärmebedarf des Raums kenne ich nicht.

Leistungsaufnahme hat sich zwischen 400 und 500W bewegt. Lüfter auf "AUTO", Bedarfssteuerung auf "AUTO". Ausreißer nach oben bei der Leistungsaufnahme habe ich nicht, was aber sicher damit zusammenhängt, dass die Klimasolltemperatur immer 2-3K unter der Klimaisttemperatur liegt.

Ui nicht schlecht! Wie hoch soll die Kondensationstemperatur wohl sein bei einer Auswurftemp von 23Grad?

Könnte man eigentlich irgendwas basteln dass alle Innengeräte immer die gleichen Einstellungen haben?

Kommt auf Dein Bastelgeschick an. Die Onecta-App hat in den Raum-Einstellungen einen noch als Beta gekennzeichneten Gruppen-Regler, mit dem man mehrere Inneneinheiten zusammen fassen kann. Gemeinsam zu steuern sind "Ein/Aus", "Betriebsmodus", "Temperatur-Sollwert" und "Ventilatordrehzahl".

Kannst du mit einem Heizlüfter testen. Einfach mal einen Tag auswählen, wo geschätzt die Heizleistung eines Heizlüfters mit dem Wärmebedarf passt. Dann Raum erstmal gut temperieren mit Split-Klima auf z.B. 21 Grad. Und dann Klima aus und nur noch Heizlüfter laufen lassen für mindestens 3-4 Stunden. Wenn es optimal läuft, wird die Temperatur gehalten. Wenn sie absackt oder steigt, dann so lange laufen lassen, bis sich ein gutes Gleichgewicht eingestellt hat.

Wenn du jetzt das Delta Innentemperatur zu Außengemperatur nimmst, kannst du die Watt pro Grad Temperaturdifferenz ausrechnen. Bei unserem Wohnzimmer sind es 63 Watt/Grad. Wenn es draußen also 10 Grad hat und Innen 20 Grad, hat man ein Delta von 10 Grad und einen Wärmebedarf von 63 Watt * 10 = 630 Watt.

Wenn du den Wert einmal halbwegs genau ermittelt hast, kannst du ganz gut COP-Berechnungen oder Tagesarbeitszahlen berechnen.

Damit die Wärmeverteilung beim Heizlüfter gut ist, kannst du die Split-Klima auch im reinen Lüfterbetrieb weiterlaufen lassen.

Hallo,
Am Freitag sind wir auch durch mit der installation meiner 4 Perfera. Wie macht ihr das eigentlich? Alle mit der App verbinden und damit steuern oder mit der Fernbedienung?
Irgendwie hab ich mal rausgelesen das beides nicht gut funktionert oder? Wenn ich mit app einstelle ist es schlecht das mit der Fernbedienung zu ändern und umgekehrt oder?

@mfne89
Die Fernbedienung überschreibt alle Einstellungen von der App!

Evtl. kannst du nur mit der Fernsteuerung Econo einstellen .. diese wird von der App nicht überschrieben!

Im Grunde würde ich empfehlen .. die ersten Einstellungen alle auf AUTO und Econo mittels Fernbedienung zu stellen ..

Danach über die App nur noch die Temperaturen mittels Zeitsteuerung zu machen .. und gucken ob alles zufriedenstellen läuft .. :slight_smile: Das kann man aber in der Regel erst nach ein zwei Tagen wirklich beurteilen .. da sich die Räume erstmal der Soll Temperatur annähern müssen