Danke für das Feedback. Das Bild scheint sich zu schärfen. Auch die Info von @leon596 find ich hilfreich.
Hallo zusammen für was steht econo? Bzw was ist der Unterschied zur Bedarfssteuerung?
Dankeschön schönen Sonntag
Econo begrenzt die Leistung irgendwo bei 50-60%. Ob es noch mehr tut, weiß man nicht so richtig, wobei glaube ich eine gewisse Einigkeit hier im Forum da war, dass es bei Daikin nichts weiter macht, als Leistungsbegrenzung. Bei anderen Herstellern wie MHI ist es anders, da wird z.B. die Hysterese noch hochgesetzt.
Nur um es schon geschrieben zu haben.
Ich habe dieses Problem ebenfalls. Unplausible Taktpausen obwohl Zieltemperatur nicht erreicht.
Das schaut folgendermaßen aus.
Extrem auftreten tut es, wenn das mit niedriger Lufterstufe kombiniert wird
(Soll-Temperatur ist da Faikin-Auto-Mode verwendet wird im Screenshot variabel.)
Das passiert aber auch bei fester Zieltemperatur ohne Faikin!
Wo es bei mir bisher nicht oder nur 1x passiert ist;
Lüfterstufe auf Maximum. Da läuft sie beim Aufheizen halbwegs sauber durch. Heißt sie taktet nicht. Trotzdem schwankt die Leistung teils 2-3x heftig zwischen 2.500 und 500 Watt in Wellen.
Auch sauber durchlaufen tut sie bei 95% Bedarfssteuerung oder Econo.
Aber Bedarfssteuerung/Econo aus und eine niedrigere Lüfterstufe da taktet die Anlage völlig sinnlos trotz nicht erreichter Zieltemperatur und erreicht die Zieltemperatur dadurch erst recht nicht.
Immerhin schonmal interessant, dass ich damit nicht alleine bin.
Mit Faikin kann ich auch die Liquid-Temperatur loggen. Ein fixes Muster (Temperaturen) konnte ich bisher aber nicht feststellen und auch damit nicht reproduzieren.
Meiner Meinung nach muss es da ja Gründe geben.
Da es bei hoher Lüfterstufe zwar keine Taktpause gibt aber heftige Leistungsschwankungen (und in den Momenten bei weniger Lüfterstufe dann eine unsinnige Taktpause folgt) ist für mich naheliegend, dass das eine Schwäche in der Software sein muss. Welcher Art auch immer.
Nachweisen kann ich das nicht (ich werde versuchen noch mehr Daten zu sammeln).
Aber es deutet irgendwie etwas daraufhin.
Ist das der interne Sensor der Anlage, worüber du die Temperaturen loggst?
Was sind das für 2 Tempraturlinien, also orange und blau? AC-Target und AC-Home sagt mir jetzt nicht so richtig was.
Kannst Du die Temperatur der angesagten Luft auslesen? Ich stelle mir das immer so vor, dass da “Kaltluftfetzen” oder Warmluft (Kurzschluss) angesaugt wird.
AC-Target ist die Soll-Temperatur die am Innengerät eingestellt ist.
AC-Home ist die Temperatur die der Temperatursensor des Innengerätes meldet.
(das ist auch der Wert, den man z.b in Onecta sieht)
Generell ist die Heizlogik aller mir bisher bekannten Daikin-Innengeräte (Nepura, alle Perferas und Sarara), dass das Innengerät immer solange heizt, bis die AC-Home-Temperatur (also Innengerät-Temperatur) 4°C über der Soll-Temperatur liegt.
(Wer nur die Onecta-App hat wird das daher kennen, dass die App die Räume immer 2-3°C wärmer anzeigt als sie eigentlich sind)
Heißt Soll 22°C, Innengerät IST 25°C. Innengerät heizt.
Meldet das Innengerät 26°C, dann wird mit Heizen aufgehört.
(Wenn sich die Geräte einschwingen peilen sie normalerweise 2°C Temperaturdelta an zwischen Soll und Ist)
Bei mir ist es hingegen aber so, dass die IST-Temperatur wirklich noch beliebig weit unter dem Soll ist und trotzdem eine Taktpause passiert.
Direkt die angesaugte Luft leider nicht.
Was ich aber sagen kann ist, dass es egal ist wie groß das Delta zwischen der IST und SOLL-Temperatur am Innengerät ist.
Dieses takten passiert, wenn Soll auf 24°C steht und das Innengerät 22°C meldet.
Es passiert aber auch, wenn Soll auf 30°C steht und das Innengerät 22°C meldet.
Siehe anderer Ausschnitt hier:
Bei einem Warmluftkurzschluss würde ich zumindest erwarten, dass es im letzteren Falle wo die Soll-Temperatur nochmal viel weiter über der Ist-Temperatur ist zumindest seltener ist.
Weil man muss dazu in meinem Fall halt auch noch sagen;
ich habe hier einen wirklich nicht gerade kleinen Raum mit einer Menge Luftvolumen.
Der Raum ist 6-6,5m lang, der Lüfter ist so eingestellt, dass es nach etwa 3-3,5 Metern vom Luftstrom auf den Boden trifft.
Ich glaube in meinem Fall ehrlich gesagt wirklich nicht, dass es ein Luftkurzschluss ist.
Ich habs nicht auf den m2 gemessen, aber ich habe 35-40m2 Fläche mit einer Deckenhöhe von 3,5M, das Innengerät bläst auf einer Höhe von 2,2m aus.
Das sind eigentlich perfekte Bedingungen dafür, dass genau das nicht passieren darf und kann.
(Wenn man in einem 10m2-Flur versucht 5 Nebenräume zu heizen könnte ich das ja noch verstehen, in meinem Fall aber offen gesagt nicht)
Für mich gibt es einfach keinen logischen Grund. Außer vielleicht falsch programmierte Schutzparameter die wegen einem unplausiblen Verlauf der Kältemitteltemperatur, zu hohen Temperaturen oder was auch immer sicherheitshalber abschalten.
Weil die Anlage läuft ja wirklich teilweise bei 2.000 Watt hart in einen Cut-Off.
Das ist die einzige Sache, die für mich plausibel als Erklärung wäre.
(Was aber natürlich trotzdem nicht sein dürfte)
Kältemittelstand ist übrigens korrekt und es gibt auch keine Fehlermeldungen.
Edit:
Nur um es sicherheitshalber zu erwähnen, die Kaminlogik ist deaktiviert.
Also es kann auch nicht sein, dass eine zusätzliche Wärmequelle anhand irgendwelcher Temperaturverlaufsparameter erkannt wird und das Innengerät daher pausiert.
Ich beobachte bei unsere Anlage ähnliches. Also ohne Bedarfsteuerung geht die aufgenommene Strom-Leistung in Wellen hoch und runter. Mit aktivierter Bedarfsteuerung zieht die Anlage einen Strich als Graph.
Ich werde mal versuchen eine Erklärung zu finden.
Bisher habe ich aber das Gefühl, je länger die Anlage durchläuft, also 2 oder 3 Tage, desto ruhiger läuft sie.
Ich habe ja noch “billige” recht einfache Toshibas. Die laufen immer ruhig. Also einschalten und nach 20min bleibt die Leistungsaufnahme einigermaßen konstant. Also geht natürlich hoch, wenn es draussen kälter wird etc, aber das sind ja Anstiege über Stunden.
Wenn die Anlage in Wellen läuft hätte ich damit ja ehrlich gesagt ja überhaupt kein Problem.
Solange sie durchläuft sollte das was den COP angeht ja noch halbwegs in Ordnung sein.
Die schwankende Auswurftemperatur würde thermodynamisch vermutlich sogar noch bei der Luftdurchmischung mithelfen. (also wenn man es sich schönreden will)
Aber diese wirklichen Taktpausen sind halt echt echt unnötig.
Weil es ja nicht nur die Effizienz kaputt macht sondern auch dafür sorgt, dass der Raum schlichtweg gar nicht erst warm wird wenn man mehr Heizlast hat.
Ich hab hier halt viel Heizlast und es gibt natürlich wie immer irgendwann den Kompromiss zwischen Temperaturabgabe und Lüfterstufe.
Bei Lüfterstufe 2, 95% Demand-Control ist man noch bei recht “effizienten” 40°C Auswurftemperatur. Das sind etwa 600 Watt elektrisch.
Die Anlage könnte aber mit mehr Leistung laufen auf Lüfterstufe2.
Natürlich ist die Auswurftemperatur dann höher und nicht mehr Effizient.
Das ist mir voll und ganz bewusst.
Trotzdem wäre auch ein COP von 3 immernoch günstiger als Brennholz in den Ofen zu werfen.
Realität ist aber, dass die Anlage wenn man auf Lüfterstufe2 die Bedarfssteuerung auf 100% setzt halt das Regel-Chaos beginnt.
Solange keiner im Raum ist ist das alles kein Problem.
Lüfter auf Auto und das Ding heizt ja weitestgehend super. Auf anderer Lüfterstufe nicht mehr.
Wäre der Bug nicht, dann wäre ich 100% zufrieden.
Weil man hätte sich das dann auch alles super perfekt optimieren können.
Da gibt es mit Faikin ja so viele Möglichkeiten sich wirklich coole Dinge zu bauen mit Home Assistant.
z.b ist es so, dass bei Lüfterstufe 2 statt 4 am Sofa im Wohnzimmer 1°C weniger Temperatur ist.
Bei gleicher Stromaufnahme. Halt einfach weil der Raum groß ist. Wäre ja blöd.
Wenn man mit dem Faikin-Auto-Mode und dynamischer Bedarfssteuerung heizt kann man sich alles so programmieren, dass die Temperatur am Sofa gleich bleibt indem einfach dynamisch der Bedarf angepasst wird anhand eines Bluetooth-Thermometers was einfach am Sofa aufgestellt ist.
Mit passenden Heatover könnte man sogar dafür sorgen, dass die Anlage sich auch bei voller Leistungsfreigabe (100% Demand) sanft einregelt.
Das funktioniert mit der Nepura auch übrigens völlig problemlos solange man 95% Demand nicht überschreitet. Siehe ein Bild von vor ein paar Tagen.
(Aufheizen zu Beginn war mit hoher Lüfterstufe, darum kein Takt)
Aktuell hab ich es so programmiert, dass die Anlage mit Lüfter auf Auto startet.
Und wenn jemand die Lüfterstufe umstellt weil er ins Wohnzimmer geht, dann wird der Demand auf max 95% begrenzt. (oder halt von der Ist-Temperatur am Sofa dynamisch selbstständig eingestellt)
Damit funktioniert es super. Keine unlogischen Pausen, kein Takten. Anlage läuft durch.
Wird bei unter 7°C draußen aber dann nicht mehr reichen damit es im Raum warm wird.
Bzw vielleicht reicht es gerade so doch noch, aber halt mit wahnwitzigem Regelverhalten.
–
Übrigens, was ich auch schon getestet habe bevor da noch die Frage kommt.
Ich hab das Faikin-Modul schon rausgezogen und die Anlage komplett in Werkssetting laufen lassen. 30°C Soll eingestellt. Mit niedrigerer Lüfterstufe kommen ebenfalls die gleichen Heizpausen
Was ich mir vorstellen könnte: Dass der Regler nicht nur dann abschaltet, wenn die Soll-Temperatur erreicht ist, sondern auch dann schon abschaltet, wenn er eine hohe Anstiegsgeschwindigkeit der Ist-Temperatur erkennt. Dieses Verhalten müsste dann weniger werden, wenn man mit der Bedarfssteuerung die Leistung limitiert und damit die Anstiegsgeschwindigkeit sinkt. Genau so hast du es ja auch beschrieben.
In dieser Art verhalten sich viele PID-Regler, um Überschwinger zu vermeiden. Man bremst sozusagen schon vor dem Erreichen einer Soll-Größe ab, gerade bei trägen Systemen, damit es nach dem Abbremsen nicht überschwingt.
Insofern: Das könnte ein gewolltes Verhalten sein, auch wenn es für deine Situation nicht passend ist.
Ich bin erst am “Anfang” damit, aber so hat meine Perfera seit gestern geregelt:
“Out of the box” ohne Faikin, 30° eingestellt und alles auf Auto ohne Bedarfssteuerung.
Ich habe jetzt die Nepura 3 Tage ohne Eingriff durchlaufen lassen.
Wegen der aktuell warmen Temperaturen und weil ich nicht so viel zuhause war, kann ich noch nicht sagen, ob es etwas bewirkt hat.
Stromverbrauch war übrigens überschaubar, vielleicht lasse ich das einfach mal so. Komfortabel ist es natürlich sehr - mal schauen, wie sich das bei tieferen Temperaturen so auswirkt.
Ich hatte bisher (Wochen)tagsüber und nachts die solltemperatur ordentlich abgesenkt bzw. ganz abgeschaltet, weil die Anlage eigentlich immer recht schnell hochgeheizt hat und ich in unserem ungedämmtem Altbsu angenommen hatte, dass durchheizen keine gute Idee ist.
Habe ich es richtig verstanden, dass die Anlage normal durchläuft, wenn man die Bedarfssteuerung auf 95% einstellt? Also auf 95% stellen dann auto oder auf manuell lassen?
Und 95% klingt doch eigentlich ganz gut oder?
Mal abgesehen von dem möglichen Grund für das Verhalten - wäre es nicht sinnvoll, den Temperaturregler den Raum zu verlegen bzw. zu isolieren? Dann wäre ja weder ein Warmluftkurzschluss noch ein zu schneller ist-Temperaturanstieg möglich.
@win Hattest du das nicht mal an einer Anlage gebastelt!?! Ist die Nepura speziell oder wäre das schon mit jedem Gerät möglich?
Grundsätzlich finde ich es verrückt, dass selbst bei den teuren Anlagen - im Jahr 2025 - keine bidirektionalen Funk FB zum Einsatz kommen… Idealerweise direkt Bluetooth, dann könnte man auch direkt Bluetooth Temperaturmesser einbinden. Aber man muss ja nicht alles verstehen…
Die Innentemperatur die das innengerät (bei mit Perfera) misst ist ja wirklich totaler Mist ![]()
Also mit der Realität das das ja im Grunde nichts zu tun.
Es gibt aber von Daikin die verdrahteten Bedienelemente, die ich auch gekauft habe. Ich gehe davon aus, dass diese ebenfalls einen Temperaturmesser eingebaut haben (alles andere wäre auch einfach nur verrückt).
Ich finde dazu aber nicht direkt Informationen, in der Anleitung steht nur:
Ich gehe - da es auch im Zusammenhang mit der Montage genannt wird - davon aus, dass die Funktion vorhanden ist. Ich finde aber nirgendwo eine Einstellung dazu, weder in der Anleitung vom IG noch von der FB.
Weiß jemand mehr dazu?
Ja, so laufen meine MHI-Anlagen und das durch den Umbau jetzt auch sehr gut. Bei Daikin gibt es mitunter Sensoren als SMD-Bauteil auf der LED/IR-Platine rechts vorne am IG. Oder aber auch ein Sensor, der über Kabel angebunden ist. Wie es bei der Nepura ist, weiß ich nicht, müsstest du mal erkunden, also Gehäuse vom IG abbauen und nachschauen. Wenn Kabel, ist der Umbau sehr einfach. Bei SMD sollte man schon gut löten können. Da würde ich aber auch nciht den Originalsensor runterlöten, sondern nur einen Leiterzug durchritzen und einen neuen NTC über Draht anschließen. Kann man dann immer wieder einfach zurückbauen, wenn man die getrennte Leiterbahn wieder brückt. Und man vermurkst nicht den Originalsensor, wenn der einem an der Lötkolbenspitze kleben bleibt und zu stark erhitzt.
Ja, echt unglaublich, wie da die Zeit stehengeblieben ist. Aber bei allen Herstellern.
Merkwürdig auch: Gerade die Chinesen und Japaner sind doch so technikaffin, genau von dort kommen die meisten Anlagen, aber keine Innovation sichtbar.
Hey zusammen,
Habe hier bzgl Lüfter Stufen gelesen.
Welche Einstellungen sind am effizientesten, Auto und niedrig oder?
Dankeschön
Ja, es scheint, als sollte man die Bedarfsteuerung auf 95% oder weniger einstellen, damit die Nepura optimal läuft. Auf manuell. Auto würde ja die Prozentzahl selber bestimmen.
Wir hier im Forum glauben das diese 95% der nominalen Kompressor-Frequenz entspricht, also die Anlage dann max. die Nennleistung bringt.
Die Anlage kann aber z.b. bei 6 Grad mehr als die doppelte Nennleistung bringen.
Wenn knacke kalt ist, besteht das Problem nicht.
Wäre aber eigentlich dennoch super, wenn man die Bedarfssteuerung auch auf Werte zwischen 100% und 200% einstellen könnte.
Kann Faikin das?
Ich finde deine Überlegung ist in der Theorie gar nicht mal blöd.
Ich kann es mir aber trotzdem nicht vorstellen weil die Verhältnismäßigkeit dabei ja einfach nicht passt.
Abschalten tun Daikin-Anlagen wenn die Ist-Temperatur des Innengerätes 4°C Über Soll liegt.
Bei meinem letzten Ausschnitt bin ich 13°C unter der Abschalttemperatur gestartet.
Und lag nach 10min heizen noch immer 9°C unter der Abschalttemperatur.
Das ist ja immernoch unfassbar viel.
Natürlich sind 4°C Temperatursteigerung in den 11 Minuten nicht ganz wenig.
Aber da so ein Aufheizzeitraum ja natürlich immer irgendwann abflacht (selbst wenn man mit gleichbleibend hoher Leistung reinheizen würde) reden wir da ja immernoch von Vollgas heizen für mindestens eine Stunde bis man den da eingestellten Zielwert überhaupt mal erreicht.
Eher sogar noch mehr.
Wenn das tatsächlich Regelungstechnisch so vorgesehen ist um Überschwinger zu vermeiden, dann wäre es tatsächlich einfach nur unglaublich schlecht programmiert weil die Anlage bei der gravierenden Diskrepanz zur Zieltemperatur mehr als eine Stunde lang Zeit hätte mit einer Regelung der Leistung zu reagieren. Und 9°C unter der Abschalttemperatur muss ja wirklich kein Überschwinger verhindert werden.
Und selbst wenn es eine PID-Komponente dabei gäbe, dann würde ich ja erwarten, dass die Anlage nicht in 3 Takten nacheinander den gleichen Fehler ohne ein Stück Leistungsänderung immer wieder aufs Neue macht und den Zielwert gleichbleidend unterschießt.
Und es gibt noch einen zweiten Grund warum ich mir nicht vorstellen kann, dass sowas gewollt ist.
Ich habe hier ja einen großen heizlastintensiven Raum mit wirklich viel Luftvolumen.
Die allermeisten werden die Anlage in einem Raum betreiben der weniger Luftvolumen und noch viel schnellere Temperaturänderungen hat.
Wenn das bei mir schon so schlecht funktioniert, was passiert dann erst in einem normalen 30-35m2-Raum?
Ich meine klar, vielleicht hast du recht und es ist ein Programmierbug bei den PID-Komponenten.
Ich würde vom Bauchgefühl eher sagen, dass das mit falschen Schutzparametern zu tun hat.
Denn wenn ich einen ähnlichen Temperaturanstieg bei hoher Lüfterstufe habe (auch in der Geschwindigkeit), dann passiert die Abschaltung ja nicht. Lediglich ein Regelungsloch.
Aber klar. Egal was es ist. Für mich ist das einfach ein Softwaremangel.
Ich hab hier ja nun echt eine Raumkonstellation, wo das wirklich nicht auftreten darf.
Wenn das bei mir schon passiert, muss das in normal großen Räumen ja absolut komplett katastrophal funktionieren. Aber ich schätze wenn das so wäre, dann hätte man die Beschwerden vermutlich schon deutlich häufiger hier irgendwo gelesen da die Anlage ja durchaus nicht unbeliebt ist.
Jein. Ich würde mir das gedanklich halt korrigieren.
Die Innengeräte erreichen ja schon relativ gut als Raumtemperatur das, was man als Solltemperatur einstellt.
Es sei denn die Raumgröße ist vielleicht groß abseits der Norm oder man arbeitet sehr nah an der unteren Modulationsgrenze.
Stellt man 21°C ein, dann wird der Raum meist auch etwa 21°C haben.
Und darum geht es am Ende ja.
Die Ist-Temperatur wird bei fertig eingeschwungener Regelung dann mit 23°C anzeigen.
Weil die Regelung als Innengeräte-Temperatur immer Soll + 2°C anpeilt.
Das ist generell bei allen Daikin-Anlagen so.
Ich schätze dabei ist dann z.b schlichtweg berücksichtigt, dass rund um das Innengerät die Temperatur zwangsläufig meist ein bisschen höher ist.
Und dabei ist sicher auch berücksichtigt, dass Innengeräte meist etwas höher im Raum hängen.
Das Innengerät wird dann halt den echten Wert messen, der wirklich am Innengerät anliegt.
Aber die Daikin-Regelung scheint das zu berücksichtigen und weiß, dass 23°C am Innengerät nicht 23°C im Raum sind. Aus den von mir genannten Gründen.
Das was angezeigt wird ist im ersten Eindruck Mist, im zweiten Eindruck aber halt das, was am Innengerät wirklcih der Fall ist.
Da das bei der Temperaturregelung berücksichtigt ist stört das natürlich nicht.
Es wäre allerdings sicherlich ein Leichtes das Softwaremäßig schlichtweg zu korrigieren weil es dann die Kunden nicht verwirren würde.
Aber soweit denkt man offensichtlich bei Daikin nicht.
Bei vielen anderen Herstellern ists aber übrigens exakt das gleiche.
Ich würde als Benchmark heranziehen was die Raumtemperatur sagt.
Das was angezeigt ist mag zwar immer falsch sein.
Aber die Raumtemperatur gut treffen tun am Ende tatsächlich alle Daikin-Geräte.
Lediglich in Übergangszeiträumen oder wenn es an die unteren Modulationsgrenze geht neigen alle Anlagen dazu um 1-1,5°C zu überheizen. Ja. Aber das wird vermutlich schlichtweg auch gemacht um Taktvorgänge zu reduzieren.
(Das sieht man auch an den Temperaturwerten. Die Anlage hält dann nicht 2°C über der Soll-Temperatur am Innengerät sondern 3,5°C. Bei 4°C schaltet es ab. In der Onecta-App sieht man es nur in 1°C-Schritten. Bei Faikin in 0,5°C-Schritten weil das Innengerät das tatsächlich nochmal genauer misst als die App es anzeigt)
Vielleicht hilft das ein bisschen beim Verständis was das Innengerät da macht.
Es sieht falsch aus.
Aber die Regelung weiß, dass das was das Innengerät misst nicht die tatsächliche Raumtemperatur ist.
Generell gilt für jede Wärmepumpe. Egal ob Luftwasser oder Luft-Luft (wie Klima)
Je geringer das Temperaturdelta ist (also ganz ganz vereinfacht gesagt die Differenz zwischen der Außentemperatur und der Ausblastemperatur am Innengerät) desto effizienter läuft ein Klimagerät.
Heißt was Effizienz angeht ist immer die maximale Lüfterstufe die das Innengerät zulässt immer am effizientesten und die niedrigste immer am ineffizientesten.
Aber das kollidiert natürlich mit dem Komfort.
a) Weil es schlichtweg laut ist
b) Luftzug kann unangenehm sein
c) häufig lassen die Anlagen keine Lüfterstufe zu wo die Ausblastemperatur unter 30°C fällt. Und das ist auch verständlich. 26°C statt 30°C bringen nur noch wenige zusätzliche Vorteile. Der Komforteffekt von unter 30°C Ausblastemperatur ist aber tatsächlich gleichzeitig deutlich negativ spürbar.
Meist funktioniert die Regelung auf Auto ganz gut.
Ich würde mich da aber auch wirklich nicht verrückt machen.
Ich würde immer die letzten 5% Effizienz ignorieren. Und lieber den Komfort mitnehmen.
Wenn man aber natürlich tagsüber 9h auf Arbeit ist und die Anlage wirklich im Winter sowieso läuft einfach um eine Grundwärme im Haus herzustellen.
Dann ist es natürlich z.b sinnvoll in dem Zeitraum eine hohe Lüfterstufe zu wählen da es da niemanden stört.
Ich habe die Anlagen bei mir alle in Home-Assistant und habe die Lüfterstufen an die Anwesenheit in den Räumen gekoppelt. Ist der Raum mehr als 5min leer, dann stellt sich bei mir der Lüfter selbstständig wieder höher. Aber das ist natürlich Spielerei auf hohem Niveau.
Einfach weil es geht und die Möglichkeiten bei mir sowieso dafür schlichtweg schon vorhanden waren.
Wirklich? Ich meine das hier:
Ich gehe jetzt mal davon aus, dein Sofa steht im selben Raum wie das IG. Was macht es nun also für einen Sinn, wenn das IG 30° anzeigt - obwohl es am Sofa (=dort wo es relevant ist) nur 21° hat? Das ist doch völlig absurd
Was interessiert es mich als Nutzer, welche Temperatur (aufgrund der laufenden Wärmeerzeugung) direkt am IG herrscht - wenn ich eine bestimmte Temperatur dort erreichen möchte, wo ich mich aufhalte???
In der Praxis scheint das ja dennoch - irgendwie - zu funktionieren. Aber es wäre schon schöne, wenn die Werte die das Gerät als Innentemperatur misst und auch anzeigt wenigstens halbwegs realistisch wären. Das sind sie aber meiner Ansicht nach nicht bzw. wohl nur unter bestimmten Bedingungen. Wäre das besser gelöst, würde ja auch die ganzen Diskussionen bzgl. Verlegung von Sensoren kein großes Thema sein - betrifft ja andere z.T. noch mehr (Panasonic VZ usw.)
Ich habe gerade eben mal nachgemessen mit dem IR Messer.
Die Daikin App zeigt 30° Raumtemperatur an, was nicht stimmt. Wenn ich jedoch das Gehäuse messe der Perfera - dann kommt das sehr genau hin mit den 30°. Jetzt könnte man nat. sagen: Ja dann passt es doch - was soll denn das Gerät sonst messen wenn der Sensor IM Gerät ist? Klar, aber es sollte doch klar sein - dass am Ende die Raumtemperatur zählt und nicht die Gerätetemperatur?!? Jetzt werden sich diese beiden Temperaturen - je nach Situation usw. - mehr oder weniger annähern (oder auch nicht). Wenn das der Fall ist, dann ist die Abweichung nicht so groß. Wenn nicht, dann sind es “Mondwerte” ![]()
Als Vergleich:
Meine Heizkörperthermostate befinden sich auch “an der Wärmequelle” also am Heizkörper. Aber auch wenn die Heizkörper laufen, dann zeigen die keine “Mondwerte” an für die Raumtemperatur - sonder sehr genau. Natürlich hat man auch hier die Situation, dass es bei laufendem HK in dessen Umfeld wärmer ist - als im restlichen Raum. Aber da sprechen wir nicht von so extremen Unterschieden wie hier.
Die 22,5° die hier angezeigt werden kommen der Realität sehr nahe, das Gehäuse habe ich mit 23-23,5° gemessen und der (kalte) HK selber mit 22. Also soweit plausibel.
Die Hersteller bauen halt offensichtlich die Sensoren einfach dort hin, wo es am billigsten ist in der Produktion. Und das ist halt i.d.R. direkt auf der Platine oder in unmittelbarer Nähe. Eine Verbesserung wäre dann - trotz Montage im IG - gar nicht so einfach, weshalb es wohl auch keiner macht.
Diese (offenbar leider völlig halbgaren) Lösungen wie “i-feel” wo in der FB gemessen wird scheinen in der Praxis wohl leider nicht viel wert zu sein, alleine, dass auch hier offenbar keine Funk-FB zum Einsatz kommt ist ja schon völlig absurd… Und wenn sich das auch noch regelmäßig selber abschaltet, dann
Man stelle sich das vor: Eine Fernbedienung die Tempertur übertragen soll als IR und mit ständiger Abschaltung…
Ja, was aber dennoch sinnfrei ist.
Da bin ich anderer Ansicht. Wenn ich auf die App sehe und es mir 30° Innentemperatur anzeigt - obwohl es zb. 23° sind - dann ist das völliger Pfusch…
Oder noch besser eine Lösung anbieten die reale Werte liefert und keine Phantasiewerte.
Das kann aber auch nur “raten”. Eine reale Messgröße wäre ja wichtig für eine gute Regelung.
Deshalb auch mein Ansatz mit den Kabelfernbedienungen von Daikin - die scheinen einen Sensor zu haben. Das wäre die Lösung - aber ich finde nix dazu….
Woher hast du die “halbgaren” Informationen, bzw. welcher hersteller setzt das so mangelhaft um?
Ich kann nur für meine Vivax/Midea sprechen und da ist “i-feel” kaum perfekter umzusetzen.
Obwohl es sich um ein IR-Signal handeln soll, kann die FB nahezu frei im Raum platziert werden. Auch schaltet es sich nicht selbstständig ab, da das Innengerät immer bereit ist mit externen Werten zu arbeiten sobald es welche empfängt. Ist die Fernbedienung einmal auf i-feel gestellt, so bleibt dies auch bestehen, solang bis es manuell wieder deaktiviert wird.
Der einzige kleine Kritikpunkt ist die Batterielebensdauer, nach 3-4 Monaten ist die Batterie der Fernbedienung leer. Allerdings mit Standardbatterien und ich denke mit guten LiIo Batterien wird man locker über die Heizsaison kommen.
Ich habe allerdings eine andere Lösung gefunden für mich. Am HomeAssistant hängt ein IR-Modul, dieses hat einmal den relevanten Temperaturbereich 18-27°C von der Fernbedienung gelernt und sendet nun automatisch die Raumtemperatur per IR an die Anlage. So kann die Fernbedienung Aus bleiben und es wird kein Akku mehr verschwendet.






