Die Pressemitteilung ist diesbezüglich falsch.
Ich selber habe die Daikin Caldo II 40er (FTXTM40R/RXTM40R). Diese hat den freihängenden Wärmetauscher.
Meine Mutter hat im August 2024 die Nepura Perfera 30er (FTXTM30S/RXTM30A) installiert bekommen.
Meine Mutter wohnt im Haus nebenan, ich bin fast täglich dort und kann daher die Performance der Anlage einschätzen.
Das Nepura Aussengerät hat eine Bodenwanne, die vollständig unter dem Wärmetauscher ist, also kein Wasser fließt ab, ohne über die Bodenwanne zu fließen.
Auf die Frage, welches Konzept besser ist, gibt es nur eine Antwort: “das kommt drauf an.” die Diskussionen ist aber müßig, da man ja keine Wahl hat.
Meine Erfahrung mit LLWP ist die: die Auslegung der erforderlichen Leistung und Platzierung des Innengeräts ist das A und O. Nicht die Nachkommastelle des SCOP-Wertes.
Wenn die Heiz-Leistung der “normalen” 35er Perfera nicht ausreicht und zwei Innengeräte nicht in Frage kommen, würde ich die Nepura wählen, nicht eine 42er oder 50er normale Perfera. Diese Geräte haben bei niedrigen Temperaturen eine stark fallende Leistung. Die bringen viel Leistung bei “warmen” Temperaturen. Das macht in Ländern Sinn, wo es z.b. nicht kälter als +10 Grad wird.
Die Nepura Perfera ist sehr gut. Zuvor hat meine Mutter mit einer Panasonic 9000 BTU LLWP ihr Haus geheizt. Diese war nach 14 Jahre etwas altersschwach und ab -5 Grad hat man gemerkt, dass die Pana es nicht mehr gepackt hat und dass man mit direkstrom-Heizung zuheizen musste. Der Stromverbrauch damit überproportional hoch geht. Sie ist 80 Jahre will es warm haben. Solltemperatur steht im Winter auf 24 Grad.
Mit der Nepura ist es fast nie notwendig mit Direkstrom-Heizung zuzuheizen. Und dann auch nur im Schlafzimmer.
Insgesamt ist der Wohlfühlfaktor hoch und der Verbrauch runter.
P.S. im Badezimmer hat sie elektrische Fußbodenheizung. Die macht sie im kernwinter an. Muss mal Fragen ab wann.