Daikin Nepura Erfahrungen Sammelthread

10 Beiträge wurden in ein neues Thema verschoben: Nepura Beschaffungsprobleme

Irgendwie scheine ich mit der Nepura nicht unbedingt den besten Lauf zu haben.

Wäre mal lieb wenn ihr mal berichten könntet wie sich bei Euch die Ausblastemperatur beim Kühlen bei wenig Last verhält? Oder die Liquid-Temperatur.

Wen die Anlage lastarm mit 200 Watt läuft liegt die Ausblastemperatur nur 4-5°C unter der Raumtemperatur. Wenn die Last aber kurzzeitig mal auf 400 Watt steigt sinkt die Ausblastemperatur nicht um Faktor2 sondern mindestens um Faktor3 bei gleicher Lüfterstufe.

Hier schön zu sehen. Bei 200 Watt kommt die Liquid-Temperatur kaum unter 25°C.
In den Latspitzen geht es aber teils sofort runter bis 10°C.

Die kleinen 2KW-Perfera schaffen bei 130 Watt mehr Liquid-Temperatur-Delta zum Raum als die 4KW Nepura bei 200 Watt bei einer Lüfterstufe die laut Datenblatt je ungefähr ähnlichen Luftdurchsätzen entspricht.

Ist der Kompressor in dem Bereich vielleicht einfach nur sehr ineffzient?
Oder deutet das wieder auf ein Problem hin?

Alle Perferas verhalten sich hingegen ähnlich und auch die 2er Multi schafft bei wenig Last deutlich mehr Delta. Und die Verhalten sich auch nicht so unproportional. Da ist ne Lastdoppelung ungefähr näherungsweise auch eine Doppelung des Deltas.
Und nicht Faktor3 oder gar mehr.

Vielleicht kann ja mal jeder berichten.
Die Anlagen haben hier alle ungefähr 10 Meter Höhenunterschied zum AG und 10-15m Leitungslänge. Denke aber nicht, dass das ein Faktor ist.

Einfach 2-3 Erfahrungen wären interessant.
Wenns normal ist wärs mir egal, dann ist es halt so.
Finde es nur auffalllend weil das verglichen mit den anderen Anlagen irgendwie aus der Reihe tanzt.

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Hallo,

ich habe die Kombination von RXTM40A und FTXTM40S seit 2 Winter im Einsatz. Nach der letzten Heizperiode wollte ich gestern wieder kühlen, aber nach ein paar Minuten tropfte es an mehreren Stellen aus der Inneneinheit. Erst dachte ich der Ablauf sei verstopft aber da war alles frei und nach ein bisschen suchen sind mir Risse an mehreren Stellen im Gehäuse aufgefallen. Ich habe auch ein paar Bilder angehangen, es sind 3 Risse unten im Luftauslass.

Das Innengerät war einfach an der Wand und es ist nichts dagegen gestoßen oder ähnliches, hatte jemand von euch auch schonmal solche Risse? Ich hoffe jetzt, dass Daikin das unter Garantie repariert, aber ich denke bei Rissen wird die Garantie abgelehnt werden. Kennt jemand einen Shop um Ersatzteile für das Innengerät zu bestellen oder muss ich in den sauren Apfel beißen und ein komplett neues Innengerät kaufen?

Selbst montiert oder durch Fachbetrieb machen lassen?

Sieht echt übel aus. Mir unverständlich, wie sowas passieren kann.

Was aber gut funktionieren sollte: Gehäuse ist aus ABS, was sich sehr gut kleben lässt. Am besten von der Rückseite glasfaserverstärkt mit Epoxy. Schmale Risse mit <0,2mm Spaltbreite kann man auch mit Sekundenkleber verkleben. Trotzdem sollte man dann noch zusätzlich mit Glasfaser und Epoxy zusätzlich verstärken von der nicht sichtbaren Rückseite. Oberflächen, die man verkleben will, immer gut entfetten und anschleifen mit Korn 120-240.

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Danke für den Tipp, hab jetzt alles mit 2K Kleber wieder dicht bekommen, mal schauen wie lange es hält. Es waren insgesamt 7 Risse im Gehäuse, die 3 großen, die ich fotografiert habe, und noch 4 weitere kleine Haarrisse.

Es ist mir weiterhin ein Rätsel wie das passieren konnte. Die Risse waren zufällig über die gesamte Länge vom Gerät verteilt mitten in der Fläche und gingen immer in dieselbe Richtung, von hinten nach vorne. Ich hatte den ganzen Winter das horizontale Schwingen aktiviert und die Klimaanlage lief 24/7 durch, vielleicht hat durch die wärme und ständige hin und her Finnen eine Material Ermüdung zu den Rissen geführt, aber das dürfte ja eigentlich nicht passieren.

Eine Garantie wurde bisher abgelehnt, Daikin hat nur angeboten auf meine eigenen Kosten alles von dem Techniker prüfen zu lassen. Auf eine Antwort vom Händler der Klimaanlage warte ich noch.

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Könnten vielleicht bestimmte Reinigungsmittel den Kunststoff spröde gemacht haben?

Ich habe bisher die Klimaanlage mit dem Errecom Clima-Net Reininger von Amazon gereinigt und desinfiziert. Letzten Sommer habe ich es zwei Mal gemacht, im Winter habe ich immer nur die Filter ausgeblasen, ohne den Reininger zu verwenden. Soll wohl sicher für die Verwendung mit allen Metallen und Kunststoffen sein, aber wer weiß ob dies tatsächlich der Fall ist. Hat jemand schon mal mit diesem Reiniger gearbeitet?

Hab mit dem Reiniger schon gearbeitet, gab keine Auffälligkeiten. Könnte man aber nochmal intensiver testen. Kanns mir aber nicht vorstellen.

ABS neigt nicht zu Versprödung durch Reiniger. In der Regel ist es Plexiglas, was durch alkoholische Reiniger vesprödet. Und es sind in der Regel Lösemittel, die zu Vesprödung führen. Ist in dem Errecom m.W. nicht drin.

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Hast Du seit Deinem Post noch neue Erkenntnisse zu diesem Phänomen gesammelt oder vielleicht sogar eine Lösung/Workaround gefunden? Ich trage mich mit dem Gedanken, im EG meines Hauses eine Cold Region-Monosplit - möglicherweise die Nepura - installieren zu lassen. Würdest Du sie noch mal kaufen?

Viele Grüße
Patrick

Kältemittelmangel habe ich nicht.
Bei mir läuft sie beim Kühlen definitiv bei wenig Last deutlich ineffizienter als andere Anlagen.
Warum das so ist weiß ich nicht. Vielleicht spielt es bei mir auch eine Rolle, dass ich mich eher etwas am oberen Ende der Leitungslänge und auch der Höhendifferenz bewege, die Wärmetauscherfläche natürlich dazu auch sehr groß ist und der Raum halt ein Kühlziel hat was dazu führt, dass die sehr oft auf Mindestmodulation läuft und auch auf Mindestmodulation startet.

Rein in Stromverbrauch gesehen ist die Effizienz beim Kühlen aber fast egal weil hier generell nicht viel Strom zum kühlen draufgegangen ist. Das geht in den Gesamtkosten komplett unter.

Würde sie aber wieder kaufen weil der Raum braucht im Winter entsprechende Heizleistung die eine normale Perfera nicht schafft und 2 Innengeräte waren wegen dem Raumdesign keine Option.

Generell würde ich die Nepura vor allem wählen wenn man die Heizleistung wirklich auch benötigt.
Dafür ist das Ding in meinen Augen auch da :grinning_face:

Nicht zuletzt auch wegen dem nicht gerade kleinen Preisunterschied zu den normalen Perferas die es häufig recht günstig aus Italien zu beziehen gibt.

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Hallo Leon596,
dein Bericht ist für mich sehr interessant, weil ich ebenfalls überlege, mein Erdgeschoss hauptsächlich mit Luft-Luft-Wärmepumpen zu beheizen. Meine Raumhöhe beträgt 3,42 m, also fast genau wie bei dir mit 3,50 m. Es handelt sich um einen Altbau mit einem großen, weitgehend offenen EG-Bereich.

Dazu hätte ich ein paar Fragen:

  1. Welche genaue Daikin-Nepura hast du (Modell/Leistung)?
  2. Wie groß ist die Fläche, die dieses eine Innengerät tatsächlich beheizt, und sind angrenzende Räume offen miteinander verbunden?
  3. Wie gut funktioniert die Wärmeverteilung bei 3,50 m Deckenhöhe? Merkst du einen deutlichen Temperaturunterschied zwischen Fuß-/Sofahöhe und unter der Decke?
  4. Bekommst du den Aufenthaltsbereich auch bei 0, −5 und etwa −10 °C Außentemperatur problemlos auf ca. 20–22 °C?
  5. Wie hoch stellst du die Solltemperatur am Gerät ein, um tatsächlich beispielsweise 21 °C im Raum zu erreichen?
  6. Mit welcher Lüfterstufe heizt du normalerweise und wohin richtest du die Lamellen – eher waagerecht oder deutlich nach unten?
  7. Hast du wegen der hohen Decke einen Deckenventilator oder eine andere Luftumwälzung, oder funktioniert es auch ohne?
  8. Wie häufig taut die Nepura bei kaltem/feuchtem Winterwetter ab, und merkst du diese Abtauphasen im Raum?
  9. Hast du Verbrauchswerte für einen kalten Wintertag oder vielleicht sogar für einen ganzen Monat?
  10. Würdest du bei einem großen offenen Bereich mit hoher Decke heute wieder ein großes Innengerät nehmen oder lieber mehrere kleinere Geräte verteilen?

Vielen lieben Dank,

Robin

@Bauernhaus

Ich bin gerade bis Sonntag noch im Urlaub.

Erinnere mich anfang nächster Woche bitte nochmal daran falls ich vergesse was zu schreiben.

Ist am Handy zu umständlich

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  1. 4KW

  2. grob 40m2 aber 3.5m Deckenhöhe sehr schlecht isoliert mit dachschrägen (standart 70er jahre). Sehr schlecht heißt, dass die Temperatur von Abends 24 Uhr bis morgens 10 Uhr ungeheizt teilweise um über 10°C absackt im Winter.

  3. mit ausreichender lüfterstufe funktioniert das gut, deutlich besser als mit normalen heizkörpern. es kommt aber auch auf montagehöhe des innengerätes an und lüfterstufe. unseres hängt auf ca 2.40m höhe. wenn man "komfortabel" bei niedriger lüfterstufe heizen will, die lüfterstufe aber so niedrig ist, dass das innengerät die luft mit 50°C ausspuckt dann steig die warme luft nach oben bevor sie auf den boden trifft. durchmischung wird dann schlecht und der wirkungsgrad auch.

  4. das ist immer eine frage der dimensionierung des gerätes. in meinem fall schaffe ich es bis -10°C ungefähr, allerdings mit deutlichen komforteinbußen (lüfterstufe)

  5. kann ich nicht pauschal sagen da ich eine automation mit faikin esp32-modulen mqqt und home assistant gebaut habe wo die solltemperatur am innengerät dynamisch anhand der tatsächlcih erreichten temperatur im sitzbereich aktiv angepasst wird. was bei unserem raum auf jeden fall so ist ist, dass bei niedrigen außentemperaturen für die gleiche temperatur am sitzbereich definitiv eine andere solltemperatur gebraucht wird als bei höheren außentemperaturen. es gibt aber auch eine interne kompensation fürs heizen die man einstellen kann über die fernbedienung für solche fälle.

  6. am häufigstem dürfte lüfterstufe 2/5 und 3/5 sein, zu bedenken ist, dass das schlicht und ergreifend lüftergeräusche macht. besonders leise ist 3/5 nicht. lamellen sind so gerichtet, dass die luft nach 40-50% der raumlänge auf den boden trifft um eine automatische zirkulation der luft zu erreichen. lamellen waagerecht ist ein perfekter weg für luftschichtung. sollte man bei heizen auf gar keinen fall machen egal welcher raum
    Welche Lüfterstufe du bei dir brauchst kommt am Ende halt darauf an wie viel Wärme der Raum benötigt. Mit 50°C Ausblastemperatur kann man zwar arbeiten. Ist aber ineffizienter und die Luftdurchmischung des Raumes wird schlecht.
    Ich versuche unter 42-43°C zu bleiben. Da Home-Assistant arbeite ich auch mit Anwesenheit. Wenn niemand im Raum ist wird die maximale Lüfterstufe über Home-Assistant gesetzt. (via MQQT über Faikout ESP32-Modul)

  7. hab ich, der bringt aber für uns nix, nutz ich darum nicht. der war aber eh schon vorher da

  8. pro produzierte kwh wärme taut die anlage seltener als normale perferas ab, bei viel last können die abtauvorgänge trotzdem häufig sein. abtauphasen hört man natürlich bei jedem kllimageräte. ich merke sie auch deutlich am temperaturabfall weil der raum halt so schlecht isoliert ist. in einem gut isolierten bereich wird man das weniger merken

  9. kann man pauschal nicht sagen, kommt immer auf die bedingungen an, das macht keinen sinn das untereinander zu vergleichen da es immer auf den tatsächlichen raum und den heizbedarf des raumes ankommt. ich habe aufs jahr einen cop von glaube ich 3.6 erreicht weil die anlage tendentiell immer mit relativ viel last in relation zur lüfterstufe lief damit man nicht komplett im orkan sitzt. mehr lüfterstufe bei einer anlage die tendentiell bei viel last läuft ergibt natürlich verbesserungen des cop

  10. ich würde immer lieber mehr innengeräte nehmen weil man für das geld einer 4kw nepura auch 2x 2/2.5/3.5kw perferas bekommt. ich konnte nur 1 IG nehmen weil ich 2 Seiten dachschräge, eine Seite fensterfront habe und sich demzufolge nur eine Wand wirklich für ein kllimagerät angeboten hat

Was du am Ende halt machen musst ist eine Heizlastberechnung und anhand dessen die Geräte wählen.