Nepura Beschaffungsprobleme

Hat jemand eine Empfehlung wo man die Nepura als Privater kaufen kann? In deutschen Shops scheint es derzeit unmöglich.

Das würde mich auch sehr interessieren. Sieht sehr stark danach aus, dass die Deutschen Shop nur gegen Nachweis versenden.

Kann man wohl vergessen leider. Zum Heizen geeignete Klimaananlagen finde ich nur bei deutschen Shop, die mir das Ding nicht verkaufen. So stirbt der Traum vom klimafreundlichen Heizen für mich. Klimatechniker werde ich sicher nicht beauftragen, evtl. lasse ich einfach die Ölheizung nochmal auf Vordermann bringen.

Ich bin sicher, auch außerhalb Deutschlands wird mit Klimaanlagen geheizt. Auch in kälteren Ländern.

Klingt als würdest Du die Ölheizung nicht selbst auf Vordermann bringen, sondern jemanden beauftragen. Frage den doch mal, welche Klimafreundlichen Heizmethoden er Dir anbieten kann. Wenn Klimatechniker für Dich nicht in Frage kommen, dann geht ja vielleicht eine klassische Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Verkaufen die dann an mich? Für konkrete Tipps wäre ich sehr dankbar. Noch habe ich nicht zu 100% aufgegeben, obwohl ich mir schon viele Absagen geholt habe.

Ich habe mich schon informiert. Ich habe Vorlauftemperatur über 60 Grad und selbst da wird die Bude nicht wirklich warm sonder nur aktzeptabel. Das ist ein Altbau mit Zimmern die Nord/West/Süd Außenwände haben. Die Ölheizung würde ein Vewandter Heizungsbauer machen. Das ist von den Kosten erstmal unschlagbar. Die Folgenkosten für Öl sind natürlich dann enorm. Aber die Angebote von den Klimatechnikern waren einfach nicht akzeptabel. Noch dazu traue ich mir selber einbauen absolut zu. Die Gesetze in Deutschland sind einfach frustierend.

Muss doch nicht unbedingt eine Nepura sein. Die Daikin ATXM zum Beispiel ist eine sehr gute Anlage für den Heizbetrieb, noch dazu deutlich günstiger, als die Nepura.

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Ich denke sogar, die ATXM zum „Dagi Preis“ wird in 90-99% die bessere Wahl sein :wink:

Damit sich der „Nepura Aufpreis“ lohnt, müssen die Bedimgungen schon genau passen…

Ich habe die ATXM auch im seit fast 2 J. im Einsatz und bin sehr zufrieden damit, sie ist vor allem schön leise :slight_smile:

Warum nicht?

Also die Ölheizung “lässt” du auf Vordermann bringen, aber ein Klimatechniker ist dann auf einmal ein NoGo?

Hat mehrere Gründe. Einer der Gründe ist, dass ich das nicht nur für mein Haus, sondern auch für das meiner Eltern und evtl. Schwiegereltern durchziehen würde. Da können wir sehr viel Geld sparen.

Vielen Dank für den konkreten Vorschlag. Bei mir sollen die Klimanalgen die Hauptheizung bilden und nicht nur zuheizen. Daher wollte ich die Reserven einer ColdRegion/Nepura. Wenn es pro Winter ein/zwei neblige Nächte mit -15 Grad gäbe und dann der Wärmetauscher einfriert und dann das Haus auskühlt wäre schon unschön und da die Sicherheit zu haben, wäre mir die 1700 Aufpreis absolut wert. Ich habe keine Erfahrungen mit dem Heizen mit Klimaanlagen, aber die wiederholten Abtauvorgänge bei Minusgraden, stell ich mir auch nicht so komfortabel vor. Ich bin da momentan ein bisschen auf der Schiene, wenn dann gleich richtig.

Achja, leider hat das ganze jetzt nichts mehr mit dem Threadthema zu tun und wir müllen jetzt einen eigentlich guten Nepura Erfahrungsthread zu. Das tut mir Leid. @win vielleicht machen wir ein eigenes kleines Thema oder man verschiebt es zu einem der Beratungsthreads.

Generell ist eine Nepura schon eine feine Sache. Die hat auch bei sehr niedrigen Temperaturen noch viel Leistung und sie hat eine Wannenheizung.

Wenn nicht zu bekommen, ist die ATXM aber auch eine sehr brauchbare Lösung. Von der Leistung her musst du dann einfach ein paar mehr Anlagen vorsehen. Und was die Sicherheit angeht, dass die Bodenwanne nicht zufriert: Viele haben gar kein Problem damit. Aber wenn man das weiter absichern will, könnte man auch selbst eine Wannenheizung einbauen.

Was du machen kannst, wenns eine Nepura sein soll: Such dir über Kleinanzeigen jemanden, der die reine Inbetriebnahme für dich macht. So sparst du auch schon eine Menge. Der unterschreibt das Formular, womit du dann auch selbst die Anlagen günstig im Internet kaufen kannst.

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Nochwas: Viele haben ein Formular, wo du selbst den Betrieb einträgst, mit dem du es vor hast. Mehr nicht. Du bist frei darin, es später auch mit jedem anderen Betrieb umzusetzen, da fragt dann keiner mehr nach. Der Lieferant braucht das Formular nur zum abheften, um seine Pflicht zu erfüllen.

Formularbeispiel:

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Ja das kenne ich zur genüge. War mir bisher zu heiß, weil ich dachte die rufen da bestimmt an und fragen nach Bestätigung :grinning_face:

Die Verkäufer sind da eigentlich Null dran interessiert, die müssen lediglich eine Pflicht erfüllen: Erfassen, abheften und 5 Jahre aufheben, falls mal eine Behörde nachfragt. Die werden keine Minute mehr da rein investieren, als unbedingt nötig. Und es spricht doch auch gar nichts dagegen, dass du einfach einen Betrieb einträgst, mit dem du es dir vorstellen kannst, ohne da jetzt schon konkret einen Auftrag erteilt zu haben.

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Vom Prinzip her gesehen wird es weniger Vereisung am Aussengerät, wenn man, bzw die Anlage weniger Leistung im Verhältnis zur Verdampferfläche abnimmt.

Grundsätzlich wären daher zwei All Seasons FTXM-A (und baugleich) einer Nepura überlegen. Auch der Komfort wäre besser, da vermutlich nie beide gleichzeitig abtauen.

Was konkret die Abtauregelung etc angeht, muss man natürlich auch bedenken.

Zwei Nepuras sind natürlich zwei FTXM-A überlegen.

Ich habe in der Küche eine recht einfache 2kW Toshiba als Komfortunterstützung laufen. Habe nochmal die Leistung begrenzt. An der Anlage kommt es im Vergleich zu meiner Hauptheizung Daikin ColdRegion (Vorgänger zur Nepura) nahezu nie zu Vereisung und Abtauvorgängen. Auch bei Plusgraden sammelt sich kaum Kondenswasser in der Maurarbalje unter dem Aussengerät.

Lange Rede kurzer Sinn: Vereisung und Abtauvorgänge ist abhängig von der abgenommenen Leistung im Verhältnis zur Verdampferfläche.

Bei der Nepura kommt viel Leistung aus dem Kompressor.

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Ich hatte mir diese Frage selber sehr intensiv gestellt: 1. Welcher Hersteller 2. Welche Anlage??? Zuerst dachte ich mir ebenso: Wenn schon, dann direkt was “ordentliches” also Nepura. Letztlich war für mich ausschlaggebend, dass alleine das Gerät Nepura vs. italo perfera all seson mindestens doppelt so teuer ist. Dazu kommt dann (ggfs.) wie du schreibst noch eine Montage vom Fachbetrieb. Dann also ggfs. sogar 3-4x so teuer wie das reine material aus it.

Das ist im Grunde völlig unrealistisch. WENN zb. die Tauwanne von so einer Anlage einfriert, dann ist das i.d.R. ein “längerer Prozess” und passiert nicht mal eben über Nacht. Wie @win schreibt passiert es meistens gar nicht. Es kommt hier auf extrem viele Faktoren an, zb. ist bei mir (leider) gerade die eine Anlage die im 2. Stock an der Fassade hängt hier offenbar eher gefährdet, womöglich weil die zwar unter Dach ist, aber sonst nicht vor Wind usw. geschützt.

Die “Tauwannenheizung” kann man grundsätzlich recht einfach “nachrüsten” - siehe: Ideensammlung Luft Wärmepumpen (LLWP,LWWP): Abtauwanne beheizen um Vereisung zu verhindern

Es geht dann real eher darum, ob man sich damit “zufriedengibt” die einfach dauerhaft laufen zu lassen (auch wenn weitgehend unnötig), also zb. stur nach Aussentemperatur. Wenn man das tut, reicht eine billige Rohrbegleitheizung aus. Wenn man aber nur nach Bedarf - wenn die Wanne schon vereist ist - heizen wollen würde, dann macht es die Sache kompliziert(er) und eine Lösung ist aufwändiger. Aber auch die originalen Heizungen wie bei der Nepura würden so nicht funktionieren.

Fazit:

Es ist FÜR MICH ein Trugschluss, dass man Preis / Leistung in dieser Hinsicht mit einer Nepura besser beraten ist. Viel mehr scheint mir bzgl. “Sicherheit” wie du schreibst Redundanz besser geeignet, denn wenn man für das Geld einer Nepura min. 2 (oder mehr) der Perfera All Seson installieren kann, dann sehe ich hier 2 (oder mehr) Stück der Perfera immer vorne im Vergleich zu einer Nepura. Denn auch die kann ausfallen (aus verschiedenen Gründen) und da ist man mit mehreren, voneinander unabhängigen Anlagen einfach im Vorteil.

Aber unabhängig davon:

Gerade dann, ist man besser “bedient”, wenn man die Räume möglichst einzeln mit Innengeräten versorgt. Es geht ja nicht nur um die reine Funktion und Erzeugung der benötigten Wärmemenge, sondern auch und insbesondere um die Verteilung und Steuerung. Was nützt es, wenn man dann zb. einen Raum in dem das Nepura IG hängt (ggfs. unnötig und unangenehm) “überheizen” muss, damit zb. ein angrenzender Raum (oder gar Räume???) genug Wäre abbekommt? Außerdem darf man nicht vergessen: Auch das Nepura IG wird laut, wenn es viel leisten muss. Und auch hier geht die Effizienz dann bei sehr hoher Leistungsabforderung zurück.

Idealer sind in dem Zusammenhang dann eher mehrere Geräte, die man gezielt einzeln optimal steuern kann und die dann auch immer in einem sehr effizienten Bereich laufen können. Die Redundanz gibt es dann als Pluspunkt noch dazu.

Grundsätzlich: Die Sache ist dann in der Praxis doch sehr viel komplexer, als zb. einen Heizlüfter hinstellen und einstecken / anschalten. Es gibt hier wirklich viele Dinge zu beachten, um dann in der Praxis nicht genervt zu sein weil das Ergebnis nicht wie erwünscht ist.

Eine Sache mehr, die für mehrere Geräte spricht. Die Nepura muss ja auch abtauen, was dann aber vergleichsweise ggfs. sogar öfter der Fall sein wird, wenn die als “Alleinheizung” entsprechend mehr leisten muss. Je mehr die leistet, je öfter wird die tendenziell abtauen. Nur fällt das dann eben negativer auf, als wenn mehrere Geräte versetzt abtauen und dann eben auch tendenziell seltener weil weniger ausgelastet. Es gibt zb. von Panasonic Anlagen mit “Heat Charge”, die können während dem Abtauvorgang weiterheizen. Sind aber eher “Exoten”.

Das würde dann aber ggfs. bedeuten: Nepura, aber dennoch nicht “sparen” an der Zahl der Geräte. Dagegen spricht dann aber:

Also wenn Geld keine Rolle spielt, dann besser Nepura. Aber wenn nicht…

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Da haben sich unsere Antworten überschnitten…:see_no_evil_monkey:

Volle Zustimmung :wink:

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Genau so habe ich es auch gemacht.
Und es hieß auch wortwörtlich am Telefon mehr oder weniger, dass es egal ist was da steht.
Ist natürlich nicht ganz sauber und sollte man vielleicht nicht empfehlen in nem Forum.

Aber Theorie/Praxis, da kann ja jeder aus eigener Verantwortung was draus machen :slight_smile:

Jetzt sind die Threads natürlich etwas vermixt, aber dazu trotzdem 1-2 Worte

Was dir Sicherheit gibt ist eine vernünftige Heizlastberechnung.
Ich würde die Nepura nur in Räumen nehmen wo man diese Heizlast wirklich benötigt aber nicht mehr Innengeräte verbauen kann.

Außnahme; du wohnst vielleicht ganz oben im Harz oder Schwarzwald.
Das hab ich vielleicht überlesen.

Weil eines muss einem auch klar sein.
Wenn die Anlage die Heizlast die sie hat wirklich auch benötigt und abrufen muss liegt auch entsprechend so viel Luftdurchsatz an, dass es in dem Raum nicht mehr besonders komfortabel ist.

Meist baut man die Anlage daher in großen Räumen ein und ich gebe zu bedenken, dass 2x Single Split in einem großen Raum statt 1x ne Nepura was die Kosten angeht zwar nicht mehr günstiger sein mag.... aber vom Komfort auf jeden Fall besser.
a) was Geräuschkulisse angeht und b) was Wärmeverteilung angeht.

Und die normalen Perferas die ungefähr die Hälfte kosten frieren dir zumindest als Single Split nicht so schnell ein. Sofern du nicht weit oben im Harz wohnst muss man sich da glaube ich nicht unbedingt Sorgen machen.

Die 2er/3er Multisplits haben hingegen hier und da Probleme!

Heizlastberechnung würde ich anhand der NAT deines Standortes machen.

Und gemäß dem absoluten Worst-Worst-Worst-Case dass dir der Wärmetauscher außen einfriert. Dann ist es auch nicht so, dass der Wärmetauscher als ganzes einfriert.
Wenn, dann friert es von der Bodenwanne nach oben und es bildet sich ein Rand der hoch wächst. Dann hast du unten zwar Eis, das bedeutet aber nicht, dass die Anlage pauschal nicht mehr funktioniert.
Was auch wichtig ist: Das Außengerät sollte nicht zu exponiert stehen.
Weil wenn da 40cm Schnee dran kloppen hat jedes AG Probleme.
Etwas Schnee wegräumen muss man dann sowieso mal machen wenn der Aufstellort nicht ideal ist. Funktioniert dann aber auch, mach ich auch so.

Ich würde die Auslegung aber halt sinnvoll zum Standort und Räumen passend machen.
Ich würde nicht das doppelte Ausgeben weil es alle 10 Jahre mal 2 Tage geben könnte wo es dann im Haus mal 1-2°C zu kalt wird.
Es sei denn Geld spielt wirklich überhaupt keine Rolle.

Ich selbst heize auch mit Klima als Hauptheizung.
Ich habe im Haus verteilt 1x Nepura, 9x 2kw Perfera IG und 2x 2,5KW Sarara und das funktioniert gut. Die Geräte müssen halt einfach passend dimensioniert sein.

Die Nepura war für einen großen Raum mit Nordwestsüdaußenwand gedacht und evtl. um in den netzwerk gesteuert in den Gang zu blasen, wenn z.b. die PV, wo die Förderung bald ausläuft, viel Strom liefert und keiner daheim ist.
Insgesamt hatte ich mir gedacht eine Nepura pro Stockwerk und dann je nach Bedarf noch günstiger Geräte nachrüsten.
Danke für die vielen Anregungen, ich schreibe später noch mehr.

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Bei zwei Innengeräten als Hauptheizung hast du eine sehr ungleiche Wärmeverteilung, insbesondere wenn schlecht gedämmt