Daikin Innengerät müffelt

Neuigkeiten: es lief vorher auf trocknen und dann ausgeschaltet. Vor der Reinigung mit normalen Wasser auf Luft geschaltet und es hat gestunken.

Dann mit Wasser den Wärmetauscher gewaschen, Geruch weg, obwohl der gesamte Wärmetauscher voll Wasser ist....

Somit bezweifle ich stark, dass alleine Wasser den stinkenden Schimmel beseitigt hat.

Es ist zu 99% gar kein Schimmel. Ich glaube , dass das Kondensat selbst stinkt?

Ich hab echt kein Plan mehr ... Morgen den Reiniger bestellen und weiter testen

Es geht nicht um Schimmel, es geht um viele Geruchsstoffe, die von lebender und toter Materie kommen kann. Gibt auch jede Menge Bakterien, die nichts mit Schimmel zu tun haben. Oder ganz normaler Hausstaub, in dem auch jede Menge tote Materie drinhängt, die riechen kann.

Das Kondensat ist erstmal geruchlos, erst wenn es auf diese Stoffe trifft, riecht es.

Ich dachte, das hättest du vorher schon gemacht mit Prilwasser und es war nicht weg.

Hab diesmal einen anderen Sprüher benutz, mit mehr Druck. Der hat wahrscheinlich tiefer in die Lamellen geschafft?

Es kann ja aber nicht sein, dass es immer stinkt. Ich bin ja wahrscheinlich nicht alleine mit diesem Problem ? Die anderen leben in einem Reinraum? Glaube kaum...

Wenn man sich die Videos aus USA und Asien anschaut, dann wird da meistens mit Wasserdruck gereinigt. Also nicht mit Hochdruckreiniger, sondern mit Druckreiniger. Dazu dann noch so ein Sack mit Ablauftrichter, den man um das IG herum hängt. Ablaufschlauch kann man evtl. neu machen.

Ansonsten könnte ich mir schon vorstellen, dass desinfizierende Mittel helfen könnten. Der JAB cleaner ist ja nur alkalisches Reinigungsmittel, ohne Desinfektion oder gegen Pilze

Mag sein, ich denke auch, dass du Recht hast.

Ich denke, dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, wenn nur ein Bruchteil der User von diesem Phänomen betroffen sind.

Vielleicht haben viele ein teures Modell und dieser übernimmt die Ventilatorfunktion. Aber auch hier müsste es doch bestialisch stinken, nach Kindergarten oder stinkende Socken...

Entweder bin ich mit wenigen anderen davon betroffen, oder, ich bin wirklich alleine mit meinem Problem...

Es ist ja nicht Sinn der Sache, den Wärmetauscher jedes Mal mit Wasser zu reinigen. Das ist echt zeitaufwendig. Das würde niemand machen in regelmäßigen Abständen.

Bezweifle auch, dass der Großteil aktiv dazu beiträgt, Ventilator per Hand dazuzuschalten.

Schon gar nicht, wenn es dann anfängt zu stinken. Und das Schlafzimmer stinkt seltsamerweise gar nicht, nach umschalten.

Evtl. Kurzer Moment aber dann ist es weg. Viel schlimmer verhält sich das Kinderzimmer und Wohnzimmer. Kurios.

Bei mir verdrecken auch eher die Geräte in Kinderzimmer und Wohnzimmer. Vermutlich weil es dort mehr Aktivität gibt, da wird gespielt, auch im Wohnzimmer, und dann entsteht mehr Staub, den das Gerät dann einsaugt.

Kurz nach Umschalten habe ich immer einen Geruch, egal wie sauber das Gerät ist. Aber kein wirklicher Gestank, eher der Geruch von "Tropenhaus", wegen der sehr hohen Luftfeuchtigkeit die da kurz raus kommt.

Bei mir tritt an meiner Mitsubishi MSZ-LN35VG2R 2-fach Multisplit genau das gleiche Phänomen auf.

Ist die Wunsch-Raumtemperatur im Kühlbetrieb erreicht und das AG moduliert in die niedrigste Stufe runter, oder schaltet ganz aus, müffelt es aus dem Gerät im WZ säuerlich.

Das Gerät im SZ tut dies nicht.

Die Filter sind blitzsauber und die Kondensatabläufe funktionieren einwandfrei.

Mein Klimabetrieb hatte das angeblich noch nie. Es wurde jetzt mal beim Vorlieferant nachgefragt. Das Ergebnis steht noch aus.

Exakt mein zweites Problem :slight_smile:

Als mein Handwerker, aber auch Daikin, bei mir zur Reinigung da waren, dann hatte ich genau das erwartet. Ich kenne es aus südlichen Ländern, wie Italien, Spanien oder Griechenland.
Ich hatte nicht den Eindruck, dass sie so etwas kannten.

Ich hoffe, dass ich jemanden finden werde, denn jede paar Jahre wäre so eine Reinigung sinnvoll in meinen Augen, für IG aber auch für AG.

Problem mit Gerüchen ist, dass das extrem subjektiv ist und man auch keine Messwerte hier teilen kann. Das macht eine Diskussion darüber sehr schwer. Es kann durchaus sein, dass es für dich bestialisch riecht und andere würden sagen: "Ich rieche gar nichts."

Es ist auch so, dass Menschen durchaus extrem unterschiedlich darin sind, was sie überhaupt riechen. Meine Frau riecht Dinge, die ich nicht riechen kann und ich rieche Dinge, die sie nicht riecht.

Bei unseren 4 Jahre alten Anlagen ist es so: Ich rieche es ganz leicht, wenn die Anlage feucht ist und sie dann in den Lüftermodus geht ohne Kühlung. Vielleicht 30min, dann ist nichts mehr zu riechen. Das ist aber so schwach, dass ich es nicht wahrnehme, wenn ich nicht bewusst darauf achte.

So ist es leider. Auch die Art von Geruch zu vergleichen ist schwer. Ich nehme Gerüche extrem gut wahr, was mir auch Probleme mit den Reinigern bringt. Klimaanlagen sind oft ein Geruchsverstärker. Ich kann aber nicht behaupten, dass ich diesen Geruch in den letzten Jahren bei mir so wahrgenommen hätte, was nun von der Klimaanlage verstärkt wiedergegeben wird. In meinem Fall hat es was mit Gärung zu tun, oder zumindest nehme ich es so wahr.
Ich würde gerne die Ursache bekämpfen, aber momentan bleibt mir nur die Behebung der Symptome. Ich reinige also die Anlage öfter im Jahr und betreibe sie jeden Morgen eine Stunde auf Lüften (Stufe 5/5) bei offenen Fenstern. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass der Geruch komplett weg ist, aber er ist kaum mehr wahrnehmbar.

Ich tippe weiterhin auf ein Zusammenspiel von Staub/Partikel und Feuchtigkeit. Ich hatte gehofft, dass mit dem Kauf eines Luftreinigungsgerätes ich der Lösung näher käme, aber so richtig konnte es mir nicht gelingen. Sauberere Luft ist aber trotzdem eine gute Sache.

Der Hund wirbelt mit Sicherheit viel Staub in die Raumluft und die Grobfilter der Anlagen nehmen bestimmt nicht genug auf. Ich lüfte wegen des Hundes auch intensiver und im Haus kann man ihn kaum riechen. Gegen den nassen Hund habe ich aber noch keine echte Lösung gefunden. Und nein, 50 Kg mit langem Fell lassen sich nicht föhnen. :grinning_face:

Ich beobachte weiterhin die Lage und hoffe, dass ich durch einen Leidgenossen vielleicht der Ursache auf die Spur komme. Wünschen tue ich es aber wirklich niemandem, weil ich weiß, wie nervenaufreibend so eine Sache ist.

EDIT : Ich nehme zum Spülen normales Leitungswasser. Ist es besser destilliertes Wasser zu nehmen? Oder macht es wenig Unterschied?

Interessante Diskussion zu Gerüchen aus den Innengeräten. ich hab leider seit einer weile auch probleme damit.

ich habe mir juli 2024 duosplit daikin emura 2,0 kw und perfera 1,5 kw einbauen lassen. hauptsächlich zum heizen, was dank bedarfssteuerung und den tipps aus diesem forum auch gut funktioniert.

mit dem kühlen habe ich aber probleme. der erste sommer 2024 war ok. ein paar tage gekühlt und nix hat gerochen und es kam normal kondenswasser aus den schläuchen. seit sommer 2025, also nach der ersten heizperiode, fing es an. nach ein paar tagen kühlen riecht das innengerät säuerlich und muffig. außerdem kommt kein oder nur selten sehr wenig kondenswasser aus den schläuchen. dafür sehr hohe luftfeuchtigkeit im gekühlten raum.

bei der kältefirma reklamiert. die haben jemanden geschickt, der sich sehr gründlich alles angeschaut hat. er hat nichts gefunden. kondenswasserschlauch war nicht verstopft. er hat etwas wasser in die wanne gegossen, dass sofort aus den schläuchen herauskam. usw.

dieses jahr habe ich dasselbe problem. es hält sichbin grenzen, wenn ich jeden abend nach dem kühlen eine stunde nur ventilieren lasse. aber natürlich steigt dabei die luftfeuchtigkeit im raum sehr unangenehm.

meine vermutung ist ebenfalls, dass aus irgendeinem grund das kondenswasser nicht abtropft, sondern am wärmetauscher und lamellen hängen bleibt. dadurch de facto keine entfeuchtung stattfindet. und das gerät, wenn es nicht trockenventilliert wird, aufgrund der feuchtigkeit anfängt zu müffeln.

während der heizperiode habe ich zumindest alle 4 wochen die filter gereinigt. und auch sonst konnte der klimatechniker keine verschmutzungen erkennen.

aber vielleicht hat sich während des heizbetriebs trotzdem irgendwelche ablagerungen eingebrannt, die somit beim kühlbetrieb das abtropfen verhindern.

ich bin jedenfalls ziemlich enttäuscht von der kühlfunktion, da ich mir insbesondere vom entfeuchten der luft viel versprochen hatte. und genau das funktioniert bei mir jetzt seit 2 jahren leider überhaupt nicht mehr.

Ich habe die Vermutung, dass evtl die geringe Lüfterstufe damit zu tun haben könnte, dass das Wasser nicht vom Wärmetauscher in die Wanne tropft ? Vielleicht legt sich das Problem, wenn man hohe Stufe und nicht Automatik oder flüstermodus laufen lässt?

Muss es Mal ausprobieren, vielleicht klappt es bei mir .

ich hatte sehr viel auf hoher lüfterstufe laufen, da kommt eher noch weniger kondensat als bei niedriger lüfterstufe. ich bin aber auch noch immer am austesten. aber selbst 1-2 stunden im entfeuchtungsmodus kommt bei mir kaum kondenswasser raus... bei 6 stunden lüfterstufe 5 kommt meist gar nichts. bei lüfterstufe 3 ein bisschen. usw.

Dass der Schlauch nicht verstopft ist, schliesst nicht aus dass im Schlauch irgendwo Wasser stehen bleibt. Wenn man den Verlauf des Schlauchs nicht auf Sicht prüfen kann, könnte man Wasser hineingiessen und einige Zeit später mit Luft ausblasen. Wenn dann noch nennenswert wasser raus kommt, wäre das ein Problem.

ich vermute auch, dass das Heizen eine Rolle spielt. Beim kühlen wird ja immer über das Kondenswasser der WT durchgespült, Feinstaub abgespült usw. - beim Heizen aber ein halbes Jahr lang gar nicht. Da können sich evtl. schon Beläge bilden, die dann in der Kühlsaison nass werden und müffeln.

Genau, ist ja eine recht klare Physik: Damit Feuchtigkeit am Wärmetauscher kondensieren kann, muss der Taupunkt erreicht werden. Den Taupunkt kann man hier Online ermitteln:

Daran denken, dass Hygrometer gerne mal 5-10 % daneben liegen, das muss man berücksichtigen.

Hohe Lüfterdrehzahl sorgt dafür, dass der Wärmetauscher nicht mehr so kalt wird. Wer also entfeuchten will, muss eher niedrige Lüfterdrehzahlen wählen, zudmindest dann, wenn man sonst den Taupunkt nicht mehr erreichen würde.

Am Innengerät lohnt es sich, ein Thermometer mit externem Sensor anzubringen. Sensor mittig im Auswurfkanal befestigen, so hat man die immer im Blick und kann das Verhalten der Anlage besser nachvollziehen.

Bei Multisplit ist alles etwas komplizierter. Da müssen alle IGs so betrieben werden, dass die Auswurftemperatur wirklich tief genug ist.

Entfeuchtermodus ist darauf optimiert, niedrige Wärmetauschertemperaturen anzustreben. Und Lüfterautomatik sollte dann da auch darauf optimiert sein, dass das Entfeuchten gut klappt.

Kältemittelmangel kann natürlich immer dafür sorgen, dass die Kühlleistung nicht mehr stimmt, dann wird auch nicht entfeuchtet. Erkennt man irgendwann, dass der Wärmetauscher am IG nicht mehr gleichmäßig kühl wird. Da hilft ein Wärmebildkamera gut, geht aber auch mit IR-Thermometer.

Kältemittelmangel vermute ich bei mir eher nicht. es kühlt ohne probleme runter, aber die luftfeuchtigkeit steigt entsprechend dem taupunkt. vermutlich weil das kondensat nicht abtropft, sondern wieder in den raum geblasen wird.

im entfeuchtungsmodus kommt nach einigen stunden dann auch etwas kondenswasser aus den schläuchen. aber sehr wenig. und wenn ich dann die IG nicht trockenventilieren würde, würde es wieder anfangen stark zu müffeln.

also muss ich dann ventilieren, und sofort steigt die luftfeuchtigkeit im raum immens.

es scheint das kondenswasser also im IG festzuhängen.

spülen der wärmetauscher hat, hier jedenfalls, an diesem grundproblem auch nichts geholfen.

wie genau durchgeführt?

das hat der klimatechniker gemacht. verkleidung komplett abgenommen und dann mit sprühflasche mit verdampferreiniger alles eingesprüht und mit wasser nachgespült. hat er nur aufgrund meiner beschwerden gemacht, denn er fand dass alles normal und sauber aussieht.

zuerst dachte ich, dass die wanne verstopft ist, aber die war sauber und das ganze wasser, das in der wanne landet, scheint auch sauber und geruchlos aus den schläuchen zu kommen. da scheint das problem eher nicht zu liegen.

Kann es sein das die Temperaturen schnell erreicht werden und die Geräte zugig runter regeln. (überdimensioniert) Oder durch Bedarfssteuerung ausgebremst werden?