Daikin - ESP32 Faikout Modul

Tag zusammen,

Jetzt brauche ich mal eure Hilfe.

Ich habe 4 Faikins bei denen ich ein Firmwareupdate gemacht habe.

Seit dem haben die keine Mqtt Verbindung mehr zu meinem Home Assistant. Auch auf der Faikin-Erzeugten Webside wurde mir angezeigt dass keine mqtt Verbindung besteht.

Am selben Tag hatte auch die neueste Home Assistant Software upgedatet.

Jetzt hab ich mir einfach mal das letzte Home Assistant Backup von vor dem Software Update aufgespielt und laut den Websites der daukins sind diese jetzt wieder mit meinem Home Assistant connectet.

Es werden mir im Home Assistant auch keine Fragezeichen mehr angezeigt sondern die entsprechenden Werte.

Blöderweise scheinen es die von vorher zu sein (Temperatur usw), auch nehmen die Faikins keinerlei Befehle entgegen, wenn ich zB. Die Temperatur ändern will, Demand usw ändert sich leider gar nichts.

Was kann/soll ich jetzt ändern?

Ich kenne mich mit der ganzen mqtt Geschichte so quasi gar nicht aus, bin aber für Vorschläge offen.

Besten Dank schon mal!

Jo

die umstellung von faikin auf faikout hattest du mitbekommen?

Mein Faikin hat heute Nacht auch ein auto. update gemacht, daher kommen die mqtt Botschaften jetzt unter anderem Ordner rein.

Ja hatte ich zwangsläufig weil nichts mehr funktioniert hat, ich bin ja seit 24 Stunden am probieren aber nichts klappt - aber …

Jetzt hab ich die Lösung :flexed_biceps:

Ich habe jetzt spasseshalber in meiner Fritzbox aus purer Verzweiflung die WPA 2/3 Verschlüsselung auf nur WPA2 gestellt und siehe da - alles läuft wie vorher.

Evtl. ist es ein zeitlicher Zufall, glaub ich aber nicht, vorher lief hier 2 Jahre alles einwandfrei, jetzt bei dem Update zicken 4 Faikins gleichzeitig rum.

Die Firmware scheint sich nicht mit WPA3 zu vertragen- da soll man mal drauf kommen :partying_face:

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Heute Nacht hat das faikin einer Anlage den demand control Wert verloren, bzw. spontan von 50% auf 100% gesetzt. Es wurde schnell recht warm und der Lüfter lief maximal. Hat jemand von euch Erfahrung mit solchen Aussetzern und wie man damit umgehen kann?

Ich könnte mir schon vorstellen in homeassistant eine Automation zu definieren um das abzufangen, würde es aber lieber vermeiden.

Ja, die Anlage scheint den Demand Wert ab und zu zu vergessen.

Da hilft nur eine Automation. Ich prüfe auf power=true und demand=100 als trigger und setze dann neu.

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Danke, genauso habe ich es gerade auch gemacht.

Das Problem hatte ich auch mal, scheinbar wurde das in der aktuellen Faikout Version gefixt, denn bei mir funktioniert es jetzt wieder.

Nur kurz, während ich versuche, die Funktionsweise des Faikout Moduls zu verstehen.

Werden die Werte für Heatover/Heatback und Coolover/Coolback von Faikout dynamisch angepasst oder als feste Werte angewendet?

Kann „Heatover” bei einer Einstellung von 4 die Werte 0, 1, 2, 3, 4 annehmen und „Heatback” bei einer Einstellung von 4 die Werte 0, 1, 2, 3, 4, je nach Heizbedarf?

Ja, das wird dynamisch angepasst anhand der Temperaturdifferenz zwischen Soll und Ist-Temperatur. Bei der Sarara Ururu geht es nicht.

Perferas, Nepuras etc funktioniert aber.

Aber mir scheint es so, als bräuchten unterschiedliche Modelle unterschiedliche Werte für das gleiche Zielverhalten.

Hier sieht man es ganz gut. Ich suche bei der Nepura gerade noch passende Werte wie ich ohne die Bedarfssteuerung zu nutzen und ohne Takten den Zieltemperaturwert am externen BLE-Thermometer halten kann. Ohne dass die Anlage teilweise auf 1.500 Watt schießt wenn sie es nicht unbedingt muss.

Also schon ein sehr spezifisches Ziel.

Soll im Auszug waren Heatover -3 und Heatback 2

Soll-Temperatur war 22°C (±0,5°C Range) und den Dynamischen Verlauf sieht man ja.

Das was da jetzt geregelt wurde war nur anhand Heatover da 22,5°C nicht erreicht wurden.

Bei viel Heizbedarf wird entsprechend so geregelt, dass Soll deutlich über Ist-Temperatur ist und dann auch entsprechend anständig geheizt wird.

(Heatover -3 und Heatback 2 bei der Nepura in Kombination mit dem Thermostat-Modus sorgen z.b dafür, dass die Anlage nicht am Ende der Hysterese abschaltet sondern 0,5-0,7°C überheizt und dann abschalten würde wenn sie wirklich bis dahin nicht runtermoduliert hat. Spätestens wen Heatover/Heatback dafür sorgen, dass AC-Home 4°C über AC-Target liegt. Da hören die Anlagen von selbst auf. Meist versuchen die Anlagen sich auf 2-2,5°C Delta zwischen Home und Target einzuregeln. Das ist bei der Wahl von Heatover/Heatback zu bedenken wenn man damit testen will)

Generell bin ich aber … aelbst auvh noch am Testen. Normale Perferas erreichen bei -3 Heativer z.b die Soll-Temperatur nicht sondern unterheizen den Raum bis zu 1°C

Das ist glaube ich auch viel ausprobieren und rumtesten. Wenn die Anlage beim heizen auch gut runtermodulieren soll wird man Heatover -1 bis -3 landen. Und Heatback sollte dann die Temperatur entweder so weit zurücknehmen, dass sofort am Ende der Range ein Takt erzwungen wird wenn man das möchte. Oder man probiert es anhand persönlicher Präferenz anders.

Ich glaube da gibt es super viele Wege.

Und hängt vermutlich auch mit davon ab ob man es mit der Bedarfssteuerung kombiniert. Da kann man so viele Dinge probieren.

Da verwirrt meine Nachricht vielleicht auch nur.

Im Zweifel musst du das einfach testen wie sich deine Anlage bei dir verhalten wird.

Was als Zusatzinfo beim selber rumtesten halt wertvoll ist; Die Anlage hört auf zu heizen wenn die eingestellten Werte dafür sorgen, dass AC-Home mindestens 4°C über AC_Target liegt.

Und im Heizen probiert die Anlage sich auf eine Differenz von 2-3°C einzuregeln.

Wenn man also will, dass die Anlage runtermoduliert kann man nicht Holzhammer Heatover 2, 3, 4, 5 oder 6 nehmen weil man damit immer maximalen Leistungsbedarf vorgaukelt solange der Heatover-Wert gerade greift.

Es sei denn man kombiniert das z.b wieder mit der Bedarfssteuerung und einer ausreichend großen Hysterese im Thermostat-Mode.

Wenn 40% z.b die Stromaufnahme gut begrenzen bei dem Modell was man nutzt könnte man z.b sagen es ist relativ egal was man einstellt.

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Vielen Dank Leon für die Bestätigung!

Ich war etwas unsicher, ob Faikin in Bezug auf die Steuerung des IG und der Temperatur tatsächlich etwas “dumm“ sein könnte. Aber gleichzeitig hätte das keinen Sinn ergeben, da man damit eine präzise Temperatur mit einigen niedrigen Hysteresewerten, die andere verwendet hatten, steuern könnte. Wie 0,1 oder 0,2.

Ich persönlich interessiere mich nur für die BLE-Funktion, um die Follow-me-Funktion von Midea-Klimaanlagen zu imitieren, bei der die Fernbedienung als Thermostat fungiert.

Und zweitens ist es mir wichtig, Zugriff auf den gesamten Modulationsbereich meines Geräts zu haben.

Mein FTXF25E moduliert nicht auf den niedrigsten Wert von 150-160 W herunter, wenn die Innentemperatur 27-28 °C beträgt, bei einer Solltemperatur von 24 °C und einer Temperaturkompensation von +3 °C. Es bleibt bei 200 W stehen.

Wenn ich Heatback nutzen könnte, um das Gerät ohne Taktung bei 150–160 W laufen zu lassen, wäre das fantastisch. Das wäre ohnehin vor allem in der Übergangszeit erforderlich, und selbst bei dieser geringen Leistungsaufnahme würde es irgendwann sicherlich zu einer Überhitzung des Raums kommen. Aber es wäre dennoch eine große Verbesserung.

Wenn das Problem ist, dass das Gerät nicht weiter runtermoduliert wenn die Innenraumtemperatur laut Innengerät 27°C beträgt wird das mit Heatover aber auch nicht funktionieren.

Heatover und Heatback sind ja Parameter, die die Soll-Temperatur unter Bezugnahme der BLE-Temperatur des externen Thermometers anpassen.

Und das wird halt anhand der Ist-Temperatur die das Innengerät meldet laufend angepasst.
Die Ist-Temperatur vom Innengerät kann durch Faikin ja nicht geändert werden.
Die ist halt fix und vorhanden.

Das externe BLE-Thermometer wird lediglich genutzt um die Soll-Temperaturen immer fließend anzupassen rund um die sich verändernte IST-Temperatur am Innengerät.
Halt mit dem Ziel, die Temperatur am BLE-Thermometer konstant oder in der Range zu halten.

Ich an deiner Stelle würde wenn sich die letzten 50 Watt nicht holen lassen halt mit einer Hysterese arbeiten. ± 0,4°C im Thermostat-Modus z.b
Wenn 150 statt 200 Watt den Unterschied machen zwischen die Anlage taktet nicht vs. die Anlage taktet hast du mit einer Hysterese über den Thermostat-Modus im Zweifel so lange Taktpausen, dass das die Effizienz wirklich nur unwesentlich beeinflussen dürfte.

Für Heatover würde ich einen Wert nehmen, der wenig Heizbedarf vorgaukelt (wahrscheinlich zwischen -1 bis -3, das müsstest du ausprobieren was dafür sorgt, dass die Anlage auch runtermoduliert). Und für Heatback würde ich dann einen Wert nehmen, der halt eine Taktpause verursacht.
(In den Übergangszeiten macht es vlt Sinn zusätzlich auch den Demand auf 40% zu setzen. Vielleicht hält das die Wattzahl schon so weit im Rahmen, dass du dir über den genauen Wert bei Heatover tatsächlich nichtmal mehr wirklich viel Gedanken machen musst)

Weil wenn du sagst, dass das vor allem die Übergangszeit betrifft, dann macht das auf die Jahresheizkosten wenn überhaupt einen Effizienzunterschied von 1% oder so.
Das ist wirklich zu vernachlässigen.

Takten ist nicht schlimm.
Wenn man dafür sorgen kann, dass es nur 1x pro Stunde z.b taktet.
Out of the box ohne Eingriff takten die Anlagen wenn sie mehr Wärme liefern als Heizbedarf vorhanden ist ja gerne mal 5-8x pro Stunde.
Und das lässt sich mit dem Thermostat-Modus mit Hysterese sehr gut vermeiden und damit hat man schon fast alles an Effizienz gewonnen. Und das ist vor allem halt sehr einfach umzusetzen.

Vielleicht habe ich es nicht ganz ausführlich erklärt.

Die Raumtemperatur von 27–28 °C wird von meinem Daikin IG gemeldet. Das ist die Temperatur, die ich benötige, um an meinem Sitzplatz etwa 24 °C zu erreichen.

Soweit ich verstanden habe, sendet Faikin Solltemperaturen an das Gerät, um die eingestellte Temperatur auf der Grundlage der gemessenen BLE-Temperatur zu erreichen.

Wenn ich eine BLE-Temperatur von 24 °C bei einer BLE-Temperatur von 18 °C erreichen möchte, würde Faikin wahrscheinlich zunächst 28 °C oder 30 °C senden und dann, wenn wir uns der Soll-BLE-Temperatur von 24 °C nähern, die Daikin-Solltemperatur senken. Ich würde also davon ausgehen, dass die anfängliche Daikin-Solltemperatur von 28 °C auf 23–24 °C reduziert würde. Um diese Temperatur zu halten, würde es dann möglicherweise die Daikin-Zieltemperatur senken, aber die Kunst wäre, die Einstellung zu finden, bei der es kein so niedriges Ziel festlegt, dass das Gerät abschaltet.

Stimmt meine Vorstellung davon, wie Faikin sich verhalten würde, nicht?

Ich habe vor, den Thermostat-Modus zu verwenden.

Ja, du hast das schon richtig verstanden.
Aber wenn du sagst, du brauchst eine Raumtemperatur von 27-28°C laut deinem IG um an deinem Arbeitsplatz die gewünschte Temperatur zu erreichen, dann sind die 27-28°C die Ist-Temperatur laut dem Innengerät.

Die Regelung mit dem BLE-Thermometer kann dir helfen die Temperatur an dem Aufstellort konstant zu halten. Und der Thermostat-Modus kann dabei helfen Taktpausen falls es zu Takten kommt zu verlängern um keine Effizienz einzubüßen.

Wenn du sagst, dass die IST-Temperatur von 27°C aber dafür sorgt, dass das Innengerät nicht unter 200 Watt regelt, dann wird die Regelung mit Faikin aber vermutlich nicht viel daran ändern.

Klar, die Soll-Temperatur wird gesenkt.
Im Idealfall auf den niedrigstmöglichen Wert wo weiterhin geheizt wird.
Das hast du richtig verstanden und so funktioniert das.
Und wenn man den Wert gefunden hat wird die Anlage dort auch so weit es geht runtermodulieren.
Mit welchen konkreten Werten man bei seinem Gerät am besten arbeiten muss muss man halt ausprobieren.

Aber wenn die IST-Temperatur von 27°C z.b ein Grund ist, warum die Anlage nicht unter 200 Watt regelt, du aber logischerweise weiterhin eine IST-Temperatur laut dem Innengerät in dem Bereich anliegen hast, dann wird es halt nicht weiter runterregeln.

Ich weiß aber nicht, welches der Faktor ist bei deiner Gerätekombination.
Also ab welcher IST oder SOLL-Temperatur eine niedrigere Modulation erreicht werden kann.
Also wenn es da wirklich eine Limitation gibt.
Die müsste man halt wissen und wenn man drunterliegt wird es sicher weiter runtermodulieren.
Wenn man drüber liegt nicht.

Da weiß ich aber jetzt nicht wie dein Innengerät das konkret handhabt oder wo es Limitationen gibt.
Weitere Gründe die eine niedrige Modulation verhindern könnten sind ja nicht nur Soll/ISt-Temperatur sondern die Ausblastemperatur wird glaube ich teilweise auch überwacht.

Mir ist das bei den Perferas oder meiner Sarara schon aufgefallen, dass die bei 12°C draußen weiter runtermodulieren als bei 3°C draußen. Was aber daran liegt, dass die versuchen eine Mindest-Ausblastemperatur am Innengerät halten die die Geräte nicht unterschreiten wollen.
Das sind Faktoren, wenn man die Gründe da genau kennt kann man versuchen das zu umgehen.

Hoffe wir reden nicht aneinander vorbei?
Grundlegend hast du das schon richtig verstanden.
Aber man müsste halt exakt wissen welcher konkrete Faktor ein weiteres runtermodulieren verhindert um es genau sagen zu können wie man es umgehen kann. Oder ob es bei den 200 Watt bleiben wird.

Wollte mal meine Faikin Perfera Regelung vorstellen.

Basiert auf ioBroker - Blockly. Je nach Raumgröße - Heizungsbedarf wird nach Außentemperatur der Bedarf unterschiedlich gesetzt. Somit bekomme ich außer nachts einen durchgehenden Kompressorlauf.

Es sind viele Daten zu sehen und man muss erstmal genau hinschauen. Zu sehen sind in diesem Zeitraum in blau sinkende Außentemp und steigender Bedarf hellbau

6 Uhr höhere Ziel- Temp, also Target / genauso wie um 9:15 - Zeitplangesteuert

7 Uhr 4x Kompressor Abschaltung, 8:15 wird außen abgetaut und 9:15 nochmals 2 kurze Abschaltungen

So sieht die Steuerung aus:

Multisplit: Übertragung zum Außengerät

Regelung:

usw…

Hier meine Steuerzentrale über die Vis. (Bedarfssteuerung ist nur zur Ansicht)

und hier mein Zeitplan

So grob die Objekte:

Meine Zeitpläne kann ich beliebig erweitern. Luftausströmer, also die Klappe kann ich punktgenau steuern lassen über Blockly.

Ich streue gerne meine Infos, also wer Fragen hat gerne melden. Bin aber nur gelegentlich hier, also vielleicht parallel dazu als private Nachricht. - Es läuft PERFEKT für 9 Daikin Perferas - also ein ganzes Haus.

Ich bin gerade parallel ein Homeassistant aufzuziehen. Und jetzt will nach 3 Wochen Testphase meinen, dass so eine Steuerung und Darstellung in Homeassistant nicht möglich ist, oder?

Lasst mich gerne eure Steuerungen in Homeassistant sehen.

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Moin,

kurze Gegenfrage zu der ziemlich cool umgesetzten Steuerung: Du hast eine Siemens SPS im Einsatz?

Ja, genau genommen 3 Stück.

Dort sind grundlegende Sachen verankert und unabhängig von iobroker und Co.

Also alles was immer funktionieren muss, ist dort.

Danke fürs Teilen.
Um es zu verstehen, was sind das für Abschaltungen?

Da Du Dich im Bereich 5°C einer Außentemperatur bewegst, sehe ich das für meine Singlesplit ATXD kaum als Mehrwert, da sie aktuell gar nicht mit der automatischen Faikinregelung und konstantem Bedarf taktet.

Sehr gut! Sieht bei mir auch so aus :+1: Ich “mißbrauche” allerdings zwei Logo!8, je eine pro Geschoss, als dezentrale Peripherie zum Einsammeln der Sensoren und schalten der Aktoren. Einfacher kann eine Umsetzung von 230- auf 24V m.E. nicht sein. Zudem liefern die Logos noch solche Dinge wie z.B. Astro-Uhr und Wochenzeitschaltuhr zu deren Umsetzung ich in der Kopf-SPS bisher schlicht zu faul war. Aber genug OT :grinning_face:

Die Dinger sind bestimmt sehr interessant. Merkwürdigerweise scheinen die Teile im Hobbybastlerbereich noch nicht so richtig angekommen zu sein.

Kannst ja deine Umsetzung auch mal irgendwo vorstellen.

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Das stimmt. Aber wer nicht hauptberuflich mit Steuerungsprogrammierung zu tun hat, der wird in der Heimautomatisierung wohl eher auch auf KNX oder Loxone und dann wohl auch in Kombination mit Iobroker oder Homeassistant zurück greifen.

Unsere Kernsanierung ist nun schon fast zehn Jahre her, da war mir KNX oder EIB oder auch LCN einfach viel zu teuer. So ging es eben mit je einer Logo!8 230V pro Etage los. Die kann ohne Weiteres die 230V Schaltsignale einsammeln und mit eigenem Logikprogramm auf die Steuersignale reagieren. Bis hin zu analogen Ein- und Ausgangssignalen. Es bleibt aber eine Kleinsteuerung. D.h. sie ist in Sachen Hardware und Software beschnitten. Und, der Verdrahtungsaufwand an lastfähigen Kupferleitungen bleibt der Gleiche als wenn man mit Eltakos in der Unterverteilung arbeiten würde - ist dann eben kein Bussystem.

Später kamen dann noch eine S7 1215 als Kopf-SPS für das Wohngebäude (
die Logos wurden dann echte Slaves) sowie eine weitere S7 1215 für das Nachbargebdäude dazu. Naja und alle Steuerungen sind im kommunikativen Austausch mit dem Iobroker verbunden. Da sehe ich den Iobroker ein bisschen so als Gateway zum moderneren Kram wie Shellys, Victron, Klima usw. an.

Mit der Siemens Hardware hat man halt eine äußerst standfeste Hardware bei der ich nicht damit rechne das sie in den nächsten 20 Jahren ausfällt. Funfact: Greift man ein bisschen tiefer in die Tasche und gönnt sich die S7 1500 dann kann die SPS mit ein bisschen Programmierarbeit auch MQTT direkt - ohne Iobroker als man in the middle. Aber das ist hier doch zu sehr OT :slightly_smiling_face:

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