Den Eindruck kann ich betätigen. Bei aktuellen Außentemperaturen um 4/5°C habe ich auch im Kopf etwa alle ~1,5h Abtauvorgänge gesehen zu haben. Was ungefähr bei diesen Außenemperaturen losging.
Aktuell sehe ich aber überhaupt keine Abtauvorgänge. Vielleicht ist auch noch zu warm bei mir.
Unterschied jedenfalls dass ich FW2.0 drauf hab.
Das habe ich mich auch schon gefragt… Ich bin mir ziemlich sicher, dass kein AG W-Lan hat. Ich glaube auch, dass sich die Firmware update nur auf die IG beziehen. Jetzt ist die Frage, was steuert eigentlich die Abtauvorgänge? Das IG, oder das AG?
Zwei ATXD25, zur selben Zeit gekauft, hängen nebeneinander. Habe nur eins geupdatet vor einigen Wochen um zu sehen ob es einen Unterschied beim Abtauen gibt.
Gerät ohne Update:
WLAN firmware version: 1_31_0
indoor unit software: 22007D01
indoor unit eeprom: 169D
Gerät mit Update:
WLAN firmware version: 2_0_0
indoor unit software: 22007D01
indoor unit eeprom: 169D
Bei beiden kann ich "Outdoor unit information" nicht abrufen.
Beide Geräte zeigen das selbe unnötige Abtauverhalten.
Ja, in der Theorie schon. Daran dachte ich auch. Aber ob diese Verbindung überhaupt technisch dazu in der Lage wäre? Ich weiß es nicht, möglich wäre es nat. (quasi wie bei D-Lan etc.) aber ob da wirklich so eine “aufwendige” Schnittstelle implementiert ist - bei dem Kostendruck?
Das meinte ich, dann sollte ein Update im IG nicht zwingend einen Unterschied machen.
Die Dateverbindung kann Bits und Bytes übertragen, das sollte nicht das Problem sein.
Fragen sind eher:
kann die Firmware des Außengeräts sich selbst updaten, während des Betriebs?
gibt es ein Recovery wenn das Update fehl schlägt, und die Firmware nicht läuft?
Gibt es z.B. eine klare Trennung zwischen Kommunikation (mit ggf. eigenem Microcontroller und eigener Firmware) und der eigentlichen Anlagensteuerung, so daß man stets die Steuerung updaten kann, egal in welchem kaputten Zustand das ist.
Wenn es risikoreich ist, eine Firmware upzudaten, wenn sie z.B. kaputt geht wenn der Strom während des Updates ausfällt, der Nutzer den Stecker zieht (immerhin geht das Gerät womäglich während dem Update aus, was der Nutzer als Fehler interpretieren könnte), oder es einfach Kommunikationsprobleme gibt, dann wird Daikin dies nur tun wenn es absolut unumgänglich ist. Wegen irgedwelcher Kleinigkeiten, wie höherem Stromverbrauch dann ganz sicher nicht.
Ich vermute eher, daß man die Firmware nur manuell, mit einem entsprechenden Progammiergerät, direkt an der Hardware selbst updaten kann. Etwas was ein Fachmann macht, wenn es ernste Probleme gibt. Die Strategie der Klimaanlagenhersteller scheint mir zu sein, möglichst wenig, möglichst selten zu ändern, damit es erst garkeine Probleme gibt. Selbst wenn sie ohne Risiko per WLAN updaten könnten, hilft das ja auch nicht den unzähligen Kunden die das Gerät nie mit dem Internet verbinden.
Ja ok, aber selbst wenn die Schnittstelle das in der Theorie könnte - müsste es auch entsprechend programmiert sein.
Deine restlichen Punkte treffen es voll und ganz - ich hab noch nie von einer defekten Software nach update gehört bei Split Klima. Also vermutlich wird da kein update gemacht?
Oder sie machen es sehr gut, so daß nichts passiert. Gerne mat man auch zwei Firmwares, eine die benutzt wird, und eine die das Update bekommt. Wenn verifiziert wurde, daß alles korrekt übertragen und gespeichert wurde, erst dann wird umgeschaltet. Gibt genügend Geräte die ständig Firmware-Updates bekommen, wo in der Regel nichts passiert. Aber ich habe das Gefühl daß die Klimaanlagenhersteller alle sehr konservativ sind, und sich da nicht dran trauen.
Außerdem: Für jedes Update braucht es auch jemanden der das programmiert, und jemanden der diese dann auf einem (oder mehreren) ensprechenden Geräten testet. Das kostet Geld. Wer will das ausgeben für ein Gerät was nur produziert wird um mit Billigherstellern in Italien zu konkurrieren?
Das WLAN-Modul ist einfach. Da gibt es nur einige wenige Modelle, die sich alle Klimaanlagen teilen. Und das Verhalten ist einfacher, da gibt es keinen Kompressor zu steuern. Nur Probleme "von der Stange", wie WLAN-Verbindung aufrecht ehalten, mit der Daikin-API reden. Und wenn das ausfällt, dann wird die Wohnung trotzdem nicht kalt.
Kann es nicht sein das im Aussengerät gar keine programmierbare Einheit sitzt? Das Innengerät braucht doch nur ein paar Messwerte der Ausseneinheit, kann dann rechnen was es will und gibt Steuerbefehle über die Datenleitung an die Ausseneinheit. dann erledigt sich auch das Update beider Einheiten.
Deshalb hatte ich gefragt. Kann ja wirklich auch sein, dass das IG “der Chef” ist und dem AG sagt wenn es abzutauen hat. Gleichzeitig aber Messwerte von dem bekommt. Ich denke, beides wäre möglich.
Ja, dann müssten sich die Innengeräte einigen, wer Master ist, und die Befehlshoheit über das Außengerät hat. Und die anderen Innengeräte müssten ihre Wünsche an den Master schicken, was z.B. die Leistunsanforderung angeht.
Außerdem lassen sich häufig Außengeräte mit verschiedenen Innengeräten verbinden. Weniger bei Daikin, bei anderen Herstellern ist das üblicher. Soll dann jedes Innengerät eine Datenbank über jedes Außengerät mitbringen, in der steht, bei welchen Sensorwerten Abtauen nötig ist?
Man stelle sich auch mal den Irrsinn bei Multisplit vor: 4 Innengeräte, die alle die ganze Hardware drin haben, um ein AG zu steuern und die Regelung übernehmen könnten. So eine Redundanz baut doch keiner ohne Not. Ist ja alles extrem kostenoptimiert.
Und dann müsste jedes IG auch noch zahlreiche AGs kennen, was wieder zusätzlich Speicherplatz kostet. Auch wieder ein Kostenfaktor.
Also die “ganze Hardware” (= Kommunikationshardware) um das AG zu steuern müssen die ja ohnehin haben. (Klar, geht ja nicht anders).
Was die Regelung betrifft, wären es wohl am Ende nur zusätzlich Befehlssätze der vorhandenen Steuerung? Denn die Regelung vom IG wird ja sicher nicht weniger aufwenig sein - eher aufwendiger?