Bei mir passiert dann nichts wenn ich da drauf klicke.
Das Problem ist Zugluft in dem Raum, indem die Brauchwasserwärmepumpe steht.
Wenn die BWP richtig aufgestellt ist, nimmt sie die abgestrahlte Wärme wieder auf.
Arbeitet einfach mit einem besseren cop, es gibt folglich keine Wärmeverluste durch Abstrahlung.
Was Ihr tun müsst:
Den Aufstellungsraum nicht abdichten, aber Zugluft im Aufstellraum vermeiden.
Ganz wichtig: Die kalte Abluft der BWP nach außen leiten. Wenn vorhanden, durch
die Speisekammer. Außenluft als Zuluft muss in den Keller gelangen können.
Sorry, aber das macht keinen Sinn …
Die Wärme, die aus dem Speicher in den Raum “diffundiert” muß mit der WP wieder unter Einsatz von Strom zurückgepumpt werden. Wenn der Raum marginal wärmer wird, mag das den COP geringfügig erhöhen, aber ich muß auch mehr Wärme pumpen und der Aufwand dafür übertrifft das bischen mehr an COP.
Die kalte Abluft nach außen leiten ist auch nicht sinnvoll, wenn es wie jetzt draußen kälter ist als die Abluft kalt ist. Denn dann muß auch von außen wieder Luft ins Haus und die hätte dann bei mir eben jetzt 5 Grad statt vielleicht 10 Grad der Abluft (noch nicht gemessen). D.h. ich verliere 5 Grad.
Im Prinzip stimmt es natürlich, daß man weniger Zugluft um den Speicher haben will, damit an dessen Oberfläche weniger Wärme abgeführt wird. Idealerweise würde man als Zu- und Abluft aus benachbarten Kellerräumen holen und die Luft von einem dieser Kellerräume in den anderen strömen lassen.
Wollte gerade einen Roman schreiben aber Jens ist mir zuvor gekommen.
Ich glaube das mit den Kellerräumen ist egal. In die BWWP gehen pro Ladevorgang wieviel? Bei mir sind es geschätzte 2-3kWh Wärme am Tag. Das verteilt sich automatisch in den Räumen. Kalte Luft wird nach unten sinken, das verteilt sich im ganzen Keller nach und nach und durch die “Bauteilaktivierung Keller” erwärmen die Wände/Decke/Boden des Kellers wieder die Luft. Man müsste den Abluftschlauch nach unten legen damit die kalte Luft direkt nach unten verteilt wird und oben abgesaugt wird.
So kann ich auch gegenargumentieren:
Du bekommst durch die Isolation einen kälteren Raum, einen schlechteren cop und musst mehr
Wärme pumpen.
Ja, bei niedrigen Außentemperaturen wird die Wärmepumpe unwirtschaftlich.
Auch Eure isolierte. Der Raum kühlt dann extrem aus der cop geht gegen 1.
Stimmt aber halt trotzdem nicht, daß es egal ist, wieviel Wärme der Speicher in den Raum abgibt. Um die Wärme zurückzuholen muß ich trotzdem so 35% an Strom aufwenden.
RoterFuchs:
bei mir siehts momentan so aus mit den Temperaturen. Gelb ist der Vorratsraum wo die Abluft durch den Schlauch hingeleitet wird, blau die Temperatur im Heizungskeller, wo ich ansauge und die BWWP steht. Auslaß der kalten Luft oben, Fühler so etwa 2m entfernt auch oben zwischen Dosen/Gläsern. Der blaue Sensor ist in einer vermutlich eher windstillen Ecke des Heizungsraums.
COP geht natürlich nicht gegen 1 … Noch immer über 2.5. Nachdämmung steht noch aus bei mir.
Vermutlich ist das Thema viel komplexer, auch als Andreas das in seinem Video dargestellt hat. Die absoluten Verluste sind ohne komplexere Rechnung m.E. nicht aussagekräftig zu erfassen da sie sich mit veränderlichen deltaT über die Verweilzeit des Brauchwassers im Speicher verändern. Das Wasser kühlt über die Zeit ab, der Wärmedurchgangskoeffizient des Speichers bleibt zwar konstant aber die absoluten Verluste sinken mit jedem Kelvin den das Wasser abkühlt.
Ich gehe davon aus dass die Thematik wo denn die thermischen Verluste im Raum bleiben, genauso komplex ist. Ich denke es wäre zu einfach zu sagen die thermischen Verluste werden gleich wieder von der BWWP aufgenommen - das stimmt dann ja so auch nicht denn die steht ja unter Umständen gerade still und das Wasser steht ungenutzt im Speicher. Da kommt es wieder drauf an welchen Betriebsszustand, oder besser, welche Betriebszustände betrachtet man denn für die Ermittlung der Verluste. Nur die Verweilzeit(en) oder auch die Zeiten in denen die BWWP gerade aufheizt?
Jedenfalls für den Betriebszustand “steht still” sowie aber auch “heizt gerade auf” geht ja auch thermische Energie über die Kellerwände ins äußere Erdreich, oder über die Sockelfläche (wenn wie bei uns der Keller nicht vollständig ins Erdreich eingelassen ist) an die Außenluft verloren. Zumindest dann, wenn wie bei uns die BWWP im Heizkeller stehen wird und dieser allein durch die Verluste der PV Technik (die bewusst komplett im Heizkeller steht) sowie durch die Verluste der Gasheizung den Raum auf aktuell um die 17°C aufwärmt. Der Keller hat also ein deltaT nach außen, thermische Energie ist also geneigt ins Erdreich, ins Geschoss darüber sowie an die Außenluft zu gelangen und wird nicht allein durch die BWWP wieder aufgenommen - eben schon gar nicht wenn gerade der Wasserspeicher nicht neu (thermisch) geladen wird.
Im Winter kalte Außenluft in den Keller zu holen halte ich für kontraproduktiv. Diese kalte Luft kühlt dann u.U. den kompletten Keller aus.
Nichts desto trotz halte ich das ordentliche Einpacken des Warmwasserspeicher für absolut sinnvoll. Das wir das bei uns nicht auch schon viel früher gemacht haben, trotzdem ich schon lange über das Heizungsgateway und die Auswertung aller Heizungsrelevanten Daten in Grafana sehe wie die Speichertemperatur tagsüber massiv sinkt - ärgert mich aktuell tatsächlich seit dem ich das Video von Andreas gesehen habe.
Dabei ist es ja ansich ein Leichtes 80- oder 120mm Mineralwolle um die Außenhaut zu wickeln und wer möchte (mich eingeschlossen) kann dann noch mal das Werk von außen mit Folie aufhübschen. Ich war sogar am Überlegen, der einfachheit halber, dem Speicher einfach einen quadratischen Behälter über zu stülpen und die restlichen Zwischenräume die noch übrig bleiben mit Schüttung zu dämmen.
Bist du dir sicher das Gelb der Vorratsraum ist? Warum wird denn der Vorratsraum tagsüber wärmer als der Heizkeller? ![]()
Ja, bin ich mir sehr sicher. Im Heizungskeller läuft momentan keine Heizung (Gastherme für diesen Winter noch da), funktioniert noch prima über Splitklima und morgens für meine Frau Heizlüfter im Bad. Der Akku im Heizungskeller bringt momentan auch nichts. Im Vorratsraum hängt der Fronius+Solis-4G+Multiplus und der Verteilerkasten und kommt das Abwasser von Toiletten und Dusche an, was vielleicht auch bischen was bringt. Der Sensor hängt auch etwas höher als im Heizungskeller. Die Temperaturmessungen sind nicht wirklich wissenschaftlich fundiert … Ne nicht durchströmte Ecke im Vorratskeller und zusätzlich direkt die Abluft wären vielleicht sinnvoller. Ggf. auch Abweichungen der Sensoren gegeneinander, sind nur DS18B20 und ich hab sie nicht nachkalibriert.
Genau was ich ich weiter oben schrieb, zu großer Speicher gewählt.
Und der Andreas lässt die im Urlaub weiterlaufen. Was soll man da noch sagen?!
Auch das ist korrekt, deshalb mein Vorschlag die Wände, die von der Wärmepumpe
IR-angestrahlt werden reflektierend zu machen.
Dann musst Du sie abschalten und elektrisch betreiben bis der Keller seine Mindesttemperatur erreicht hat.
____________________________________________________
Ideal ist diese BWP in einem Heizungskeller für eine große alte Ölheizung
aufgehoben. Die Arbeitet im Winter und gibt viel Wärme in den Heizungskeller.
Und dann die Abluft in die Speisekammer. Das gab es in den 1980ger Jahren …
Dann gibt es in der Konstruktion wahrscheinlich keine Veränderung bei der Berücksichtigung von Wärmestrahlung.
Hier eine Beispielkonstruktion, bei der es einen Unterschied macht:
Bei Berücksichtigung der Wärmestrahlung geht der U-Wert runter auf 0,218.
Das ist so grob die Wand meiner Gartenhütte.
Herzliche Grüße
Eclipse
Wird er halt mal gemacht haben, um so die reinen Verluste ohne Entnahmen zu bekommen.
Der COP kann gegen 1 kommen wenn nichts entnommen wird. Es ist wie HF_SPSler schreibt, äußerst komplex.
Zuerst haben wir die Rahmenbedingungen des Herstellers. Der gibt einen COP aus bei bestimmter Raumtemperatur, Wassertemperatur, Wasserendtemperatur. Für das Aufladen des Speichers mit jener Kaltwassertemperatur mithilfe des Stroms und der Wärmemenge aus der Umgebungsluft, wobei diese sich weder verwirbelt noch abkühlt bekommt man den COP.
Nun hat man eine andere Lufttemperatur = anderer COP.
Man benutzt eine Zirkulation = anderer COP.
Man isoliert die Rohre (oder hat einen Thermosiphon = anderer COP.
Man entnimmt nur eine gewisse Menge aus dem Tank und nicht den vollen = anderer COP.
Der COP sagt daher, mehr oder minder, überhaupt nichts aus vom Hersteller, weil es dermaßen viele Einflussfaktoren gibt. Wir hatten hier im Forum mal jemanden, der einen COP unter 2 erreichte. Die Lösung war: Weil er nur eine Teilmenge aus dem Speicher entnahm, sank die Temperatur im Speicher so ab, dass die BWWP nachgeheizt hat. Die Folge war, dass dann wieder auf (ich bin mir nicht sicher ob es 55°C waren, es könnte auch nur 52°C gewesen sein) seine Soll-Temperatur nachgeladen wurde. Aber der COP von 10°C auf 55°C ist ein völlig anderer als von 43°C auf 55°C. Da ist er niedriger.
Wo liegt also der “Fehler”?
Der Fehler ist: Temperatur zu hoch. Weil die Temperatur zu hoch ist, ist der Verlust an die Umgebung höher. Es kühlt daher schneller ab. Weil nun die Entnahmetemperatur sehr hoch ist, und kaltes Wasser nachgefüllt wird, vermischt sich das Wasser, also ist beim Temperaturfühler der WP die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie nachheizt. Sie heizt dann mit einem hohen Temperaturhub von der “Außenluft” (woher auch immer sie kommt) zum Wasser (von 43 auf 55) also schlechterem COP und geht dann auch noch öfter an.
Lösung: Mehr Entnahme/ Kleinerer Speicher/ Niedrigere Temperatur.
Generell soll die Entnahmeleistung hoch sein, damit das Wasser in solch einem Speicher schnell ausgetauscht wird. Das erreicht man am Einfachsten mit einem kleineren Speicher. Wie du es schreibst. Kann aber sein, dass man dadurch dann Temperaturen wie hier, von 55°C nehmen muss. Weil das sonst nicht ausreicht. Was nun “besser” ist, ob nun 100l mit 55°C und als Mischtemperatur 40°C oder 200l mit 45°C und als Mischtemperatur 40°C, ob also die Oberfläche mehr Wärme abgibt bei einem 100l Tank mit 55°C oder bei einem Tank mit 200l und 45°C, das kommt wieder auf Hersteller, Dämmung etc. pp. an.
Und meiner Meinung nach, aber das ist nur eine pers. Meinung, ist der höhere Umschlag wichtiger als die höhere Temperatur. Nen größerer Tank, damit kann man dann auch eine Badewanne füllen oder viele gleichzeitig duschen ohne dass er leer wird. Bei einem kleineren Tank kann ich letztlich nur die Temperatur immer weiter nach oben stellen, und höhere Temperaturen sind ein höherer Temperaturhub für eine Wärmepumpe, also wieder schlechtere Effizienz. Bei einem kleinen Tank muss ich ggf. schon auf 60, 65°C stellen, bei einem kleineren komme ich da auf 45, 50°C.
Und mit Zirkulation (permanent oder zyklisch) sieht das dann noch komplizierter aus, wenn sich der ganze Tankinhalt vermischt und das Wasser nur im Kreis rennt. Rohrisolierungen, Temperaturdifferenzen. Ich bezweifel, dass eine Anlage der Nächsten gleicht.
Nicht jeder hat eine BWWP im Einsatz. Das sollte bei der Diskussion bedacht werden, denn in erster Linie geht es nicht um die Effizienz der WP sondern um die Wärmeverluste des Speichers.
Aus meiner Sicht macht zusätzliche Dämmung immer Sinn.
Just my 2ct.
Ah okay, ja offensichtlich heizen die genannten Fremdeinflüsse doch ganz ordentlich die Vorräte auf
Deswegen war ich so verwundert dass der Vorratskeller wohl wärmer ist als der eigentliche Heizkeller.
Das sehe ich nicht so. Aktuell haben wir einen 120L Speicher der netto nur 115L Warwasser fasst welches beim Laden auf 55°C + kleinen Überschwinger aufgeheizt wird.
Am Familien-Badetag muss der durch die Gasheizung gut und gerne zwei mal nachgeladen werden. Und das gleich nacheinander, also ist er zu klein. Das man sicher auch weniger Warmwasser verbrauchen kann ist mir klar, die Gegebenheiten sind bei uns aber nun mal so.
D.h. aber auch das eine BWWP mit kleinerem Speicher viel zu lange bräuchte um wieder nach zu laden. Demnach macht nur ein 300L Speicher Sinn, der dann natürlich die meiste Zeit der Woche lange Haltezeiten hinlegen muss. Oder er wird unter der Woche auf Sollwert 45°C gestellt und am Sonntagmorgen auf 65°C ![]()
Ein DLE kommt mir wegen des im Verhältnis schlechten Wirkungsgrad sowie der dann zu hohen Wechselrichterbelastung in unserer (pseudo) Insel nicht in Frage. Zudem soll die BWWP ja alle Abwärme die im Heizkeller (Energiekeller quasi) entsteht verwerten.
Bei mir ein 50L Boiler mit Solarüberschuss aus Balkonkraftwerk und dahinter ein Gas-Durchlauferhitzer. (Vaillant VCW Gerät).
Im Sommer schafft der Boiler, an sonnigen Tagen, es ohne Hilfe. ![]()
Und das heiße Wasser lasse ich da nicht drin stehen.![]()
Ich hatte unseren 120 Liter Speicher (BS 120 von Brötje) seinerzeit auch mit einer Holzkiste drum rum versehen und die mit Dämmstoffresten vollgestopft und als ich mein zweites BKW installiert hatte, dann ein 300 Watt Heizkabel angebracht und bei der Gelegenheit die wirklich schrottige Dämmung von dem Teil entfernt. Lohnt sich denke ich bei den meisten Speichern. Da ich noch PU-Dämmplatten in der Garage habe, die dort Platz fressen, werde ich meine BWWP wohl auch noch bischen umdämmen, auch wenn die etwa 1.3 kWh Strom am Tag bei uns jetzt nicht wirklich einen großen Aufwand rechtfertigen.
Bin mal gespannt, wo die Temperaturen im Keller hingehen werden, erst der erste Winter mit BWWP und perspektivisch nur mehr sehr begrenztem Einsatz der Gasheizung und leider auch nur marginaler Stromernte und entsprechenden Verlusten der PV Kisten …
Ich spare durch die Dämmung bisher ca. 0,2 bis 0,3kWh am Tag bei meiner BWWP.
Das macht mit Sonnenstrom an ca. 240 Tagen 48-72kWh aus, die ich mit 8ct/kWh. Einspeisevergütung rechne das sind 3,84€ bis 5,76€.
Im Winter an ca. 125 Tagen muss ich Strom kaufen so um 25-37kWh
Das sind bei 30ct/kWh ein Betrag von 7,50 bis 11,25€.
Sommer und Winter zusammen 11,34€ bis 17,01€ nehmen wir einen unteren Wert also ca. 12€ pro Jahr Ersparnis.
Die Dammung hat ca. 40€ gekostet, damit sind nach ca. 3,5 Jahren die Kosten wieder drin.
Wenn bei dir auch im Winter der Sonnenstrom reicht, fällt die Ersparnis geringer aus und die Amortisation verlängert sich entsprechend.
Ob es das Wert ist, kann ja jeder für sich selbst rechnen.
Herzliche Grüße
Eclipse
ich habe für mich ca. 25€/a ausrechnet wenn ich den Verlust um 25% reduzieren kann. 0,28€/kWh Strom im Winter und 0,0765€/kWh vom Dach im Sommer. Tesy Speicher soll 1,6kWh Verluste pro Tag haben.
Von Energie&Hobby gibts jetzt auch ein YT zum Thema
Wollte es wegen des von ihm benutzten Dämmstoffs teilen, den ich noch nicht kannte: Alukaschierte Lamellenmatte mit senkrecht stehenden Fasern. https://www.youtube.com/watch?v=ewC5jtTfRCM&t=1s

