Dämmung mit Aluminium kaschiert

Also eigentlich tuts zur Isolation auch ein paar Pappkartons, ne Rolle Klebeband und ne Rolle Alufolie. Und das macht man drumherum (nicht rund) und dann füllt man das nach und nach mit allen Styroporverpackungen die man über die Zeit sammelt. Kostet 10€ und irgendwann ist das Ding voll.

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Aluminium auf PU ist typisch eine Dampfsperre. Verwendet man in Feuchträumen würde ich jetzt sagen. Besser als Folie. Klar sollte das auch als Folie was bringen.

Also hätte ich seinerzeit ein Video von meiner Dämmaktion gedreht, hätte es genau so ausgesehen.
Ich hatte es etwas weiter oben schon geschrieben, was ich genommen habe.
“Rockwool KLIMAMAT Steinwolle Lamellenmatte alukaschiert”
Das von ihm verwendete Material sieht mir ziemlich genau danach aus.

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Ups, ganz übersehen bzw. nicht mehr präsent gehabt, sorry!

Hier mal wie es bei uns nun steht:

An der Außenwand, also neben dem Fenster habe ich Styropor drangeklebt mit Klebemörtel. Die Wand neben der Türe ist eine Innenwand, aber weil sie verbunden ist mit der Außenwand habe ich auch diese Seite mit Styropor beklebt gehabt. Das sind auch nur 2cm.

Weil ich nicht wusste welcher Rohboden vorhanden ist, habe ich einen Sockel hergestellt. Dieser besteht aus gebundener Schüttung, also Styroporkugeln + Zement. Da drauf sind 5 Stahlstangen mit der Wand verbunden worden. Und mit Trockenbeton ca. 5cm gegossen. Der Tank steht dann auf einer rosanen XPS-Platte. Das bedeutet die Last des Tanks mit 270l steht auf der Wand (neben der Tür) und dem Boden als verteilte Last.

Was man links sieht ist der Thermosiphon. Es kommt also Warmwasser raus, direkt runter, durch die Wand durch, und auf der anderen Seite der Wand nach oben in unser Badezimmer. Unten habe ich einen Hahn angeschraubt zum entleeren. Dort geht es auch nach unten, durch die Wand und auf der anderen Seite ist ein Sicherheitsventil mit 6bar, Rückschlagventil und Kaltwasser. Auf das MAG habe ich bewusst verzichtet weil es sonst ein durchflossenes MAG hätte sein müssen.

Und jetzt kann ich da natürlich dämmen. Am Einfachsten auf dem Sockel eine Schiene drauf und mit Platten zumachen, und dann oben wie beschrieben Material reinkippen was man übrig hat. Zudem soll der linke Bereich, also die Anschlüsse, wegen möglicher Leckagen frei zugänglich sein.

Als Rohre wurden Aluverbundrohr 26er genutzt und Schraubfittinge zudem Messingfittinge oder vernickelte Messingfittinge.

Nachtrag: Das Warmwasserrohr vom Speicher zur Wohnung ist bewusst NICHT gedämmt. Und zwar damit nach der WW-Entnahme das Rohr mit maximal 3l Inhalt (26er Rohr geht rauf und wird zu 2x16 in einer Ringinstallation) so schnell wie möglich wieder auf Raumtemperatur abkühlt. Der Thermosiphon funktioniert perfekt, wenn man mit der Hand fühlt hat der Anschluss bei WW am Tank noch handwarm, das Aluverbundrohr nach unten ist schon Raumtemperatur. Sodass dort kein stehendes warmes Wasser existiert außer im Tank selber.

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So sieht mein WW Speicher jetzt aus.

Vorher:

Nachher:

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Hübsch ist anders, aber ich wollte meinen aktuellen Stand auch zeigen. Der Speicher meiner EcoDesign 180 BWWP geht so etwa bis 5cm unter der Oberkante der PU Platten vorne und jetzt rund rum mit den 4cm PU Platten eingewickelt, die ich über hatte. Vorne hat das gute Stück noch einen Hohlraum, wo etwas Elektronik drin ist und Anschluß des Heizstabs. Den Teil hab ich wie unten die Wellrohre mit Schafwolldämmung ausgefüllt, soweit keine Platinen im Weg sind. Ich hoffe mal, daß die Pumpe fürs Kondensat (und Ablauf eines Überdruckventils) die nicht irgendwann naß macht. Obs was bringt? Keine Ahnung, aber dafür fliegen die Platten nicht mehr in der Garage rum …

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Haha, der Gardena-Schlauch am Sicherheitsventil ist der Knüller. Das Schaf ist aber nicht mehr dran?

Danke Leute für eure Bilder! Damit können Andere sich ein (gutes oder schlechtes) Beispiel dran nehmen. Ich bin erstmal so auf die Verbrauchsdaten gespannt, da ich noch nicht lange logge.

Läuft ja frei aus das Wasser aus dem Ventil, von daher hab ich da jetzt keine Bedenken. Die Schafwolle ist nicht direkt vom Schäfer :wink: Da hätte ich noch bischen was, was wir mal gegen Nacktschnecken ausprobiert, hilft da aber auch nicht … Die Schafwollmatte hab ich im Spitzboden im Einsatz zur weiteren Umdämmung der Lüftungsrohre der KWL. Das Material ist wunderschön zu verarbeiten und hat kein Problem mit, wenn man bischen Feuchtigkeit kondensiert, daher die Wahl dafür an der Stelle.

Meint der mich damit ?!? Kann ich mir garnicht vorstellen :wink:

Hast du eine Wärmebildkamera, da wäre ein Bild interessant. Bringen wird es auf jeden Fall was. Wichtig ist, dass nirgendwo Luft durchziehen kann. Das erkennt man auf dem Bild noch nicht so richtig, ob halbwegs luftdicht rundherum.

Ich hab die Platten erstmal einfach mit dem Aluklebeband verbunden bzw von der Wand her etwas verspannt, dass sie möglichst gut anliegen. Wollte nicht mit Kleber oder doppelseitigem Klebeband an die Pumpe. Ich denke mal der größte verbleibende Verlust wird nach oben gehen, vom Speicher hin zur Wärmepumpe. Auf dem Papier soll das Teil eine Verlustleistung von 6 Watt haben. Wenn er ohne Entnahme nachts steht, hab ich nen Abfall der Temperatur um ein Grad in etwa sechs Stunden, sollten so 20 Watt sein, wenn das nicht ne Umverteilung der Wärme im Speicher ist. Große Unterschiede sind mir noch nicht aufgefallen nach der extra Dämmung. Längere Zeiten ohne Nutzung hatten wir noch nicht, wo ich das Nachladen zur gleichen Temperatur hätte beobachten könnte. Wenn sich was ergibt will ich noch zur Wand hin ne Schüttdämmung machen. Schafwolle ist alle :wink: Mit der Thermokamera ist jetzt wohl schwierig wegen der Alufolie mit kleinem epsilon.

Wenn du auf dem Alu messen willst, einfach etwas schwarzes Isoband oder was ähnliches drauf. Aber eigentlich gehts mehr um die ganzen Übergänge unten und oben, ob da noch irgendwie Wärme rausgeht. Auf den Platten ist ja ziemlich klar, was dort ankommt.

Ist klar, leider halt punktuell, aber besser als nichts. Am meisten verspreche ich mir von der verbesserten Dämmung der Anschlüsse unten, auch wenn das nicht mehr den Speicher selber betrifft.

Hallo! Deine Idee mit der Alufolie ist grundsätzlich richtig – die reflektiert tatsächlich Wärmestrahlung und wird deshalb oft bei Dämmstoffen eingesetzt. Aber Alufolie allein dämmt kaum gegen Wärmeleitung oder Konvektion – dafür ist das eigentliche Dämmmaterial wichtig. Wenn du alte Dämmstoffreste verwendest und außenrum Alufolie packst, kann das die Dämmwirkung tatsächlich etwas verbessern. Aber aufpassen bei Wasserleitungen: Schimmel- und Feuchtigkeitsprobleme müssen vermieden werden! Und wie du schon erwähnt hast, kann zu starke Dämmung unerwünscht sein, wenn schnelle Abkühlung gewollt ist.