Brauchwasserwärmepumpe 08.2024 - 08.2025

Schon erstaunlich dieses Unterschiede bei den Preisen. Da bin ich froh das ich 0,25€/kWh Strom und 0,15€/kWh Gas hatte, denn dieses Preisgefälle, zu Gunsten von Strom, war es das meine Rechnungen in die jetzige Richtung verändert hat. Unter weiteren Gesichtspunkten wie Zukunftsentwicklung usw.

Da weiß ich nicht ob das eine gute Annahme ist. Meine WP leistet 5kW und nach meinen Berechnungen sollte das mein Haus bei -10°C NAT noch genügend warm bekommen. Jetzt hat diese WP aber noch einen 3kW Heizstab, mir steht also für die gaaaanz kaaaalte Tage 8kW Heizleistung zur Verfügung. Aber in den letzten 10 Jahren war die kälteste Durchschnittstemperatur über 5 Tage gemittelt nur bei -3 °C statt der offiziellen -10°C NAT = Norm Außentemperatur. Diese wird über viel größere Zeiträume errechnet und ist die Basis jeder Wärmekalkulation einer WP heutzutage.

Ich gehe also, wie bei einer Wette, davon aus das ich fast niemals den Heizstab benötige.
Meine Reserve ist also die Wärmepumpe selber, deren 3kW Heizstab.

Anders ausgedrückt: warum weiterhin ein Heizsystem, und sei es nur als Reserve, am Leben erhalten das dann weiterhin hohe Nebenkosten hat, statt sich endgültig davon zu trennen?

Probiere mal dieses Software: https://geotsol-online.valentin-software.com/
Diese hat mir enorm geholfen! Sie berücksichtigt auch den Einsatz des Heizstabes und berechnet dessen Verbrauch, für jeden Monat. Bisher kann ich diese Daten bestätigen, bzw. ich liege sogar noch besser als deren Prognose.

Ich bin da komplett bei Dir.
Wir entwickeln uns so nach und nach.
Unsere Panasonic Heatcharge VZ12 macht 4,2 kw bei -10 Grad. Damit schafft sie mehr als 50 Prozent der berechneten Heizlast von 7,3 KW die allerdings bei -12 Grad angesetzt ist.
Damit lässt sich schon viel abdecken. Den Kamin hatten wir zur Ergänzung dieses Jahr allerdings auch schon an.
Im Keller liegt noch eine neue und unbenutzte KWL Paul Novus 300 mit allem Zubehör. Die kann dann mit ihrem Wärmetauscher die Wärme schön im Haus verteilen.

Wie hoch ist denn der gewöhnliche Haushaltsstromverbrauch so etwa pro Monat, und wie hoch war die Erzeugung und Autarkie im November bei der 20 kWp Anlage? Mir scheint, da verpufft viel im Heizungsraum.

Hallo, nun der Speicher 15 KW wurde erst am 25.11.25 aufgebaut und installiert.

Solar-Ertrag Gesamtverbrauch Netzbezug Eigenverbrauch
659 1091,4 747,7 343,7 31%

PS: der Heizungsraum hatte nach Fenstereinbau ca. 19°

Wenn Geld keine Rolle spielt…:innocent:

Der Hub ist bei Wärrmekraftmaschinen immer die Differenz zwischen der Ansaugtemperatur (egal ob Luft oder Wasser) und der hergestellten Endtemperatur.
Schaut mal beim alten Carnot in die Formel, da wird das klar.
Bei einer BWWP im Keller mit einer Ansaugtemperatur von 15°C und einer Zielwassertemperatur von 50°C wird die WP gegen Ende des Aufheizprozesses eine Temperatur von 55°C erzeugen,
damit sie das Wasser auf 50°C erwärmen kann.
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Der Hub ist also in dem og. Fall 40K und die Carnot Formel gibt da eine Maximaleffizienz von 8,402. Die gängigen BWWP schaffen 25-35% davon, da die Wärmetauscher in den oben auf den Speicher aufgesetzten Aggregaten sehr klein sind und auch der Luftdurchsatz durch den Durchmesser der Ansaugrohre sehr begrenzt ist.

Wenn die BWWP den Speicher von 15° oder 20°C aufwärmt hat sie am Anfang einen besseren Wirkungsgrad, da sie mit einer geringeren Temperatur arbeiten kann. Die meisten Elektroniken regeln die WP so, dass die erzeugte Temperatur am Wärmetauscher so 5-15K über der aktuellen Speichertemperatur liegt.
Die Carnot Zahl steigt bei einem so geringen HUB erheblich an.
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Die höhere Effizienz hält aber nicht lange an, da die Speichertemperatur ja stetig steigt und die BWWP entsprechend nachregelt.
Der in den Datenblättern der WP angegebene COP bezieht sich meines Wissens auf eine Komplettaufheizung des Speichers von Umgebungstemperatur (iA. 20°C) auf die Zieltemperatur von 55°C bei einer gegebenen Ansauglufttemperatur.
A7/W55 oder A15/W55 heisst da wird ein Speicher komplett aufgeheizt und der Gesamtstromverbrauch zur Aufheizung mit der dafür notwendigen Wärmemenge ergibt den COP von 3 im ersten Fall und 3,5 im zweiten Fall.
Ich habe das für meine BWWP mal nachgerechnet und da ergibt das einen Sinn.

Für die Aufheizung von 40°C auf 50°C ist der COP deutlich geringer.

Herzliche Grüße
Eclipse

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Ich habs in dem Sinn von HF_SPSler Beitrag benutzt, auf den ich mich bezogen habe. Aber Du hast wohl recht, daß das so nicht korrekt ist.

Ich hatte mich in dem Zusammenhang falsch ausgedrückt. Natürlich beschreibt der Hub die Temperaturdifferenz zwischen dem Medium dem die thermische Energie entzogen wird und dem Medium das auf eine Solltemperatur angehoben wird. Folglich ist es im Fall der Beheizung des Wohnraums besser je niedriger die Vorlauftemperatur insgesamt und zusätzlich die Spreizung ist. Wobei sich die Spreizung aus diversen Gründen wohl nicht beliebig eng gestalten lässt.

Ich denke der Fall Brauchwassererwärmung ist noch mal eine Besonderheit da das Zielmedium bezogen auf die Temperaturen einen relativ großen Dymamikbereich haben kann, wie im Fall kalten Speicher auf Solltemperatur bringen. Mir war an der Stelle durch Unwissenheit auch nicht bekannt dass die Sollvorlauftemperatur bei der Brauchwassererwärmung dynamisch mit der Isttemperatur des Brauchwassers +Offset ansteigt. Ich war fälschlicherweise davon ausgegangen, dass die LWWP von anfang an mit sehr hoher Vorlauftemperatur das Brauchwasser erwärmt. Da war ich auf dem Holzweg und der Faden hier für mich sehr lehrreich :+1:

Ist hier denn schon die monatliche Grundgebühr enthalten? Bei meinem letzten Besuch auf check24 warben zwar alle Anbieter mit Arbeitspreisen deutlich unter 30Cent/kWh, jedoch lagen alle bei um die 12 - 15€ Grundgebühr pro Monat. Bei einem angenommenen Verbrauch von sagen wir 3000kWh pa sind dann im Höchstfall noch mal 6Cent pro kWh zum Arbeitspreis zinzuzurechnen.

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nein natürlich nicht, aber auch bei meinen Gaspreise ist das nicht der Fall. Es ergibt wenig Sinn den Grundpreis mit einzurechnen wenn man keine Angabe über den Jahresverbrauch macht. Da dieser bei jedem unterschiedlich ist und auch der Grundpreis unterschiedlich ist, gebe ich immer den Verbrauchspreis an.

Bei werden aus den 0,25€/kWh wohl 0,28€/kWh werden. Aber selbst ich kann das erst am Jahresende exakt wissen da mein Verbrauch dieses Jahr sich mit keinem Vorgängerjahr deckt. Weil ich eben PV im März in Betrieb gesetzt habe und im September eine Wärmepumpe und im Oktober die Warmwasserbereitung. Ich kann nicht mal die Verbräuche extrapolieren da vieles Witterungsabhängig ist und ich immer noch in einer Teilbaustelle lebe. Es ist also noch nicht alle final fertig. Insofern: alle meine Angaben sind Daten die ich bisher erfassen konnte, werden sicherlich in Zukunft besser sein.

Ob da jetzt Rahmenparameter noch nicht ganz klar sind oder nicht, ohne Grundpreis ist der Arbeitspreis nicht aussagekräftig und nicht vergleichbar. Bei der Angabe unserer Stromkosten von 0,3453€/kWh ist alles enthalten - wir haben keine extra ausgewiesene Grundgebühr/Zählermiete usw. Das ist ein All-In Preis. Somit kann ich gar nicht sagen was für einen reinen Arbeitspreis wir haben - ist aber auch laxx weil man ja nicht nur den Arbeitspreis sondern einen Gesamtpreis zahlt.

Somit bleibe ich dabei, dass die Angaben wenig bis gar nicht vergleichbar sind. Es sei denn man trifft wenigstens ein paar Annahmen wie z.B. Jahresstromverbrauch usw.

also ich weiß ja nicht wo du deine Preisvergleiche machst, aber bei allen Portalen sieht man den Arbeitspreis und die zusätzlichen Grundgebühren. Wie möchtest du bei unterschiedlichen Grundgebühren ja nach EVU die Preise für Energie untereinander zwischen den EVU’s vergleichen?

Ich kenne meinen Verbrauch nicht also kann ich mit dem Einrechnen der Grundgebühr rein garnichts mehr vergleichen. Angenommen mein Grundpreis ist 100€/a und mein Verbrauch ist 1kWh bei 0,1€/kWh, so soll ich also deiner Meinung nach einen Strompreis von 100,1€/kWh als Vergleichszahl angeben? Das ist doch sinnfrei.

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überflüssig

Mann die anerkannte Vergleichsbasis ist der Arbeitspreis. Selbst wenn ich Energiepreis von unterschiedlichen Energieträgern miteinander vergleichen möchte dann nimmt man den Arbeitspreis pro kWh zB.

Egal: ich mache meine Angaben hier nicht nur für dich sondern auch für andere Mitleser. Diese Diskussion ist mühselig.

Keine Ahnung, ich habe nicht deine Probleme und wüsste auch nicht das ich jemals einen Gas/Wasser/Stromvertrag hatte bei dem diese Daten nicht einzeln ausgewiesen worden sind.

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Ihr habt eure Standpunkte aufgeführt, bitte ein wenig den Pfeffer rausnehmen.

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Nein, sinnfrei ist hier nur dein gewähltes Extrembeispiel und das Auslassen der Möglichkeit bei nicht vorhandener Datenlage eine Annahme zu treffen. Z.B. auf Basis des allgemein angenommenen Jahresstromverbrauch pro Person und Jahr. Schaffe eine vergleichbare Basis, vorher macht ein Vergleich keinen Sinn oder es wirkt wie schöngerechnet.

Und ich wiederhole es nochmals, wir haben keinen extra ausgewiesenen Grundpreis. Wie soll ich in unserem konkrenten Vergleich also ordentlich vergleichen wenn du nur den Arbeitspreis heran ziehst?

Bleib mal locker und atme mal durch…. dich zwingt auch keiner zu antworten wenns dir müßig ist.

Ich stelle fest, sobald kritischer nachgehakt wird, wird der Ton der Verfechter lauter, die Wortwahl schroffer. Ein bemerkenswertes Verhalten. Ich sehe das emotionslos…

Dabei müssen mir persönlich die Vorteile von Wärmepumpen, die Nutzung von PV Energie usw. gar nicht geprädigt und schon gar nicht schöngerechnet werden. Wir sind na nun selbst PV Nutzer, Eautofahrer und Splitklimaheizer…. :smiling_face_with_sunglasses:

Aus Interesse, weil ich es nicht bekommen habe: Wohnst Du in Deutschland, wo ich das so garnicht kenne oder in einem anderen Land oder wie kommt es dazu, daß bei Dir alles proportional zum Verbrauch ist?

Ja wir wohnen in D. Jetzt sprenge ich vermutlich das Thema.

Im Briefkopf, also quasi was einem ins Auge springt steht bezüglich Preis nur:

grafik

Ich hab jetzt noch mal in die letzte Rechnung geschaut und muss mich bei euch für das Augenöffnen bedanken!

Dort steht ganz unten, Asche auf mein Haupt das hab ich bisher echt übersehen, dass:

Wobei sich mir diese Angabe das Arbeitspreises nicht erschließt. Am Ende zahlt aber ja jeder von uns das, was unterm Strich steht und da ist ja nunmal auch die Grundgebühr mit drin. In unserem Fall halt rund 8,46€ pro Monat.

und diese Grundgebühren unterscheiden sich eben nach Vertrag, Ort usw. wenn ich aber hier im Forum eine vergleichbare Verbrauchsabgabe machen soll dann geht das nur über den Arbeitspreis.

Wie soll man den reagieren wenn man einen Sachverhalt zigmal erklärt und keinen Zugang zum Gegenüber bekommt, weil er einfach blockiert für sachliche Argumente. Schaue dir diese Thread nochmal an, dann erkennst du das ich lange Zeit mit sachlichen Argumenten gearbeitet habe, mit viel Geduld.

Gebe Dir recht, daß es am Ende drauf an kommt, was man in Summe zahlt. Aber wenn ich überlege, x kWh weniger Gas zu verbrauchen und dafür y kWh mehr Strom, kommt es halt drauf an, wie hoch meine Stromrechnung sein wird, wenn ich a) 3000 kWh oder b) 4000 kWh Strom im Jahr beziehe und analog beim Gas sagen wir a) 4000 kWh oder b) 1000 kWh (völlig willkürliche Zahlen).

Ist die Entscheidung für a) oder für b) in Summe günstiger? Mich kosten 1000 kWh mehr Strom etwa 260 Euro mehr, 1000 kWh mehr Gas kosten mich etwa 105 Euro mehr.

Wo ich eigentlich hin will, ist 0 kWh Gas und damit dann auch 0 Euro an Fixkosten fürs Gas und was sonst so dran hängt. Strom muß ich so oder so kaufen und muß halt überlegen, wie hoch wird mein Verbrauch sein und wie sind die Kosten pro kWh gegenüber den fixen Kosten pro Monat zu sehen, damit es am Ende möglichst günstig wird.

Nachtrag: Auf Deine 9 ct/kWh Arbeitspreis müssen natürlich noch die Steuern und Abgaben draufgerechnet werden, die ebenfalls pro kWh abgerechnet werden.

Ich verstehe Deine Zahlen so, daß Du fix 80.3+21.01 = 101.31 Euro im Jahr zahlst und dann zusätzlich noch (finde ich recht happig) 34.53 ct/kWh. Für sagen wir 2000 kWh Bezug wären es insgesamt dann also

690.60 + 101.31 Euro = 791.91 Euro oder 39.60 Ct/kWh

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