Brauchwasserwärmepumpe 08.2024 - 08.2025

gibts glaube ich schon auf YouTube zu sehen.

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Ich weiss, das sprengt den Rahmen dieses Threads, aber bei mir laufen grad die Neuronen heiss: Eigentlich könnte man eine einfache SplitKlima selbst bauen, mit doppeltem oder dreifachem Aussenradiator und langsam laufenden Ventilatoren. So könnte man die Geräuschentwicklung auf fast 0 senken und den Wirkungsgrad erhöhen. Auch die Fläche des Innengeräts könnte man verdoppeln… Im Grunde sind ja nur Leitungen mit Radiatoren und einer “handelsüblichen” Pumpe verschweisst, plus ein wenig Steuerelektronik und Ventilatoren. Keine Raketenwissenschaft. Deshald kosten sie EXW in China ja weniger als 200€

Ich weiß :wink: Das ist ja der Grund warum ich mit so geringer Spreizung fahre. Wenn ich es dürfte dann würde ich die VL Temperatur der FBH sogar noch um 2°C senken. Aktuell haben wir 24°C Raumtemperatur und meine 4 Weiber, Frau und 3 Katzen bestehen darauf. Da meine WP aktuell 12 Takte pro Tag fährt, ist da also noch Luft an Optimierung nach oben!

Und auch das Delta T von 3°C und WW Speicher Temperatur von nur 44°C ist bewusst so gewählt. Also schon bei 3°C Temperaturabfall im WW Speicher heizt die WP das WW neu auf. So bleibt das Wasser lange auf den von der Frau geforderten 44-45°C und gleichzeitig habe ich aber eine geringe Spreizung.

Wobei das muß man differenziert sehen. die Jeisha macht WW immer mit 6°C und einem mickrigem Volumenstrom von 12L/min. Das kann man leider nicht anders konfigurieren. Sie könnte meinen Speicher mit 42L/min Volumenstrom füttern, das habe ich gemessen und ist auch nicht sooo laut. Aber sie macht es einfach nicht. Sie fährt immer mit 6°C und 12L/min.

Das bei geringeren Außentemperaturen der COP sinken wird ist logisch. Ich habe ja exakt deswegen die relevanten Werte angegeben. Die Wassertemperatur des Speichers spielt aber weniger eine Rolle da die Jeisha immer mit 6°C und 12L/min fährt “pumpt” sie quasi die Wassertemperatur des Speichers langsam hoch. Das ändert am COP nur wenig, nur die Dauer bis Ende WW verlängert sich.

EDITH: 6°C meint Spreizung zwischen VL und RL Temperatur.

Sollte als Hub nicht der Unterschied zwischen der Vor- und Rücklauf des Heizmediums im Speicher entscheidend sein und nicht Ausgangs- und Endtemperatur? Bei einem leeren Speicher mit komplett 8 Grad auf z.B. 50 Grad aufheizen würde ich mir sogar einen besseren COP versprechen, als wenn der Speicher schon im Alltag nur auf 45 Grad abgekühlt ist (wie repräsentativ die Fühlertemperatur auch immer für den ganzen Speicher ist …) und von da auf 50 Grad erwärmt wird. Dann muß die WP ja durchgehend ne deutlich höhere VL Temp liefern als mit dem anfangs kalten Speicher.

Entspricht der Argumentation die ich von RoterFuchs ursprünglich mal gelesen habe, warum wir die COPs aus den Prospekten nicht erreichen.

Brauchwasserwärmepumpe FHS-280-S-230V

das Erste Jahr 08.2024 -> 08.2025 480 kWh 55° Wassertemperatur

3 Personen

Ergänzend muss ich sagen das wir ein 1600W Balkonkaftwerk hatten und jetzt (November) sogar
eine PV mit 20 kwp und 15 KWh Speicher haben.

Der Wechselrichter macht den ehemaligen Heizungsraum immer so bei 21° und daraus wir die Luft wird die Brauchwasserwärmepumpe angesaugt und über Rohrleitung ins Freie geblasen.

Die BWWP läuft bei mir von 13:00 bis 15:00 und benötigt ca. 1 und 1,5 kWh gemessen mit FRITZ!Smart Energy 200, im Schnitt so um die 8 kWh Pro Woche, in den letzten 12 Monaten

Ich glaube du meinst das Gleiche wie ich beobachte. Die WP hat immer eine Spreizung von 6°C. Sie passt aber die VL Temperatur so an das sie 6°C oberhalb der RL Temperatur ist. Ist die Spreizung des W Speichers größer dann erkenne ich am oberen Tempsensor im Speicher ein Absinken der Temperatur. Deswegen habe ich ja die Hysterese der WW Bereitung auf 3 °C gelegt. Denn der Tempsensor der Jeisha sitzt in der Mitte des Speichers. Es ergibt sich also eine Spreizung=Schichtung des WW im Speicher von ±3°C = 6°C = Speizung zwischen VL und RL Temperatur die die Jeisha sowieso fest fährt bei WW.

Logisch betrachte meine ich habe ich damit den optimalen Arbeitspunkt eingestellt. Einzig der Hub zwischen Au0entemperatur und Zieltemperatur im WW Speicher bestimmt nun den COP.

Bei kaltem WW Speicher ergibt sich ebenfalls nach einer Zeit eine Spreizung von 6°C innerhalb des Speichers und dann pumpt die WP dieses Temperaturgefälle langsam so weit hoch bis in der Mitte des Speichers die Zieltemperatur erreicht ist.

hm, du erzeugst also im Haus einen Unterdruck. Wie kalt ist nun die Luft die von Außen in das Haus nachströmt und es so auskühlt?

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Du steckst wohl tiefer in der Materie drin als ich. Was ich mich frage: von einem komplett kalten Speicher ausgehend sollte sich der COP doch im Laufe der Aufladung ändern und am Anfang am besten sein. Von 8 auf 10 Grad ist einfacher/effizienter als von 48 auf 50 Grad.

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im Moment noch wir die Kalte Luft über einen Lüftungszug im Schornstein bedient, aber wir werden einen Keller-Raum noch mit dem Heizungsraum anbinden um dort eine Zwangsentlüftung zu etablieren.

Ja das tut er auch. Er fällt langsam ab. Und wenn das Wasser kalt ist im Speicher ist der COP, bei gleicher Außentemperatur, höher als bei schon warmen Wasser im Speicher. Auch das hast du richtig erkannt. Dennoch ist, nach meinen Beobachtungen die Außentemperatur entscheidender als die Wassertemperatur im Speicher. Diese verändert nur die Ladedauer und ein bischen den COP im Verhältnis. Die Außentemperatur hat einen größeren Einfluß auf den COP. Die TAZ,MAZ,JAZ für WW wiederum ist noch mehr anhängig von den Außenbedingungen. Bei 0°C und hoher Luftfeuchte wird viel öfters abgetaut. Macht man da nur WW dann hat man eine viel schlechtere TAZ als der momentane COP wäre.

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Panasonic in schön, aber auch etwas Teurer und bischen bessere COP Werte.
https://www.immotecshop24.de/Panasonic-Aquarea-LT-HP-Splitwaermepumpe-5-kW-Hydromodul-Gen-K-230-V

Ich mag diese Monoblock Geräte die als Hydrosplit auf den Markt sind nicht so recht. Entweder eine richtige Monoblock ohne Klimbim im Haus (bzw. man kann die bestehende Installation fast 1 zu 1 wiederverwenden oder selbst bestimmen) oder man nimmt gleich ne echte Splitanlage, also mit Kühlmittelleitungen statt Wasserleitungen zwischen Außeneinheit und Innengerät. Letzteres hätte ich ganz gerne genommen, aber man benötigt mal wieder einen Kältetechniker und die Regelungen in DE machen dann alles zu teuer, und DIY will keiner supporten.

https://heizung-billiger.de/6093-luft-wasser-waermepumpen-marken?page=1&sortBy=position&sortOrder=desc&isoCode=de&categoryId=6093&Hersteller=LG+Electronics

Die meisten Inneneinheiten hat nur die Verteiler und Pumpen Anschluss.
Kann man Super selbst einbauen.

die LG rechts hatte ich auch im Fokus. Aber es sind halt +2000€ Unterschied zur Jeisha 5kW und 7kW bekomme ich nicht im Haus weg und kein HeishaMon Adapter um sie ohne Cloud vollständig auszulesen und zu steuern.

die Jeisha ist halt schon etwas älter und kein R290.

Da gebe ich dir absolut Recht. Aber man kann auch super selbst Einzelteile kaufen und einbauen und hat dann weniger bezahlt und mehr Freiheiten was man an Komponenten wählt. Glaube mir, nachdem ich mich für DIY entschieden hatte, nachdem ich wusste was ich machen musste, habe ich verglichen was ich zahle und was ich dafür bekomme und welchen realen Preis, zB. Cloudzwang, Herstellersupport, Community, ich zahlen würde. Meine Lösung: einfache und bewährte Monoblock mit R32, leistungsfähig, hässlich, günstig, plus eigene Hydraulik, Standardkomponenten die jeder Heizungsbauer auch benutzt und versteht, und so habe ich mit allem Drum und Dran, samt 300L WW Speicher, ca. 4000€ bezahlt.

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Das hatte ich beinahe auch vor so zu lösen, bei mir hatte ich aber noch einen Zählerschrank der verlegt werden musste, damit wir Solar/WP und E-Auto(Wallbox) angeschlossen bekommen.

Somit habe ich mich für ein Angebot eine WP entschieden, zur Info ich hatte 41 Angebote,
bis das passende gefunden wurde, es wurde eine EU8L von Lambda.

Spricht für Deine Ausdauer. Ich würde ja verrückt bei derart vielen Terminen mit den Handwerkern.

Moin, ich hab halt unsere Zahlen angenommen,
Unser Strom liegt bei 0,35 Euro / kWh und unser Gaspreis liegt bei 0,0876 Euro / kWh.
Die Gasheizung soll erstmal als Backup bleiben und an den ganz kalten Tagen unterstützen.
Grundsätzlich geht es mir auch nicht um die ganz strenge Wirtschaftlichkeit.
Weg vom Gas und mehr DIY ist schon schön.