Brauchwasserwärmepumpe FHS-280-S-230V
das Erste Jahr 08.2024 -> 08.2025 480 kWh 55° Wassertemperatur
3 Personen
Das liest sich gut.
Ich schaue mich auch grad im Bereich BWWP um.
Aktuell machen wir unser WW mit der Brennwerttherme.
Da wir unser Haus in der aktuellen Heizsaison bequem mit Panasonic LLWP und Kamin heizen sehen wir ganz gut was alleine für WW verbraucht wird.
Das sieht man doch auch außerhalb der Heizsaison ![]()
Ich z.B. schreibe seit dem wir das Haus erworben haben, jetzt gut 10 Jahre, einmal die Woche Verbrauchswerte von Strom, Wasser, Gas auf und übertrage die Werte turnusmäßig in Excel-Tabellen. Ja, das ist ein wenig altbacken, aber das Buch kann halt keinem EDV Schaden zum Opfer fallen ![]()
Wir liegen mit drei Personen bei im Schnitt 4,8m² Gas pro Woche für Warmwasser, das entspricht ca. 2372kWh Gas - was ich natürlich als krass viel Empfinde, aber ich meine gerade bei der Warmwassererzeugung ist die Gastherme wahrlich kein Effizienzwunder.
Da hast Du natürlich recht. Ich dokumentiere die Zählerstände auch, allerdings eher online.
Unser Verbrauch für Warmwassererzeugung, für 4 Personen, wird bei etwa 2800 kWh im Jahr liegen.
Damit lohnt sich ein Umstieg auf BWWP grundsätzlich nicht. Es sei denn man hat eine PV Anlage. Die ist allerdings noch in der Planung.
Bei dem Gasverbrauch für Warmwasser bin ich bei etwa 250 Euro im Jahr. Ausgehend von 1000 kWh pro Jahr für die BWWP wären wir bei etwa 350 Euro.
Wir liegen mit den 2372kWh Gas bei rund 210€ pro Jahr (0,0887€/kWh), reine Gaskosten. Nehmen wir mal an die Gastherme hat bei Warmwassererzeugung einen Wirkungsgrad von 80% und der Speicher der BWWP ist genauso verlustreich wie der aktuelle Speicher, dann wäre man bei angenommener JAZ 2,8 der BWWP bei einem Strombedarf von rund 678kWh - der würde uns aktuell ohne PV Unterstützung 234€ (0,3453€/kWh) pro Jahr kosten.
Ich tue mich auch schwer, wir haben PV und der Ausbau der PV schreitet alsbald noch mal deutlich voran. Also selbst wenn wir den Strom für Warmwasser vollständig aus der PV bekommen würden, würde sich die Investition von z.B. 1600€ für eine 250L Tesy erst nach 7 Jahren rechnen. Von einer Wolf, oder Stiebeleltron die ja noch mal gut 50-70% teurer sind brauchen wir da erst gar nicht reden.
Jetzt könnte man natürlich auch wieder so argumentieren, als das man sagt unsere aktuelle Therme wird keine 7Jahre mehr durchhalten und wir brauchen sowieso innerhalb dieses Zeitraums eine neue Lösung für die Erzeugung von Warmwasser…
Aber, so richtig überzeugt mich das Einsparpotential nicht. Bzw. der Handel langt bei den Geräten für Warmwasser, egal ob BWWP oder einfach auch nur ein neuer Speicher mit Heizstab, so richtig hin.
Ich habe 0,25€/kWh Strom und 0,15€/kWh Gas. Mit deinen Zahlen würde ich 2800/0,9*0,15€=467€ an Gas zahlen und 1000*0.25€=250€ an Strom. Angenommen eine BWWP kostet 1750€ dann ist diese in 8 Jahren abgezahlt. Wenn du die Gastherme nur für WW nutzt dann meldest du den Gasanschluß ab. So sparst du nochmal 50-150€ pro Jahr und wenn dann der Schorni auch noch hinfällig wird dann diesen auch nochmal. Angenommen das wäre so dann sparst du ca. 417€/a und die obige BWWP wäre nach 4,5 Jahren abbezahlt.
Also diese Aussage würde ich damit nicht unterschreiben ![]()
Ich denke hier liegt ein Fehler vor wenn das der Wirkungsgrad der Gastherme sein sollte?
Die 2800kWh sind schon der reine Gasbezug inkl. aller Verluste.
Es könnte sein das die Umrüstung auf DLE für dich günstiger und einfacher ausfällt. wie gesagt du sparst ja nicht nur an den laufenden Gaskosten sondern dann auch noch am Wegfall der Kosten für den Gasanschluß und evetl. noch Schorni.
DLE ist leider nicht möglich. Wir versorgen uns als (pseudo) Insel selbst. die 21kW oder auch 18kW eines Durchlauferhitzers können unsere WR nicht liefern.
Naja, das würde aber weitere Kosten nach sich ziehen da dann die Zentralheizung ja auch gleich gegen eine LWWP getauscht werden müsste.
ok, dann rechnen wir mit 2800*0,15€/kWh=420€ im Vergleich zu 467€. Verändert das Ergebnis zu Gunsten der Gastherme um 10%.
Ich hab mal die Kilowattstundenpreise in meinem obigen Posting ergänzt. Wir haben 0,0887€ pro kWh Erdgas. Das ist eine deutlich andere Berechnungsgrundlage.
joo, das war auch mein Problem. Also nicht die Insel sondern das mein WR nur 12kW aus den Akkus liefern kann und unsere 22kW DLE’s nicht vollständig bedient werden konnten. Da ich 2x 28kW + 3x4kW DLE hätte neu investieren müssen haben wir stattdessen einen 300L Tesy Speicher eingebaut und komplett alles auf WP umgerüstet. Keine DLE ist hohe Leistungen die kosten, kein Gas ab nächstes Jahr mehr, kein Gasanschluß und kein Schoirnsteinfeger mehr.
Ich rechne damit das wir in Zukunft auch an Hand des Leistungsbezuges des Hausanschlußes Netzgebühren zahlen werden. Insoferm wäre der Umstieg auf DLE’s mit hohen Leistungen eventuell auch nicht die beste Option.
wow, ich zahle doppelt so viel, noch.
Ich hab meine in China gekauft, 300l für 1600 Neuronen. Allerdings habe ich schon über 300€ ausgegeben für Rohre und Hähne…. Wollte die Raumwärme des Heizungsraums abgreifen.
Bevor ich weiter oben gepostet hab, hatte ich mal nach der 250L Tesy geschaut. Liegt auch bei rund 1600€ bei einem deuschen Versandhändler - braucht man das Risiko mit Lieferung aus China nicht eingehen.
Ganz ehrlich, 2,5k€ oder gar 3k€ für eine Brauchwasserwärmepumpe ála Stiebel, Wolf oder sonstigen deutschen Herstellern?? Das halte ich für frech -würde fast Wucher- sagen.
wenn man dann noch die Leistungsdaten mit LWWP Außengeräten vergleicht dann erkennt man das die Effizienz der BWWP zu wünschen lässt. Denn diese arbeiten mit einem COP von 3 innerhalb der themischen Hülle des Gebäudes, also bei ca. 15°C. Eine LWWP bringt das bei 0°C Außentemperatur. Aktuell bei 12°C Außentemperatur hat meine einen COP von 4.2 bei 45°C Warmwasser. Ich habe für meine Panasonic Jeisha 5kW 2800€ ohne Versand bezahlt, deutscher Händler.
Das wage ich mal anzuzweifeln. Oder zumindest sollte der aktuelle Hub zum COP dazu genannt werden. Ich stecke nicht so ganz im Detail, aber wenn der Brauchwasserspeicher leer ist muss bei einer Zieltemperatur von 45°C von einem Hub von deltaT mindestens 37K ausgegangen werden. Ich zweifel das zu dem Zeitpunkt der COP noch so hoch liegt. Geschweige denn wenn die AT gegen 0 oder in die Minusgrade geht.
Aber der Preis für die Panasonic ist TOP - wenns die Dinger noch in etwas schöner gäbe
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nun, meine Datenerfassung von der letzten Warmwasserbereitung besagt aber exakt das
Aktuell heize ich meinen FBH mit einem COP von 6 ! Außentemperatur ist 13°C, Leistungsaufnahme 546,5W, Wärmeabgabe 3388W, Volumenstrom 21L/min, Kompressorfrequenz 19Hz (tiefer geht nicht), akt. VL 32.25°C und RL 29.88°C.
Meine WP ist von mir mit 20mm Armaflex vollgedämmt im Hydraulikbereich, alles auf 32’er Verbundrohr, FBH 10 Heizkreise mit 50m Länge und 16’er Rohr in 10cm Abstand. Rohrsystem mit 100% gedämmt. Alles ist somit auf WP Effizienz getrimmt. Datenerfassung mit MID geeichten Zählern, DS18B20 Temperatursensoren über HeishaMon im 5 Sekundenintervall. Einzigst der Durchfluß wird mit dem internen Volumenstrommesser der Jeisha erfasst. Der ist aber sehr exakt.
Letzte WW Bereitung: oberer Temp Sensor im Speicher DS18B20 hat 40.19°C, unterer 34.69°C. WP Startet mit 40.31°C VL und 34.88°C RL. Am Ende VL 48.19°C und RL 42.15°C. Oberer Temp Sensor WW zeigt dann 43.94°C und unterer 41.44°C. Wärmeleistung beginnt bei 4700W und endet bei 5300W. Leistungsaufnahme bei 1147W und endet bei 1396W. COP beginnt mit 4.5 endet mit 3.8
Ganz exakt kann ich die Daten nicht ablesen da die Darstellung der Kurven schwer mit der Maus zu treffen sind.
Aber, es ist mir egal wer mir das glaubt oder nicht, ich bin sehr zufrieden mit meiner DIY Arbeit ![]()
EDITH: Shit stelle jetzt gerade fest das mich die Datenaufzeichnung in HomeAssistant richtig anpi..t. Ich kann aktuell leider nicht die korrekten Daten von vor dem 1.12. abrufen. Ich muß erstmal mein Grafana einrichten um diese sauberen Daten aus der InfluxDB anzeigen zu können. Leider liegen die 0°C Außentemperaturdaten im November. Wenn ich soweit bin liefere ich dir das gerne noch nach, dann vielleicht sogar mit einem Grafana WEB Link und du kannst dir die Daten selber live anschauen ![]()
Da kommt man doch glatt auf die Idee, den Warmwassertank direkt an die Split-klima anzuschliessen, mittels Plattenwärmetauscher, anstatt des Innengerätes…
Du hast dir da jetzt sehr viel Mühe bei der Notation der Daten gemacht. Auch hast du dir offensichtlich sehr viel Mühe beim Trimmen auf höchstmögliche Effizienz gemacht Chapeau ![]()
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der COP vom Hub abhängt und man hier aufpassen muss. Natürlich hast du einen COP von 6 bei der Heizung, weil dein Hub nur 2,37K entspricht. Je geringer die Spreizung und je niedriger der Hub, desto höher die Effizienz.
Gleiches gilt, natürlich mit anderen Zahlen/Temperaturen, beim Warmwasser. Du hast nur einen Hub von 6,75K im Warmwasser. Mess das doch einfach mal mit leeren Speicher und den 8°C mit denen der Speicher dann aus der Leitung gefüllt wird.
Es geht mir nicht darum dein Werk schlecht zu reden. Es geht mir nur darum Vergleichbarkeit zu schaffen. Und wenn der 300L Speicher leer ist, dann wird sicher nicht mit COP >3 nachgeladen.