BNetzA Pläne - akkudoktor Video vom 05.06.25 - Diskussion

Dafür wird kein klimageld ausgezahlt. Da waren 200 bis 300 euro pro Jahr und Person veranschlagt. Wer bitte spart über die 5 cent mehr als wenn er klimageld bekommen würde ?

Es werden paar wenige entlastet, das wird in den Medien als Erfolg gepriesen. Die grosse Masse wird mehr belastet, muss mehr bezahlen.
Das wird alles schön vorher am PC simuliert, wie sich was auswirkt. Und es wird das gemacht, was Staat und Unternehmen Geld in die Kasse spült.
Wenn wir uns zu was äussern dürfen, dann dient das dazu, uns zu beruhigen und uns zu suggerieren, wir könnten "mitreden", entscheidungen in richtige richtungen bringen. Wenn ein kleines Kind ein Bild gemalt hat und dies verschenkt, lobt man das Kind, freut sich über das Bild. Um das Bild nach x Zeit weg zu schmeissen. So geht es hier auch. Ihr macht ne tolle Arbeit, wird werden das berücksichtigen. Dann kommt es in die Tonne.

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Wir Moderatoren bekommen Infos, dass hier am Thema vorbeidiskutiert wird und dies einige stört. Also bitte wieder zum Thema zurück.

Hallo,
die BNA hat die Anhörungsseite gelöscht, jedenfalls kann ich die links hier nicht öffnen: Das Papier gibt es noch hier:

Die Anhörungsseite ist weg! Nein doch nicht:

L.G.

Unsere Stromversorgung und die hierfür notwendige Netzinfrastruktur sind für die Deutsche Volkswirtschaft von großer Bedeutung.
Die Volkswirtschaft sind wir alle! Wenn wir eine Aufteilung der Stromabnehmer auf Bereiche Privathaushalte, Gewerbe und öffentliche Einrichtungen, und Industrie vornehmen, dann werde ich den Eindruck nicht los, dass weniger darüber diskutiert wird, wie die Infrastrukturkosten effizient gestaltet werden, sondern wie ausufernde Kosten ohne Ende auf die drei Abnehmergruppen verteilt werden können.

Innerhalb der Gruppe der Privathaushalte sind die Nutzer von PV in der absoluten Minderheit!

Im Diskussionspapier findet man leider überhaupt keine Prognosen darüber, welche Netzkosten für die nächsten 20-25 Jahre der Transformation in ggf. 3 Szenarien zu erwarten sind.

Das was in den Netzen geschieht ist nach meiner Einschätzung Planwirtschaft pur!


Betrachtet die Entwicklung der Kosten von 2022-2025, hier nett mit nebeneinander angeordneten Balken dargestellt, so dass man die Kostenexplosion gar nicht erkennt. Und wie geht es "geplant" weiter?
Merke: 90% der Haushalte haben mit All-Electric noch gar nicht begonnen!
Die mehreren Mrd Redispatch Kosten verantwortet Herr Söder durch das Beharren auf einer einzigen Strompreiszone für DE!

Eigentlich - in einem funktionierenden Markt" - würden die Fixkosten (= Netzkosten) je Leistungseinheit (hier kWh Strom) bei steigendem Absatz sinken.
Und der Wechsel zu "all electric" sorgt für steigenden Stromverkauf. Das ist ein marktwirtschaftliches Prinzip.
Wir sehen bei den Fixkosten aktuell das Gegenteil!

Stromkunden (Privat, Gewerbe/offentliche Hand, Industrie) haben aktuell kaum eine Chance, auf die Kosten des Netzbetriebs durch ihr Verhalten Einfluss zu nehmen.

In diesen Tabellen habe ich einmal aufgelistet, wie sich die Verteilung der Kosten für mich darstellt,
In der Diskussion mit der BNA ist m.E: wichtig, die Verteilung der Kosten unter den Nutzergruppen transparent zu regeln und einen Anreiz dafür zu schaffen Stromentnahme und Strombezug zu verstetigen, also dafür zu sorgen, dass ein Anschlussnehmer Interesse daran hat, den max. Anschlusswert seines Anschlussen zu begrenzen.

Meine Prämissen:

  1. Die Industrie zahlt nichts für die Netzebene VNB
  2. Die Netzkosten werden im Verhältnis 2:1 auf fixe Anschlusskosten und variable Umlage auf den Strombezug verteilt.
  3. Als Anschlusswert zählt die in einem 2-4 h Mittelwert-Fenster maximal eingespeiste oder entnommene Stromleistung (das soll EMS fördern und den Netzausbau limitieren)

Die heutigen Pioniere (Untergruppe D-G) sollten auch die Interessen der Haushalte im Auge haben, die mit dem Umstieg noch gar nicht begonnen haben.

Beste Grüße

Die Volkswirtschaft sind wir nicht alle. Das sind wir nur, wenn solidarisch immer alles für alle gilt. Der Rest ist eine Planwirtschaft, bei dem Unternehmen subventioniert werden, weil der Standort hier die nötigen Bedingungen nicht hergeben. Dann muss der Bürger dieses mit seinem Geld subventionieren während er aber nicht ALLEINIG die Früchte daraus trägt. Er subventioniert mit seinem Geld also nicht nur das Unternehmen, sondern jedem, der diese Waren kauft.

Um das mal als plakatives Beispiel zu geben aus unserem 0815 Alltag und Medienvermittlung wäre die Teppichknüpfung zu nennen. Da müssen Menschen Teppiche knüpfen die sie sich selber niemals erlauben können, sie subventionieren mit ihrer Arbeitsleistung die Teppiche, den Gewinn bekommt jemand anders.

" sondern wie ausufernde Kosten ohne Ende auf die drei Abnehmergruppen verteilt werden können."
Weils sie nicht gibt. Du kannst ja auch noch 100 Stahlwerke bauen und den damit steigenden Energieverbrauch von denen bezahlen lassen, die dort Arbeit bekommen haben. Immer dann, wenn diese Kosten steigen und dann gesagt wird, das müsse nun das Stahlwerk tragen kommt: "Wenn wir das nicht bezahlt bekommen MÜSSEN wir halt ins Ausland gehen, dann fallen HIER die Arbeitsplätze weg." Und so ist es auch. Das ist eine reine Erpressung ohne ein Ende in Sicht, weil das immer dazu legitimiert den Endkunden zu schröpfen, der auch noch dafür arbeiten geht und am Ende dadurch eine Steuer hat. Auch wenn das Produkt nicht gekauft wird, zahlt er mit. Wird aber am Gewinn nicht beteiligt.

"Innerhalb der Gruppe der Privathaushalte sind die Nutzer von PV in der absoluten Minderheit!"
Eben darum ergibt es keinen Sinn, diese Minderheit schröpfen zu wollen bzw. dort noch mit dem Rotstift Geld zu holen und sie gleichzeitig medial als "Täter" hinzustellen die das Netz unnötig belasten. Es wird dort nicht differenziert zwischen einem BKW oder einer privaten PV auf einem Hausdach und den größeren PV-Anlagen.

"Die heutigen Pioniere (Untergruppe D-G) sollten auch die Interessen der Haushalte im Auge haben, die mit dem Umstieg noch gar nicht begonnen haben."
Haben wir ja. Deswegen ist sowas wie Energiegemeinschaften sinnvoll wie in Österreich. Da kann man Netzkosten sparen, eben weil man die Netze gar nicht belastet und sogar entlastet. Was auch den Ausbau entlastet (punktuell!).

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Es geht nur um die private Energiewende abzuwürgen und bestehende mit zusätzlichen Kosten aus dem Erzeugerbereich zu drängen, damit andere Akteure ihren Strom verkaufen können. Um nicht mehr und nicht weniger. War schon vor Jahren der Fall, als Holger L. die BKW's groß gemacht hat, die Grünen hatten noch etwas dagegen gehalten, aber zuletzt auch umgefallen durch den starken Lobby Wind. Jetzt soll die Uhr zurück gedreht werden.
Müssen wir das beste draus machen, jeder persönlich für sich, mein Fazit daraus.

Klimaziele erreichen wir so nicht und ich hoffe da auch wieder auf Klagen, damit der Weg das Ziel bleibt.

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Hallo ihr Lieben,

was mit den Strompreisen, etc. erwartet wird, wird hier diskutiert:

Das Anhörungsverfahren der BNA ist nur auf eine andere Verteilung der Netzkosten gerichtet und auch nur das sollte doch hier diskutiert werden.

L.G.

Eben. Was genau die "andere verteilung der Netzkosten" zum ziel hat, das kann jeder hier schreiben.

Zum beispiel das:

Oder das:

Der amerikanische Präsident macht es vor. Ich bin der Chef, ich habe recht. Es wird nur noch meine meinung verbreitet/gesagt. Und wer was anderes sagt, wird mundtod gemacht. Geht dann halt am thema vorbei. Schöne neue welt.

Sorry, ich steig hier aus.

Statt die Varianten der BNA zu diskutieren und die Notwendigkeit der Anpassung der Netzentgeltverordnung an das EU Recht zu akzeptieren, wird jetzt nur noch "drauf gehauen". Wut und Hass gegen "die da oben". BNA mit Trump zu vergleichen, was soll das? Hier werden nun nur noch hohe Wellen geschlagen. Doch wer auf den Grund des Sees schauen will, darf keine hohen Wellen schlagen.

adieu

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Wenn alle varianten meiner meinung nach nicht gerecht sind, kann ich das sagen. Gehört für mich zur diskussion dazu. Es ist nicht so, dass ich nicht "sozial" bin. Ich habe 40 jahre steuern und sozialabgaben bezahlt. "Wut und Hass" ?? Ich bekomme keine Einspeisevergütung von 7 oder 8 Cent, mir wird nix zusätzliches abgezogen. Wenn ich sage, dass dies nicht in Ordnung ist, ist dies kein "Wut und Hass" .

Das ist so nur bedingt. Das Problem ist die gesamte Intransparenz. Der Endkunde muss permanent dem Netzbetreiber "glauben" und das nur, weil dieser weder Zahlen hat, noch wenn er welche hat sie nicht offenlegt. Daraus bedingt sich dann, dass er in weiterer Folge auf seinen jetzigen Schätzungen weitere Schätzungen macht, und jene Schätzungen sind dann neue Gebührenideen, bei denen aber diejenigen, die es zahlen sollen, letztlich nur mitdiskutieren, nicht entscheiden, sollen, ob sie lieber 110€, 120€, 130€, 115€ oder 105€ mehr bezahlen müssen. Das ist keine Wahl. Das ist kein Mitspracherecht. Das ist einfach diktiert. OHNE auf den IST-Zustand einzugehen. OHNE auf Argumente und auch faktenbasierten Daten einzugehen. OHNE sich FÜR eine Energiewende zu positionieren. Genau damit war das gesamte Thema hier reine Fiktion.

Wir können da was einbringen, und dann abwarten was getan wird. Um dann zu reagieren. Und zwar in einem Amortisationsrahmen von vielleicht 2-4 Jahren. Alles was darüber hinaus geht, kann von der nächsten Regierung, vom nächsten Beschluss der BNA, von EU-Vorgaben, von der Weltsituation, vom Ausbau großer EE-Anlagen, von der Speichernutzung, von der Regelbarkeit großer Kraftwerke, von schier unendlichen Faktoren mit einem Schlag zunichte gemacht werden. Das ist eine völlige Unplanbarkeit, keine Privatperson ist mehr in der Lage etwas längerfristig zu planen. Hat auch kein Mitspracherecht sondern einzig "Wenns dir nicht passt, dann meld doch einfach ab!" Ich kenne dieses Totschlagargument aus diversen Foren zu diversen Themen. Aber dieses Argument verhindert eine objektive Auseinandersetzung mit dem Problem.

Und das eigentliche Problem ist eben, die fehlende Planbarkeit, die fehlende Stringenz. Dann wirkt alles nur noch willkürlich "bösartig" gegen den privaten Haushalt der es im Zweifelsfrei immer bezahlen muss. Der versucht gegenzusteuern. Mit einem privaten BKW, wird über einen neuen Stecker diskutiert. Mit einer neuen PV, soll die abgeregelt werden. Benzin wird teuer, E-Auto gekauft, muss die Infrastruktur erst bezahlt werden (obwohl nicht benötigt). Wird ein Akku gekauft, der aber ggf. nicht zum tragen kommt, wenn nur bestimmte % von der PV eingespeist werden DARF. Und so geht das weiter. Auf eine Aktion, eine beschlossene Verteuerung, versucht der private Haushaltskunde immer irgendwie nachzuziehen und zieht bisher IMMER den Kürzeren. Ein Kampf gegen Windmühlen. Und dann soll man darüber diskutieren, welche der neuen Teuerungen man akzeptieren möchte? Während schon im Vorfeld feststeht, dass sowieso kommt, was kommt? Das ist dann Scheintransparenz, und Scheindemokratie. "Man hätte was sagen können aber es wäre egal gewesen."

Die sinnvollen Maßnahmen kommen sowieso nicht. Weil sie entlasten würden anstatt Teuerung bringen. WILL man nicht. Nicht wollen WIR nicht.

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Scheindemokratie? Etwas kleiner hast Du es nicht? Oder ist die nächste Stufe Witchhunt?

Es ging hier um das Mitspracherecht bei der BNA und nicht um einen allgemeinen Zustand. Bitte Kontext und nicht nur Rosinenpickerei!

Welches?

Oliver

Eben.

Du stellst in den Raum, dass alle Bemühungen durch die nächste Regierung, die BNA, EU-Vorgaben.... etc. zunichte gemacht werden könnte.
Regierungen werden gewählt auf Bundes- und EU-Ebene. Demokratisch hatte ich bisher angenommen.
Dann kommst Du daher und haust Scheindemokratie raus.

Das ist für mein Empfinden nicht weit weg von "Altparteien", "Lügenpresse", "FakeNews"....
Falls in der Demokratie nicht alle Entscheidungen so laufen, wie man das selbst gern hätte. Tja, so ist Demokratie. Die Mehrheit entscheidet. Und da bei komplexen Problemen häufig einfache Lösungen nicht verfügbar sind.
"Wir machen das jetzt so, Basta!"
Daher müssen wir uns mit den Entscheidungen unserer Vertreter arrangieren. Ist halt eine parlamentarische Demokratie. Die ist langsam und anfällig gegen Beeinflussung. Was besseres habe ich aber noch nicht gesehen.
Schlechteres sehr wohl.

Nein, ich habe geschrieben, dass die BNA Vorschläge haben möchte, aber nur zu deren Konditionen, und dann auch nur darüber diskutieren würden (ggf.) aber was sie machen ist vollkommen unabhängig von diesen Diskussionen.
Das erweckt den Schein einer demokratischen Diskussion deren Ausgang alle Beteiligten aushandeln könnten. Am Ende bedeutet es aber eben, dass sie machen, wie es ihnen beliebt.

Darum ging es.

Müssen wir nicht. Wenn dem so wäre, hätte Herr Schmitz sich nicht für BKW eingesetzt sondern den Status Quo akzeptiert, welcher die Mehrheitsvertretung nicht oder nicht ausreichend interessiert hat. Damit führst du den ganzen Youtube-Kanal und dieses Forum hier ad absurdum. Jeder muss akzeptieren, was beschlossen wird.

"Die Mehrheit entscheidet" ? Alle können am wahltag ihre Stimme abgeben. Danach ist ende Gelände. Nix mit "die Mehrheit entscheidet".
Wenn man was kritisiert, den Finger in die wunde legt, dauert es nicht lange, bis einem jemand in die Verschwörungstherorie, rechte Ecke, Reichsbürger etc. steckt. Genau damit wird Demokratie abgewürgt, es wird einfach diskreditiert.

Ich halte das auch für Augenwischerei, dass man sich "einbringen" kann, wer wie viel mehr bezahlen muss für den notwendigen Netzausbau. Demokratie kann auch ich nicht erkennen.

Leider gibt es keine Probezeit für die Regierung, so wie im Arbeitsleben. Bei den ganzen gebrochenen Wahlversprechen würde es wohl keine Festanstellung geben.

arrangieren bedeutet auch, dass ich für mich eine Inselanlage betreibe und mich den "Entscheidungen" entziehe. Da bin ich nicht der einzige hier. Viele werden ihre PV Anlagen ändern, arrangieren sich mit den "Entscheidungen"

Daher noch mal die Frage: wer sagt, dass du dich da einbringen können darfst?

Oliver

Welchen Sinn haben für dich Petitionen ?