Das Teil heißt WiFi 2.4G RJ45A. Es wird am RS485 vom Epever angeschlosse, mit Deinem Router verbunden und schickt dann die Daten vom laderegler zur Epever Cloud.
Die Cloud ist leider nicht immer ganz zuverlässig, aber kostenlos. Um dich in der Cloud anzumelden musst Du leider einmal Epever kontaktieren, das sie dein Konto aktivieren, die haben da zur zeit ein technisches Problem. App gibt es im AppStore.
Damit kannst Du dann prüfen ob und wann der Laderegler Daten sendet. Ob Dir das jetzt weiterhilft weiß ich nicht so recht...
Hier so ähnlich, der Balancer müsste ein Aktiver Balancer sein und mit 5A ab ca. 3,4V balancieren. Damit könnte man arbeiten.
Ich lade bis 28V, dann geht der Laderegler in Absorption, wenn der Ladestrom weit genug gesunken ist, startet der Balancer. Aber wie Du sagst der rbaucht dann Stunden um den Drift der Zellen zu kompensieren.
Ich musste meinen Akku wegen einem Fehler öffnen und überlege die ganze Zeit einen aktiven Balancer nachrzurüsten, dafür müsste ich aber die Zellen aus dem gehäuse holen. Da ist aber alles verklebt. Mal abwarten wie sich das entwickelt, wenn wir mal ne Woche Sonne haben und mehr Zeit zum Balancieren bleibt.
Das sind mir dann doch zu viele Variablen mit unbekannter Erfolgsquote. Es funktioniert ja wie gewünscht mir meiner aktuellen Lösung.
Ich werde bei Gelegenheit dennoch den Tracer per USB-Adapter am PC anschließen und schauen ob ich mit der Originalsoftware irgendwelche Werte erhalte, wenn der Lastausgang deaktiviert ist. Wenn das auch nicht funktioniert wüsste ich nicht, wieso es mit anderer Hardware funktionieren sollte.
@forest das EPVER WIFI Modul ist völliger Schrott: es kann sich nur mir einem WIFI mit beschränkter Passwortlänge/-Zeichenauswahl (15 Ziffern) verbinden. Habe 16stelliges nummerisches WLAN-Passwort, was ich wirklich nicht ändern will. Ab zu Ebay...
@mager: Da gebe ich Dir Recht, das mit dem Passwort ist blöd. Ansonsten funktioniert das Teil (zumindest bei mir) seit Montane fehlerfrei. Okay, gelegentlich hat die Cloud Schluckauf, aber meist nur kurz. Um die Anlage zu beonachten finde ich das Ganze doch ziemlich hilfreich.
schönen Dank für deine Vorstellung, es hat mir schon einige Anregungen gegeben und zur Aufklärung beigetragen.
Frage: wo hast du denn den Tiefentladeschutz versteckt und wie angesachlossen? LG Reiner
@sne17 Der Tiefentladeschutz ist in der mittleren Etage in dem Abzweigkasten verbaut. Ich habe ihn genau so angeschlossen wie in dem Youtube-Video zu sehen. D. h. Strom und Spannung für das Relaisboard kommt vom Akku und beim Unterschreiten des eingestellten Wertes wird der Wechselrichter AC-seitig vom Netz getrennt.
@eenemeenemuu Wenn man mit dem USB-Kabel den Epever mit dem PC verbindet, kommen im Solar Station monitor auch Daten an, wenn der Lastausgang abgeschaltet ist. Das hatte ich vor ein paar Wochen schon ausprobiert.
Das ist wohl ein Problem mit neueren Geräten von epever mit dem Projekt von BavarianSuperGuy,also dem Epever Controller wie oben erwähnt.
Ich hatte Klaus auch mal eine Zeit lang ein Gerät zur Verfügung gestellt, jedoch konnte er das Problem nicht beheben.
Meine Anlage soll so aufgebaut werden wie auf dem Bild, der HM-1500 soll auf Max. 1000W begrenzt werden und sonst läuft da auch ein Script zur Nulleinspeisung.
Platten sind 4 x Trina Solar – 395W ; Voc 41 V ; Isc 12,21 A
Laderegler Epever 8415 AN
HM-1500
Lifepo4 : 24V EVE 280AH mit einem Daly BMS 100A und Daly Aktiv Balancer.
Ich hätte da aber noch einige Fragen.
Fehlen da noch Sicherungen?
Habe ich da irgendeinen Denkfehler drin?
Kann ich die Solar Module so verschalten wie auf dem Bild?
Ich Lese hier die ganze Zeit von Epever Laderegler Relais, wie werden die angeschlossen?
Zu 1.) Mehr habe ich zumindest auch nicht. Außer AC-seitig vom Wechslrichter.
Zu 2.) Sieht nicht so aus, außer ggf. siehe 3.
Zu 3.) Sehe ich das richtig, dass du drei Module in Reihe und diese dann mit dem vierten Modul parallel an den Laderegler anschließen möchtest? Gibt es dafür einen Grund? Wieso nicht jeweils zwei in Serie und die dann parallel?
Zu 4.) Zumindest der Tracer 4210AN hat einen Lastausgang, den man programmieren kann. Wie das beim Tracer 8415AN aussieht weiß ich nicht.
zu 1. Die Sicherungen der PV-Module sollten auf dem max. Strom je nach Verschaltung ausgelegt sein. Deine Verschaltung ist leider falsch, siehe zu 3. NACHTRAG: Es fehlt eine 100A Hauptsicherung direkt am Akku.
zu 2. Erstmal kein Denkfehler, wie Du aber die Anbindung vom Epever WiFi-Modul zum OrangePI machen willst, kann ich nicht sagen. Keine Ahnung ob und wie das funktioniert. Das Epever WiFi-Modul ist nur darauf ausgelegt an die Cloud Daten zu schicken.
zu 3. Die Verschaltung ist gefährlich falsch! Die Module müssen so verschaltet sein, das die max. Eingangsspannung von 150V vom Epever nicht überschritten wird. Man rechnet dabei immer mit der höchsten zu erwatenden Leerlaufpsannung der Module, diese Beträgt VOC + 10% (Reserve bei sehr kalten Temperaturen). Deine Trinas würde ich also mit 45V rechnen. Da Du vier Module hast bleibt nur die Verschaltung 2S2P, also immer zwei in Reihe und diese beiden Reihenschaltungen dann parallel an den Laderegler.
zu. 4. Die Lastrelais im Epever können über die Parameter eingestellt werden. Sie schalten bei bestimmten Akku-Spannungen Ein bzw. Aus. Die haben jeweils potentialfreie Kontakte. Das Lastrelais fällt bei Abschaltung des Epever immer ab. Das zweite Relais (Netz-Generator-Relais) ist bistabil und behält seinen letzten Zustand bei Abschaltung der Ladereglers. Mit den Relais solltest Du ein Schütz/Relais Ein- bzw. Ausschalten und damit dann den Hoymiles vom 230V-Netz trennen. Grund: Wenn der Akku leer ist, muss der Hoymiles abgeschaltet werden. Es darf nicht passieren das Dein BMS abschaltet. Der Laderregler könnte Schaden nehmen wenn er gerade mit hohem Strom den Akku lädt und das BMS abschaltet.
Gruß
NACHTRAG: Lies Dir mal in Ruhe die Anleitung vom Epever durch. Da steht alles zu Verschaltung und auch zu den Sicherungen usw.
@svenb Drei in Reihe und eins dazu parallel ist quatsch. Bei 2S2P sind von den Modulen 2x 12,21A zu erwarten.
Deine Module liefern insgesamt ca. 1600 Wp. Wenn zur Mittagszeit die Sonnenstrahlen von ein paar Wolken reflektiert werden, kommst du je nach Akkuspannung auch über 63A.
Danke, dann werde ich am Akku noch eine Sicherung von 100A dazwischen bauen.
Zu.2. Ich habe dies WIFI-Modul gekauft. ---Link---->WIFI
Zu3. 2S2P werde ich auch nehmen, das war auch mein Favorit bis zur Bekannten Empfehlung.
Zu4. Verstehe ich jetzt noch nicht ganz.
Ist der Trennschalter von 63A zwischen Laderegler und AKKU in Ordnung oder sollte der Größer sein oder besser einen Sicherungsautomaten mit 80A?
Nachtrag zu 4. Ich hoffe ich habe es richtig verstanden.
Ich stelle z.b. mein BMS auf max. auf 28,8V und min. 22,4V.
Der Laderegler bekommt die Einstellung max. 28,5 und min. 22,8V
Wenn ich dann an der AC-Seite ein Shelly nehme und es so Einstelle das der Shelly aus geht wenn die min. Spannung bei 23V ist und wieder an geht bei 23,2V, ich es so z.b. gemeint. Ich würde dann nämlich per MQTT die Daten vom 1ten. HM-1500 Eingang beziehen.
Zu 4. Grundsätzlich richtig. Das BMS ist die letzte Instanz. Vorher sollte (nach oben und unten) zuerst der Laderegler abriegeln.
Das mit dem Shelly und den Daten vom Hoymiles kann man so machen. Also Hoymiles abschalten, deutlich bevor das BMS eingreift.
Ich persönlich wollte diese Abschaltung nur mit Hardware machen. Deswegen ist bei mir kein Shelly als „Abschalter“ für die Hoymiles eingebaut, sondern ein Relais. Dieses wird vom Epever abgeschaltet wenn die Spannung unter 25V fällt. Bei 25V ist der Akku eh quasi leer.
Das was Du mit dem Shelly beschrieben hast, mache ich mit den Epever. Bei 25V AUS, bei 26,5V wieder an.
Für alle Hoymiles an 24V-Betreiber: Meine beiden HM-300 habe Probleme wenn die Spannung um ca. 1V einbricht: Wenn mein Inselwechselrichter die Waschmaschine versorgt und der Heizstab startet, fällt (je nach Ladezustand) der Akku von ca. 26,5V auf 25,5V. Die Last beträgt ca. 80A.
Die Hoymiles hören dann unvermindert auf mit der Einspeisung. Keine Alarme.
Manchmal hilft ein Neustart per DTU-Pro, manchmal nicht.
So ganz klar ist mir noch nicht was da passiert. Vermutlich sind sie mit weniger als 26V nicht „zufrieden“ und gehen in den Sleepmode.
@forest Ist mir bisher auch (erst) zwei mal passiert. Den Grund weiß ich noch nicht, wollte ich bei Gelegenheit mal genauer untersuchen.
Meine Vermutung ist, dass die Last (bei geringer PV-Leistung) zu plötzlich kommt und der Inselwechselrichter dem Hoymiles den Strom "klaut" bzw. dessen Kondensatoren DC-seitig leer saugt. Bei Sonnenschein ist das bei mir zumindest noch nicht passiert.
Evtl. bringt eine Diode vor dem Hoymiles etwas, ich werde berichten.
Ist wie gesagt nur eine wilde Theorie, aus Ermangelung an anderen Ideen
Spannungseinbrüche kann ich mal in den Daten nachvollziehen. Grundsätzlich arbeiten die Hoymiles-Wechselrichter aber auch bei 25,x V noch.
@svenb Ich plane eine sehr ähnliche Anlage gerade. 1,6kWp Panels über Laderegler an 6kWh Akku mit HM-1500 und Drosselung und Nulleinspeisung in die Steckdose. Kann mir jemand erklären warum jeder ein Shelly für die Nulleinspeisung nutzt? Ich wollte die IR LED am Stromzähler auslesen und die benötigte Drosselung über ein eigenes WIFI Netzwerk aus Wemos D1 mini pro bis zum WR schicken. Sprich da irgendwas dagegen?
@h2so4 Solange du irgendwo Daten herbekommst wieviel Strom gerade bezogen oder eingespeist wird kannst du vermutlich nehmen was du möchtest.
Bei mir ist der Stromzähler beispielsweise 50m Luftlinie entfernt und vor Ort habe ich zusätzlich keine guten Bedingungen irgendetwas zu installieren. Daher war der Shelly die einfachere Variante.