BKW -> Akku und Nulleinspeisung (Hoymiles, 24V Lifepo4, Epever)

Nabend,

tatsächlich ist mittlerweile der LifePo4 Akku von Shenzhen Basen gelandet. Leider war er aus dem Karton heraus defekt. Dazu gibt es noch einen separaten Beitrag.

Nun ist er fit, hat ein Top-Balancing bekommen und das ganze System wurde in Betrieb genommen.

Erste Erkenntnisse:

  • Hoymiles DTU-Pro funktioniert soweit prima. Reaktionszeit auf Lastschwankungen liegt bei ca. 5 Sekunden.

  • Epever Laderegler funktioniert auch, trotz dicker Wolken kamen heute 60-70W von den vier 370Wp-Modulen.

  • Da der Akku randvoll ist (Mit Labornetzteile geladen und Balancing abgewartet) gehen die 6kWh wohl bis morgen früh über die Hoymlies ins Haus.

  • Die beiden Hoymiles HM-300 funktionieren fehlerfrei, starten schnell und liefern bis zu 620W AC (Laut Shelly) bei 27V Batteriespannung.

Bis jetzt "klopf auf Holz" ist erstmal alles gut. Es fehlt aber Sonne.

Grüße

Habe meine Akkus jetzt ebenfalls in Betrieb. Den HM 600 hab ich mit einen String an ein Panel angeschlossen und den zweiten über ein Victron Battery Protect 65A am Akku. um den BP nicht zu stark zu belasten hab ich den HM auf 50% begrenzt. Tja war wohl nen Satz mit x. Der BP schaltet nicht mehr ab, der ist wohl hin. Vorher, ohne Last funktionierte der BP. Ich denke, ich muss wohl auf 2 HM 300 gehen, da ich sonst den Batteriebetriebenen HM String nicht regeln (0-100%) kann ohne den Solarbetriebenen String mit zu regeln. Dann kann ich auch die AC Seite schalten.
Vielleicht hat ja noch Jemand eine andere Idee. Ich wüsste grad kein Bauteil das die Last auf der Eingangsseite des HM schalten kann.

Sooo, heute gabs nochmal nen Schluck Sonne. Die Einspeisung mit den beiden HM-300 läuft soweit gut. Aber ich habe einen hohen Stromwert am Eingang der HM-300 gemessen: 13,5A bei voller Leistung und 26V Akkuspannung. Das wundert mich etwas.

Als Sammelbecken für Hoymiles-Betreiber habe ich heir ein Thema aufgemacht: https://www.akkudoktor.net/forum/panels-wechselrichter-laderegler/sammelthema-erfahrungsaustausch-betreiber-hoymiles-mikrowechselrichter-an-akku/

Guten Abend. Plane ähnliches zu realisieren, bin aber noch am Anfang.

Habe eine Frage...

wie schnell kann die DTU von Hoymiles auf geänderte Verbrauchswerte reagieren und dem Wechselrichter geänderte Einspeisewerte liefern

Ein Vergleichswert für die Lösung über Lesekopf mqqt über nodered/io brockee wäre auch interessant?

Gruß

Guten Abend,

meine Setup (DTU Pro + 2x Hoymiles HM-300) braucht ca. 5 Sekunden zum nachregeln. Sie trifft die Nulleinspeisung dann aber „auf den Punkt“ genau.
Ob das jetzt gut oder schlecht ist kann ich leider nicht sagen. Für meinen Geschmack könnte es schneller gehen. :slight_smile:

Grüsse

@forest ok danke. Ich erfasse meinem Verbrauch aktuell über einen lesekopf am zähler mit einem nodemcu mit tasmota und sende diese daten dann alle 10 sek über mqtt an node red welches auf einem raspberry imstalliert ist.

Tasmota kann leider nur max. alle 10 sek (kleinster möglicher wert) die aktuellen verbrauchsdaten senden.

Mein PV Balkon werde ich die Tage abholen und dann gehts weiter

Gerne andere Erfahrungsberichte :wink:

Also ich habe hier mehrere Energiemessdosen und ein Relaisboard mit Tasmota. Da kann ich problemlos jede Sekunde die aktuellen Werte per HTTP-API auslesen. Per MQTT übermitteln sie auch jede Sekunde aktuelle Werte an den Broker.

Evtl. liegt das Problem also an anderer Stelle (Node Red?).

Gibt es eigentlich schon bzw. kennt jemand eine fertige DIY-Lösung für die automatisch geregelte Nulleinspeisung über den Hoymiles-Wechselrichter aus dem Akku? Ich hab bei mir einen Shelly 3EM verbaut um den Hausstromverbrauch zu ermitteln und gestern auf die Schnelle das hier zusammengeschustert: GitHub - eenemeenemuu/hoymiles_zero_export

Hat soweit ganz gut funktioniert. Jetzt ist der Akku leer und ich führe weitere Tests durch sobald die Sonne wieder rauskommt :slight_smile:

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@eenemeenemuu Schöne Lösung, ich mache etwas ähnliches nur mit OPENDTU auf einem ESP32 und dann noch ein Python Sqript.
Das schöne an deiner Lösung wäre, das ich so das Sqript bzw. den Raspberry über VE.Direct einfacher mit meinem Victron SmartShunt verbinden könnte, so das der Hoymiles dann unter 20% abschaltet, momentan löse ich das über die Spannung, was aber nicht wirklich optimal ist.
Dein Sqript ist aber auf jeden Fall ein guter Anfang um weiter zu tüfteln.

Hast du hier mittlerweile Werte die du empfehlen kannst? Ich hatte deine Werte grob übernommen, dabei ist mir folgendes aufgefallen:

  • Der Laderegler hat bei bestem Sonnenschein den Akku bis Mittag voll geladen.

  • Laut den mitgeloggten Werten ist die Spannung auf über 28,8 V gestiegen (letzter Wert: 28,84 V), dann hat der Laderegler dicht gemacht - siehe Screenshot:

  • Der Wechselrichter, welcher direkt am Akku hängt, hat dann die Energie ab dem Zeitpunkt zu 100% aus dem Akku entnommen.

  • Ich habe mir das zwei Stunden lang mit angesehen, dann habe ich ein paar Werte im Laderegler angepasst und ihn kurz stromlos gemacht, da die Änderungen so direkt nichts bewirkt haben.

  • Danach hat der Laderegler den Akku wieder geladen und als er voll war, hat er die vom Wechselrichter benötigte Leistung weiterhin aus der PV geliefert (so wie ich mir das ursprünglich vorgestellt habe).

Ich vermute einige Werte lagen vorher zu dicht beieinander (bzw. waren ja sogar identisch) und der Laderegler hat auf irgendein Ereignis gewartet, welches bis dahin nicht eingetreten ist.

Ich probiere heute noch ein paar andere Werte aus, ich denke ich ein paar Stunden weiß ich, ob sie wie gewünscht funktionieren. Ich hätte dennoch gern ein paar Erfahrungswerte von anderen Personen mit Epever-Wechselrichter an LFP-Akku :slight_smile:

Also bei mir funktioniert es momentan ganz gut. Ich habe die Werte aber auch schon im Live-Betrieb angepasst.
Wenn man den Wert per App anpasst braucht der Laderegler 1-2 Minuten, übernimmt sie dann aber ohne Neustart.

Hinweis zu meinen Werten: Ich habe bei vollen Ladestrom ca. 0,3V Spannungsverlust bis zum Akku, deswegen habe ich manche Werte etwas höher gestellt.

leider funktioniert mein „Remote Battey Voltage Sensor“ Eingang nicht, dieser sollte ja die Akkuspannung genauer messen. Vermutlich ist mein Laderegler defekt, Support weiß momentan keine Lösung. ??‍♂️

Zu den Werten:
Boost-Charge V: Auf 28,3V damit die Akku die Möglichkeit bekommt, einmal am Tag zu balancieren. Der Laderegler fährt mit Vollgas bis 28,3V und nimmt dann langsam Strom weg bis er fast bei Null ist. Dann startet der Balancer vom Akku und arbeitet.

Float: Auf 27,5V damit der Balancer nochmal kurz über 3,4V pro Zelle balancieren kann.

Was mir auffällt: Die Leistung vom Wechselrichter schwankt ja. Das kann der Laderegler nur schlecht ausgleichen wenn er zB bei 28,3V ist. Somit wird am Akku immer kurz geladen und wieder entladen. Der Balancer arbeitet bei mir aber nur wenn nicht geladen oder entladen wird. Somit geht er immer an und aus. Nicht optimal.

Warum wird bis auf 28,3V geladen? Mein Balancer ist ziemlich schwach, er arbeitet am effizientesten wenn die Zellenspannung hoch ist. Eigentlich wollte ich gar nicht so hoch laden. Muss das noch beobachten.

Der Laderegler „überfährt“ die 28,3V aber ein bisschen. Ich habe da auch mal 28,43V gesehen. Aber noch weit genug weg von „Overvoltage disconnect“.

ich vermute bei Dir ist der Laderegler auf „Overvoltage Disconnect“ gegangen ist. Kann das sein?

Beispiel: Laderegler versucht auf 28,3V zu halten. Gleichzeitig zieht der WR 600W. Nun geht der WR aus, Laderegler hat dann 600W zu viel. Da im oberen Spannungsbereich die Zellen extrem schnell ansteigen, geht der LR auf disconnect. Nur so eine Idee.

Servus,

nach längerer Abstinenz aus diesem tollem Forum möchte ich mich wieder zurückmelden {green}:hi:

Ich habe nun meine Anlage fertig aber leider ein paar Probleme...

Hier nochmal die Eckdaten:

3,24kWp

Epever 6420

Hoymiles HM1500

Hoymiler DTU Pro

Chint DTSU666 PV

16s LiFePo4

Ich hatte bis gestern immer die Meldung das der Smartmeter falsch Verdrahtet sei. Hab ihn verkehrt herum eingebaut oben Eingang unten Ausgang und mit nem ,,Klingeldraht,, an der DTU verbunden. Hab aber trotzdem irgendwelche Werte an der tollen {green}:serious: DTU Cloud angezeigt bekommen. Hab dann mehrfach die Verkabelung geändert und am Schluss ein Netzwerkkabel mit 2m genommen. Am nächten Tag war der Fehler auf einmal weg. Ich habe eine Verbindung zum HM1500 und kann die Werte auslesen. Hab Nulleinspeisung eingestellt.

Nun das Problem, ich hab weiterhin Netzbezug. Der Wechselrichter arbeitet, blinkt im 1sec Takt grün, die Load Grid und Solarwerte verändern sich aber ich beziehe weiterhin Strom aus dem Netz. Auch wenn ich die Nulleinspeisung ausschalte fährt der HM1500 nicht hoch. Akku wäre voll, es liegen konstant knapp 54V an. Wenn ich mich mit dem DTU Wifi verbinde kann ich ja die Werte vom Smartmeter anzeigen lassen, diese verändern sich auch mit 2sec Verzögerung nur den HM 1500 juckt es nicht {green}:idontknow:

Bin langsam am verzweifeln. Schreib nun mehrfach den Zählerstand ab. Vielleicht geht ja ab moregn so wie mit der falschen Verdrahtung des chint´s.

Vielleicht hat ja einer von euch einen Tip

Also den Verdrahtungsfehler hab ich auch manchmal. Hab ich ignoriert. Funktioniert trotzdem fehlerfrei bei mir.

Hast du alles mal neu gestartet? Änderungen wurden bei mir manchmal nicht übernommen.

Schau mal hier wegen der Verdrahtung: http://www.frankensolar.eu/download.php?file_uid=8567bacc-a843-aa84-8df9-b2957866bf75

Grid muss auf Klemme 3,6,9.

Der Fehler ist jetzt seit heute weg. Auch mit aktivem Fehler konnt ich trotzdem die Live Stromdaten ansehen. Hatte den HM1500 und dieDTU mehrfach vom Netz.

Okay.

Auch wenn es etwas traurig ist: Alle Werte in Hoymiles Cloud hab ich mir quasi an die Backe geschmiert. Da passt gar nix.
Zwei Gründe:

  • Zeichnet nur alle 15 Minuten auf

  • Hoymiles WR melden im Batteriebetrieb teilweise völlig blödsinnige Werte. Sowohl Leistung als auch Strom sind falsch! Auch die Live-Werte der WR (in der DTU) sind falsch.

Ich messe mit nem Shelly 3EM die aktuelle Leistung am Haus und an den Hoymiles WR hab ich nen Shelly 1PM Plus.

Dort sieht man dann schön, das die Nulleinspeisung funktioniert. Aber alles ist etwas träge. Dauert immer 5 Sekunden bis der WR nachgeregelt hat.

Aber die Nulleinspeisung funktioniert mit der Hoymiles DTU?

Wenn es mal läuft sind mir die Werte die angezeigt werden egal. Ja, das es träge ist war mir klar. Leider

So, bin nun mal ran und hab die ganze Hoymiles Cloud gelöscht und hab den HM1500 erst mitWiderstand vorgeladen an den Akku mit 53V gehängt. Erst nur je ein PV Anschluss pro Seite. Hab dann AC eingeschalten. Hab dann am BMS geschaut. Nach ca 30 Sekunden fing es an mit 30 bis 100Watt an den Akku zu entladen. Mit allen 4 PV Anschlüssen wars 100 bis 170W. Nach 10 Minuten immer noch die selbe Last.

Ich muss auch sagen dass beim ersten mal Anschließen +und- vertauscht hab und dann die 10A Sicherung zwischen Akku und Hm1500 rausgeflogen ist, danach war ich noch schlauer und hab ne 15A und am schluss ne 30A {green}:idontknow:

Ja hinterher ist man immer schlauer. Finds nur komisch das laut Blinkcode und App alles ok ist mit dem Wechselrichter. Nur sollte er ja wie heute getestet ohne cloud und DTU direkt in die Steckdose eingesteckt 1500W ins Haus und Netz einspeisen, oder??

Noch ne ganz dumme Frage, das lange AC Kabel vom Wechselrichter wird ans Netz angschlossen??

Dann wird der HM1500 wohl hin sein?

Ich wollte hier einmal meine Lösung vorstellen, da sie relativ ähnlich geworden ist. Der Thread hier hat nicht unmaßgeblich zur Inspiration beigetragen, danke dafür :wink:

Das grobe Setup sieht wie folgt aus: PV-Module -> Laderegler (Epever Tracer 4210AN) -> Akku (24V LFP) -> Wechselrichter (Hoymiles HM-400) -> Batteriewächter -> Hausnetz

Zwischendrin immer mal Sicherungsautomaten und Messgeräte für verschiedene Zwecke:

Zusätzlich ist am Akku noch ein Inselwechselrichter angeschlossen, der hier aber keine weitere Rolle spielen soll. Das Setup ist zugegebenermaßen nicht sonderlich hübsch, aber das Regal und die Rückwand (Boden eines Schwerlastregals) standen noch herum ?

Der Laderegler ist ausschließlich für das Laden des Akkus verantwortlich. Für den Tiefentladeschutz benutze ich ein programmierbares Relaisboard, um den Wechselrichter AC-seitig zu trennen, welches in diesem Youtube-Video vorgestellt wurde: https://www.youtube.com/watch?v=f-iz6WE8GD8

Theoretisch könnte man den Wechselrichter auch vom Laderegler abschalten lassen. Da dann aber auch meine Überwachung des Ladereglers nicht mehr funktioniert (der Tracer 4210AN liefert keine Daten, wenn der Lastausgang ausgeschaltet ist), habe ich mich für eine andere Lösung entschieden.

Den Laderegler überwache ich übrigens mit Hilfe von diesem Projekt: GitHub - KlausLi/Esp-Epever-Controller: EspEpeverController mit Webseite, Der Esp8266 ist über ein Rs485 Modul mit dem Epever Solar Laderegler verbunden und kann diesen die verfügbaren Daten auslesen bzw. auch das LoadReails des Tracer ein und ausschalten. Kurzum die Firmware die es hier zum Download gibt stellt ein Montitoring über Web bereit. Die Firmware(firmware_vX.X.X.X.bin"

Die Technik dazu ist im kleinen Abzweigkasten, der rechts am Laderegler angeschlossen ist und sieht von Innen so aus:

(Step down von Batteriespannung auf 5V -> Wemos D1 mini -> RS485-Modul -> altes Netzwerkkabel)

Um die Werte vom Laderegler mitzuloggen, auszuwerten und zu visualisieren nutze ich diese Software auf einem Raspberry Pi: GitHub - eenemeenemuu/powermeter

Für die Nulleinspeisung nutze ich diese Software auf einem Raspberry Pi mit angeschlossenem nRF24L01+-Modul (kann derselbe Raspberry Pi sein, oder ein zweiter): GitHub - eenemeenemuu/hoymiles_zero_export

Der Strombedarf vom Haus wird von einem Shelly 3EM bezogen. Entgegen einiger Aussagen im Internet kann der Shelly sehr wohl korrekt saldieren und misst auch hinreichend genau. Zumindest konnte ich in 7 Monaten mit ungeregelter Einspeisung meines Balkonkraftwerkes keine Abweichungen zu meinem geeichten Zweirichtungszähler feststellen. Den Shelly logge ich zusätzlich auch noch mit o.g. Software, rein aus Interesse (GitHub - eenemeenemuu/powermeter).

Irgendwo steht auch noch eine AhoyDTU herum, die aber lediglich Informationszwecken dient und im Setup keine weitere Funktion hat. Diese logge ich natürlich auch mit der o.g. Software mit ?

Das Smartphone in der Legohalterung ist per Bluetooth mit dem BMS vom Akku verbunden. Auch wieder nur zu Informationszwecken.

Für die Nulleinspeisesoftware wird tatsächlich nur der Shelly 3EM, der Raspberry Pi mit dem Funkmodul und ein Hoymiles-HM-Wechselrichter benötigt (und natürlich ein funktionierendes WLAN mit dem sich der Shelly verbinden kann). Ich habe das so nun seit ca. 1,5 Monaten laufen und bin mit den Ergebnissen zufrieden.

Die Nulleinspeisesoftware hat diverse Konfigurationsparameter, da muss man ein bisschen ausprobieren was man gern hätte und wie es im jeweiligen Haushalt am besten passt. Je nach Einstellung komme ich so auf 1-3 Wh pro Stunde die ich entweder aus dem Netz beziehen muss, bzw. die zu viel eingespeist werden. Wenn große Verbraucher (z.B. die Waschmaschine ? ) laufen, sieht das natürlich anders aus.

Ein Haken hat mein Setup jedoch: mit dem 24V-Akku kann man nur bis etwas über 200W gezielt einspeisen, da der Hoymiles-Wechselrichter sonst unkontrollierbar zu viel einspeist. Meine Erfahrungen dazu (und zu anderen Hoymiles-Wechselrichtern) habe ich über mehrere Beiträge immer mal wieder in diesem Thread geteilt: https://www.akkudoktor.net/forum/panels-wechselrichter-laderegler/sammelthema-erfahrungsaustausch-betreiber-hoymiles-mikrowechselrichter-an-akku/

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Fragen:

  • Laderegler: Er sendet keine Daten wenn der Lastausgang aktiv ist? Sehr komisch. Vielleicht magst du ein paar Euro in das Wifi-Modul investieren und ihn dann über die Cloud zu überwachen? Vielleicht findet man heraus was sich am Datenpaket ändert wenn „Load“ aktiv ist…?

  • 24V Lifepo: Ich weiß nicht wie dein 100Ah Pack aufgebaut ist, aber mein 230er hat 2x4 Zellen liegend, also pro 4er Pack jeweils die Pole zu den Stirnseiten des Gehäuses. Dazwischen ist ein Verbindungskabel, also zwischen Zelle 4 und 5. Ab 80-90A Last wird im BMS sichtbar, das Zelle 4 ca. 0,1V niedriger liegt als die anderen. Ich hab das Verbindungskabel in Verdacht, der Spannungsverlust der Leitung fällt bei Zelle vier auf. Ist das bei Dir auch so?

  • Balancer: Hast du auch ein JBD BMS? Wie oft kommt dein Balancer zum arbeiten? Meiner hat kaum Zeit, weil die Zellen selten über 3,4V kommen. Zudem arbeiten die Hoymiles dann ja auch noch und bei Entladestrom schaltet der Balancer ab.

Danke + Grüße

Der Laderegler übermittelt nur Daten, wenn der Lastausgang aktiv ist. Wenn man ihn ausschaltet kommen auch keine Daten mehr. Wer jetzt denkt "ist doch klar, der Step up/Wemos bekommt dann ja auch keinen Strom mehr": dasselbe passiert, wenn der Wemos am Netzteil hängt :wink:

Wifi-Modul/Cloud: Ich bin prinzipiell aufgeschlossen solche Dinge herauszufinden. Bei RS485/Modbus bin ich jedoch komplett raus und wüsste überhaupt nicht wo ich ansetzen soll. Ich hätte einen RS485-USB-Adapter hier, mit dem ich auch den Laderegler programmiert habe. Wenn du mir sagen kannst, wo ich da ansetzen kann, gern.

Da das ein fertiger Akku ist, weiß ich nicht wie er aufgebaut ist. Weiterhin kann ich mit meinem Wechselrichter gar nicht so große Lasten erzeugen um das zu untersuchen.

Bei mir ist auch ein JBD-BMS verbaut. Der Balancer ist meines Erachtens viel zu schwach um irgendwelche sinnvollen Ergebnisse zu produzieren. Weiterhin finde ich es ziemlich unglücklich, dass man sich entscheiden muss, ob man beim Laden balanciert, oder wenn der Akku weder geladen noch entladen wird.

An sonnigen Tagen wie heute lasse ich ihn zunächst auf "Charge Balance" stehen und sobald der Akku voll ist stelle ich den Hoymiles auf konstant 200W und ändere die Balancer-Einstellung auf "Static equilibrium". Dadurch generiert der Laderegler genau die Leistung, die der Hoymiles benötigt und am Akku ist effektiv weder Ladung, noch Entladung. Einen nennenswerten Effekt konnte ich jedoch wie gesagt noch nicht beobachten.

Ladeschlussspannung habe ich übrigens auf 27,8V stehen und Float auf 27,6V. Somit erspare ich den Zellen die höhere Spannung (soll wohl der Lebensdauer zuträglich sein), sie werden trotzdem voll und kommen erst gar nicht in den Bereich, in dem sie so stark driften, dass das BMS die Ladung deaktiviert, weil eine Zelle viel zu hohe Spannung hat. Außerdem kann der Balancer so den restlichen Tag arbeiten. Ob ich die Float-Spannung dauerhaft so hoch lasse weiß ich noch nicht, da muss ich noch ein Gefühl für bekommen. Wenn sich herausstellt, dass der Balancer quasi nutzlos ist, werde ich da sicherlich ein bisschen tiefer gehen. Mal sehen.

Falls damit jemand Erfahrungen hat, bin ich ganz Ohr :slight_smile:

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