Bitte um Beratung zu mehreren Splitklimas im Einfamilienhaus (Altbau)

Liebes Forum,

ich überlege, mein Einfamilienhaus

  • Bj. 1923
  • Standort Sauerland, NRW
  • Fassade nicht gedämmt
  • Klassische Ölheizung mit einem jährlichen Ölverbrauch von durchschnittlich ca. 3.000 Litern (sicherlich nicht gut eingestellt und eher obere Grenze, da die vergangenen Jahre wegen kleiner Kinder, Elternzeit etc. viel geheizt wurde)
  • Warmwasser über Durchlauferhitzer
  • insgesamt 121,5 m² beheizte Fläche auf 2 Etagen, Raumhöhen ca. 2,60 m
  • nicht geheizter Dachboden (gedämmtes Dach) und nicht geheizter Keller (ungedämmte Decke)

mit sechs separaten Splitklimaanlagen (= 6 Außengeräte) auszustatten, 3 unten - 3 oben…

Innen würden sie wie folgt angeordnet:

  • 1 × EG, Wohnzimmer und Küche, 33 m²: ein Innengerät mit 3,5 kW
  • 1 × EG, Zimmer, 15 m²: ein Innengerät mit max 2,5 kW
  • 1 × EG, Flur, 8 m², davon abgehend Bad 6 m², Gäste-WC und Abstellkammer je 1 m² sowie Treppe ins OG (hohe Decke): ein Innengerät mit 3,5 kW (im Flur unten)
  • 3 × OG, drei Kinder- bzw. Schlafzimmer zwischen 15 und 18 m²: je ein Innengerät mit max 2,5 kW

Im Flur + abgehende Dusche im OG 7+2 m² plane ich kein eigenes Gerät.

Kühlen ist absolut nebensächlich. Das nehme ich gerne als Luxus mit, aber mir geht es hauptsächlich ums Heizen.

Meine Vorstellung ist es, durch die Splitklimas Öl einzusparen, sodass sich das Ganze auch tatsächlich amortisiert.

Der Ansatz wäre, zunächst die Übergangszeiten abzudecken und dadurch die Ölheizung im Herbst später ein- und im Frühjahr früher ausschalten zu können. Ggf. käme man in einem milden Winter auch mal ganz ohne Öl aus.

Also würde ich z. B. im September/Oktober zunächst nur das Gerät im jeweiligen Aufenthaltsraum einschalten. Beispielsweise würde beim Arbeiten im Homeoffice nur dieses Zimmer beheizt und ansonsten als erstes Küche/Wohnzimmer von den erwartungsgemäßen 16–17 °C ohne Heizung auf 21–22 °C gebracht.

Bei kälterem Wetter möchte ich dann nach und nach weitere Zimmer hinzunehmen bzw. alle Räume zumindest ganztägig auf mindestens 17 °C halten, damit es nicht zu Schimmelproblemen kommt.

Ggf. würde ich irgendwann die Ölheizung mit geringer Leistung parallel laufen lassen, da ja nicht in allen Räumen ein Innengerät hängt und es in manchen Räumen z.B. den Bädern hinsichtlich Temperatur und Feuchtigkeit problematisch werden könnte.

Wenn es dann längeren bzw. starken Dauerfrost gibt und die Klimageräte in die Knie gehen könnte ich sie ganz ausmachen und die Ölheizung läuft allein. Grob hatte ich gelesen, dass die Klimageräte, je nach Öl- und Strompreis und je nach Gerät, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt beginnen, sich gegenüber der Ölheizung weniger zu rechnen bzw. dass dann der Ölbetrieb günstiger sein kann.

Ich denke, dass ich Geräte brauche, die möglichst weit heruntermodulieren können, damit sie gerade in den kleineren Räumen und in der Übergangszeit möglichst wenig takten. Unter anderem daher tendiere ich eher gegen Multisplit und zu einzelnen Singlesplit-Geräten, die evtl. sogar eine Art ecomodus haben um sie nochmals in der Leistung zu begrenzen.

Wegen des Altbaus denke ich, dass die Temperaturregelung eventuell schwierig sein könnte. Daher wäre eine Lösung mit einem externen Temperatursensor im Raum - ich bin allerdings kein Bastler - also wäre beispielsweise ein Sensor in der Fernbedienung sinnvoll oder sogar notwendig?

Da drei Räume Schlafräume sind, müssten die Innengeräte möglichst leise sein. Auch die Außengeräte sollten aus Rücksicht auf die Nachbarn eine möglichst geringe Geräuschentwicklung haben.

Automatisierung nutze ich bisher nicht, möchte mir die Möglichkeit durch gute Konnektivität aber für die Zukunft offenhalten.

Features wie Bewegungserkennung oder Wegleitung des Luftstroms von Personen sind grundsätzlich interessant, wenn sie auch im Heizbetrieb funktionieren. Alles was dafür sorgt dass die Geräte weniger stören und hier von meiner Familie besser akzeptiert werden ist also willkommen.

Welche Geräte würdet ihr empfehlen?

Untergekommen sind mir bisher:

  • Samsung WindFree Elite
  • Daikin Perfera
  • Panasonic Etherea
  • Diverse Mitsubishi

Ich bin gespannt, ob ich die Idee besser begraben sollte oder ob das Konzept grundsätzlich Sinn ergibt. Ebenso würde mich interessieren, ob ihr bestimmte Geräte empfehlen oder von vornherein ausschließen könnt. Ich bin bereit in Premium Geräte zu investieren aber nicht in High End, wenn sich das nicht amortisiert.

Viele Grüße

Eppo

Hast du die jetzt mit Ölheizung auch auf 17 Grad laufen oder wie kommst du auf diesen Plan?

kann man machen...

Klimaanlagen haben im Regelfall einen eingebauten Frostschutz der ab 8 Grad moduliert. Der Stromverbrauch ist dabei auch bei niedrigen Außentemperaturen sehr gering.

Wichtig ist immer der Unterschied zwischen Aussen und Innentemperatur. Je größer der Unterschied desto mehr muss die Klima arbeiten egal ob kühlen oder heizen. Folglich auch der Stromverbrauch.

Großer Vorteil ist die Möglichkeit des Trockners, den eine Klimaanlage bietet. Damit kann man die Luftfeuchtigkeit des Raums ideal Steuern und im gesundheitlich perfektem Bereich steuern (45-60%).

Warme Luft hat bekannter Weise eine deutlich höhere Luftfeuchtigkeit was zu gesundheitlichen Problemen und Schimmel führen kann.

Im Bad macht eine Klima keinen Sinn.

Ob man eine größere Multisplit oder Monosplitanlagen verbaut hängt sicher von den baulichen und persönlichen Gegebenheiten ab. Da alle Klimaanlagen ohnehin invertergesteuert sind, kommt es hauptsächlich auf das Nutzungsprofil an für welches System man sich entscheidet.

In jedem Fall ist eine Steuerung mit Wifi sinnvoll, da man jeden Raum individuell steuern kann.

Dazu kommt die Entscheidung ob R290 oder R32 Kühlmittel. In der Regel sind R32 derzeit die am häufigsten verbaute Variante.

Nicht zu vergessen sind die elektrischen Voraussetzungen sowie der Kondensatablauf.

Bei den 3.5Kwh Anlagen sollte ein 2,5mm Quadrat Kabel genutzt werden. die kleineren brauchen 1,5mm Kabel. Bei der Anzahl von Anlagen die jeweils einzeln im Zählerkasten abzusichern sind, sollte auch auf mögliche Schieflast geachtet werden.

Ich denke die meisten Anlagen werden Deine Anforderungen erfüllen. Wir nutzen 5 Comfee Klimas in Deutschland. Der Hersteller ist Midea. In Italien nutzen wir Samsung. Kompressoren kommen fast ausschließlich ohnehin aus China, egal was da draufsteht.

Letztlich ist das eine Preisfrage und was immer der Klimatechniker Dir anbieten wird.

Daikin /Mitsubichi gelten als Rolls Royce unter den Klimaanlagen...ist preislich aber ja nach Ausstattung etwa doppelt so teuer von der Anlage. Ab man alle Features wirklich braucht ist Geschmacksache.

Einfache Reinigung, Ionisieren , Trocknung , Schlafmodus usw bieten alle Hersteller. Wifi ist oft ein Extra. Am besten man schaut sich so eine Anlage vorher im Betrieb an und bildet sich dann selbst eine Meinung.

Billig wird es bei der Anzahl der Anlagen sicher nicht. der Komfort ist wird eine neue Welt.

Hört sich für mich alles recht brauchbar an, deine Planung. Bei Anlagen im Heizbetrieb musst du sehr drauf schauen, welche ordentlich funktionieren. Hier findest du dazu ein paar Infos:

Persönlich würde ich Daikin Perferas nehmen, im Wohnzimmer vielleicht auch eine Daikin Nepura 4kW.

Die Anlage im EG Flur würde ich erstmal weglassen. Wenn eh noch die Ölheizung läuft, wofür dann dort eine Anlage?

Bei den Ölpreisen derzeit amortisiert sich das schnell. Vor allem, wenn du selbst ein paar Dinge bei dem Einbau machen kannst.

Bei den heutigen Ölpreisen wird das Heizen mit Splitklima immer deutlich billiger sein, insofern kannst du die Klimas den ganzen Winter nutzen und mit Öl dann nur zuheizen, wo noch nötig.

Da hättest du bei Daikin Möglichkeiten mit dem Faikin Modul (Opensource). Würde aber erstmal abwarten, oft regeln die Daikin schon ganz gut.

Ich kann nur schwer schlafen mit laufendem Gerät. Kann da aber gleich den Tipp geben, Innengerät möglichst weit weg vom Kopfende Bett hinbauen, um die Geräuschquelle weit weg zu haben.

Wir müssen aber im Winter im Altbau auch fast nie im Schlafzimmer heizen. Nur wenn es so richtig kalt wird. Tempratur fällt dann aber auch mal auf 9 Grad, finde ich aber angenehm. Ansonsten hast du ja auch noch die Ölheizung, um eine Grundtempratur von z.B. 16 Grad zu halten.

Was besonders störend bei den Splits im Schlafzimmer ist: Die Abtauzyklen, die hört man deutlich.

Mach mal einen Test.

Bei Häusern des Alters hast gern mal Undichtigkeiten zwischen den Ebenen. Fang im EG an und bau nach deiner Idee Klimas ein. Wie stark wirkt sich des auf die Ebene darüber aus?

Hast du "freie" Energie (z.B. PV?) und kannst genug davon für 1 Winternacht mit Klmias seichern?

wohl kaum.... wenn das Gebäude 126qm auf 2 Ebenen hat ist die Dachfläche sehr klein und keinesfalls ausreichend um im Winter die Klimas über über Nacht mit Speichern zu versorgen. Da wird nix draus. Ich habe 44 Module auf dem Dach mit ca. 19Kwp und 24Kwh Speicher .... keine Chance im Winter. Da muss noch Saft aus einer anderen Quelle kommen. Auch mit Smarttechnik ist das im Winter illusorisch. Klimas haben im Gegensatz zu wassergeführten Geräten nicht die Eigenschaft Wände und Decken stark aufzuwärmen / Kühlen. Vorteil ist dabei das ein Zimmer in 5 Min warm oder kalt ist. Nachteil es kühlt oder wärmt sich sich auch sehr schnell wieder ab, weil die Temperatur sich kaum in Wänden und Decken speichert.

Undichtigkeiten sind ein untergeordnetes Problem, da die Luft permanent zirkuliert, sofern man nicht alle Türen und Fenster offen lässt. Ein Windfang ist im Eingang ist sicher von Vorteil.

Ich sehe aber auch keinen Vorteil eine 3,5Kw Klima in den Flur/Treppenbereich zu verbauen.

Wie meinst Du das? Kannst Du dazu ein paar erklärende Worte schreiben.

Danke

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Denkbar, wenn Du besonders hohe Strompreise hast, der Ölpreis wieder deutlich sinkt, Du ineffiziente Geräte hast, und die Fixkosten der Ölheizung (Schornsteinfeger, Wartung/Ersatz, Reperatur, ggf. Versicherung für den Öltank) außen vor lässt.

Du solltest wenn es irgendwie geht die Klimaanlagen so auslegen, daß Du damit auch bei niedrigen Temperaturen sicher heizen kannst. Falls Du dann irgendwann die Ölheizung nicht mehr betreiben willst, oder sie kaputt geht, wirst Du Dir in den Arsch beissen, wenn Du die Geräte zu knapp dimensioniert hast.

Die gehen nicht so leicht "in die Knie". Die werden halt etwas ineffizienter bei niedrigen Temperaturen, und müssen in einem gewissen Temperaturbereich um den Gefrierpunkt herum gelegentlich abtauen. Aber das ist kein echtes Problem. Meiner Meinung nicht so schlimm, daß man deswegen ein weiteres komplettes Heizungssystem durchfüttern muß. Hängt aber davon ab, wie kalt es bei Dir wird.

Ich würde die Ölheizung deswegen jetzt nicht gleich abschaffen. Aber Du solltest jetzt für die nächsten Jahrzehnte planen.

Machen viele so. Hängt davon ab, wie stark die Räume nachts auskühlen, und wie teuer es daher wäre sie dann nachts durchlaufen zu lassen vs. wie schwierig es ist die Räume gerade morgens, wenn es besonders kalt draußen ist, wieder hochzuheizen. Kannst Du aber dann ja mit rumspielen, bei welchem Raum was dann hinterher für Dich Sinn macht.

Aber nicht im Heizmodus.

Das stimmt so jetzt nicht pauschal. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, was im Sommer ein Problem ist, wenn warme feuchte Luft von außen in ein kaltes Haus kommt und die Feuchtigkeit dann kondensiert.

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Könntest Du das vielleicht mal näher erläutern? Oder ist das ein Bauchgefühl? Eine 3,5kW-Anlage produziert 3,5kW Kühlleistung und vielleicht 4kW Wärmeleistung. Nehme ich eine konservative Absicherung mit 13A für 1,5² vor, so reicht das für eine elektrische Leistung von 2990W, was bedeuten würde das der COP unter 1,34 sinken müsste. Ich will ja nicht ausschließen, dass das irgendwann passiert. Aber vermutlich nicht in unseren Breitengraden.

Unsere 8kW Panasonic liefert zwischen 4,2 und 10,6kW Heizleistung und nimmt 3,06kW elektrisch dafür auf, also maximal. Daher ist die pauschale Behauptung, ohne Leitungslänge und Verlegeart zu kennen, der berühmte dicke Daumen des Heizungsbauers: 120m² EFH? 15kW-Kessel. Passt!

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Der Verdichter hat eine Maximalleistung, die irgendwo um 1300-1600 W liegt. Mehr geht nicht, egal welcher COP.

Insofern reicht in vielen Fällen auch ein 1,5mm² Kabel. Man muss aber den maximalen Spannungsfall noch berücksichtigen. Bis etwa 15m Leitungslänge vom Verteiler sollte das noch funktionieren.

...kann jeder machen wie er will... wir verwenden die vorgeschrieben Kabelquerschnitte und Normen des Klimaanlagenherstellers.
Das Warme Luft mehr mehr Feuchtigkeit speichert hatte ich bereits erwähnt.
Das Trocknung während des Heizmodus stattfindet, allerdings nicht.

Wir gehen folgendermaßen im Winter vor :
Jeder Raum mit Klima hat elektronisches Messgerät das die Temperatur und Feuchtigkeit anzeigt. ( Kostet hier ca. €5 )

Wenn die Luftfeuchtigkeit über 60% steigt wird die Klimaanlage für ca. 20min auf den Trockenmodus eingestellt. Das geht sehr schnell und effektiv.
In dieser Zeit kühlt sich der Raum merklich ab !
Anschließend heizen wir normal weiter.
Lüften muss man aber trotzdem von Zeit zu Zeit je nach Bedarf.

In den Schlafräumen ist das für uns besonders wichtig, denn ein Mensch atmet durchschnittlich etwa 3 Liter Wasser aus.

Es gibt aber sehr unterschiedliche Bauliche Vorraussetzungen. Bei wem Lehmputz oder Kalkputz innen verbaut ist wird das vermutlich weniger merken, da die Wände und Decken mehr Feuchtigkeit absorbieren und abgeben können als Gipsputz. Schlagregen an den Aussenwänden und Sonnenschein können die Luftfeitigkeit beeinflussen....

Das sind unsere Erfahrungen mit Klimaanlagen im Winterbetrieb.

Das ist aber schon ziemliche Energieverschwendung. Das bekommt man doch durch 5min lüften deutlich effizienter hin.

Wenn überhaupt, würde ich einen separaten Luftentfeuchter kaufen, da bleibt die Wärme im Haus.

Wenn du da relevante Mengen rausbekommen willst, sind 20min Laufzeit fürs Entfeuchten auch viel zu wenig.

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Hohe Luftfeuchtigkeit im Winter hat man nur, wenn man ein dichtes Haus hat. Bei dem alten Haus um das es hier geht ist das vermutlich nicht so. Sonst wäre auch der Heizölbedarf nicht so hoch.

Bei mir (30er-Jahre Altbau) muß ich im Winter einen Luftbefeuchter einsetzen um die Luftfeuchtigkeit hoch genug zu halten.

Schnell ja, effektiv auch, aber nicht effizient. Und wenn man dann zurück aufs Heizen stellt, kommt einem erstmal feuchte Luft entgegen, von der Feuchtigkeit die noch am Wärmetauscher war und nun schnell wegverdunstet wird. Nicht schlimm, aber unangenehm wenn man direkt davor steht.

Während dem Schlafen wäre mir das dauernde Heizen und zwischendurch Umschalten auf Kühlen zu unangenehm.

Und wenn ich da nicht schlafe, reicht es mal hinterher zu lüften. Oder man schläft eh bei offenem Fenster.

Win,
das haben wir vorher probiert....
Es hat sich aber herausgestellt, das ein separater Luftentfeuchter ( Kompressortyp ) deutlich länger laufen muss und viel mehr energy verschwendet. Diese Geräte haben eine Leistungsaufnahme von ca 300W ( unser ) und einen Wasserbehälter von ca 10 Liter. So ein Teil schafft bei weitem nicht das was eine Klimaanlage leistet.

Dann ist es nicht leistungsfähig genug. Die Klimaanlage leistet vielleicht mehr schneller, pumpt dir aber dabei all die Wärme raus, was halt Energieverschwendung ist. Der reine Luftentfeuchter hält die Wärme drin. Ob es sich dabei aber lohnt extra Geräte (Luftentfeuchter) anzuschaffen muss jeder für sich selbst entscheiden.

Wichtig ist nur: Man sollte niemandem mit dem Argument, daß man damit im Winter die Luftfeuchtigkeit senken kann, Klimaanlagen empfehlen. Nicht ohne zu erwähnen daß das beim Heizen nicht geht, daß es ineffizient ist, und daß man dafür eine selbstgebastelte Regelung benötigt.

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wir machen das kurz vor dem Schlafen, falls die Luftfeuchtigkeit zu hoch sein sollte

Und warum nicht statt dessen das Fenster auf, damit die kalte, trockene Luft rein kommt? Zumindestens bei niedrigen Außentemperaturen sollte das deutlich besser und billiger sein, als mit Stromaufwand die Wärme rauszupumpen. In der Übergangszeit mag das anders sein.

Das Problem bei Split-Klima ist, dass du beim Entfeuchten jede Menge Wärme aus dem Haus rauspumpst. Das ist energetisch eine ziemliche Katastrophe.

Ein Luftentfeuchter ist im Grunde wie eine Split-Klima, wobei das Außengerät auch mit im Gehäuse steckt und deshalb keinerlei Wärme aus dem Haus gepumpt wird.

Krummbrumm,
ich habe nichts empfohlen, sondern unsere persönliche Erfahrung geschildert....weiter nichts.
Take it or leave it