Ich nehme mal 7A an, 1,5² und 3% zulässigen Spannungsverlust:
Pro Meter Abstand zwischen Gerät und ZK gehen 0,161V verloren, dann gelange ich bei 43m an die 3% Schwelle. Nehme ich 2,5² sind es 71m.
Ich bezweifle, dass irgendwer, außer einem Palastbewohner, die 43m für die Zuleitung zum AG im beschriebenen Fall knackt. Laste ich die Leitung voll aus, also die im Altbau üblichen 16A, werden aus den 43m noch knapp 19m.
Ich würde, wenn ich das komplett neu ziehen müsste, vermutlich auch eine Nr. höher gehen beim Querschnitt.
Darum ging es aber nicht, sondern um die pauschale Empfehlung 2,5² zu verlegen.
Der Heizungsbauer zimmert lieber 24kW rein, auch wenn 12 reichen würden. Und stellt 90° Vorlauf ein. Bekommt er wenigstens nie Beschwerden, dass es in der Hütte nicht warm wird.
Ja, üblicherweise so ab Herbst mache ich aktuell die Ölheizung an und halte alle Räume tags und nachts auf mindestens 17-18 Grad. Würde ein Raum kühler, habe ich spätestens bei winterlichen Temperaturen in den Räumen mit zwei Außenwänden sonst schnell sehr kalte Stellen an den Außenecken (vor allem unten knapp über dem Fußboden), die dann auch feucht werden und zu Schimmel neigen. Daher hab ich inzwischen auch keine Nachtabsenkung eingestellt.
Räume in denen man sich über Tag aufhält sind bei uns eher so Richtung 21 Grad geheizt.
Danke, die Übersicht kannte ich noch nicht. Hilft mir schonmal insoweit, als dass ich Daikin nun oben auf der Liste stehen habe. Samsung würde ich schon streichen.
Kannst Du das nochmal erläutern. Nepura ist quasi die Variante für Tiefsttemperaturen, oder? Also die dann noch bei tieferen Temperaturen effizienter läuft, korrekt? Warum diese im Wohnzimmer?
OK. Der Gedanke war ja schon, bei z.B. 5 Grad Außentemperatur noch ohne Ölheizung auszukommen und sie erst darunter überhaupt anzustellen. Ein völlig unbeheizter Flur (von dem auch noch das Bad im EG abgeht) - da könnte ich mir doch vorstellen, dass das in Bad und Flur zu kalt wird. Wenn die Türen immer mal aufgehen und die warme, feuchtere Luft aus den Wohnräumen in den kalten Flur kommt - ist doch auch kritisch, oder?
Oder könnte es grundsätzlich auch sinnvoll sein, alle Heizkörper in Räumen in denen eine Split hängt zuzudrehen - und nur für die Räume ohne Split (Flure, Bäder) die Ölheizung wie gewohnt laufen zu lassen?
OK, schwierig...
Klingt eher schlecht für meinen Plan. Die Räume kühlen zu schnell aus, die Anlagen müssten durchlaufen.
Wir sind jetzt nicht super empfindlich was Geräusche angeht - aber "besonders störend" klingt nicht so gut. Abtauzyklen habe ich aber erst bei wieviel Grad Außentemperatur zu erwarten?
Innen ist schon alles ziemlich dicht würd ich sagen. Dennoch: Im ersten Schritt erstmal nur das EG ausstatten - und dann erst den Rest wäre eine Überlegung um die Geräuschentwicklung und Regelung der ausgewählten Geräte zu testen - bevor ich sie in die Schlafräume hänge und dann nicht nutzen kann weil zu laut.
PV habe ich nicht und wäre hier leider auch nur in kleinem Umfange überhaupt möglich.
Also ich habe keine trockene Luft, meistens ist die Luftfeuchte im Idealbereich, außer bei sehr besonderem Wetter draußen mal zu feucht. Dennoch habe ich schon Feuchtigkeitsprobleme im Haus im Winter gehabt, aber wie beschrieben an den sehr kalten Außenecken des Hauses dann entsprechend in den Räumen innen/unten, zu der Zeit als ich noch die Nachtabsenkung eingestellt hatte. Wenn ich die 17-18 Grad sicherstelle, bekomme ich das die letzten Jahre gut hin dass alles trocken bleibt.
Noch eine zusäzliche Frage. Kondensatpumpen brauche ich wohl, weil ich den Ablauf über die Zimmerwand innen vermutlich nicht mit ausreichend Gefälle verlegt bekomme ohne dass das doof aussieht. Wasser fällt ja nur beim kühlen an - was ich natürlich auch mal nutzen möchte. Diese Pumpen werden dann aber im ganzen Heizbetrieb dauerhaft aus sein und keine Geräusche machen, korrekt?
Die Nepura ist leistungsstark und gleichzeitig sehr effizient. Auch ist sie deutlich ausfallsicherer, weil sie noch eine Bodenwannenheizung hat, dir also das Außengerät nicht zufrieren kann. Sie hat auch einen sehr leistungsstarken Lüfter im IG.
Das alles ist für einen recht großen Hauptraum, wo ihr euch viel aufhaltet dann recht günstig. Für alle kleineren Räume wäre sie überdimensioniert.
Der Einbau von Luftluft Wärmepumpen zum heizen ist bis zu 70 % Förderfähig. Dazu gibt es zum Beispiel bei Daikin, entsprechende Übersichten, welche Gerätekombinationen nach BEG Förderfähig sind.