@ROLi84 ein aktuelles Beispiel aus profundenem Munde (Markus - Zellchemie Kenner)
Einbaulage:
Dieser Typ (Name wird nicht genannt) einer prismatischen Zelle muß lt. Video zwingend stehend verbaut werden: Ansicht am aufgesägten Gehäuse.
1:44:10 - wegen der Elektrolytverteilung. Fehlt bei falscher Einbaulage am seitlichen Wickel.
1:46:30 - wegen des Sammelbeckens (siehe das Lochblech) für Material welches nur am Boden existiert. Bei falscher Einbaulage sammelt sich das ausgeschiedene Material an ungewünschter Stelle.
(hat bei dieser Zelle eventuell zum Ausfall geführt)
Das klingt logisch. Das Gas kann entweichen, Elektrolyt bleibt möglicherweise drin. Leider ist mein Fertig-Akku (sieht aus wie eine große Autobatterie) mit liegenden Zellen ausgestattet. Auf welche Seite ich den legen müßte, damit die Ventile oben sind, kann ich nur raten.
EDIT: habe den Vertreiber angeschrieben. Die Ventile sind an der Vorderseite der Akkus. Werde die Akkus jetzt hinlegen. Vorderseite oben.
Ich klinke mich mal beim Ursprünglichen Thema ein:
Es gibt Jahrgänge von LG Batteriespeichern (LG Chem resu) die von einer Rückrufaktion betroffen sind. Unter folgendem Link kann man prüfen, ob man einen solchen Speicher besitzt. Dieser Rückruf bezieht sich meines Wissens nach auf eine erhöhte Brandgefahr aufgrund einer Serie fehlerhafter Zellen.
Er sagt (bei ca. 1:44:30) sehr deutlich, dass solche Hinweise bzgl. der Einbaulage sehr deutlich im Datenblatt stehen müssen. Leider kann er dafür aber (wie alle hier) kein Beispiel zeigen. Hier mal das (neueste) Datenblatt von EVE - direkt von deren Website. Bitte zeigt mir doch diesen deutlichen Hinweis, ich sehe nichts, stattdessen wird jetzt sogar die "stacking force" erwähnt. https://www.battery-germany.de/wp-content/uploads/2022/02/LF280K-280Ah-Product-Specification-Version-B-2023.pdf
Gibt dazu ein "Forschungsprojekt Sicherheit von LI-Heimspeicheranlagen" beauftragt u. a. von Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb).
bei liion gibts keine sicherheit da hilft es nur die teile in einem alten schornstein oder geschlossenen kamin aufzubauen(ohne witz)
wenn die abfackeln dann gehen die gase nach oben raus und der brennraum verhindert einen brand der umgebung.
ansonsten externe hütte bauen und die dort gedämmt unterbringen.
bei lfp siet das schon anders aus da langt eine gewissenhafte bauweise mit nicht brennbaren oder schwer entflammbaren materialien wir reden da "nur" noch von max 400°C
und ein potenter rauchabzug muss vorhanden sein dann kann man die auch im keller unterbringen.
Also ich hab nen discord acc. und bin auch angemeldet, komme aber nur auf eine leere Discordseite... muss man schon in der bestimmten discord Gruppe sein vielleicht?
Ja, da muss man vermutlich Mitglied des betreffenden Discord-Servers sein.
Ich war so frei anhand der angegebenen Quelle (Pozary.cz) den Originalbericht rauszuzuchen, hier der Link:
Wer den Text lesen will kann ihn ja durch einen Übersetzungsdienst seines Vertrauen jagen
Unter dem Text sind die Bilder.
Technischer Defekt in Photovoltaikanlage wahrscheinlich Ursache für Explosion des Hauses in Provodovo-Shonovo
25.06.2024 14:02
Region Hradec Králové
Am Dienstag, den 25. Juni 2024, kam es im Technikraum eines Einfamilienhauses zu einer Explosion, die das gesamte Gebäude stark beschädigte. Glücklicherweise befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls niemand im Haus, so dass der Vorfall ohne Verletzungen ablief.
Die vorläufige Schadenshöhe wurde auf 7 Millionen CZK geschätzt. Die Ursache der Explosion wird derzeit untersucht, aber erste Hinweise deuten darauf hin, dass es sich um einen technischen Defekt in der Photovoltaikanlage handeln könnte.
Unsere Ermittler tendieren zu der Version, dass die Ursache der Explosion ein Kurzschluss gewesen sein könnte, gefolgt von der Verbrennung und Explosion von Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LiFePO4) im Batteriespeicher. Die PV-Anlage wurde in Teilen gekauft und vom Hauseigentümer zusammengebaut. Sie war im September 2023 voll betriebsbereit.
Das Haus befindet sich nach der Explosion in einem so schlechten Zustand, dass den Ermittlern der Zugang zum Inneren des Gebäudes oder zur Umgebung verwehrt wurde, was die Ermittlungen erheblich erschwert. Das Foto zeigt eine Batteriespeichereinheit mit 2 × 16 Zellen, von denen mindestens drei durch die Explosion beschädigt wurden.
Der Vorfall in Šonovo bei Nové Město nad Metuji verdeutlicht die Risiken, die mit der Installation und dem Betrieb von Photovoltaikanlagen verbunden sind, insbesondere wenn sie nicht fachgerecht installiert werden.
Gibt es da schon weitergehende Ansätze für die Umsetzung ? Rohrdurchmesser, max. Leitungslänge, welcher Ventilator wie angesteuert, .... ??? Vielleicht nur dickes Abluftrohr nach oben, Wasserstoff ist ja leichter als Luft ?
ich sehe auf dem Bild ca. 20 Zellen, dünne Kabel sicher vom Balancer. Seit ihr euch wirklich sicher, sowas im Keller stehen zu haben? Bei dem Beispiel ist mit Sicherheit das komplette Haus Schrott. Meiner Meinung nach sind die LFP Zellen nicht ausgereift, um diese im Haus unterzustellen. Ich könnte mit dem Gewissen nicht leben. Trotz Absicherung (NH, Megafuse, Schütz etc. was es noch alles gibt) bleibt immer eine Restgefahr.
und wie man sieht, ist nicht ein Band die Gefahr, sondern die Explosion bei nunmehr 3 Fällen in 1 Jahr hier im Forum.
Und wie viele Akkus sind insgesamt im Einsatz? Ach so gehst du noch auf die Straße oder fährst sogar Auto?
Alles nicht schön, aber das sind Einzelfälle, noch dazu weiß keiner genau ob alles richtig Aufgebaut wurde und woran es wirklich lag. Hersteller fertiger Speicher haben manchmal auch Probleme, meist aber mit der Qualität der Zellen. Beim DIY liegt es an jedem selbst, wie er aufbaut und welche Erfahrungen er mit der Materie hat oder sich aneignet.
Es soll Menschen geben, die schließen sich freiwillig ans Gasnetz oder lagern tausende Liter Heizöl im Haus. Wie unvernünftig. Da könnte ich nicht mehr schlafen.