Beunruhigende Nachrichten, explodierende Stromspeicher! - Allgemeine Diskussion

Spätestens hier hätte ein 0815 bms ausreichend geschützt.

Aber nein man muss ja ein Wucher batrium kaufen das in diesem fall sogut wie nutzlos ist.

Nagut wenigstens können andere daraus etwas lernen.

ja irgend ne noname sicherung.

littel fuse geht für meine 250a bei 120eur los ... empfinde ich als frechheit für so ein stück keramik

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ja - hier absolut.

Aber nicht jedes BMS kann jeden beliebig hohen Kurzschlußstrom abschalten.

Oberhalb des 3 fachen Nennstrom gibt es Berichte über BMS (48V) Drain-Source Durchlegierungen (0 Ohm) bei direkten Kurzschlüßen von 48V Bänken.

Jetzt kommt die durchbrennende Sicherung als oberste/letzte Sicherheitsebene und nicht mehr dieses kurzgeschlossene BMS.

Gegenteilige Test bei einem bekannten BMS Hersteller kenne ich allerdings auch. Auch zahlreiche positive Tests in den Wohnmobilforen mit allerdings nur 12 V.

Was ist denn jetzt wirklich in der obersten/letzten Sicherheitsebene anzusiedeln: Immer noch ein BMS (ich schreibe jetzt nicht China) oder eine gute 45E Schmelzsicherung.

Zu letzterem habe ich mehr vertrauen.

bringt halt auch nichts wenn eine zelle im akku kurzgeschlossen ist und der akku dann mit 50a die energie vom anderen vor sich hin saugt da bringt dir auch eine gute schmelzsicherung nichts wenn der strom unter der auslöseschwelle bleibt.

ich habe eher mehr vertrauen in ein bms als in irgend ein keramikstück für 120eur

das jk inverter bms bekommt man ja schon für das geld...

den china keramiksicherungen für 45eur vertraue ich weniger als einer bei youtube geprüften mega sicherung

oberhalb vom 3 fachen nennstrom löst auch meine 3eur mega sicherung zuverlässig aus

Es gehört an jeden Akku/Bank ein BMS welches so nieder wie möglich in der Leistung eingestellt ist und eine ordentliche Sicherung, am besten NH damit kann man dann auch einen belastbaren ein/Ausschalter realisieren.

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wenn man den platz hat ist eine nh sicherung immer die beste wahl, ich habe den platz nicht

Wenn man sich so anschaut wo die Leute ihre Akkus so unterbringen .. dann wundert es mich das nicht täglich irgendwo einer hoch geht ..

Das hier ist wohl die Waschmaschine und der Trockner "House burned down | Page 9 | DIY Solar Power Forum" {green}:pray:

Oder Blechregal .. schön gestapelt {green}:serious:

Auch Holz übereinander ..prima Idee

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Genau, was man da alles so sieht, bin ich auch sehr verwundert, dass so selten was passiert.

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Das mit der Waschmaschine ist doch safe... alles in feinstem Blau

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dann kann ja nichts mehr schiefgehen :wink:

Ob im oben genannten Fall die Sicherung als Ursache den Brand ausgelöst hat, ist schwer zu sagen. Wenn ein derart hoher Strom durch die Sicherung läuft, müsste doch an anderer Stelle der defekte Akku die Energie in Wärme umwandeln.

Natürlich würde eine kleine NH Sicherung wahrscheinlich vorher intern schmelzen, hier war wahrscheinlich eine zu große Zwischensicherung 300a Mega eingebaut. Ich denke, dass man die Sicherung an die Gesamtleistung anpassen sollte. d.h.

  • Generatorleistung 250a also im Hauptstrang eine 300a und zwischen den Akkubänken bei 4 Bänken je eine 100er und bei 8 dann eine 50er Sicherung usw.

Auch die Mosfets haben bei der Explosion hier in Deutschland nicht den Akku abgeschaltet.


Hier auf der Website ist ein schöner Text bezüglich Kurzschluss im Akkupack.

https://www.dreifels.ch/page.asp?DH=107

"Internes Leck"
Der schlimmste Fall, vor dem sich jeder Akkuhersteller fürchtet, ist der interne Zellendefekt. Durch Alterung, mechanische Belastung oder Fertigungsfehler kann in der Zelle ein Kurzschluss entstehen. Die Zelle entlädt sich, ohne dass ein externer Verbraucher angeschlossen ist. D.h die enthaltene Energie wird in Wärme umgewandelt. Je nach Zellenkonstruktion und Chemie ist dieser Kurzschluss mehr oder weniger heftig und hat unterschiedliche Folgen.
Ein interner Kurzschluss fängt meistens langsam an – dies gilt unabhängig von der Chemie der Zelle. Am Anfang ist es ein "kleines Leck", als ob ein kleiner Entladestrom dauernd aus der Zelle fliessen würde. Dieser Effekt ist zunächst so klein, dass nichts auffällt und ein normaler Betrieb immer noch möglich ist. Die betroffene Zelle ist dann aber die erste, die jeweils komplett entladen und bei einer weiteren Entladung kurzgeschlossen oder sogar umgepolt wird. Je nach Konstruktion "überlebt" sie es oder es entsteht ein interner, niederohmiger Kurzschluss. "Überlebt" die Zelle, so ist sie trotzdem geschädigt, die Kapazität ist stark reduziert und die interne Selbstentladung wird immer grösser. Das führt während der Ladung zu einer starken Erwärmung bis zur Überhitzung der Zelle.
Überwachung: Eine externe Abschaltung oder Überwachung kann hier gar nichts ausrichten, da sich alles im geschlossenen Gehäuse des Akkus abspielt. Hier entscheidet die Qualität der Zelle und die Ausführung der zelleninternen Schutzmassnahmen, wie gefährlich es werden kann.

So ist es. Siemens NH00 ist für 250V DC zugelassen, und bis 25kA. Kostet keine 7 Euro pro Stück. Seit langem erprobte uralte Technik ist halt manchmal nicht verkehrt.

Oliver

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Mit dieser Aussage macht man es sich meines Erachtens zu einfach.

Denn mit

hat man ja bereits erklärt, dass sich ein interner Kurzschluss meist langsam ausbildet und sich zunächst durch erhöhte Selbstentladung der Zellen zeigt.

Die Selbstentladung oder präziser der Unterschied in der Selbstentladung der Zellen in einem Pack läßt sich aber recht einfach über die durch einen Balancer ausgeglichene Ladung nachverfolgen.

Mir ist unbegreiflich, warum kein mir bekanntes kommerzielles BMS auf Basis der Balancer-Aktivität eine Schätzung für die Selbstentladung der Zellen liefert und bei Überschreiten einer Schwelle den Nutzer warnt, damit man eine Chance hat die Zelle auszutauschen, bevor der Super-Gau eintritt.

Bei passivem Balancing und ebenso aktivem Cell-2-Cell Balancing wie beim JK sollte sich so etwas praktisch ohne jeglichen zusätzlichen HW-Aufwand rein in SW realisieren lassen.

100kwh LiFePO4 DIY 48V Besonderheit: 7 parallele Bänke (112 Zellen) mit je 350A Megafuse

Brandherd lt. Verfasser bekannt und bestätigt (Megafuse) Eigentliche Ursache dafür: unbekannt. Haus abgebrannt - Besitzer im Krankenbett

Mittlerweile gibt es 28 Seiten "Spekulationen" zum elektrischen Hintergrund:

https://diysolarforum.com/threads/house-burned-down.83098/

#########################translate########

Annahme : eine der 112 Zellen hat einen Dendritendurchbruch – fast kurzgeschlossen
Zusammenfassung (mOhm):
Zellwiderstand 0,317
48-V-Bank: 5,8
sechs 48-V-Banken: 0,966
45-V-Bank: 5,8 aber mehr
Maximal möglicher Strom: 443 A

Detaillierte Berechnung von R_Ohm für jede Zelle mit ihrer Sammelschiene: - Zellwiderstand 4 Jahre alt - Zustand unbekannt, geschätzt: 0,3 Milliohm. - Jede Zellanschluss-Kompressionsverbindung weist einen Kompressionskontaktwiderstand von 0,05 Milliohm von etwa 0,05 + 0,05 Milliohm auf. - Sammelschiene: 2 mm x 20 mm x 70 mm. Der vernickelte Kupferkern hat etwa 0,07 Milliohm. (Vernickeln erhöht den Sammelschienenwiderstand um etwa 20 %), siehe links im Bild: https://diysolarforum.com/attachments/good-battery-connecitons-png.135622/ https://diysolarforum.com/threads/raw-cell -busbar-ampacity.80414/#post-1032751 1. Ergebnis für eine Zelle: 0,3+0,05+0,05+0,07 = 0,317 Milliohm.

16 Zellen: 16 x 0,317 Milliohm = 5,072 Milliohm
2 x 1,2 m 70 mm2 Kabel mit Kabelschuh: 0,348 Milliohm
Megafuse350 A Littelfuse-Widerstand 0,13 MilliohmKompressionskontaktwiderstand des Sicherungshalters und Stahl: ca. 0,25 Milliohm

  1. Ergebnis einer 48-V-Bank mit 16 Zellen und 2 x 1,2 m Kabel und Sicherung mit Halter: 5,072+0,348+0,13+0,25 = 5,8 Milliohm

  2. Ergebnis von 6 parallelen 48-V-Banken 5,8 Milliohm : 6 = 0,966 Milliohm

  3. Ergebnis eine 45-V-Bank mit 16 Zellen (eine 0-V-Zelle wurde mit fast 0 Ohm kurzgeschlossen angenommen) und 2 x 1,2 m Kabel und Sicherung mit Halter: 5.072+0,348+0,13+0,25 = 5,8 Milliohm (aber mehr)

Jetzt sollten wir sehen, dass die sechs Ströme von 6 parallelen 48-V-Bänken eine 45-V-Bank speisen. Der Unterschied beträgt nur 3 V und sonst nichts.
Unter diesen Bedingungen beträgt der absolute Maximalstrom (48V-45V) 3V !!! /(0,966+5,8 Milliohm) = 443Aüber diese eine Bank und deren Sicherung ist möglich. 73,88A in jeder der 6 anderen Banken.
Der tatsächliche Strom könnte jedoch problemlos im Bereich von 264 A bis 349 A liegen . Beispielsweise ist der Dendritenwiderstand in der kurzgeschlossenen Zelle viel höher als 0 Ohm. 349 A x (0,13 + 0,25 Milliohm) der Megafuse und des Halters = 0,132 V. Der Stromverbrauch und die Wärmeabgabe der rot leuchtenden Sicherung in ihrer Halterung betragen jetzt 0,132 V x 349 A = 46,5 Watt und das schon seit sehr, sehr langer Zeit. (Dauerstrom)
Fazit:
Siehe Datenblatt oben: Bei einer Raumtemperatur von 20 °C beträgt der maximal zulässige Dauerstrom dieser 350 A-Sicherung 263 A. Der Bereich 263A ....349A ist hierfür nicht zulässig , da er aufgrund der kontinuierlichen Wärmeabgabe gefährlich ist. (Größere 350A sind zulässig, da die Sicherung nach Stunden kaputt geht.)
Mir ist klar, dass andere denkbare Fehler zu deutlich höheren Strömen führen können, die die Sicherung völlig überfordern würden. ZB: Der interne Zellkurzschluss, der durch keine äußere Maßnahme verhindert werden kann, kann auch zu einer sehr unerwünschten Kausalkette führen; enorme Hitze, Wasserstoff!! ! , Gasentwicklung, Beheizung benachbarter Zellen, etc...

https://diysolarforum.com/threads/house-burned-down.83098/page-27#post-1084441

########################end translate##############

(auf die "zündfähige" Wasserstoff Problematik sind die drüben noch gar nicht gekommen.)

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korrekt und NH00 gibt es bis 160A, wer höher absichern will muss NH1 nehmen und da wird alles ein bisschen teurer.

mein diy bms zeigt an welche zellen wie oft balanciert wurden dann könnte evtl das batrium es auch bin mir nicht sicher.

aber eine zelle die sich mehr selbstentlädt findet man ja nur beim passiv balancer wenn alle anderen balanciert werden und man dann in der statistik siet das eine oder zwei fast nicht blanciert werden das sind dann die selbstentlader.

neey, jk und co können sowas nicht. wobei beim jk das evtl mit nem fw update nachgereicht werden kann.

Ich fürchte, wenn Du bei einem 5.5 kg Klotz thermisch merkst, dass er auffällig wird, dann ist es schon (fast) zu spät.

Wenn man außen 1°K mehr mißt, müssen im Bereich von Dendriten tief im Wickel vermutlich bereits etliche Watt Verlustleistung anfallen, so dass dort lokal bereits "unschöne" Dinge passieren.

Ich überwache inzwischen bei sechs 16s Packs mit 280/300 Ah Zellen die Unterschiede in der Selbstentladung.

Die größten Abweichungen liegen bei etwa 2 mA. Das macht ~ 7 mW zusätzliche Verlustleistung.

Im Moment habe ich noch keine wirklichen Erfahrungen zur zeitlichen Entwicklung.

Aktuell würde ich sagen, dass ich Zellen nicht mehr im Haus haben möchte, bei denen sich darüber hinaus die Selbstentladung um den Faktor 10 erhöht hat, oder es eine sich beschleunigende Zunahme der Selbstentladung gibt.

70 mW wird man bei einer 5.5 kg Zelle thermisch aber nicht mit vertretbarem Aufwand detektieren können.

Zeigen sich denn bei Dir dort keinerlei auffälligen Abweichungen zwischen den Zellen?

Wenn es keinen Unterschied in der Selbstentladung der Zellen gäbe, gäbe es ja eigentlich auch keinen Grund zu balancen.

Bei mir gibt es in jedem Pack markante Unterschiede.

bei mir auch ich habe auch selbstentlader drin das hat jeder aber wer weiß schon wieviel selbstentladung ok ist und wieviel nicht

sehen kann man das nach dem winter wenn die ersten langen sonnestunden komen und der akku nach wochen oder monaten endlich regelmäßig gebalanced wird.

ich behalte das im auge hab ja das victron vrm laufen das zeigt mir die daten an. leider nicht welche zelle auffälig ist da muss ich selbst ins vrm schauen oder ins bms.

Ich hatte im Dezember 2023 hier mal Bilder bereitgestellt, von einem fertigen 7kW/h LFP Speicher, wo eine Zelle bei 0Volt lag. Beim Öffnen des Speichers waren Zellen teils deformiert. Ich habe die eine Zelle überbrückt, weil diese wirklich 0V hatte und mir 15s reichten. Später beim Laden waren dann noch 2-3 weitere Zellen so auffällig, dass ich den kompletten Pack entsorgt habe und der Speicher war "Neu".

An einen Lichtbogen der Megafuse glaube ich nicht so recht. An eine Erwärmung der defekten Zelle mit anschließendem Ausgasen schon eher. Dieses Problem lässt sich dann evtl, mit den Mosfets auf dem BMS oder bei Batrium mit dem Circuit Breaker an jeden Akkupack lösen. Sind natürlich dann Mehrkosten von 90€ pro Pack.

Das Driften der Zellen, bzw. die daraus resultierende Notwendigkeit des Balancen ist von mehr Faktoren als nur der Selbstentladung abhängig. Neben einer möglichen Selbstentladung sind ja u.A. auch minimale Kapazitätsunterschiede oder unterschiedliche Übergangswiderstände der Zellverbinder für das Driften mit verantwortlich. Und da kommen warscheinlich noch mehr Faktoren zusammen die man so jetzt gar nicht auf dem Schirm hat. Will damit nur sagen, über die Anzahl an Balanciervorgängen pro Zelle oder auch die Ah pro Zelle Balancierstrom wird vermutlich keine verwertbare Information entstehen.

Selbst wenn man das grafisch auswertet. Nehmen wir an der Balken für Zelle X würde über die Zeit deutlich stärker ansteigen als die Balken aller anderen Zellen, dann müsste erst mal die Kapazität der Zelle gemessen- und mit allen anderen Kapazitäten verglichen werden. Anschließend das Gleiche mit den Übergangswiderständen. Erst dann könnte man vielleicht eine genauere Aussage treffen - aber ist das zuverlässig?