ja deswegen hat man auch mehrere akkus "mit nicht smartem bms" damit der strom nicht ausfällt.
oder so wie ich einen ladealgorithmus über canbus der die ladespannung senkt so dass keine zelle überladen wird und der akku auch nicht vom netz geht
ja deswegen hat man auch mehrere akkus "mit nicht smartem bms" damit der strom nicht ausfällt.
oder so wie ich einen ladealgorithmus über canbus der die ladespannung senkt so dass keine zelle überladen wird und der akku auch nicht vom netz geht
Nur weil das BMS trennt beim laden, geht ja der Akku nicht vom Netz, entladen kann man immer noch, zumindest bei halbwegs vernünftigen BMSen.
@linuxdep Stimmt .. entschuldigung für meinen falschen Beitrag {green}:bruise: Bms schaltet nur die Ladung ab ... macht die Sache aber meiner Ansicht nach nicht besser .. weil es ja auch wieder einschaltet und die zu hohe Zelle wieder überladen tut :-/ Wenn der Balancer den Akku nicht in den Griff bekommt
Keine Ahnung, was du uns damit zeigen willst. Meine Akkus werden regelmäßig auf 100% geladen, und dürfen auch mal bis 10% entladen werden.
Trennung per BMS sollte eher immer die Notabschaltung sein. War bei mir noch nie der Fall.
@saugnapf Wollte damit zeigen das der Akku auch bei geringere Spannung vollgeladen wird ... also bei ca. 3,37 Volt schon Überladen werden kann .. dachte das wäre mittlerweile Konsens hier ?!!
Alles darüber hinaus ist meiner Ansicht nach ein Sicherheitsrisiko.
Wäre mir neu.
@carolus https://www.akkudoktor.net/forum/akku-tests/unterschiedliche-zellspannung-nach-parallelem-top-balancing/paged/5/#
Dann hab ich da wohl mal wieder was falsch verstanden??!! ... Aber meine eigene erfahrung sagt mir.. auch bei 3,37V ist die Zelle min. 99% geladen wenn sie genug Zeit dafür hatte evtl. auch überladen ??!!!
Wie auch immer .. ich halte dauerhaftes überladen für gefährlich.
@zx6r was ich nicht verstehe, die meisten hier laden zwischen 55,5 und 56,5V also ca.3,46V - 3,53V und haben die Erhaltungsladung auf sagen wir mal 55V warum wird dieser Akku nicht überladen wenn dann dauerhaft auf 3,4 gehalten wird, da wird ja dann auch stundenlang bis 0A Ladestrom geladen.
Aber ein Akku der immer auf 3,4V geladen wird soll angeblich zum überladen tendieren....
@haraldt1 "Aber ein Akku der immer auf 3,4V geladen wird soll angeblich zum überladen tendieren...."
Ich denke die Erhaltungsladung kann problemlos auf 3,37 und tiefer eingestellt werden. Da verliert der Akku nicht viel. Insgesamt sollen niedrigere Spannungen gesünder für den Akku sein.
Außer beim Balancen… aber das braucht man ja im Idealfall nur ein- bis zweimal im Jahr.
Was 'die meisten' hier machen muß ja nicht unbedingt das Richtige oder Beste für den Akku sein. Der Nordkyn-Bericht ist nun 3 Jahre alt, aber immer noch etwas umstritten. Grundsätzlich scheinen mir die Aussagen darin aber richtig und nachvollziehbar. Ein Li-ion Akku verträgt eine Überladung nicht gut, ist da sehr intolerant. Und wegen der meist waagerechten Spannungslinie beim Laden ist der SoC aus der Spannung allein nur sehr schwer abzuleiten. Lediglich durch das recht plötzliche 'Hochlaufen' der Spannung am Ladeende, wird ein 100% SoC ersichtlich und dann beginnt eigentlich schon das Überladen. Eine Ruhespannung von 3,4V ist schon zu viel. Das Mißverständnis, dass man immer bis 3,65V Laden müsse und das 3,65V dauerhaft o.k. sind kommt vermutlich aus falscher Interpretation der Datenblätter. Die dazugehörige Cut-off current wird oft übersehen! Wenn der Ladestrom 0,05C (bei manchen Zellen 0,033C) unterschreitet, ist die Zelle voll bei einer eingestellten Ladespannung von 3,65V.
Im Ruhezustand hat eine volle Zelle etwa 3,35...3,37V. Allein durch 24h Stehen pendelt sich die Spannung irgendwo bei 3,35x V ein.
Bei leichtem Überladen wird ein Akku nicht gleich massiv Schaden nehmen, aber die dauerhafte Praxis ständig zu hoch zu laden verringert sicher die möglichen Zyklen bzw. führt zu vorzeitigem Verschleiß und Kapazitätsverlust. Zum Balancen ist es aber notwendig 3,4V zu überschreiten, weil erst danach die Kurve so steil wird, das man erkennen kann wie und wo gebalanced werden muß. Wer zu früh (bei zu kleiner Spannung - unter 3,4V) mit dem Balancing beginnt, macht das Balancing nur kaputt.
Perfekt beschrieben!!
Wobei es noch unklar ist, wieviel Lebensdauer die zu hohe Spannung ist, und eigentlich sicher ist, dass es kein Sicherheitsrisiko ist.
Die womofritzen im Nachbarforum haben jahrelang immer bis 14,4 V geladen, 4 Zellen.... Und die parallel balancierer wochenlang bis 3,65 V pro Zelle.
Also , genauso, wie es schlecht ist, zu hoch zu laden, ist es kontraproduktiv , das auf Kosten der Betriebssicherheit , damit meine ich balancingprobleme, zu vermeiden.
Ich habe mein Lifepo4 Akku jetzt knapp 3 Jahre in Betrieb. Ich hatte mich damals auch von den ganzen Infos im Netz zu einer Ladespannung von 3,375V verleiten lassen.
Nur leider ist das in der Praxis eher unbrauchbar, weil:
Balancing nicht funktioniert
Keine SOC Bestimmung möglich ist.
Ich habe mich dann irgendwann auf 3,45V durchgerungen. Aber im Sommer den Ladestrom reduziert, damit der Akku nicht schon vormittags voll wird. Seither läuft das System ohne dass ich irgndwie eingreifen musste.
In 10 Jahren haben wir aber alle mehr Erfahrung und werden über einige Aussagen hier nur lächeln.
Ich hatte erst vor kurzem eine Entladung bis runter auf 5% SOC, und alle Zellen waren noch über 3V. Also ein vorzeitiges altern (Kapazitätsverlust) kann ich bisher nicht feststellen.
Andererseits hatte ich mal am Anfang eine Zelle in vollem Zustand getauscht, nach über einem Jahr habe ich die mal testweise auf Kapazität getestet. Sie hatte über 10AH weniger Kapazität im Vergleich zur ersten Messung. Also lange vollgeladen rumstehen ist eher nicht gesund. Ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass es damals nötig war die Zelle zu tauschen, die Auffälligkeiten waren wohl eher der geringen Ladespannung von 3,375V geschuldet.
Ich benutze, wie schon oft beschrieben, 3,42 V.
Und wenn ichmal Zeit habe, werde ichmal beschreiben, in welche balancerfalle man gerät,cwenn die Spannung zu tief ist.
3,42 +/- ist richtig. Ich habe Balancen ab 3,4 eingestellt und Ladeschluss 3,45. Dies funktioniert bei mir seit 5 Jahren. Ohne externe Spannung fallen dann die Zellen auf die gewünschte 3,7V zurück.
Meine fallen nicht zurück.
Ich habe heute Nacht/Vormittag einen Test gemacht, meine nur bis 54V geladene Zellen welche seit 2021 max 5-10x im Winter leer (48V) waren hab ich heute zum ersten mal seit der Inbetriebnahme in einem durch mit 1/10-1/7C bis 48V entladen (der MP2 hört nicht genau bei 48V auf sondern hat sicher 1-2min weiter entladen bis 47,56V).
Was soll ich sagen ich hab bei meinen 570Ah von 54V weg genau 515Ah rausbekommen, genau das selbe hab ich 2021 bei Inbetriebnahme auch geschafft, also keinen Verlust durch angebliches runterziehen der Zellen bei zu frühem Balancerstart. 515Ah sind es nur weil ich ja nicht voll lade und auch nur bis 48V entlade.
Es waren auch die Zellen bis zum Schluss auf 25-30mV zusammen und erst bei 2,97V waren es dann 45mV. Sofort nach dem Ladeende waren wieder 26mV und jetzt bei laden mit 1/7C (ca. 80A bei 10% SoC) sind es nur noch 16mV, das läuft jetzt 100pro bis 100% (54V) so hoch und wird sich ohne balancieren irgendwo bei 10mV einpendeln (wenn es nicht so ist, dann Berichte ich) was soll da ein Balancer aus dem tritt bringen der tut ja gar nichts? Edit: jetzt bei 19% sind nur noch 9mV
Zugegeben ich lade sehr konservativ im Sommer nur mit den beiden MPPT welche max 120A zusammen können aber in Wahrheit ist der Akku schon lange voll bevor der 2. MPPT über 500Watt geht da der Strang erst ab 12:00 in der Sonne ist. Und im Winter zusammen mit dem Multiplus mit max 80A aber wie ihr ja wisst sind es in der Regel eher viel weniger.
Auch mit dem entladen halte ich mich zurück, MP2 ist auf 5000Watt (ca. 100A) max Wechselrichterleistung eingestellt damit reicht es den Ioniq meiner Frau mit 1ph 13A (bei 13A höchster Wirkungsgrad) plus das Haus locker zu versorgen. Mein Tesla wird tagsüber geladen und wenn es sich im Winter nicht ausgeht muss ich ja sowieso zukaufen da drehe ich den MP2 auf 100Watt ab und lade aus dem Netz, nach Ladeende dreh ich ihn wieder hoch.
Ich kann aus meiner Sicht sagen, solange man nie komplett leer (unter 48V) und voll (über 53,5-54,5V) macht, also konservativ fährt und dazu mit den Strömen nieder bleibt (so ca. unter 1/5C) dann würde das ganze im Prinzip ohne BMS und Balancer laufen. Natürlich braucht man beides zur Absicherung für den Fall der Fälle.
Wird von allen BMS die Temperaturabhängigkeit der Zellspannung berücksichtigt? bei acebattery fand ich diese Grafik
Die meisten anderen Zellchemien laufen ja genau andersrum: Üblicherweise sinken die Spannungen bei steigender Temperatur. Wie ist das nahe 100% Ladung?
Balancer sollen ja auch erst einschreiten wenn es Probleme mit Alter und Leckströmen gibt. Modellfliegerei ging früher auch ohne Balancer im Niedrig Zellen Bereich.Und dort werden Akkus hart her genommen.
SG
Modelfliegerei balanciert am Ladegerät beim Laden. Wenn der zusatzstecker angeshlossen wird.
Die haben schon immer beim Laden gebalanced. Beim Entladen ist es witzlos, in den paar Minuten zwischen voll und leer richtet ein Balancer natürlich nichts aus.
Und wenn dann so ein Akku 2 Saisons gehalten hat, was ca. 100 Zyklen entspricht, dann war das schon viel.
Oliver