Ich möchte für meinen DIY Akku das mit der zweiten redundanten Zellüberwachung und unabhängigen Abschaltung mit dem parallel zum Seplos verbauten Neey Balancer realisieren:
Konzept: Neey Balancer monitoren via Bluetooth und ESP 32 Zellspannungen überprüfen auf
Über / Unterspannung , drastischer Spannungsabfall in kurzer Zeit, hohe Imbalancen. Über Relais mit Vorwiderstand (ca. 5k) zwischen LE und PE den/die FIs (Ein- und Ausgang) zum Victron Wechselrichter auslösen. -> Energiefluss zum Akku minimiert, nur noch der Eigenverbrauch Wechselrichter.
Falls die MOS-FETs vom Seplos oder Victron durchlegiert sein sollten, wird auf der AC Seite getrennt.
Ja das bestärkt aber eher meine Position, besser die Zellen einzeln zu kaufen und zu testen als ein fertiges Rack.
Naja, auch NKON verkauft B-grade. Und selbst bei A-Grade hat man keine 100% Gewissheit, denn durch fehlerhafte BMS oder Balancer können auch die überladen und thermisch durchgehen.
Bei einer Explosion bzw. einem Brand, einigen wenigen defekt gelieferten Zellen bei zig-tausend gelieferten Zellen fehlt es vielleicht einfach noch an statistischer Aussagekraft, welcher Shop nun vertrauenswürdig oder nicht ist.
Wichtig in jedem Fall wäre, nicht irgendwo zu bestellen....das reduziert zwar das Risiko, schliesst es aber nicht aus denn wie wir jetz gesehen haben waren Zellen von Basen betroffen, der eigentlich doch oft empfohlen wurde...
Naja Versicherungen zahlen halt nur wenn sie müssen. Wann sie zahlen müssen ist vertraglich geregelt und grobe Fahrlässigkeit kann man ausschliessen oder nicht bei Wohngebäudeversicherungen, es gibt da solche und solche. Versicherungen sollte man anhand der Vertragsbedingungen und nicht nur anhand des Preises auswählen.
@oliverso - alleine die Erkentniss, welche Mengen an H2 beim Ausgasen einer LiFePo4 Zelle entstehen, ist für mich überraschend. Und daraus sollten wir - ob es nun hier H2 war oder nicht - unsere Konsequenzen ziehen.
@all - was ich hier echt schlimm finde, ist dass man Gefahren herunterspielt ohne stichhaltige Argumentation. Ich versuche hier darzulegen, soweit es mir möglich ist (mache ich grad nebenbei, weil ich Urlaub habe) wie eine H2 Explosion unter den gegebenen Umständen möglich ist. Das untermauere ich mit Zahlen, wissenschaftlichen Artikeln etc... Und Basti bestätigt sogar noch Vermutungen von mir (unter der Decke kein Rauch). Aber gut, wenn ihr die Gefahr hier nicht sehen wollt - ok. Ich fände es besser, wenn man die Diskussion in die Richtung lenken würde, wie man diese Gefahr vermeiden bzw. reduzieren kann.
@drbacke - Basen kommentiert auch schon offizielle Artikel. Die scheinen sich etwas Sorgen um deren Ruf zu machen. Ggf. auch mal in den Ami Foren nach Erfahrungen fragen - die bestellen da ja sehr gerne. Wobei ich persönlich die Meinung vertrete, dass man den generellen Aufbau so gestalten muss, dass nichts passieren kann - auch nicht dann, wenn eine "schlechte Zelle" erwischt wurde oder aber die Zellen wegen z.B. Alterung Schaden nehmen.
Hier spielt kaum jemand die Gefahr herunter, aber Dein Kreuzzug gegen "BMS kommuniziert mit Lademimik" faengt halt irgendwie an zu nerven, das hast Du eventuell schon gemerkt, ist ja besser geworden. Hier sieht's so aus, als waeren Deine gefuehlt 100 Postings zu diesem Thema off topic gewesen. OK, kann man vorher nicht wissen, aber das BMS in Verbindung mit VenusOS war's hier wohl nicht.
Deine seitenweise H2-Ausfuehrungen wiederholen sich ja auch mittlerweile mehrfach.
So wie's aussieht waren da Scheissakkus am Start und davon haben wir vielleicht auch welche im Keller. Ich fuerchte die einzige Loesung ist raus aus dem Keller damit und viel Luft aussenrum. Die Dinger in unseren Kellern werden ja auch aelter und damit vermutlich nicht harmloser.
Was es um so schwerer macht zu erklären wo die 90V hergekommen sind. Sollte es nicht am "China-BMS" gelegen haben bleiben dann ja nur noch Victron-Komponenten.
@irrlicht - ich kann niemanden Missionieren, ich kann nur darauf aufmerksam machen, dass ich persönlich mit meinem Sicherheitsdenken die BMS Steuerung nicht gut finde. Und ich finde, da wurden gute Vorschläge gemacht (zusätzliches Relais etc... - das wohl auch die höherwertigen BMS schon haben). Da wurden aber auch lange Äpfel mit Birnen verglichen (Victron Kompatible Lösungen mit Fremd BMS). Problem an sowas ist - das liest später jemand und baut darauf basierend was zusammen. Deswegen bitte gerne diskutieren, aber halt mit prüfbaren Quellen die Aussagen untermauern. Dann kommt was stimmiges raus.
@grump_badger - die 90V sind komisch, aber die Zellen haben wohl definitiv Überspannung gesehen, so wie die beim FB Post aussehen. Der MPPT kann laut Datenblatt auch nur ca. 57,6V liefern - ob das aber das techische Maximum ist oder ob der mehr kann (wenn eine zu niedrige Spannungsmessung vorgegeben wird), habe ich noch nicht heraus finden können. Wenn die Zellen aber zu stark driften, reichen auch 57,6V bereits zum überladen einzelner Zellen.
@grumpy_badger
Die Bilder haben nichts mit dem Fall hier zu tun.
Die Schadensbilder und das BMS mit den 90V sind aus irgendeinem Random DIY Facebook Forum.
Hier ist kein DIY Speicher in die Luft geflogen und Victron kann keine 90V liefern.
The thermal runaway analysis on LiFePO4 electrical energy storage packs with different venting areas and void volumes
vom Mai 2022 !
Stark abhängig von der Ventilgröße erfolgt irgendwann unterhalb der maximal gemessenen 270m/s Strömungsgeschwindigkeit die Zündung des ausströmenden Gasgemisches direkt an der Ventilumgebung des (zu kleinen) Ventils.
Bei großen Ventilen nicht - die nötige Strömungsgeschwindigkeit wird hier gar nicht erst erreicht.
Siehe unter CONCLUSION. Zweiter Satz !
Nach dem schweren 25 MWH LFP Unfall 16.4.2021 in Bejing hat man alle möglichen LFP Zellen und Fertigbatterien in allen möglichen Kammern untersucht.
Jetzt ist da m M. nix mehr unbekannt.
Da kam auch dies mit der Ventilgröße ans Licht, was zu baulichen Verbesserungen führt.
Insgesamt ist die Zahl der bekannten LiFEPO4 Unfälle bezogen auf die installierten GWH LFT Kapazität allerdings extremst gering.
Aber Achtung: der Hauptkritikpunkt der chinesischen Experten nach diesen bekannten Unfällen richtet sich gegen die
Qualität der Zellen. (führt zum Verbot von minderwertigen Zellen in bestimmten Bereichen z.B. Verkehr)
Na ja, auch das war im hier vorliegenden Fall mit Sicherheit nicht die Ursache der Explosion. Das erklärt den "Normalfall", daß es bei solch einem Abblasen direkt brennt.
Aber schön, da mal drüber gesprochen zu haben. Und gleich in Farbe und bunt...
Die Zündung erfolgt lange nach dem Öffnen des Ventils. Mit steigender Hitze und Strömungsgeschwindigkeit. Nach dem Platzen hat man nicht die maximale Strömungsgeschwindigkeit - die kommt erst viel später (wenn das SOC hoch genug ist). Vlcht nach 20-30 Min.
Bericht ist copyright und ganzer Bericht muß bezogen werden.
Sehe das wie Oliver. Wenn die Explosion im Pack den Anfang hatte, dann würden die Packs eher nicht so unbeeindruckt unter dem Verteilerschrank rumstehen mit praktisch unbeschädigten Multiplus daneben.
das Pack liefert doch nur den nötigen Zündfunken vlcht 30 Min nach öffnen des Ventils um das dann vorhandene H2 (?) Gasgemisch im Gebäude zu entzünden.
Der Explosionsdruck ist so im Raum und nicht im Pack. Im Pack "brennt" es jetzt nur aber außen ist mittlerweile das "bessere" Gas Gemisch.
Das Pack wird durch die Explosion im Raum womöglich sogar komprimiert ?
Aber darum geht es gar nicht - wir suchten einen Zündfunken der nach längerer Zeit ja irgendwo herkommen mußte.
OT:
wegen der Zeit: bei einem 42AH LFT steht die Stichflamme 1832 sekunden lang.
Bei einem 280 AH LFT...... 3,39 STD ?? Ist hier aber nicht das Thema.