Beunruhigende Nachrichten, explodierende Stromspeicher! - Allgemeine Diskussion

Natürlich freiwillig. Aber wenn wir über das Thema diskutieren, würde mich schon interessieren ob die Leute, die sich vermutlich am besten mit der Materie auskennen, weil sie sie entwickelt haben , dazu eine Meinung haben. Ich finde das Thema offen gestanden für so eine blabla zu heiß.

Ich will jetzt mal etwas gehässig sein, nehmt mir das nicht persönlich krumm. Ich will keinen persönlich angreifen, ich möchte zu dem Kern des Problems.

Deshalb:

Ihr stöpselt alle völlig fremde Geräte zusammen. Victron mit Fremd BMS. Wo es technisch schwierig ist, überwindet ihr die Probleme mit irgendwelchen Software zwischen Schritten. Dabei fragt ihr nichtmal nach was der Entwickler sich dabei gedacht hat, es nicht von selbst anzubieten. Und dann wundert sich jemand das es Bumm macht???????

Basti ich will dir und niemandem anderen etwas unterstellen. Ich möchte verstehen

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Die funktioniert nicht bei DC FEED IN aktiv!

Hier erkannt: Ladestrombegrenzung wird ignorriert bei DC Einspeisung - VictronEnergy

Und hier habe ich den Tipp bekommen (und damals schon hier geteilt): Charge current at high SOC not limited · Louisvdw/dbus-serialbattery · Discussion #382 · GitHub

Und wenn ihr mal in den entsprechenden Foren such, dann findet ihr zahlreiche Leute mit dem Problem. Ihr gibts halt paar ganz Schlaue, die das Thema runterspielen und sagen, dass es nicht exisitert und manche nur zu doof sind zum konfigurieren Ihres Systems. Sorry Leute - aber es gibt hier zahlreiche "Noobs" die da mit Victron rumspielen. Die lesen Serialbattery, klatschen irgendwelche Settings zusammen und hoffen es läuft (tut es ggf. sogar ne Zeit lang). Aber das ist einfach Brandgefährlich und Ihr tut nichts gutes dran, ihr so auf der Meinung zu beharren, dass SerialBattery und JKBMS gemeinsam einen super Job machen. Tun sie eben halt nicht. Das wurde in anderen Foren auch erkannt. Maßnahmen wie Ladespannung reduzieren etc... kann man alles machen - bringt ja aber nur deswegen was, weil man damit die nicht ordentlich gebalancten Zellen nicht in den Bereich bringt, wo die Spannungen davon laufen würden. Sobald da die Messung mal nicht rund läuft, hast du das Problem bei solchen Konfigurationen halt dann richtig!

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Ich habs ja direkt bei Github diskutiert und sogar mit dem Entwickler geschrieben. Der sitzt in Südafrika und hat ne Offgrid Anlage, da läuft da mit DC FEED IN "aus" super und er hat auch gar keine Möglichkeit, das mit aktivem DC FEED in zu testen.

Und die Diskussion hat keinen Bezug hier auf Basti bzw. die Explosion. Ich möchte nur vor dem Hintergrund nochmal klarstellen, dass das ein Thema ist, welches wie ich finde, komplett vernachlässigt wird. Man kontaktiert mich hier gerade über zahlreiche Kanäle, wo mir Konfigurationen und Settings zufliegen in Kombination mit SerialBattery, die einfach hinten und vorn nicht passen. Und natürlich ist es scheiße, den Leuten sagen zu müssen "überdenke das mal". Aber es ist auch Scheiße, die Kids zu beerdigen weil das Ding im Keller abbläst und CO, CO2, HF sich sammelt und die kleinen das einatmen. Denkt da mal ernsthaft drüber nach.

Ich bin wahrlich kein "Victron Held" - aber ich habe mir über dieses SerialBattery sehr sehr viele Gedanken gemacht, mich in den Englischen Foren erkundigt, mit dem Entwickler geschrieben und letztendlich meine Konsequenzen gezogen. Das Tool ist geil, aber es hat seine Limits.

Und du beschreibst es hier gerade sehr schön - ja, da werden Fremde Geräte zusammengestöpselt. Oder anders gesagt, dem Victron System wird da ein Hirn eingepflanzt, das von einem China Knaller BMS gesteuert wird. Man verspricht sich davon halt eine bessere Regelung etc... Dabei ist das Humburg - die Zellen gehören vernünftig gebalanced und überwacht und oben rum sollte idealerweise ein Balancer leicht korrigierend eingreifen (Top Balancing durchführen, sofern nötig).

Ich arbeite zudem gerade dran, dass ich mir die Zellspannungen abrufe und bei zu hoher Differenz ne Meldung erhalte. Dauert aber sicher etwas, bis das läuft (wenn es überhaupt so klappt wie ich mir das vorstelle). Dafür würde ich dann gerne z.B: SerialBattery nutzen. Nicht aber für die Laderegelung.

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@Roli84 Ich bin Dipl ing Agrar, über 50 und bin seit über 20 Jahren im Bausektor. Mein Wissen über PV und Victron habe ich mir erlesen/erarbeitet. Bei Programmierung ist Schluss. Auch ich bin in vielen Foren unterwegs. Manche Dinge wenn es um digitales geht, bin ich raus. Allerdings habe ich einen Grundstock an Wissen bezüglich Elektrotechnik. Manches kann ich vielleicht nicht so sehr durch Fachbegriffe untermauern. Aber mich interessiert, wie es zu Runaway kommen kann, um das Risiko zu minimieren.

Meiner Meinung nach muss man viel vorsichtiger sein, mit gewissen Aussagen, die man hier trifft. Ich habe SerialBattery ja selbst „nichts ahnend“ installiert und nur das Glück, dass mir aufgefallen ist, dass sich das System komplett anders verhält als davor mit dem Shunt. Dann habe ich begonnen, mir meine Gedanken zu machen und das zu hinterfragen. Davor wurde es auch gelobt, wie toll das ist und wie super die Regelung funktioniert - Humburg! Ohne SerialBattery bzw. mit Regelung über den Shunt habe ich Zellen, die fast gar nicht driften. Was will da eine wie auch immer geartete Regelung noch optimieren? Stattdessen baut man sich diverse Sicherheitslücken ein, die einfach komplett unterschätz werden.

Vielleicht bin ich mit meinem "was passiert, wenn der erste Sicherheitslayer versagt" denken auch etwas zu vorsichtig unterwegs. Aber dieses Denken nutzen wir in der Chemie alltäglich und genau für solche Analysen bin ich auch ausgebildet. Darauf basierend treffe ich dann auch meine Entscheidungen.

Hier übrigens noch so einer, der es nicht geschafft hat SerialBattery ordentlich zu konfigurieren und der immer in "BMS emergency turn offs rennt": DC Grid Feed IN and DVCC · Louisvdw/dbus-serialbattery · Discussion #493 · GitHub

Und hier auch einer: Utils.py ignored if DC feed is enabled · Louisvdw/dbus-serialbattery · Discussion #452 · GitHub

Aber klar - läuft ja bei anderen super, nur ich bin zu doof hier...

Nach meinem Kenntnisstand ( kann falsch sein!):

VICTRON sagt selber es ist ein offenes System, welches andere OEMs (Wechselrichter, Batterien, BMS, Generatoren, usw.) über API und Venus OS zum "mitmachen" einlädt.

Victron zertifiziert diese OEMs NICHT. Die OEMs werben damit, dass ihre Komponente mit Victron Anlagen zusammenarbeiten (Victron kompartibel)
Victron hat selber kein BMS-System (???), sondern bietet Lade- und Entladefunktionalität an, diese erfolgen über Parametrierung und entsprechenden Algorithmen, die sehr fehlerhaft sein können. Daher sagt Victron deutlich, dass ein externes BMS-System immer ratsam bzw. dringend erforderlich ist, wenn mehrere Zellen in Reihe geschaltet sind. Der Multiplus kann nicht die einzelnen Zellspannungen messen - wie auch?

War früher (vor über 10 Jahren in maritimen Anwendungen kein Problem (Dieselgenerator, PV, Landstrom und Bleiakku) bei 12V bzw. 24V Bleiakku System kein Problem bzw. Risiko. Seit der Li-Ionen bzw. LiFePO4 Zellen sieht das anders aus.

Victron stellt auch keine Akkus her.

Der Systembauer ist immer für das Zusammenspiel der Komponenten und die richtige Parametrierung verantwortlich und somit für den sicheren Betrieb.
Kurz: Victron trägt keine Verantwortung.

Wenn bei mir die Kommunikation mit dem externen BMS Unterbrochen wird, schaltet sich der Multiplus ab, er übernimmt nicht (parametrierbar).

Habe am Anfang die volle Kontrolle dem Multiplus überlassen und das BMS als "Notaus" verwendet. Hat nur ausreichend funktioniert. Die SOC Berechnung hat trotz Multiplus internen Shunt nicht gut funktioniert (keinen MPPT und direkte DC-Ladung).

Mit Victron kann man fast alles und jede Schweinerei machen.

Da mein 14hWh Akku auch im Keller in einem separaten Raum steht, machen wir uns nach diesem Unfall natürlich auch Sorgen.

Was wäre davon zu halten einen Kleinen Lüfter im Dauerbetrieb Luft aus dem Raum nach draußen saugen zu lassen?

Was ich beim Lesen der Mefa Threads nicht gefunden habe ist, was für ein BMS bei dem Unfallsystem verwendet wurde. Bin ich blind oder wurde es nicht genannt?

@axel-duesentrieb

Bodenplatte aus Schalungsteine, dann Beton drüber und die Wände wurden mit Porotonsteine 17,5 übereinander geklebt. Außen 10cm Dämmung und Dach mit Bitumen. Ich denke Kostenpunkt 500-1000€ für alles. vor 4 Jahren.

Zuleitung mit 5x6mm2 und im Häuschen ist auch ein Teil der Umschalteinrichtung für Notstrom (Erdungseinrichtung und Phasenbrücke).

Heute hätte ich das Teil etwas länger gebaut damit 3 Sunnys Platz haben.

Temperaturen im Sommer 30 bis 35 Grad und im Winter min. 10 Grad.

Die Catl LFP haben jetzt ca. 1000 Zyklen weg von den versprochenen 2000, mal sehen was noch kommt bis jetzt kein Leistungsverlust erkennbar.

Nutzbarer Bereich von 20 bis 100% oder 3,1V bis 3,45V, ab 3,4 fängt das Balancen an.

nur 15s weil ich in meinen Anfangsjahren auch Fehler gemacht habe. Habe bei einer Catl. die Folie abgerissen weil schöner aussah die ist dann nach 2 Jahren ausgelaufen. Schweißnaht korrodiert. Hat das REC damals sehr gut erkannt und Ladeleistung wegen geringere Kapazität reduziert.

@nullblicker. Danke für deine Antwort, wenigstens einer. Aber an 1-2 Punkten muss ich dir widersprechen. Ich bin kein Profi, aber so ein klein wenig eingelesen. Eins vorweg, das ein BMS elementar wichtig ist, darüber diskutieren wir überhaupt nicht.

Victron verkauft natürlich Akkus und BMS Systeme allerdings nicht unbedingt für uns geeignet. Ob sie die produzieren ist eine andere Frage.

Das Victron zur Zusammenarbeit über die freie Software und die Comunity aufruft, ist auch alles nicht neu und bekannt. Allerdings und jetzt provoziere ich wieder, sagt Victron nach meinem Wissensstand nicht "Steckt sämtliche Fremdtechnik in unser Cerbo/venus , verbindet uns mit sämtlicher Fremdsoftware, wir sind gespannt auf die Ergebnisse " Beim Thema Wechselrichter ist sogar immer ausdrücklich Fronius empfohlen worden aber ich glaube das ändert sich gerade.

Nochmal!!!! Ich möchte keinen persönlich angreifen, ich möchte Probleme verstehen um für mich Lösungen zu finden.

Kann denn nicht sogar das Portal Warnungen per Mail verschicken?

serialbattery kippt die Spannungen schon auf den MQTT-Broker vom VenusOS, da kannst Du die holen/abonnieren.

N/b8xxxxxxx/battery/1/Voltages/Cell3 {"value": 3.265} N/b8xxxxxxx/battery/1/Voltages/Cell5 {"value": 3.265} N/b8xxxxxxx/battery/1/Voltages/Cell10 {"value": 3.265} N/b8xxxxxxx/battery/1/Voltages/Cell11 {"value": 3.261} N/b8xxxxxxx/battery/1/Voltages/Cell13 {"value": 3.261} N/b8xxxxxxx/battery/1/Voltages/Cell14 {"value": 3.263}

Victron hat ein beispiellos offenes System geschaffen, sie laden so gut wie alles auf GitHub ab und rufen zur Zusammenarbeit auf, was da so schwer ist zu verstehen weiss ich nicht und natuerlich sagen sie nicht "jagt eure Akkupacks in die Luft".

Wo hat Victron denn ausdruecklich (!) Fronius empfohlen?

Na vielleicht hättest selbst mal eine Minute in eine Google Suche investiert anstatt hier ungerechtfertigte Forderungen zu stellen?

Battery Compatibility [Victron Energy]

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Danke für den Link @Baxter!

SAFETY WARNING: Batteries can be dangerous. And Lithium Batteries even more so, though don't under estimate the danger of gassing lead acid batteries either. Some types of lithium cells are somewhat intrinsically safe in the way that they won't catch fire when treated wrongly. Note though that while mostly not burning, there will be an enormous mess and smell. And other lithium technologies are less/not intrisically safe : they will easily catch fire by overcharging them for example. To go into more detail about all this is beyond the scope of this page - but please take this seriously and also be aware that Victron does not take any responsibility for this. Worded simply: a battery must be intrinsically safe, and thus include its own large disconnect mechanism such as a contactor. Only relying on digital signals telling our inverters and chargers to stop charging is not sufficient.
Da schreiben die doch, was ich hier immer versuche zu predigen. Verlasst euch nicht auf das Fremd BMS, dass die Laderegelung stoppt! Überlegt was für zusätzliche Maßnahmen Ihr euch einbaut. Vom Shunt über Relais bis hin zu geeigneten Sicherungen (die Mega Fuses sind es wohl übrigens nicht - da korrigiere ich gerade nochmal) muss man sich überlegen, was man einbaut und warum.

Meine Akkus werden übrigens jetzt bei 80-100A Ladespannung gesichert. Daher, wenn mal mehr kommen sollte, trennt die Sicherung. Ich habe zuletzt Systeme gesehen, da wird mit knapp 200A ein 16s Block geladen, weil alles DC seitig am Akku. Man muss einfach aufpassen, was man tut. Victron ermöglicht vieles und das Potenzial etwas falsch zu machen ist enorm.

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Steht nicht explizit dabei, aber wenn du dir den Akku Typ (BR482000b) mal suchst findest du den bei Alibaba. Und da steht dann, dass die ein eigenes BMS haben "House Made Smart BMS". Beim Akku steht es zwar nicht dabei, aber das BMS verkaufen die wohl auch separat - und da wird dann mit Victron Kompatibilität geworben. Wie auch immer, Victron führt die nicht in der Liste, die hier erst kürzlich verlinkt wurde auf.

Das sind Mutmaßungen und ich erwarte hierzu auch keine Klärung, aber ich sah das früher kritisch und sehe es heute noch kritischer - insbesondere auch, wenn man dann mehrere Akkublöcke installiert, ggf. andere Typen kombiniert etc... Da wird die Regelung immer schwieriger und irgendwann passiert halt was.

Es gibt da ja übrigens nicht nur den einen Fall, man muss nur mal ein bisschen lesen wieviele Akkubrände bzw. Feuerwehreinsätze es da in letzer Zeit gab: Weitere Brände von Photovoltaik-Batteriespeichern im September – pv magazine Deutschland

Das häuft sich meiner Ansicht nach, und bei allem, was ich zuletzt so sehen durfte, wundert es mich nicht.

Es ist Okay, wenn ROLi84 auf eine mögliche Gefahrenquelle hinweist.

Das Thema BMS und SerialBattery kann das Risiko eines Runaways nur verkleinern. Selbst wenn ich zwei oder drei redundante BMS-Systeme parallel pro Batteriepack installiere und noch zusätlichen Aufwand betreibe und 99,999999999%igen Schutz vor Zellenüberspannung habe, dann habe ich nur eine Ursache (vermutlich die wichtigste) ausgeschlossen.

Bei einem zellinternen qualitativen, mechanischen oder chemischen Defekt hilft das nichts.

Fazit:
Einen 100%igen Schutz gibt es nicht! Die Frage ist, wie hoch ist das Risiko? Und wie kann ich die Folgen im Worst Case abmindern?

Das einfachste:

  • keinen Batteriespeicher
  • wenn Batteriespecher, dann 10m von Häusern entfernt im Freien hinter einem Erdwall
  • ???

Da sind wir schnell beim Thema Whataboutismus (Auto fahren, E-Auto, Flugzeug, Gasheizung, PV, Wandern in den Bergen, Fenster putzen, etc.).

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, jetzt und in 10 Jahren (alter Speicher)?

Ich denke, wir sollten uns darauf konzentrieren Konzepte/Ideen für die Folgenabminderung zu entwickeln.

Naja weder Whatabaotism noch irgendwelche redundante Sicherheit hilft uns wirklich weiter.
Wir haben hier alle Zellen aus nicht vertrauenswürdigen Quellen. Die wenigsten haben direkt bei EVE o.ä. gekauft und wenn doch, wissen wir auch nicht was uns der Chinese als Privatanwender da geschickt hat.
Das war für uns damals alles OKEY, weil wir davon ausgegangen sind dass wir im GAU-Fall eine Maske anziehen (Ich hatte eine Maske mit Visir bereit) und den Speicher nach drausen beförderen können....
Jetzt wissen wir dass wir dabei in Lebensgefahr sind und wir den Plan nicht umsetzen können.
Das ist ein Gamechanger. Wir können noch so viel über Überladen labern aber es hilft uns nichts. Wir haben das Ausgasen aufgrund von Defekt letztendlich nicht in der Hand.
Aber unser Problem ist hier jetzt nicht dass wir aus Komfortgründen den Raum nicht zurauchen wollen und desswegen durch mehr Sicherheitsarchitektur das möglichst verhinden wollen. Unser Problem ist das Restrisiko, das wir die Batterieen trotz jeder Sicherheitseinrichtung am Ende des Tages durch Materialfehler den Raum in eine lebensgefährlichen Zustand bringen.
Der Spaß ist meines Erachtens an dem Punkt beendet.
Und ob das jetzt zu 99% am Überladen liegt oder wir zu 1% am Restrisiko. Ist mir wirklich egal. Das Risiko will ich nicht tragen!
Meine Akkupacks sind stillgelegt und ich betriebe diese erst wieder wenn ich einen geeigneten Ort dafür habe und sie beim Ausgasen nicht im bewohnten Gebäude sind.

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@Baxter Was habe ich gefordert.......?

@nullblicker - das Ausgasen von Zellen kannst du nicht verhindern. Man kann die Eintrittswahrscheinlichkeit reduzieren. So arbeiten alle Sicherheitskonzepte. Am Ende wird dann das Restrisiko bewertet, ist das nicht akzeptabel, muss man über weitere "sekundäre Maßnahmen" nachdenken. Dieses Denken hat damals bei mir schon dazu geführt, dass ich meine Akkus in die Garage gepackt habe. Die ist in der Regel immer gut durchlüftet, zur Not lässt sich eine Seite quasi komplett öffnen (Sektionaltor). Zudem kommt die Feuerwehr im Zweifel gut ran.

Weil ich nicht will, dass überhaupt etwas passiert, mache ich mir aber auch Gedanken darüber, was zu einem Ausgasen führen könnte und wie ich das aktiv verhindern kann.

Was ich hier vermisse, bzw. was ich immer wieder bemerke ist, dass vieles verharmlost wird oder aber dass Dinge empfohlen werden, über die man lieber noch 1-2x nachdenken sollte. Hier sind viele Anfänger unterwegs, die basteln sich dann die Akkus zusammen und meinen es ist ja einfach und läuft bei allen anderen auch. Aber so einfach ist es nicht, und so lapidar wie hier oft getan wird ist die Materie nicht.

Aus meiner Sicht wurde auch viel zu sehr auf die "Eigensicherheit" von LiFePo4 verwiesen. Das diese es nicht sind, war mir klar weil ich z.B. auf CO2, HF etc... aufmerksam wurde. Dass jetzt solche Mengen H2 entstehen können, finde ich aber selbst erschreckend. Wenn mein Akku im Keller wäre, würde er spätestens jetzt auch "offline" gehen. Habe halt 3 Kinder hier rumflitzen, die kann ich nicht kontrollieren - wenn das was raucht, zischt etc... sind sie die ersten, die neugierig nachsehen würden.

Auch bzgl. Versicherung denke ich haben wir uns hier alle etwas zu sicher gefühlt. Wenn wir so DIY Zeugs haben bzw. selbst wenn Ihr alles mit CE habt etc... - am Ende wird immer der Zusammenbau bewertet. Im Grunde müsste man für jede Anlage eine Konformitätsbewertung durchführen oder aber man darf nur Komponenten verwenden, die offiziell zugelassen sind (deswegen baut auch keiner Victron ein).

Ich kann dir hier leider nicht folgen, du machst hier einen riesen Lärm, behälst aber seit knapp 2 Jahren dein so gefährliches BMS.

Wenn du das hier wirklich so meinen würdest, dann hättest du dein lebensgefährliches BMS schon lange durch ein sicheres ersetzt.

Deine Handlungen entsprechen nicht dem was du hier schreibst.

@sirwuschelkopp Was für ein Thread, was für eine Panik, was für ein Quatsch. Die meisten sterben im Haushalt und im Auto, habt Ihr jetzt Euer Auto auch still gelegt? Gerade mit Kindern, wie kann man seine Kinder wenn man die liebt in ein Auto setzen? Tausende Tote jedes Jahr. Ironie off.

Leute kommt mal runter, Jetzt ist halt mal ein Akku in der Leistung eingebrochen und hat sich etwas Luft gemacht, na und, die Versicherung zahlt Ihren Teil vielleicht und der Rest fällt unter Lebensrisiko. Das gute Lebensrisiko verfolgt mich schon das ganze Leben, Hat mich auch schon ein paar Mal übel erwischt, aber ich bin noch da und andere welche ängstlich um jede Ecke geschaut haben sind nicht mehr da, also was soll es. Ich freue mich jeden Tag über meinen Akku und wenn Du deine nicht mehr möchtest, weil Dir zu gefährlich, kannst Du mir diese bösen Dinger gerne zukommen lassen, ich teste die dann bei mir die nächsten 10 Jahre weiter. :slight_smile:

Ach so, ich China ist ein Sack Reis umgefallen, nee, doch, ohhhh

Geh hab Dich wohl