Balkonsolaranlage einfach erweitern - grillt es den Wechselrichter?

@carolus
Dss begündest du aus Erfahrung mit diesem Wechselrichter, oder anderen, oder aus dem Datenblatt (da nicht für mich ersichtlich) ?

Leistung pro Kanal ist da ja nich angegeben.

Nachtrag:

Vielleicht auch das mißverständniss mit der Überbelegung. Das man mit einem 700W panel nicht 700W rausbekommt.

Also:

Meiner Erfahrung nach, liefern verschattete Modul bei Sonne noch relativ viel.

@lichtquant, Dazu gibt es tatsächlich die Möglichkeit, dass verschiedene produkte sich verschieden verhalten.
Was man aber auch aus den daten ersehen kann ist, dass das ganze mit 2 eingangen für 2 panels geplant ist. Von 2 paralleleo, die man braucht um uber 20 A zu kommen, steht da im Datenblatt nämlich auch nichts.
Es gab diese Diskussion hier auf dem board schon, weil leute versucht haben di neuen >500!W Panels zu benutzen.

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@foelix

Ich würde mich freuen wenn du, falls du das ausprobierst, bescheid sagen kannst wieviel rüberkam.

Bei 4x 430W Modulen von denen 2x an einem Kanal verschattet sind, würde ich davon ausgehen, dass du nah an die 800W kommst

So long :wave:

Nachtrag:

So komisch es sich anhört.
Die Module eben gemischt anzuorden kann dem Abhilfe verschaffen. Der Effizienzverlust durch paralle verschattete Modul ist imo fast vernachlässigbar.

Also 1x verschattet, parallel mit 1x nicht verschattet an einem Eingang.

Voilà :wink:

Der ist nicht vernachlassigbar, sondern: es gibt keinen. Ich glaube du selbst hast schon richtig angemerkt, dass auch ein verschattetes modul noch etwas liefert.

Der Unterschied wäre nur zu merken wenn das Modul komplett bedeckt wäre, z.b. durch Schnee.

Ist das richtig?

Vollkommen richtig. Das macht einen Unterschied. Der fällt aber in die klasse "geringfügig", oder so, wie du es vorher genannt hast.
Es ist nicht so, dass dieses panel ein anderes "kurzschlisst", wie oft behauptet wird.
In aller Kürze:
Strom beginnt durch ein Abgedecktes panel zu fließen, wenn die Spannung fen mppt punkt erreicht. Bzw. Ganz knapp darunter.
Somit fliesst aus einem unbelasteten panel etwa die Hälfte von Imppt ins Parallele verdeckte hinüber. Wenn ein wandler anfängt zu arbeiten, zieht er ja strom, bis die Spannung auf Umppt runter ist. Somit fliesst kaum noch ( im 1 % bereich) ins abgedeckte, man kann sagen: der Wandler "zieht die leistung zu sich herüber".
Bei panels in reihe ist es anders und einfacher. Ein verdecktes panel liefert nix, alle 3 Bypassdioden leiten Energie "vorbei", was etwa 3 Volt verlust ( statt Umppt Beitrag) verursacht.

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Danke!

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Jetzt muss ich doch noch was korrigieren.

In dem Fall bin ich dann doch einem Irrtum aufgelaufen. Die Stromaufnahme vom Eingangsfet ist tatsächlich praktisch unabhängig von den Stromänderungen im Panel. Dafür gibt es eine ganz simple Erklärung. Der FET sieht nämlich keine Stromquelle sondern eine Spannungsquelle am Eingang. Durch den Eingangskondensator bedingt.

Wenn sich die Einstrahlung von 200W/m² auf 1000W/m² ändert, dann springt der grüne Arbeitspunkt des Panels senkrecht nach oben auf die oberste Kennlinie. Der jetzt ziemlich hohe Strom geht aber nicht in den Eingangsfet. Der Strom lädt dann im Wesentlichen nur den Eingangskondensator weiter auf. Der Arbeitspunkt wandert dadurch auf der blauen Kennlinie bei steigender Spannung am Kondensator nach unten. Bis der rote Arbeitspunkt erreicht ist und sowohl im Panel wie auch im FET nur noch der eingestellte Strom fließt. Am Strom durch den FET dürfte sich während des ganzen Vorgangs nur wenig ändern, weil sich an der Eingangsspannung von Uc0 nach Uc1 ja nur wenig ändert.

Das geht praktisch ganz von selbst. Die Prozessorsteuerung kann dann auch erst danach einstellen was sie will.

Immer noch falsch. Immer noch lässt du den Strom springen.
Das ist kompletter Unsinn. Wann bemühst du dich, zu verstehen was man dir erklärt?
Es gibt keinen "Arbeitspunkt
des Panels". Es gibt ein Kennlinie des Panels. Und eine Kennlinie der Last. Das ist beim Wandler eine waagerechte Linie. Gleicher strom. Der Schnittpunkt beider Kennlinien ist der aktuelle Arbeitspunkt.
Und der Schnittpunkt wandert also, wie ich jetzt zum drittenmal erkläre, waagerecht nach rechts auf die rote Linie.

Da geht nirgendwo Strom hin ausser dem, den der Wandler zieht. Wann begreifst du, dass die Last den Strom bestimmt und nicht das Panel?

Wo geht eigentlich deiner Meinung nach der Strom hin, Wenn die Einstrahlung hochgeht.... Und der Wandler garnicht eingeschaltet ist? Springt der dann auch hoch?
Und vor allem wohin?

Oder du nimmst ein Labornetzteil. Das 10 A kann. Stellst auf 12 V und fasst die Pole an. Kein Strom. Jetzt stellst du hoch auf 15 V. Springt jetzt der Strom, und wohin?

Genau genommen gibt es keinen Spannungssprung am Eingang, sondern der Elko wird umgeladen. Dauert also etwas Zeit und in dieser Zeit fließt auch der Strom nach Kennlinie in den Elko. Hinter dem Elko, wo der Fet arbeitet, interessiert das Geschehen dort aber kaum, der achtet einfach durch einen Pulsbetrieb, dass er regelmäßig über eine Spule Strom abnimmt, der immer unter dem Limit liegt, was er ziehen darf. Das wird über den Shunt geregelt.

Schau dir mal einen Aufwärtsregler an, so in etwa müsste es hier auch funktionieren:

Ich weiß nicht 100%, wie die WR aufgebaut sind, gehe aber davon aus, dass zuerst am Eingang Elkos hängen, die die Gleichspannung vom Modul puffern und dann der Aufwärtswandler kommt. Nicht das wir da aneinander vorbei schreiben, weil andere Vorstellungen da sind, wie das Teil aufgebaut ist.

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Das prinzip der schaltung stimmt schon. Konfensatoren im eingang, ein FET der die eingansspannung auf eine spule schaltet. Gesteuert von einem prozessor mit einem puls pausenverhältnis, mit messungen und regelkreis für eingangsstrom , Eingangsspannung, Ausgangsspannung und Ausgangsstrom.
Nicht nur Regelkreise, sonden auch maximal und minimalwertuberwachung.
Für das, was ich mit Fölix diskutiere, ist der kondensator ziemlich unwichtig, weil dieser nur Glattung im millisekundenbereich macht.
Der ist für die effekte zuständig, warum man sanftabschalten macht.... Nach einer kurzen stromspitze geht der strom auf null.

Ja, genau, wollte das nur mal genauer beschreiben für das Verständnis. Das werden Kondensatoren mit vielleicht 1000-5000 uF sein. Da gehts nur um Millisekunden für die Umladung.

Mal was zur info. Das Teil im Bild hab ich als Jugendlicher gebaut. Die Platine ist der Zähler samt Ansteuerung für eine Stelle eines 6 stellig Digitalzählers.
Man beachte den Stecker , der aus silberdraht und stabilit hergestellt wurde, passend zur Buchse, die ein abgesägtes teil eines vielpoligenvsteckers war.
Die Schaltkreise sind DTL Logik, der Vorgänger von TTL. Von Schrott-Platinen.... Ihr werdet es schwer haben, das Datenblatt davon zu finden....
Der Zähler war eine selbstgebaute Komponente meines selbstgebauten Amateursenders. Die platine ist selbst geätzt, die vorlage war geklebt. Ihr dürft mal raten, wieviel Jahre das alt ist. Dabei kommt in der zweistelligen Zahl keine der Ziffern von 0 bis 4 vor.
Fölix, glaubst du im Ernst, ich könnte mich in einem so grundsimplen Problem wie dem miteinander wirken zweier nichtlinearer Strom-Spannungskennlinien irren?

Meine erste Platine war für einen "Arduino" mit MikroController :thinking:

Und mit dem hab ich auch wirklich einfache step-up / down schaltungen für LED mit Messungen am Shunt hinbekommen... auf einem externen steckbrett.

Aber ich glaub Carolus ist da noch besser und tiefer in der Materie.

Da waren jetzt wieder eine Menge unterschiedlicher Kritikpunkte. Wenn ich auf alle antworte, dann wird es wieder maximal unverständlich. Ich versuche deshalb einmal einen Anfang zu finden, mit den man über „Eines nach dem Anderen“ zu einem nachvollziehbaren Ergebnis kommt.

Um das nachzuprüfen, muss man zuerst einmal einig darüber sein, was das Panel am Eingag des Wechserichter sieht.

Eine Eingangskapazität und einen einstellbaren Widerstand, über den dann Leistungsanpassung und Leistungsbegrenzung eingestellt werden.

Sind wir uns da einig?

nein.

Ein Modell ist immer ein Modell. Obs für bdie Fragestellung nützlich ist, merkt man schon.

Ich meine, das das Modell für deine falsche betrachtungsweise nicht hilfreich ist.
Die nämlich darin besteht, dass du dich nicht um das ohmsche gesetz kümmerst.
Schau mal auf die Glühbirne in deiner Zimmerdecke. Eingeschaltet. 100 Watt. Sagen wir 0,5 A.
Was bestimmt den strom furch die Glühlampe? Der Draht der Zuleitung kann 16 A. Darüber schaltet die Sicherung. In deiner Hauptverteilung kommt der strom von deiner Haussicherung an. Abgesichert dagen wir 63 A. Wieviel strom fliesst, wenn du die Glühbirne da anschliesst? Auch 0,5 A.
Und warum ist das so?
I ist gleich U durch R.
Strom ist gleich Spannung durch Widerstand. Die Spannung kommt von der Quelle, den Widerstand hat die Glühbirne? Wer also bestimmt den Strom? Die Glühbirne mit ihrem Widerstand, nicht der Maximalstrom, den die leitung kann.

Und da kommt das Panel ins spiel. Es ist kein akku, sondern eine Ladungspumpe. Die einen Maximalstrom hat, den sie liefern kann. Aber bestimmt dieser maximalstrom den strom, der durch deinen einstellbaren widerstand fliesst? Nein.
Der widerstand bestimmt den strom. Und solange die spannung nicht steigt, steigt der strom auch nicht.

An alle die mitlesen, mitdenken oder lernen wollen.

Malt mal in dieses Schaubild die kennlinie

  • eines 6 Ohm widerstand
  • einer 12 V Autobatterie
  • für profis: die kennlinie von 40in Reihe geschalteter Siliziumdioden ein. Als Last.

Als Modell kann das taugen, kommt drauf an, welche Fragestellung, das sehe ich wie @carolus.

Mach einfach mal weiter...

Du hängst Dich scheinbar an dem Widerstand auf. Der ist aber im ersten Schritt eher uninteressant, wenn sich die Lichtverhältnisse am Panel ändern.

Kann jetzt etwas dauern.