Mh, kann ich nicht direkt sagen. Ansich bleibt das Ding ja geschlossen. Aber wenn wir davon ausgehen, dass R32 durch R290 ersetzt wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass man bei Defekt einen Klimatechniker bekommt der R290 macht größer, als bei R32. Daher bin ich recht zwiegespalten.
Klasse, dass Du die Daten gefunden hast.
Ich würde grundsätzlich immer dazu tendieren, eine eher unterdimensionierte Wärmepumpe zu wählen. Das ergibt aus meiner Sicht am meisten Sinn und wird auch durch meine praktischen Erfahrungen soweit bestätigt.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die Panasonic Aquarea LT/HP Monoblock-Wärmepumpe, 9 kW (WH-MDC09J3E5) für 3.500 € inklusive Versand die bessere Wahl ist – oder ob, insbesondere in deinem Profil, eher die Panasonic Aquarea T-CAP, 9 kW, Generation J (WH-MXC09J3E8) für 3.300 €
inklusive Versand sinnvoller wäre.
(immotecshop24)
Die normale 9er liefert aber bei -15°C keine 9KW mehr. Da muss der Heizstab ran. Da liefert sie ca. 7500W. Die T-CAP liefert da sichere 9KW. Die T-CAP modulliert jedoch nur auf 1000W el. runter. Also ungefähr 4000-5000W Wärme bei noch hohen Außentemperaturen.
Puh, -15 °C sind schon echt heftig…
Die doppelt stöckige Panasonic kann ihre elektrische Leistung fast bis knapp unter 1 kW modulieren – das ist schon ordentlich. Klar, irgendwann stößt sie auch an ihre Grenzen.
Die normale 9er-Serie hat dafür den Heizstab, genau für solche richtig kalten Phasen. Wie lange solche Temperaturen anhalten, entscheidet dann ein bisschen, welche Variante sinnvoll ist.
Und… ich gebe zu, ich bin ein wenig Panasonic-Fanboy
. Mittlerweile stecke ich tief in der Materie und habe selbst zwei Systeme aufgebaut – eines davon bei mir zu Hause. Trotzdem gibt es natürlich auch andere richtig gute DIY-taugliche Wärmepumpen auf dem Markt.
Was für mich für Panasonic spricht, ist das gute Preis-Leistungs-Verhältnis, die Marke selbst, die Ersatzteilversorgung und die lange Historie der WP Serien.
Einziger Minuspunkt: Wenn man der Anlage hohe Leistung abverlangt, wird sie schon hörbar ![]()
Sole ist gut, solange Wasser da ist! Vor zwei Jahren bat mich mein Brennholz Lieferant um Aufschub, weil ein Hausbesitzer mit Solewärmepumpe, mangels Sole nicht mehr heizen konnte und der Kaminofen herhalten musste
Was Brennholzlieferanten und Schornsteinfeger so erzählen hat gelegentlich einen heftigen Bias.
Nein, ist es nicht. Denn wie weiter oben schon geschrieben wurde, werden daraus in der Übergangszeit, wenn man wenig Heizleistung braucht, mal locker 5 oder noch mehr kW Heizleistung. Das ist dann viel zu viel.
Oliver
Das muss aber auch kein großes Problem sein, dann taktet sie halt in der Übergangszeit. Kommt sehr auf die konkrete Situation Vorort an, wie man das bewerten muss.
Bei Heizkörpern wäre das ein Problem. Weil die keine Masse haben um die Energie zwischen zu speichern. Bei ner Fußbodenheizung (bei der klassischen, nicht so eine wie ich habe) ist das System träge, sodass weiterhin Wärme abgegeben wird obwohl ausgeschaltet wurde. Bei Heizkörpern muss man sowieso schon eine leicht höhere VL-Temperatur fahren. Wenn man dann noch mit takten anfängt weil das Doppelte an Wärme reingepumpt wird hat man im Übergang eine Sauna und wenn es kälter wird wird es kühler in den Räumen. Das wäre sicher unangenehm.
Abhilfe würde dann ein Puffer schaffen der diese Energie aufnimmt und für einen Takt pro Stunde sorgen kann.
Genau, das meinte ich mit "Kommt sehr auf die individuelle Situation an."
Oder jemand hat alte Gußheizkörper und viele davon, die haben viel Volumen.
Diese Idee, die LWWP möglichst knapp auszulegen, die in diversen Foren seit Jahren regelmäßig gepredigt wird, scheint sich zu verändern. Scheint mittlerweile wohl schon zahlreiche Wärmepumpen zu geben, wo das gar nicht mehr so das Thema ist und etwas mehr Leistung gar nicht schädlich ist.
ja, es werden min. ca. 3.5kW an Heizleistung. bei der *kleinen 9kW (MDC09J3E5) sind’s
dann ca. 1.6kW … ich mach dann das fenster auf
…
Hier eine Midea die zumindest bis -7° die Nennleistung hält (wenn man dem Datenblatt glaubt) . Spräche da was gegen so ein Gerät?
Wir sollten uns nicht auf die -14/-15°C einschießen. Wenn die Wärmepumpe mal ein paar Nächte lang nicht genug Leistung hat wäre das m. E. kein Beinbruch.
Jep. Ich habe leider etwa 40 % der Gussheizkörper ausgebaut und durch Typ-22 ersetzt, was sich im Nachhinein als Fehler herausgestellt hat. Heute würde ich die hüten wie meinen Augapfel. Richtig fette Teile, immer in fensterbreite, teilweise bis zu 3,2 m lang ![]()
Naja, jetzt sind Bremsbacken draus geworden
Das setzt niedrige Modulationsgrenzen voraus. Und diese Anlagen kosten meist viel. Dagegen steuert man eben mit günstigen Anlagen und dann einem Konzept wie man dem begegnen will. Den Aufpreis so hochpreisigen Anlagen wird man nicht einsparen können. Die Idee ist ja gut.
In dem Falle wollte der TE wissen, welche WP er nehmen soll mit FBH UND Heizkörpern bei VL mit 60°C.
Eben am Besten gar keine. Ab 55°C wird eh der Heizstab eingeschaltet. Und dann ist, vorausgesetzt er kauft den deutschen Strommix ein, seine Kwh Wärme mehr mit CO2 belastet als wenn er direkt mit Gas heizt: WÄRMEPUMPE - klimaschädlicher als GAS? | #60 Energie und Klima
Und hättest du das Thema gelesen wüsstest du, dass er nur 3 Stunden die Heizkörper mit 60°C versorgt, wodurch man keine Ahnung hat, was er minimal benötigt um den Raum warm zu halten.
Es ist vermutlich untergegangen, aber dort wo Heizkörper sind, sind nächstes Jahr auch Split-Klimas (falls Kältebringer liefert).
Ich bin mir noch nicht sicher ob ich die Heizkörper mit 40° Vorlauf mitlaufen lasse, quasi als zusätzlicher Wasserspeicher, oder sie ganz rausmache.
Ich habe meine alte Viessmann Ölheizung die damals in den “Neunzigern” wie überall nach dem Motto “viel hilft viel” immer ausreichend groß ausgelegt war (und die irgendwann zusätzlich eingebaute Gas-Brennstoffzelle) gegen diese WP-Anlage getauscht. Schau mal hier - das könnte was sein für dich:
MONO-WP
Da muss nur noch ca 300 ltr. Speicher für WW und ein Puffer 190 ltr. fürs Heizungswasser sowie evtl. separate Steuerungsmodule für die vorhandenen FBH-Mischer und ein anderes Außemthermostat für außen hinzu.
Alles andere kannst du von deiner Heizungsverteilkung übernehmen (Heizungskreisläufe / HK-Mischer / HK-Pumpen / Magnet-Schmutzabscheider etc.)
Leider gab es diese Angebot Anfang 2025 noch nicht so - also bei mir knapp 13.000 € komplett plus rein raus nach draußen (Hausseite Nordwest) leider 15 Meter Heizungsleitung + 230 V + CAN-Bus.
HA-Steuerung erfolgt mittel 100 € Modul von BBQEES (EMS-ESP - MQTT nutze ich in FHEM dabei)
Ich habe eine mit 7 kw Leistung die mir bei 165 m2 FBH (komplett im EG und OG im Bad) und einigen Heizkörpern ohne Veränderung ausreicht:
**Buderus Logaplus M WLW186i-7 AR E
(Innen) WLW186I-12 E mit MX400 / Warmwasser Logalux SH290 RS-B mit 1 x EHK 230V 2000W - TH 1105340 Temperaturgeführt / Pufferspeicher Logalux P120.5 S-B
(Aussen) WLW-7 MB AR**
Ich lass bei mir in den Klimaräumen die HK's mitlaufen.
Der Vorlauf von den HKs ist bei mir gleich wie bei der FBH und damit halten die HKs die Grundtemperatur von 16°C (Schlafräume) bzw. 18°C (Arbeitszimmer) im Raum recht gut.
Wenn ich es dann warm haben will, zB. im Arbeitszimmer mach ich die Klima an und in 5min ist es gemütlich.
Bei über 10°C AT brauch ich die Klima im Arbeitszimmer meistens nicht.
Dadurch, dass die HKs mitlaufen, taktet die LWWP besonders bei wärmeren Temperaturen (über 5°C) weniger, weil mehr Wärme abgenommen wird.
Herzliche Grüße
Eclipse
