Bei 8-10KW würde er dann aber in jedem Fall eine Kaskade von 2 Geräten benötigen. Da wäre die Jeisha als T-CAP besser. Die kann auch bei niedrigen Temperaturen liefern. AAAABER, die hat eine doppelt so hohe Mindestleistung. Wo wir wieder dabei sind, da er keinen Speicher einbauen kann wird er nicht das Takten durch den Speicher reduzieren können. Weniger als 1KW el. nimmt die dann nicht auf, also 5KW Wärme. Was wieder für eine Kaskade sprechen würde. Die Kaskade hätte den Vorteil, dass er:
Bei wenig Bedarf schaltet eine Anlage ein. Die kann runter auf ca. 500W el. und damit 2500W th. erzeugen.
Die zweite Wärmepumpe könnte zu dieser Zeit nur das Warmwasser bereiten. Im Sommer macht sie dann sowieso nur WW.
Wenn es dann kälter wird liefert eine Anlage noch weitere 7KW Wärme während die Andere Warmwasser macht. Danach schalten sie sich wieder zusammen.
Bei Ausfall einer kann weiter geheizt werden.
Er hat sowieso Split-Klimas. Ob er generell 2 Geräte braucht, keiner weiss es. Weder wir, noch er.
Die 60°C Schlafzimmer-Heizkörper sollten getauscht werden oder niedriger temperieren, dafür länger. Idealerweise wird 24h geheizt und nicht nur von 4-11 und von 14-18. Aber auch das müsste gehen, dann aber mit etwas schlechterem COP.
Uii, 60°C ! Da würde ich definitiv nachbessern – also andere, größere Heizkörper vorsehen.
Ansonsten, je nach Wärmebedarf, käme die Panasonic 9 kW (WH-MDC09J3E5) infrage. In deinem Fall wäre jedoch die WH-MXC09J3E8 die bessere Wahl – alternativ, je nach Wärmebedarf evtl. auch die 12-/16kW Varianten. Das wären meine Empfehlungen bei den genannten Angaben.
Erdwärme würde ich nicht in Betracht ziehen, das ist schlicht zu teuer. Stattdessen lieber eine fette Solaranlage, idealerweise auf möglichst viele Himmelsrichtungen verteilt. Zusätzlich – sofern schattenfreie Flächen (Süd) vorhanden sind – einen Teil der Module senkrecht montieren. Dann kann der Winter kommen
Naja ist wie mit den Handwerker-Eingebauten Wärmepumpen…. Könnte man Erdwärme DIY machen, wird’s günstig. Zumal bei den Betriebskosten: ständig Milieutemperaturen von über 0, das wirkt.
den Vorschlag die niedrigst mögliche Vorlauftemperatur JETZT im Winter zu ermitteln, würde ich unbedingt verfolgen
bestenfalls die Heizpausen minimieren um weiter runter zu kommen
bei 40° Vorlauf in der FBH ist da vermutlich ein sehr grosszügiger Verlegabstand gewählt, oder die Fenster sind dauerhaft offen (das muss doch btw unangenehm an den Füssen sein)
Immer noch 10 Grad mehr als gefordert. Naja was man (ich) nicht rausfindet, ist ob die 70°C über Wärmepumpe zustandekommen oder über ein zugeschalteter Heizstab. Denn rein logisch-technisch ist es schwierig, ohne Kaskade auf 70°C zu kommen.
Die 60°C bräuchten wir nicht, die waren so vom Vorbesitzer eingestellt (flache Heizkurve mit hohem Delta). Deshalb reicht es uns ja auch die Heizkörper nur Abends ein bisschen laufen zu lassen. Ich werde über Weihnachten mal ausprobieren wie weit man runter gehen kann. Aber in den Räumen mit Heizkörper wird es im Sommer dann schon Split-Klimas geben.
Falls man mit den Heizkörpern in Zukunft heizen will müssten die aber sowieso getauscht werden. Die sind 70cmx60cm, mit 2 Platten im kleinen Schlafzimmer und 3 Platten in den größeren.
Laut Datenblatt geht der Einsatzbereich bis -20°C. Was passiert denn bei -20°C? Schaltet sie dann ab, geht der COP gegen 1 oder ist das einfach nur eine Zahl die man ins Datenblatt geschrieben hat?
Ok verstehe. Es las sich, als ob du keinen Platz für einen hättest. In dem Falle geht natürlich direkt eine größere Wärmepumpe. Bei 2000 - 3000m³ abzüglich Klimasplits ist das entweder eine unterdimensionierte 9KW LWWP, die aber auch bei -15°C die 9KW haben müsste, oder eine etwas überdimensionierte 12KW LWWP.
Ich denke nicht, dass sich die WP außer du würdest eine richtig teure kaufen, viel unterscheiden werden. Eine 12KW Samsung Monoblock mit R290 kostet ca. 4000€. Also wenn würde ich eine Kiste nehmen und nicht zwei in Kaskade wenn ein kleiner Puffer möglich ist.
Die Panasonic 12KW kostet auch nur knapp 3700€ inkl. Versand. hat aber R32.
Ich habe mir vor ein paar Wochen mal die historischen Daten der nächstgelegenen Wetterstation seit 2002 heruntergeladen und damit ein bisschen gespielt.
Überraschenderweise gab es an 25% aller Tage mindestens 1h mit Minusgraden. Ich hätte weniger erwartet.
Es gab nur zwei Tage in dem Zeitraum bei denen die Tageshöchsttemperatur unter -10° war.