Ausdehnung von 16S Packs

Es gibt kein “Problem mit Federn”.

Es gibt vielleicht ein “Problem ohne Federn”.

Es gibt vielleicht ein Problem mit falscher mechanischer Konstruktion oder Auslegung.

Ich glaube, dass ich als erster das Wort “Federn” in dem Zusammenhang geschrieben habe. In einer Zeit, wo Leute ohne Kopfplatten mit Gurten gespannt haben. Und abgebrannt sind. Oder 4 mal M12 und festgeknallt.

Die Feder war nicht dafür gedacht, die Nachgiebigkeit zum Ausdehnen zu geben, sondern “grob die kraft messen “ zu können. Die Nachgiebigkeit war nur Beifang, weil die meisten weiche Zwischen lagen verwendet haben.

Ich habe wohl als erster den bossard Drehmoment rechner gepostet, um die Leute dazu zu bringen, mit der Anknallerei aufzuhören.

Man könnte noch viel mehr dazu erzählen…

@asathor , das meine ich.

Nimmt M4, was gut ist. Aber ob er weiss, dass M4 bei gleichem Drehmoment mehr Zugkraft erzeugt als M12?

Und das das dann auch mit 4 mal M4 schiefgehen kann?

Da sind wir uns ja einig. Über meine enge Begrenzung des Federwegs kann man sicher streiten, wenn man das Gehäuse für sich selbst baut. Grundsätzlich finde ich eine Begrenzung aber sinnvoll wenn nicht nötig.

Zumindest EVE sagt ganz klar: die ± 300kgf gelten für den Zusammenbau der Zellen im Auslieferungszustand bei ca. 30 SOC. Das Gehäuse muss aber mehr Widerstand bieten.

Was sagt EVE denn über die Biegung der Kopfplatte?

Da lese ich nur etwas von Usern, die Holz für zu biegsam halten. Aber keiner rechnet die Biegung einer Kopfplatte bei 300 kgf nach. E Modul von Holz ist 12000. Für 19 mm Holz müsste man 8 mm Alu nehmen.

Wenn die Formel der Biegesteifigkeit von Platten/Balken nicht quadratisch wäre…..

(Update: Rechenfehler. Falschen Emodul von alu im kopf. Versucht es mal selbst.)

Und das meine ich. Zuviele Leute ohne fachlichen Hintergrund, die in diesem relativ Einfachen Problem , ohne es verstanden zu haben, nach Gefühl handeln. Und jeder es noch verschlimmbessern, indem er die anderen aussticht.

Von Massivholz. Bei Plattenwerkstoffen hilft nur der Angabe des Herstellers zu vertrauen.

EVE sagt nichts davon das Kopfplatten nachgiebig sein sollten. Kopfplatten aus Holz haben die garantiert auch nicht auf dem Schirm.

Eve sagt auch nicht, dass die Platten flach sein sollen.

Und ich sage auch nicht, dass Platten nachgiebig sein Sollen.

Ich sage, dass sie es ( im Rahmen) sein dürfen.

Und die Angabe “kgF” sagt auch nicht, dass die Kraftebene flach sein soll: sie besagt sogar das genaue Gegenteil. 300 kg, (gleich) verteilt auf die Fläche. So ist das zu Beginn der Diskussion mal beschrieben worden. Nicht ein flacher (Stahl) klotz, sondern ein Sandsack. Gleichverteilte Kraft auf die Fläche.

Ich gehe auch nicht nur danach, sondern auch nach der Beschreibung, wozu die Kraft dient. (Es geht um das Prozent volumenvergrösserung und -verkleinerung der LiVerbindungen beim laden und entladen und dessen Konsequenzen).

Das was EVE heute sagt, hat eine klare Entwicklung über Jahre hinter sich. Und das erlaubt den Versuch hinter die Worte der Beschreibung zu schauen, um die Massnahme richtig anzuwenden.

Und den Nutzen im Auge zu behalten..

Deswegen nehme ich Massivholz, oder Tischlerplatte quer.

Es würde vielleicht auch mal helfen, wenn ich mal ein Bild einstellen würde, wie die Oberflächen meiner zurückgedrückten Zellen aussehen.

Man sieht klar grobe Strukturen des Wickels abgezeichnet.

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Ich habe den EIndruck daß wir uns hier mehr Gedanken machen als die meisten professionellen Anbieter. Motto "Aludruckguß Endplatten, verzurren und gut ist's".
Und wir machen uns um Endplatten Gedanken aber die meisten Zellen geniessen nur ihren Zellennachbar ... Die Ausdehnung der Zellen wird vermutlich meist in Längsrichtung (des Packs) erfolgen aber bei den möglichen "Maximaldrücken" frage ich mich warum die Zellen sich nicht seitlich ausdehnen wollen ?

@carolus

Also damit klar ist, ich streite nicht, ich diskutiere nur.

Ihr alle die ihr Gewindestangen mit oder Federn benutzt, legt die Kraft außerhalb der Wandflächen der Prismatischen Zellen an. Wenn die Kopfplatte flexibel ist, führt zu einem Hebel über die Kante des Alu Bechers. Somit wird die Platte zum Zentrum hin, wo der Becher an schwächsten ist, immer hohl werden. Das wiederum widerspricht dem von dir zitierten.

Der richtige Weg kann nur sein, einer planen Zelle eine plane Pressplatte, steif und mit Krafteinwirkung im Zentrum. Damit kann ich der Definition von xxx kgf gerecht werden.

Ich traue dir zu jetzt ungefähr zu wissen, wie meine Gehäuse aufgebaut sind. Es ist völlig narrensicher. Aber keine Angst. Ich habe nen vernünftigen Job und kein Interesse sowas gewerblich anzubieten.

Das Thema haben wir hier ja auch schonmal gehabt:

Im ersten Post das Bild gehen die Federn etwas über die Kante hinaus.

vermutlich wird es besser sein wenn die Federn eher so angeordnet werden:

Ob es allerdings einen signifikanten Unterschied macht, insbesondere wenn man die Akkus für Solar ja relativ schonend fährt, wage ich mal in Frage zu stellen.

Das mache ich nicht anders.

Biegung ist nicht gleich Flexibilität.

Das regelt sich beim Laden und entladen darüber, das das hohle 1/10 mm vom expandierenden Wickel ausgefullt wird. Wenn es ubehaupt je hohl war.

“Kann nur sein” ist ein Totschlag Argument. Meine Begründung für andere Ansicht steht oben.

Nicht nur damit. Auch anders.

Bei mir kommt Elastizität zwischen den Zellen. Tellerscheiben bilden eine Kontrollfunktion.

Endplatten sind Siebdruckplatten. Sollte eine merklich Durchbiegung auftreten kommt mittig ein Formrohr Prügel drüber.

M.M. soll die Ausdehnung reduziert werden aber vor allem ein durch ständige Bewegung ein loser Wickel verhindert werden. Also bei Entladung wieder zurück gedrückt werden. Seitlich bleibt das kleinere Problem. Optisch kein Schaden. Vielleicht sieht man dort auftretende Fehler wie Übdruck im Alter.

Ganz problemlos dürfte das Verspannen im Störfall auch nicht sein. Die Austritt Geschwindkeit bei öffnenden Ventil ist lt. Berichten deutlich höher.

Verspanne zwischen zwei 5mm Stahlblechen. Laut den mir bekannten Rechnern die man so findet biegt sich so ein Blech in der Größenordnung wenn man es flächig mit 300kg belastet etwa 2 zehntel durch. Da sich die Kraft ja dann auf zwei Platten verteilt ist die Durchbiegung zu vernachlässigen.
Wenn man davon ausgeht, dass die Zellen in der Mitte imme etwas dicker sind und sich da auch die größte Ausdehnungskraft bildet werden die Kanten der Zellen nicht übermäßig beansprucht, so mal meine unbewiesene Annahme :wink:

Stahlplatten deshalb, weil steif, nicht teuer, nicht brennbar, platzsparend….

Welche kraft verteilt sich auf 2 Platten? Hast du 2 platten übereinander gelegt?

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Ne, aber die Zellen werden ja zwischen zwei Platten verspannt

Also links und rechts eine platte. Und die 300 kg verteilen sich auf beide Platten?

Ja. Oder siehst du das anders?

Naja, ich sehe links und rechts je 300 kg.

Alles klar, wollte gerade Newton zitieren und habs selbst bemerkt :joy:

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Ich bin im Nachbar- thread darauf schon etwas eingegangen. Mein Ziel war nicht eine dauerhaft und exakt definierte Verspannung mit 3kN. Dafür hätte ich einen anderen Aufbau und passenden Drehmomentschlüssel benötigt. Mein verfügbarer hatte aber nur 2,5 Nm als kleinste Einstellung. Da Gewindestangen wie Saiten schwingen, hatte ich eine aus dem Aufbau mit 75Kg verspannt und die anderen passend dazu eingestellt (gestimmt).

Und weil ich es heute genau wissen wollte, habe ich ihn zerlegt und wieder zusammen gebaut.
Diesmal mit 0,5Nm Drehmomentbegrenzung am Schraubendreher.
Die eigentliche Einstellarbeit war aber wieder über das Gehör. Einmal rundherum zupfen und ich weiß sofort welche Gewindestange ich etwas nachziehen, lockern, oder wo ich rütteln muss.

Ich bin gespannt, ob das jetzt wieder arbeitet, nachdem die Zellen entspannt wurden.
Es wird der Lebensdauer vermutlich nicht förderlich sein - einer der Gründe, warum er nach draußen umziehen wird.