Ich finde die Tatsache, durchgehend 6 Monate im Jahr Energie im Überfluss zu haben, auch nicht unangenehm. Dazu kann es ein interessantes Hobby sein, was mich zurück zum Thema bringt ![]()
Aktuell tüftle ich an einem modularen Akkusystem. Modular im Sinne von transportablen 8S Blöcken, verbaut in kombinierbaren Montagerahmen. Diese sollen als isoliertes und klimatisiertes Modul im Freien stehen.
Um die Zellen zu fixieren, werde ich vier Gewindestangen verwenden.
Vier, weil das mit der geplanten Befestigung bei Stößen etwas mehr Sicherheit gegen Verrutschen bringt und mir an der Zelle eine gebändigte Wampe besser Gefällt, als zwei Höcker.
Die Endplatte von EVE würde ich schon fast als BauchHalter bezeichnen. Ein BH für Akkus, welcher die zu bändigende Masse definiert in Form bringt.
Aktuell bestehen diese bei meiner Bastelkiste aus jeweils zwei 30x20 Aluminium C-Schienen.
Auf diese ist eine 5mm dicke und 30mm breite Gummimatte aufgelegt. Damit presse ich eine 18mm Fichtenleimholz- und eine 12,5mm Fermacellplatte gegen die Zellen.
Die Gewindestagen sind M4, verspannt nach Gehör und Gefühl.
Also ein klassisches “was gerade rum liegt” Bastelprojekt. Erst mal einen Versuchsaufbau, die Änderungen kommen von alleine ![]()
Den Ansatz einer flexiblen Spannung werde ich weiter verfolgen, aber mit Tellerfedern und Ersatz für die Holzplatte. 5mm Breitflachstahl ist günstig, eine brauchbare Gummimatte wird sich besorgen lassen
Neu war mir die Idee einen “Endlagenschalter” einzubauen. In Verbindung mit der zum Lebensende der Zellen ansteigenden Kraft erscheint mir das schlüssig.
Da der erste Pack noch Messuhren verbaut bekommt, werde ich den Schalter aber eher zur Meldung von bisher für den Akku unüblichem Verhalten verwenden.
Braucht man nicht? Macht nichts, ich habe an jeder Zelle einen Temperatursensor.