Also EVE empfiehtl nach 0,7mm einen Anschlag. Auf wieviele Zellen bezieht sich das?
Wenn dem so ist dann würde ich ja mit deutlich weniger Federweg auskommen wenn ich mei Vorhaben mit Federn so umsetzte wie geplant. Dann könnte ich platzsparender bauen.
EVE empfiehlt das so nirgendwo.
Ich habe meinem Ansprechpartner Zeichnungen zu meinem Gehäuse geschickt mit der Fragestellung ob dieses die Spezifikationen trifft. Das wurde mir bestätigt.
Ich habe versucht das auf eine Konstruktion mit Gewindestangen für dich umzudenken. Du hast dann den Vorteil einer definierten Vorspannung beim Zusammenbau und den Nachteil eines langen Federwegs eliminiert.
Es sind immer 8 Zellen pro Kompressionsplatte.
Alles klar, ich werde mir die Auslegung der Federn nochmal durch den Kopf gehen lassen. Danke für den Input!
Da hast du den Rechner.
Maschinenbau heisst auch, die zulässigen Toleranzen zu verstehen und zu nutzen. Gruss an deinen Prof.
Tellerfedern haben auch definierte Federkräfte und sind unterschiedlich stapelbar. Habe zwei Typen bestellt.
Ich setze ja dünne Silikon Platten mit Heizfolie zwischen die Klötze. Sind sogar schon zugeschnitten.
Daher dienen bei mir die Federscheiben auch zur Überwachung der Spannkraft. Die schwache muß eingedrückt werden die dickere nicht. Die Elastizität überlasse ich dem Silikon. Ich nehme es da mathematisch nicht so genau. Ursprünglich war ein Federstapel und feste ISO Platten vorgesehen.
Ich glaube die Idee mit den Tellerfedern gefällt mit immer mehr. Vor allem vor dem Hintergrund, dass nicht so viel Ausdehnung zu erwarten ist wie ich gedacht habe.
Also du hast dann eine Feder die bei Nennfederweg die definierte Kompression sicherstellt, und dann eine zweite Feder gegenläufig angeordnet mit einer höheren Federrate, die bei erreichen des Nennfederwegs anzeigt, dass die zulässige Kompression erreicht ist?
Welche Silikonplatten verwendest du?
Würde mich auch interessieren, welche Tellerfedern ihr da genau verwenden wollt.
Ich plane einen 16S-Stapel in einem Stück zu machen, also nicht 2x8, sondern direkt 16 in Länge.
Zusammengehalten wird der Stack dann von 4 6mm (ggf. auch 8mm) Gewindestangen und 19/22mm Multiplexkopfplatten - vermutlich noch mit Hartholzleisten an den Gewindestangen verstärkt.
Eine ähnliche Konstruktion (allerdings ohne Tellerfedern aber mit Filzisolierung zwischen den Zellen) habe ich schon in einem kleineren 8er Stack verbaut. Bisher läuft alles problemlos - müßte aber mal den Sitz der Muttern kontrollieren.
Ich hab mir noch keine konkreten Tellerfedern ausgesucht, aber da gibts ja viele Shops. Bei vier Stangen brauchst du halt etwa 750N an jeder Stange.
Sowas vielleicht:
Allerdings erreicht diese Feder zum Beispiel ihre Kraft schon mit 0.45mm Weg. Den Weg kann man vervielfachen indem man mehrere gegenläufig stapelt. Verlängert wohl auch die Lebensdauer, ich bin da aber noch bein Einlesen ![]()
Ich habe 1 und 2 mm Haushalts Silikon. Alternativ liegt auch 2 mm Kork hier. Leitet aber die Wärme deutlich schlechter. Bei mir kommt Heizfolie dazwischen.
Der Druck Bereich nach der alten Daumen Fahrrad Reifendruck Methode dürfte im Bereich liegen. Sollte es doch zu weich sein und die Kraft nicht erreicht werden sehe ich kein Problem. Mir reicht auch notfalls nahe der alten 2000 Zyklen von unverpresst.
Meine gesammelten Information zu den Tellerfedern.
Für 6 M6 Stangen. Ursprünglich war ein Stapel vorgesehen
Bezug z.B. Goo better feders laden (ebay etwa 7ct/stk)
Dm 6,2 /12,6 0,7 mm bei lo 1mm 0,3 mm Hub
0,7mm dick C60 100% 910N 50% 480N
0,5 mm C60 100% 317N, 50% 180N
Dm 7,2/14 0,5 100% 260N 50% 150N C60
( 0,7 100% 710N 50% 380N) nicht standard
0,8 1200N
Dm 8,2 /16 0,9 Io 1,25mm hub 0,35 100% 1346N, 50% 711N
M6 20 mm² kern 4.6 4x100=400 Nmm² , Streckgrenze 4x6x10= 240Nmm²
Bei Bossard gibt es auch ein online Rechentool.
Ich habe 6 Tellerfedern vom Typ 25 x 12,2 x 0,7 mit 553N also ca. 50kgf pro Tellerfeder in je 2 Unterlegscheiben eingespannt.
4s Akku mit LF280k EVE Grade A als Powerstation (Bericht dazu und Bilder folgen)
@michael-123
Gewindestangen solltest du aber noch isolieren
.
Und du hast ne 19er Tischlerplatte als Kopf benutzt mit Hirnholz nach oben. Die wird kaum Kraft übertragen ohne rund zu werden…..
Hast du das probiert ? Ich mach das auch.
Warum sollte ich probieren. Ist mein Job sowas zu wissen.
Ist eine absolut schlechte Wahl. Wenn wie im Bild mit Spandeck statt Schälfurnierdeck überhaupt keine Belastbarkeit in Querrichtung.
Wenn es kein “ Multiplex” sein soll, dann nehmt doch wenigstens Nadelsperrholz oder OSB.
Tischlerplatte ist eine Krücke aus alter Zeit und wird nur noch selten wenn Stabilität in Längsrichtung bei gleichzeitig gerimen Gewicht und Preis angesagt sind.
Schau mal.
Ihr braucht eine Nachgiebigkeit in Ausdehnungs Richtung.
Dazu nehmt ihr viel zu steife Platten, und viel zu steife Stangen, und dann Federn, weil es zu steif ist.
Und da finde einer den Fehler..
Ich sehe da beim zweiten blick ne Spanplatte… sorry.
Wenn Hirnholz wirklich oben ist, da hast durecht, das ist weich. Aber dann hätte ich erwartet, dass durchbiegung zu sehen ist.
Ich dachte auch zuerst Spanplatte. Meiner Meinung ist eine Durchbiegung zu sehen. Die Perspektive ist aber nicht ideal diese zu sehen.
Auch bleibe ich dabei, dass es nicht die Aufgabe von völlig undefiniert verformbarem Holz ist die zu hohe Steifigkeit vin Gewindestangen aufzunehmen.
Meine Pressplatten sind völlig steif und ich verzichte auf Gewindestangen. Für mich die einfachste Lösung.
Okay ich frage nochmal. Wo ist dein Problem mit Federn? Jetzt sag nicht wieder sie sind unnötig. Das gilt nur für dein Konzept.
Federn sind günstig und bieten wiederholgenaue Ergebnisse mit gutem Feedback direkt bei Montage.
Ich denke in erster Linie sieht es dann professioneller aus und lässt sich dadurch einfacher verkaufen. Obwohl ich dann auch jegliche Art Holzplatten nicht unbedingt ansprechend finden würde, Druckgußteile würden aber wohl den preislichen Rahmen sprengen.
Ich habe auch viel Tischlerplatten verarbeitet (mein Großvater war Schreiner) und eigentlich ist das ein schönes Material. Die Holzleisten im inneren verlaufen quer zum Oberfurnier und damit ist die Platte natürlich in einer Richtung nachgiebiger. Auf die kurze Distanz von ca. 25cm macht das aber vermutlich nicht sooo viel aus. Ich würde quer zu den Gewindestangen noch Hartholzleisten, 20x30 o.ä. auf beiden Seiten unterlegen (Buche, Eiche, Robinie o.ä. - alternativ ein U-Profil aus Stahl oder dickerem Alu).
Besseres Deckplattenmaterial ist sicher Multiplex bzw. Siebdruckplatte 19/22mm.
