Ich verstehe deine Argumentation für Regelkreis-geführte Verbesserungen auf der Basis der BMS Messwerte.
Allerdings verlierst du die Zweikreisigkeit, die man mit dem BMS Konzept eingeführt hatte.
Ich verstehe deine Argumentation für Regelkreis-geführte Verbesserungen auf der Basis der BMS Messwerte.
Allerdings verlierst du die Zweikreisigkeit, die man mit dem BMS Konzept eingeführt hatte.
Ich denke da gibt es nur einen Weg:
Den Shunt Stromlos machen, dann verlierst du aber natürlich auch alle anderen Werte.
Ja weil du das ganze vom BMS steuern lässt.
Hättest du den Thread komplett gelesen dann wüstest du das, das Problem bei der Steuerung über das BMS nicht existiert.
Erkläre doch bitte mal genauer wie das beim REC funktioniert, danke. Das es den Strom vorgibt ok, aber Konstantspannungszeit, Abschaltstrom usw....
Vorweg: Ich kann nachvollziehen warum du das ganze so gut findest, auch wenn ich kein Freund davon bin das, das BMS in den Ladevorgang reinpfuschen tut
. Es ist schon Grundlegend nicht verkehrt anhand der Zellenspannungen den Ladevorgang zu regeln. Ein Modellbaulader macht es im Prinzip nicht anders, er kennt auch nicht nur die Gesamtspannung des Packs sondern natürlich auch die einzelnen Zellspannungen, und gleicht zum Ladeschluss alles so an wie du es möchtest. Aber das ist dann halt ein Ladegerät das eben gleich alles inklusive hat und überwacht. Und genau das fehlt im PV-Bereich eben noch... Laderegler mit Einzelzellüberwachung... und dann kann jedes Gerät das machen wofür es gebaut wurde, Der Wechselrichter, der Laderegler, das BMS usw...
Ich kann dir aber auch sagen das es keine Steuerung des Ladereglers durch das BMS bedarf. Es funktioniert bei mir schon knapp 3 Jahre so. Der Laderegler macht seinen Job, das BMS, der Wechselrichter, der SmartShunt, ohne jegliche Probleme, jedes Gerät für sich, besser könnte es nicht laufen. Und was dabei raus kommt wenn einfach mal die Ladeparameter vom MPPT manipuliert werden sieht man ja in diesem Thread. Aber warten wir mal die Tests ab wenn der TE aus dem Urlaub zurück ist bzw. wenn ich Lust dazu habe probiere ich es einfach selbst mal.
Es gibt einfach keinen Grund das, das BMS in den CC/CV Ladevorgang eingreifen muss. Auch der SmartShunt braucht keine Zellenspannungen wissen, der kennt den SOC denn dafür ist er da, zählt also die Amperestunden, berechnet die Restlaufzeit, zählt die Ladezyklen usw... und da muss ich mich widerholen, da sind die Victron Shunts wirklich richtig gut, und sogar die Restlaufzeit kommt hin. Um deine Antwort vorweg zu nehmen (sorry) aber ich kenne deinen Grund: Wenn eine Zelle nach oben wegläuft den Ladestrom reduzieren lassen damit die anderen Zellen hinterher kommen
. Das bekämpft zwar die Symptome aber nicht die Ursache
. Eine normale und ausreichend lange CV-Phase bei dem der Strom natürlich von alleine abfällt, reicht aus um alles sauber zu balancen wenn deine Zellen Ok sind. Selbst nach einem Monat ohne voll laden klappt das wunderbar. Wenn dein System bzw. das BMS es nicht schafft ohne das der Ladestrom reduziert wird gegen Ladeende die Zellen in Schach zu halten, dann hast du andere Probleme.
Aber wie gesagt: Ich verstehe dich, und wenn alles so läuft wie du dir das vorstellst und dein System so wunderbar läuft dann hast du dein Ziel erreicht, denn jeder hat so seine eigenen Vorstellungen wie was zu laufen hat
. Und nichts gegen das REC BMS, ich würde es mir auch kaufen bei einer großen Anlage, weil es mMn "das beste" BMS auf dem Markt ist. Nur der Balancer mit 4Ω ist schon "bissl" schwach auf der Brust.
Als ich kürzlich zwei Kabel und einen Schalter geändert hatte, hatte ich meine Anlage komplett stromlos. Aber alle Werte im Smartshunt sind erhalten geblieben (z.B. Anzahl Zyklen, insgesamt entnommene Ladung, usw.)
Möglicherweise liegt der Reset-Schlüssel in der blauen Zeile hier? “Verlauf direkt am Monitor zurücksetzen”. Welcher Monitor?
Genau das frage ich mich auch immer wieder.
Was könnte theoretisch als Fehler passieren, wenn man das BMS als "Laderegler" mißbraucht?
Direkt, nach Zeit, Alterung der Zellen, ...
Der Balancer tut sich schon mal schwer da hart geschaltet wird.
Und die Sicherheitsstufe fehlt jedenfalls falls das BMS selbst beschädigt, leitend, wird.
Vor allem bei zusammengeschalteten Kreisen werden die Bauelemente hoch beansprucht. Auch die Elkos.
Bei Hochenergie Anwendung, Emobil, ist es natürlich sinnvoll nicht zusätzliche Widerstände in den Lastkreis zu hängen. Da muß das Schalt Element eben für alle Störfaktoren sicher ausgelegt sein.
Bei selbst zusammengewürfelten PV Komponeten ist man da aber weit entfernt.
Was könnte theoretisch als Fehler passieren, wenn man das BMS als "Laderegler" mißbraucht?
Sicherheit:
keine Zweikreisigkeit mehr
Ständiges Schalten der Mosfets und ““Verschleiss” (sind gerade dann kaputt gegangen, wenn man sie braucht)
Alterung:
als Abschaltspannung wird nicht ein “normaler” Ladeschluss (3,4 V) benutzt, sondern die NotAbschaltspannung (3,65 V)
wenn man das BMS als "Laderegler" mißbraucht
… dann hat das ein bisschen was von “mit dem rechten Fuß vollgas geben und die Geschwindigkeit mit dem Bremspedal regeln”.
dann hat das ein bisschen was von “mit dem rechten Fuß vollgas geben und die Geschwindigkeit mit dem Bremspedal regeln”.
Hervorragend! So einen schönen Vergleich habe ich noch nie gesehen.
Bin direkt neidisch, den nicht gefunden zuhaben.
Wenn wir es direkt beschreiben und quellen angeben, verstehen es andere auch (eher)
als Abschaltspannung wird nicht ein “normaler” Ladeschluss (3,4 V) benutzt, sondern die NotAbschaltspannung (3,65 V)
Du meinst die CV Kurve am Ende wird nicht eingehalten, da CC?
Nachtrag:
(3,4v bei geringstem Ladestrom, -> Ladenende, entspricht dann fast leerlaufspannung?)
Hmmm Leerlaufspannung?
Ich meine den sehr begründet en Unterschied zwischen Ladespannung und BMS Abschaltspannung.
Die BMS abschaltspannung kann man ja verstellen.
Die Spannung bein Laden entspricht ja nicht der Spannung in Leerlauf.
Im Datenblatt steht was zur Reduktion der Ladeströme.
Aber nix ob CV nötig, oder?
Unterer Teil.
Ausschnitt
PBRI-LF280K-D06-01
S.23 (S.16)
Wie auch immer.
Gute Quellen, (Datenblätter, Hersteller...)
können (mir) helfen nachzuschlagen, zu verstehen
Aber vielleicht hab ich es einfach noch nicht verstanden.
So einen schönen Vergleich habe ich noch nie gesehen
OT: Kommt aus dem Heizungsbau, da der größte Teil fossil betriebener Heizungen (möglicherweise auch die ein oder andere Wärmepumpe) in D mit Vorlauftemperaturen jenseits von gut und böse gefahren werden und der Kunde der Meinung ist die Raumtemperatur wird über das Raumthermostat eingestellt, weil er seit Jahrzehnten gewohnt ist: Wenn die Heizung aufgedreht wird ist es binnen Minuten warm im Raum. Und ein großer Teil der Heizungsbauer schert sich nicht um das Einstellen der Heizungskurven, er verkauft lieber exorbitant überdimensionierte Kessel, denkt sich “warm wirds immer” und spart sich das Berechnen der Anlage. Effizient ist halt anders.
Back to topic…. ![]()
Beim REC fliest kein Strom durchs BMS. In den 4 Jahren brauchte das BMS nicht einmal den Strom übers Relais zu trennen. Wie oft haben eure Mosfets schon unterbrochen. Diese Unterbrechungen fallen komplett weg, wenn dass BMS die Ladung/Entladung steuert.
Die Zweikreisigkeit bleibt erhalten, im Fehlerfall trennt das BMS über Relais. Fällt das BMS aus, geht die Victronanlage sowieso auf Störung und schaltet ab.
Carolus meinte wohl redundante Messung?
Nochmal, die Grundidee des BMS ist, ein getrennter eigenständiger sicherheitskreis des akkus zu sein.
Der laderegler des lastkreises schaltet bei der sinnvollen ladespannung ab.
Wenn der laderegler kaputt ist, greift das bms bei einer höheren, noch erlaubten Spannung ein und schaltet ab.
Zwei kreise, zwei instanzen, deutlich verbesserte Sicherheit.
Das hat nichts mit doppelter Messung zu tun. Auch nichts mit leerlauf oder ladespannung.
Das bms ist die zweite sicherheitsleine fes bergsteigers, oder der Rettungsschirm des Fallschirmspringers.
Diese Unterbrechungen fallen komplett weg, wenn dass BMS die Ladung/Entladung steuert.
Das sehe ich auch so. Aber womöglich liegt hier ein Mißverständnis vor. Das BMS steuert die Ladung nicht direkt, sondern über Softwareparameter da es den Zustand der Zellen und des Gesamtpackets am besten kenn. Soll im Fall Victron heißen: BMS schickt per Software die Parameter Ladeschlussspannung, max. Ladestrom, max. Entladestrom usw. an den MPPT bzw. an den Multiplus wenn AC gekoppelt geladen werden soll. Dabei berücksichtigt es auch Temperaturkurven. In den wenigsten Fällen werden hier die MOSFETs in irgendeiner Weise ála PWM oder Zweipunktregelung geschaltet.
Das BMS steuert die Ladung nicht direkt, sondern über Softwareparameter da es den Zustand der Zellen und des Gesamtpackets am besten kenn. Soll im Fall Victron heißen: BMS schickt per Software die Parameter Ladeschlussspannung, max. Ladestrom, max. Entladestrom usw. an den MPPT bzw. an den Multiplus wenn AC gekoppelt geladen werden soll. Dabei berücksichtigt es auch Temperaturkurven. In den wenigsten Fällen werden hier die MOSFETs in irgendeiner Weise ála PWM oder Zweipunktregelung geschaltet
Und genau das kritisiere ich ständig. Was ist bei falschen parametern im bms? Bei defekter unzuverlässiger Spannungsmessung im BMS? Bei unzuverlassig programmierten scripten zur ausführung?
Wenn ich die berichte uber das verhalten der Regelkreise lese, kriege ich Magen- und Augenkrebs.
Ladestromreduzierung mit Zweipunktreglern. Das ist wie reparatur der sicherheitleine mit Haargummis und Tesafilm.