Alles abgeklemmt und gesichert, sonst könnte ich nicht entspannt in Urlaub.
In 2 Wochen gehts weiter
Wenn es sich bestätigt, dass es an Victron und diesen Einstellungen liegt, dann werde ich mich an Victron wenden. Von Victron erwarte ich da deutlich mehr...
Ich überlege momentan einen Victron Battery Protect vorzuschalten um noch eine weitere Sicherheitsinstanz vor dem BMS zu haben. Ich traue einem China BMS einfach nicht.
Ich bin der Meinung zu viele Komponenten und gar Vernetzung mit externer Steuerung machen die Sache nicht einfacher - nur komplizierter und auch fehleranfälliger. Je mehr Steuerung, je mehr Elektronik, je mehr einzustellende Parameter - desto größer ist die Gefahr dass irgendwo etwas schief läuft. Das Ganze ist dann nicht mehr wirklich überschaubar und man kann kaum noch feststellen, wo der Fehler letztlich herkommt. Aus meiner Sicht ist der MPPT die Instanz, die die Ladung steuert mit Ladestrom, Absorptionsspannung und Floatspannung - und das sollte möglichst verlässlich sein.
Von den 2V Offset bei Victron hatte ich auch mal irgendwo was gelesen, weiß leider den genauen Zusammenhang nicht mehr. Das sollte eigentlich so eine Art ‘Sicherheitsmarge’ sein, wenn ich es recht erinnere. Ist hier auch wieder nach hinten losgegangen…
Ohne Vernetzung bekommst Problem, weil so nicht alle Geräte gesteuert werden.
Klemm dein BMS an den Cerbo, aktiviere DVCC, SPS, STS und dann steuert dein BMS alle Laderegler und Multis. Da gibt es dann keine Offsets usw. Das was das BMS vorgibt ist Gesetz.
Ich möchte den Faden hier eigentlich nicht kapern, aber als ich das von dir gelesen habe fiel mir wieder ein, dass ich von meinem Smart-Shunt auch seltsamte Werte bekomme:
Ich bin mir ziemlich sicher dass diese Werte von der Erstinbetriebname letztes Jahr mit Labornetzteil kommen. Ein ESS Assistent ist bei unserer Insel gar nicht installiert, ebenso kein Grid-Code, am AC IN sind die MP2 nicht angeschlossen. Gesteuert wird das System durch das Master-BMS.
Aber wie zum Geier setzt man die wieder zurück? Im Netz konnte ich dazu bisher nichts finden.
Das BMS ist kein Laderegler! Es ist die letzte Instanz um Schäden an der Batterie zu verhindern, steuert aber nicht eine ordnungsgemässe Ladung CC/CV, Schweifstrom etc. etc. Auch eine Absorptions- und Floatspannung zu unterscheiden macht Sinn - das kann m.E. kein BMS und dafür ist es auch nicht da. Damit ‘vergewaltigt’ man das BMS und verschenkt die letzte Instanz an Sicherheit zur ‘Ladesteuerung’. Mir ist lieber, der Laderegler macht es richtig und das BMS bleibt zur Kontrolle im Hintergrund. So ist es gedacht und so soll es sein.
Eben nicht, ich messe die Ladespannung. Sie war im laufenden Betrieb der Anlage niemals über 55,4V. Eben deswegen würde mich interessieren wie ich den Wert vom Shunt wieder zurück gesetzt bekomme, da die Akkus auch noch nie auf (!) -0,13V entladen wurden. Der Shunt redet hier schlichtweg Mist bzw. hat einen uralten Wert gespeichert den die Akkus noch nie gesehen haben.
Wir sprechen von Lifepo4 und nicht von BleiSäure Batterien
Ein ordentliches BMS kann eine Ladung viel ordentlicher und genauer steuern als ein Smatshunt ein Multi oder ein MPPT. Ein ordentliches BMS kennt jede Zellspannung und kann hier den Ladevorgang und Entladevorgang zellgerecht steuern. Ein Ordentliches BMS kennt auch in der Winterphase den SOC sehr genau. Ein ordenliches BMS kennt auch Absorption und Float.
Ich weiß nicht welches ‘ordentliche BMS’ du einsetzt, aber mein JK-BMS kann das nicht, muß es nicht und soll es auch gar nicht. Ich bleibe dabei: Ladesteuerung ist Aufgabe des Ladereglers, nicht des BMS. Und so sehen es m.E. auch die Experten. Aber Du darfst das selbstverständlich handhaben wie Du möchtest - sind ja deine Zellen und dein Zuhause…
o.k. mag ja BMS geben, die das können. Ist dennoch nicht ihre Aufgabe, die Ladung zu steuern. Und die E-Autos legen halt einfach verschiedene Funktionen zusammen in einen Kasten den sie BMS nennen, der aber auch die Ladereglung macht, fein. Das klassische BMS macht das aber nicht und es ist, wie mehrfach gesagt, auch nicht seine Aufgabe. Das kann ein Laderegler in der Regel besser, denn genau dafür ist er da. Und mir ist lieber, ich habe 2 Instanzen, die unabhängig kontrollieren. Wenn alles über das BMS läuft, dann fehlt die letzte Instanz als Schutz - meine Meinung.
Dein Denken über BMS mag für den Akkubohrer oder E-Bike-Akku passen, aber für ein ESS ist das einfach nicht mehr passend. Der Laderegler mag für eine Bleisäure Batterie ausreichen, denn dafür wurde er gebaut. Auch ein Smartshunt oder der Batteriemonitor im Multiplus taugt nur für eine Bleisäure Batterie, weil sie keine Zellspannung messen können.
Also wenn die Spannungen der Zellen die ganze im guten Bereich waren, dann muss es an der Temperatur gelegen haben dass sich die Zellen aufgebläht haben.
Dort war die Garage vielleicht an sich schon recht warm und dann wurde noch viel Strom in die Zellen rein oder raus befördert, so dass sie durch den internen Widerstand noch weiter warm geworden sind.
Um dies in Zukunft zu verhindern hätte man aber jeder Zelle einen Temperatursensor spendieren müssen und das BMS abschalten wenn die Temperatur zu hoch ist. NTCs wären am günstigsten, aber so ein Sensor wie der DS18B20 ist eben gut per 1-wire nutzbar.